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Aktuelles Alltag Frauenfrage - Kolumne Gesellschaft

Warum eigentlich „Frauenfrage“?

Was soll dieser Blog überhaupt und braucht den eigentlich irgendwer?

„Frauenfrage“ eine Kolumne von Louisa Albrecht

Seit bald zwei Monaten schreibe ich wöchentlich diese Kolumne und immer wieder werde ich gefragt, warum ich das denn tue und was das überhaupt bringen soll. Haben wir denn nicht schon genug hyperkorrekte Feministinnen, die uns Genderkorrektheit diktieren?

Also erstens: Ich halte überhaupt nichts davon, irgendwem irgendetwas vorzuschreiben, das ist auch gar nicht mein Ziel. Mit dieser Kolumne möchte ich auf Dinge hinweisen, die mir auffallen und von denen ich finde, dass sie nicht so gut laufen, wie sie könnten. Von mir aus brauchen wir ehrlich gesagt weder die Frauenquote noch den sperrigen Suffix *innen. Wenn irgendjemand sagt: „Liebe Studenten“ fühle ich mich da durchaus mit angesprochen.

Zweitens: Braucht es diese Kolumne? Eine schwierige Frage… braucht es Leute, die auf Dinge hinweisen, die sie stören? Eigentlich nicht, es gibt doch schon Tausende, die das tun. Oder? Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass ich mit „Frauenfrage“ die Welt verändern könnte aber es stellt für mich (m)eine Möglichkeit da, (m)eine Meinung zu verbreiten. Dass ich damit nicht zwingend die Allgemeinheit repräsentiere ist mir vollkommen klar. Abgesehen davon: Es wird niemand gezwungen, diese Kolumne zu lesen.
Und wenn ich es nicht tue und sich jeder denkt, dass es unnötig ist, noch einen Beitrag zu diesem oder jenem Thema zu schreiben, dann sagt niemand mehr irgendetwas und das ist dann ja auch schlecht. Vor allem, wenn ich bedenke, dass es viele so halten: Keiner spricht über das Problem, also ist es nicht da. Es ist nämlich sehr wohl da. Die Lohnschere, die Vorurteile, der Sexismus, die großflächige Tabuisierung von sämtlichen „ekligen“ und „unangenehmen“ Themen wie beispielsweise der Monatsblutung und all die anderen Dinge, die Frauen Tag für Tag beklagen. Dadurch, dass ich etwas dazu sage, hoffe ich, diese Themen ein wenig sichtbarer zu machen.

Drittens: Schreib mir doch nicht vor, wie korrekt ich sein soll! Tue ich nicht, jedenfalls nicht mit Absicht. Alles was ich will, ist gegenseitiger Respekt. Jeder will respektvoll behandelt werden. Es verdient übrigens auch jeder.

Von einigen Lesern habe ich auch schon gehört, dass meine Kolumne nicht immer alle denkbaren Aspekte abdeckt, eine Studie die es zu etwas gibt, nicht anspricht und dergleichen mehr.
An dieser Stelle meine Entschuldigung. Ich arbeite mich mit dem verfassen dieser Kolumne in die ganze Thematik erst ein. Ihr habt bemerkt, dass etwas fehlt oder dass es noch mehr wichtige Aspekte gibt?
Lasst es mich bitte wissen! Ich brauche euch für diese Kolumne.

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