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Aktuelles Alltag Frauenfrage - Kolumne Gesellschaft

Und was kann ich TUN?

Seit geraumer Weile kritisiere ich die Gesellschaft, diskutiere Probleme oder schreibe einfach meine Meinung zu Frauenrelevanten Themen (die eigentlich immer auch für Männer relevant sind!) auf- doch was kann man konkret tun, um Sexismus und Geschlechterstereotypen zu bekämpfen?

„Frauenfrage“, eine Kolumne von Louisa Albrecht

Worte bringen bekanntlich nur so viel wie die Taten, die ihnen folgen. Deswegen möchte ich euch heute für Organisationen  vorstellen, die einen praktischeren Ansatz als diese Kolumne verfolgen. Natürlich gibt es viel mehr, aber das sind so die, über die ich persönlich bisher am häufigsten gestolpert bin:

  • Pinkstinks.de, ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich zu der Seite kam (über Facebook schätze ich mal), doch sie hat mich sofort begeistert. Sie betrachtet kritisch das, was als „typisch für Mädchen“ gilt und hat zuletzt einen Werbemelder aufgezogen, über den man sexistische Werbung melden kann. Mehr findet ihr auf der Seite J. Finanzielle Unterstützung kriegt pinkstinks übrigens vom Familienministerium und der Bewegungsstiftung
  • Das UN Women Komitee Deutschland gibt es noch gar nicht so lange und wie der Name es schon verrät, gehört es zur UN. Das Komitee unterstützt unter anderem die He for She Kampagne. Es geht bei der Kampagne darum, Männer für die Stärkung von Frauenrechten zu gewinnen, sowie #jedendrittentag, um die Gewalt von Männern gegen Frauen zu stoppen, denn jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch Gewalt, die ihr Partner ihr antut.
  • Femnet e.V. sitzt in Bonn und unterstütz die Herstellung fair produzierter Kleidung. Zudem setzen sie sich in der Aufklärungsarbeit und gegen Sklaverei ein. Jeden 2. Dienstag im Monat findet zudem ein Stammtisch  in Bonn statt (FairQuatschen).
  • Terre des Femmes, dürfte eigentlich ziemlich bekannt sein, da es ein Ableger von Terres des Hommes ist. Allerdings fokussiert sich Terre des Femmes auf Frauenrechte und die Stärkung von Frauen. Weitere Themenschwerpunkte findet ihr auf der Website. Wer in Berlin oder Tübingen wohnt, hat zudem vielfältige Praktikumsmöglichkeiten!
  • Agisra, für diejenigen unter euch, die selber einen Migrationshintergrund haben oder sich generell für Integration von Migranten und Flüchtlingen interessieren ist die Kölner Organisation wohl das richtige. Agisra steht für Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische Ausbeutung und besteht seit 1993 und ist Teil des Kölner Frauenportals.

Bei eigentlich allen fünf Organisationen besteht die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren, Informationen zu erhalten und somit mehr über das Thema zu erfahren, zudem könnt ihr durch Spenden zielgerichtet Frauenrechte unterstützen. Und denkt dran: Frauenrechte sind Menschenrechte!

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