Mülltrennung ist wichtig! Foto: CC0 via pixabay
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Warum Mülltrennung so wichtig ist

Papier, Plastik, Bio, Glas und noch viel mehr Müll produzieren wir täglich. Diese Tatsache ist problematisch, kann jedoch leider nicht vollkommen vermieden werden – aber zumindest reduziert. Wissenswertes über unseren Müll und richtige Mülltrennung.

Allein in Deutschland fallen laut dem Statistischen Bundesamt jährlich über 600 Kilogramm Müll pro Kopf an. Damit liegt das Land deutlich über dem EU-Durchschnitt von rund 490 Kilogramm. Diese Massen müssen vernünftig und nachhaltig entsorgt, gelagert und idealerweise recycelt werden.

Mülltrennung seit einem Vierteljahrhundert

Bereits seit 1991 – das Jahr, in dem in Deutschland die Mülltrennung und der „Grüne Punkt” eingeführt wurden – soll der unterschiedliche Abfall genau voneinander getrennt werden. Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer verpflichtete in diesem Rahmen Hersteller, ihre Verpackungen zu recyceln und dafür die Kosten zu übernehmen.

Trotzdem legen immer noch viele Menschen keinen Wert auf die Trennung ihrer Abfälle und werfen diese willkürlich in die verschiedenen Tonnen. Doch die blauen, braunen, grünen, braunen und gelben Tonnen stehen nicht zum Spaß da: Also kann der Müll auch einfach getrennt und in den jeweiligen Behälter entsorgt werden.

Recyceln von Glas und Papier besonders hilfreich

Besonders die Entsorgung von Glas und Papier ist wichtig: Denn Greenpeace erwähnt in einem Artikel, dass rund 83 Prozent des weggeworfenen Papiers recycelt wird. Bis zu fünf Mal kann Altpapier insgesamt wiederverwertet werden.

Fast genauso viel – 82 Prozent – Glas wird nach der Entsorgung recycelt. Wie Greenpeace betont, können die entsorgten Flaschen, Gläser und Co. beliebig oft wieder eingeschmolzen und wiederverwertet werden. Wichtig zu wissen ist, dass auch die getrennte Entsorgung von Weiß-, Braun- und Grünglas eingehalten werden muss, um das richtige Recyceln zu garantieren.

Plastikmüll ist besonders kritisch

Wer sich und der Umwelt einen Gefallen tun möchte, sollte insbesondere bei der Entsorgung von Milchkartons, Tertrapaks, Konserven und Tüten aufmerksam sein. Während Konserven und Dosen aufgrund ihres Materials leicht durch einen Magneten herausgefiltert werden können, sind alle anderen Kunststoffe besonders problematisch. Deshalb stellt sich das Sortieren und darauffolgende Aufbereiten dieser als sehr aufwendig und teuer dar. Wie Greenpeace weiterhin in seinem Bericht erwähnt, kann nur knapp die Hälfte des Plastikmülls recycelt werden. Um die Müllindustrie zu unterstützen, die Kosten zu minimieren und dadurch die Umwelt zu schonen, sollte ein besonderes Augenmerk auf der Entsorgung von Plastikmüll liegen.

Einige Tipps zur richtigen Entsorgung

Also, von nun an einfach den Müll in den richtigen Behälter werfen. Das dauert eventuell wenige Sekunden mehr, verhilft der Müllindustrie und damit der gesamten Umwelt aber immens.

Beispielsweise lässt sich ganz einfach auf Plastiktüten verzichten, ob für Obst und Gemüse im Supermarkt oder die neue Hose in der Boutique. Einfach eine eigene Stofftasche mitbringen bzw. die Ware vorher lose in den Einkaufswagen legen. Abgewaschen wird das zuhause alles eh noch einmal.

Viele Artikel sind mehrfach verpackt, z.B. die Cornflakes in einer Tüte und diese widerum in einem Karton. Der Karton ist eh sperrig und hat eigentlich nach dem Einkauf keinen Nutzen mehr. Also kann dieser einfach direkt im Laden in den vorgesehenen Papiermüll geworfen werden. Zuhause nimmt die Tüte weniger Platz weg, der Karton versperrt nicht den eigenen Papiermüll und man kann sicher gehen, dass er korrekt vom Geschäft entsorgt wird.

 

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