Die Juli-Umfrage zur Sonderedition

Die internationalen Studis, die sich für diese Ausgabe des Medienblick ins Zeug gelegt haben, waren sogar für uns im Tonstudio und haben Jingles produziert. Doch welcher Jingle ist der beste? Welcher passt zu uns? Hört rein und stimmt mit ab! "Which Jingle Rings Your Bell?"

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Wie es zum Medienblick kam.

Studenten der Medienwissenschaften haben zuweilen einen eigenartigen Ruf. „Ich mach was mit Medien“ hört man da schonmal. Und dann fragt die Oma „Und was machst du dann später mal damit?“. Tja liebe Omas, uns stehen eben alle Türen offen und deswegen legen wir uns auch so ungern fest. Dank der universellen Ausrichtung des Studiengangs bietet er einen großartigen Einstieg in viele Bereiche. Obwohl die Filmwissenschaften noch immer das non plus ultra für die meisten Medienwissenschaftler zu sein scheint, ist ein neuer Zweig schon auf dem Vormarsch: der Onlinejournalismus.

Fragt man einen klassischen Printjournalisten was er von den Onlinejournalisten hält, kommt da oft nur Unverständnis. Viel zu schnell und viel zu kurz seien sie. Und viel zu oberflächlich sowieso! Doch wie sooft herrschen auch hier Vorurteile über Tatsachen. Journalismus im Onlinebereich funktioniert anders. Es ist ein neues Medium, das nach Schnelligkeit und Kürze verlangt. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Ein Großteil der klassischen Printerzeugnisse hat bereits eine Online-Ausgabe. Die Seite spiegelonline.de ist eine der beliebtesten deutschen Internetseiten.

Da auch die MedienwissenschaftlerInnen der Uni Bonn diesen Trend erkannt haben, wurde von ihnen ein Onlinemagazin ins Leben gerufen. Schwupp di wupp ist so ein Magazin auf die Beine gestellt. Doch der Entwicklungsprozess eines Onlinemagazins durchläuft viele Stufen.

Ein Projekt von Bonner Studenten für den Rest der Welt

Das studentische Medienmagazin medienblick-bonn.de wurde von Anfang bis Ende von Studierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaften im Rahmen der Seminare „Onlinejournalismus“ und „Webzeitung“ konzipieret, vorbereitet und letztendlich auch produziert. Betreut wurde der Entwicklungsprozess durch die Kursleiterin Prof. Dr. Caja Thimm, die den Studis mit Erfahrungswerten und Know-how unter die Arme greifen konnte. Aus den rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse wurden kurzerhand Redakteure, die spannende und informative Artikel verfassten. Seit dem 5. Oktober ist das Magazin online abrufbar.

Der Medienblick nimmt  einen doppelten Blick auf die Medien ein: aus der Sicht der Medienwissenschaft auf die Medienwelt und aus der Sicht zukünftiger Medienleute. Die Studierenden beleuchten die Medien und alles was diese Wissenschaft mit sich bringt. Der inhaltliche Schwerpunkt wechselt im monatlichen Turnus. Die erste Ausgabe widmete sich dem Thema „Netzkultur“.

“Ich mach jetzt was mit Medien.”

In der Rubrik Uniblick erfährt man mehr über das Leben und die alltäglichen Sorgen von Studierenden. Darüber hinaus werden im Durchblick überregionale Inhalte behandelt und vor allem Innovationen und Neuigkeiten aus der Medienbranche in den Fokus gestellt. Im Tunnelblick bekommen die Leserinnen und  Leser Meinung pur – diese Rubrik beinhaltet Kolumnen und kurze Meinungsbeiträge aus studentischer Sicht. Der Silberblick stammt aus der Feder des begabten Karikaturisten Thomas Knetsch. Besonders gute Artikel aus der Welt der Medien, des Journalismus, Politik und der Region gibt es jeden Tag im Blick des Tages, der so andere Texte vorstellt und einen kompetenten Einblick gewährt.

Die Redaktion freut sich über Beiträge aus anderen Fachbereichen und von journalistischen Kolleginnen und Kollegen bundesweit. Dann können auch Nicht-Medienwissenschaftler von sich behaupten: „Oma, ich mach was mit Medien.“

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