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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Uni Bonn</title>
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		<title>Was ist Kultur?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elenasebening</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Februar 2012: Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#160;</p>
<p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.de, Kultur aus kulturanthropologischer Sicht: ein Gewebe, dass der Mensch erschafft und in das er gleichzeitig verstrickt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Clifford Geertz ist Kultur ein vom Menschen erzeugtes Bedeutungsgewebe, in dem er sich gleichzeitig befindet. So sehen es auch die Kulturanthropologen. Aber was genau hat es mit dieser Definition auf sich <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/was-ist-kultur">Was ist Kultur?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_17700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-17700" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/was-ist-kultur/attachment/artikel-was-ist-kultur"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/was-ist-kultur"><img class="size-medium wp-image-17700" title="Artikel was ist Kultur" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/02/Artikel-was-ist-Kultur-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.de, Kultur aus kulturanthropologischer Sicht: ein Gewebe, dass der Mensch erschafft und in das er gleichzeitig verstrickt ist.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach Clifford Geertz ist Kultur ein vom Menschen erzeugtes Bedeutungsgewebe, in dem er sich gleichzeitig befindet</strong><strong>. </strong><strong>So sehen es auch die Kulturanthropologen. Aber was genau hat es mit dieser Definition auf sich und wie schafft man es, diese Definition auf unseren Alltag zu übertragen bzw. jene dort wiederzufinden?<span id="more-17561"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Warum ist es überhaupt wichtig, eine genauere Definition für das Wort „Kultur“ zu entwerfen? Warum macht es Sinn, sich damit auseinander zu setzen, was Kultur für mich und dich bedeutet, was es früher bedeutet hat und was es für andere Leute bedeuten kann? Denn eigentlich benutzt jeder von uns mehr oder weniger oft die Bezeichnung „Kultur“ für bestimmte Dinge oder Handlungen. In diesen Momenten, meist im Dialog, bleibt dann oftmals keine Zeit sich überhaupt erst zu überlegen, was nun Kultur ist oder auch nicht ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kultur als Gewebe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach oben genannter Definition befinden wir Menschen uns in einem Bedeutungsgewebe, dass wir uns selbst erschaffen haben. Kultur wird in diesem Fall auch als Gewebe angesehen. Kultur ist also überall und wir sind stetig ein Teil davon. Trotzdem oder gerade deswegen ist es so schwer, Kultur bewusst zu erfahren, da wir immer schon Teil davon sind. Wir treffen ständig Entscheidungen darüber, welche Kulturmuster wir als Eigenes und welche wir als Fremdes begreifen. Die Kulturwissenschaft versucht, kulturelles Handeln zu analysieren und zu reflektieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo begegnet uns Kultur?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie eben schon erläutert ist es unmöglich, Kultur in unserem Alltag zu „entfliehen“ oder sich gewissen kulturellen Mustern und Normen zu entziehen. Denn kulturelle Normen, auch wenn wir selbst zum Teil zu ihrer Entstehung beigetragen haben, helfen uns den Alltag zu meistern. Erst klingt das ziemlich simpel oder für manch anderen total aus der Luft gegriffen. Aber wenn du dir einmal überlegst, wo dir Kultur überall begegnet, scheint die Aussage gar nicht mehr so dubios.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon allein wenn morgens der Wecker klingelt, du aufstehen musst, dir dein Frühstück zubereitest und dies anschließend auch gleich „verputzt“. Schon dort steckt ein Stück unserer Kultur. Du könntest dich fragen, warum du ausgerechnet zum Müsli oder Vollkorntoast gegriffen hast und nicht kurz auf dem Weg zur Uni bei McDonalds gehalten hast. Du könntest dich fragen, warum manche Menschen viel Wert auf ihr Frühstück legen und es bei manch anderem bei dem Kaffee und der Zigarette bleibt. All das könnte man untersuchen und würde bestimmt zu nicht uninteressanten Ergebnissen kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Hallo und Tschüss“</strong></p>
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<div id="attachment_17703" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a rel="attachment wp-att-17703" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/was-ist-kultur/attachment/was-ist-kultur-2"><img class="size-medium wp-image-17703" title="was ist kultur" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/02/was-ist-kultur-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.de</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<p style="text-align: justify;">Weiter geht es auf dem Weg in die Uni, zum Job oder einfach in die Stadt. Wie verhalten wir uns, wenn wir jemanden treffen, den wir kennen. Eigentlich doch ganz einfach, oder nicht?! Wir sagen „Hallo“, wir nicken demjenigen freundlich zu, wir winken und lächeln oder wir bleiben stehen und führen ein wenig Smalltalk. Und nun stell dir doch bitte einmal vor, all diese gängigen Begrüßung- und Unterhaltungsfloskeln würden nicht bestehen. Du würdest eine Kommilitonin treffen und nicht wissen, ob du ihr die Hand geben, sie umarmen oder einfach nur grüßen sollst. Klingt doch ziemlich chaotisch!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Alles ist Kultur“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dieser kleinen Einleitung lässt sich nun viel leichter erklären, was die  Definition von Clifford Geertz aus dem Bereich der Kulturanthropologie uns eigentlich sagt oder sagen möchte. Und zwar grob umschrieben, dass Kultur etwas Unabdingbares ist, das dir vielleicht nicht immer bewusst erscheint aber doch große Teile unseres Alltags bestimmt. Es gibt die Esskulturen, die Studentenkulturen, die Kleidungskulturen und noch einiges mehr an Kulturen, was allein in einem Artikel gar keinen Platz finden würde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Leitthema „Kultur“- warum?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Warum ausgerechnet das Thema Kultur? Jeder weiß doch schon, dass unsere Uni mal ein Schloss war und dass Beethoven hier gelebt hat. Aber wir zeigen dir diesen Monat so vielfältig es geht, welche anderen Wege Kultur einschlagen kann. Dabei geht es nicht um die so genannte „Hochkultur“ von Beethoven bis Till Brönner, sondern um einen erweiterten Kulturbegriff, der alle kulturellen Handlungen im Alltag umfasst. Wir veranschaulichen dir die Dinge, die auch unsere Kultur ausmachen können, so klein und unbedeutend sie auf den ersten Blick wirken mögen. Außerdem geben wir einen Einblick in fremde Kulturen, wie nach China. Wir berichten, wie es einer Studentin ging, die einige Zeit in China verbracht hat, einer fremden Kultur, und wir klären auf, über das Frühlingsfest in China. Weiter geben wir einen Einblick in die BauKultur Werkstatt, in die Welt des Mangas und wie dieser auf die Welt des Märchens trifft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die KulTour</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Einblick, den ich bis jetzt versucht habe in die „Welt der Kultur“ zu geben, richtet sich nach dem der Kulturanthropologie/ Volkskunde. Jenes Fach wird auch (noch) bei uns, an der Uni Bonn, angeboten und gibt mit verschiedenen Übungen, Seminaren und Vorlesungen einen guten Einblick, wann und wo uns Kultur überall begegnet. Und zwar ist der Untersuchungsgegenstand der Kulturanthropologie/Volkskunde in Bonn die Alltagskultur breiter sozialer Schichten in Vergangenheit und Gegenwart im Raum Europa, speziell verortet jedoch in Deutschland und im Rheinland.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Teil der Bonner Universitätskultur bestimmt so auch die in der Kulturanthropologie/Volkskunde „ansässige“ Zeitschrift namens „KulTour“. Ihr Name erklärt sich wahrscheinlich von selbst! Aber es wird klar, dass auch mit dieser Zeitschrift ein Stück von Kultur weitergetragen werden kann. Denn die „KulTour“ wurde vor über 20 Jahren gegründet, im Jahre 1990, und begleitet seit dem die StudentInnen mit Fachbeiträgen, einem Berichtsteil und fachrelevanten Meldungen durch ihr Studium. Die Fachbeiträge bestehen oft aus Hausarbeiten von StudentInnen des Faches der Volkskunde. Diese werden mit Einverständnis der Verfasser redigiert und in der Zeitschrift veröffentlicht, die einmal im Jahr erscheint.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mitarbeit bei der KulTour läuft auf freiwilliger Basis und besteht zum Großteil aus Studierenden, die Spaß daran haben zu lesen, zu schreiben und redaktionelle Luft zu schnuppern. Die KulTour ist ein Projekt Studierender in Zusammenarbeit mit der Bonner Gesellschaft für Volkskunde und Kulturwissenschaften (BGVK).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KulTour goes Online</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie auch viele andere Zeitschriften, will die KulTour es nun bald „wagen“ und den Schritt machen, sich auch im WorldWideWeb den Lesern zu präsentieren und öfter zu aktualisieren, als „nur“ einmal im Jahr. Dort sollen dann nicht nur „hauseigene“ Artikel bzw. Beiträge erscheinen, sondern auch Verweise stattfinden auf andere interessante Seiten des Internets und fachbezogene Publikationen. Die Seite könnte nicht nur für die StudentInnen der Volkskunde in Bonn relevant sein, sondern auch deutschlandweit für andere Studierende mit gleichem Interesse. Weiter bietet es eine Chance, trotz nicht mehr angebotenem Fach weiter informiert zu bleiben. Außerdem soll die KulTour sich bald auch im sozialen Netzwerk Facebook präsentieren. Sobald also die Seite steht, wirst du von uns darüber informiert!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Interesse?</strong></p>
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<div id="attachment_17706" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-17706" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/was-ist-kultur/attachment/was-ist-kultur-2-2"><img class="size-medium wp-image-17706" title="was ist kultur 2" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/02/was-ist-kultur-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: www.pixelio.de, Lust am schreiben und redigieren? Melde dich bei der KulTour!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls du nun Lust bekommen hast bei der Redaktionsarbeit mitzumachen, zu schreiben, oder dir erst einmal die KulTour anzuschauen, dann wirf doch einen Blick auf die <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/institut/abteilungen/volkskunde-kulturanthropologie" target="_blank">Homepage der Volkskunde</a>, dort findest du die entsprechenden Kontakte der Ansprechpartner. Du kannst natürlich auch gerne einen Blick in die Bibliothek der Volkskunde werfen,  denn dort sind alle der letzten Jahre zu finden und anzuschauen. Über dein Interesse würde man sich sie Redaktion der „KulTour“ sehr freuen.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>„2012 wird das Higgs-Jahr“</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 00:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Hovestädt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2012: Zukunftsaussichten]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify">&#160;</p>
<p class="wp-caption-text">Bild: © 2011 CERN, Das &#34;Gottesteilchen&#34;</p>
<p style="text-align: justify">Ein bisher unentdecktes Elementarteilchen schleicht durch die Medienwelt. In den Zeitungen ist von Revolution und großartiger Erkenntnis die Rede. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem „Higgs-Teilchen“ und wäre die Entdeckung wirklich ein großer Schritt in die Zukunft?</p>
<p style="text-align: justify">Wieso wird das Higgs-Teilchen so händeringend <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/%e2%80%9e2012-wird-das-higgs-jahr%e2%80%9c">„2012 wird das Higgs-Jahr“</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<div id="attachment_17322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-17322" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/%e2%80%9e2012-wird-das-higgs-jahr%e2%80%9c/attachment/customevent_register"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/%e2%80%9e2012-wird-das-higgs-jahr%e2%80%9c"><img class="size-medium wp-image-17322" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/customevent_register-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: © 2011 CERN, Das &quot;Gottesteilchen&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein bisher unentdecktes Elementarteilchen schleicht durch die Medienwelt. In den Zeitungen ist von Revolution und großartiger Erkenntnis die Rede. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem „Higgs-Teilchen“ und wäre die Entdeckung wirklich ein großer Schritt in die Zukunft?<span id="more-17318"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wieso wird das Higgs-Teilchen so händeringend gesucht?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Schon in der Schule bringen uns die Physiklehrer bei, dass Dinge Masse haben, etwas was sie träge macht. Wer hätte gedacht, dass diese so offensichtlich erscheinende Tatsache der Physik große Rätsel aufgibt?</p>
<p style="text-align: justify">„Eigentlich wissen wir überhaupt nicht, wenn wir in den Mikrokosmos schauen, was Masse bedeutet.“, erklärt Prof. Dr. Desch, <a href="http://www.fs-physik.info/index.php" target="_blank">Experimentalphysiker</a> an der Universität Bonn. Tatsache ist, dass Elementarteilchen Masse haben, aber die Herkunft bisher ungeklärt ist. Der Nachweis des Higgs-Teilchens wäre ein großer Schritt zur Lösung dieses Rätsels.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der Higgs-Mechanismus</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/CMS_Higgs-event.jpg" alt="" width="199" height="170" /><p class="wp-caption-text">Bild:Lucas Taylor, via Wikimedia Commons &quot;Higgs event&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify">Die Physik arbeitet im Moment mit dem Standardmodell. Diese Theorie beschreibt und erklärt die Vorgänge und Reaktionen der Elementarteilchen perfekt. Sie geht aber davon aus, dass diese Teilchen keine Masse haben. Somit wäre sie eigentlich hinfällig, denn Masse ist unübersehbar da.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Weg das Standardmodell beizubehalten und die Masse zu berücksichtigen ist der so genannte <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Teilchenphysik:_Der_Higgs-Mechanismus" target="_blank">Higgs-Mechanismus</a>. Der Mechanismus und das Elementarteilchen wurden nach <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaft-higgs-oder-nix-geruechtekueche-der-teilchenphysik_aid_693356.html" target="_blank">Peter Higgs</a>, einem britischen Physiker, benannt, der mit anderen Wissenschaftlern diese Theorie 1964 aufstellte. Sie gehen von einem Feld aus, das den ganzen Raum ausfüllt und allen Dingen ihre Masse verleiht. Die Entdeckung des Higgs-Teilchens würde diese Theorie bestätigen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Suche nach dem Higgs</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das <a href="http://public.web.cern.ch/public/" target="_blank">Cern</a>, die Europäische Organisation für Kernforschung, nahm 2008 zum ersten Mal den <a href="http://lhc.web.cern.ch/lhc/" target="_blank">Large Hadron Collider</a> (LHC) in Betrieb. Der LHC ist der bisher größte Teilchenbeschleuniger und macht die genaue Suche nach dem Higgs-Teilchen erst möglich. In einem Teilchenbeschleuniger werden Protonen aufeinander geschossen und Reaktionen und energetische Ereignisse beobachtet und ausgewertet. Diese Ergebnisse werden uns 2012 helfen das Rätsel um das lang gesuchte Higgs-Teilchen zu lösen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Zukunftsblick – Was kommt dann?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Können wir nach der Entdeckung des Higgs-Teilchens mit neuartigen Erfindungen rechnen? Wohl eher nein. Das Higgs-Teilchen, sollte es existieren, zerfällt so schnell, dass es für die praktische Anwendung noch keine Ideen gibt. Im Mittelpunkt der großen Suche nach dem Higgs steht die menschliche Neugier und nicht der Nutzen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Und wenn es das Higgs-Teilchen nicht gibt?</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Dann stehen wir wie der Ochs vorm Berg, und das ist in der Physik eigentlich eine schöne Ausgangsposition“, sagt Prof. Dr. Desch. Sollte die Nicht-Existenz des Higgs-Teilchens bewiesen werden, ist die Zeit reif, die Grundlagen der Physik neu zu überdenken, neue Theorien aufzustellen und neue Wege zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sei bereit für das abenteuerliche, wahre Studentenleben!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 08:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lili</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaft Medienwissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Institut für Medienwissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;">&#160;</p>
<p class="wp-caption-text">Bild: bildbunt.de (via flickR)</p>
<p style="text-align: justify;">Der offiziell erste Bonner MedienStammtisch aller Zeiten geht in die erste Runde! Veranstaltet von der Fachschaft Medienwissenschaften, erlebt von Medienstudis, Medienmachern, Medieninteressierten. Du bist herzlich eingeladen!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das Pilotprojekt der Kneipentour in den letzten Monaten Erfolge feierte, dehnen wir nun die Feier-Kennenlern-Bierchen-Treffen auf alle Semesterjahrgänge aus. <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/medienstammtisch">Sei bereit für das abenteuerliche, wahre Studentenleben!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_16722" class="wp-caption aligncenter" style="width: 200px"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/stammtisch.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/medienstammtisch"><img class="size-medium wp-image-16722 " title="stammtisch" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/stammtisch-190x300.jpg" alt="" width="190" height="300" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: bildbunt.de (via flickR)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der offiziell erste Bonner MedienStammtisch aller Zeiten geht in die erste Runde! Veranstaltet von der Fachschaft Medienwissenschaften, erlebt von Medienstudis, Medienmachern, Medieninteressierten. Du bist herzlich eingeladen!</strong><span id="more-16659"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das Pilotprojekt der Kneipentour in den letzten Monaten Erfolge feierte, dehnen wir nun die Feier-Kennenlern-Bierchen-Treffen auf alle Semesterjahrgänge aus. Herzlich eingeladen dazu sind alle Master- und Bachelor Studierende der Medienwissenschaft und natürlich auch alle Mitarbeiter des <a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/" target="_blank">Instituts</a>. Auch Gäste außerhalb des Studienganges sind herzlich willkommen, medienwissenschaftliche Luft zu schnuppern, mit uns anzustoßen und uns mit nicht-medienwissenschaftlichen Themen zu bereichern ;-).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sich einfach darüber freuen, Student zu sein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Du willst bei einem Gläschen Bier oder Wein deine Kommilitonen näher kennenlernen, durch die Bonner Altstadt ziehen, mal hier mal da landen, und dann am nächsten morgen mit Augenringen und 10 Liter Kaffee im Seminar sitzen und dich einfach darüber freuen, Student zu sein? Dann bist du beim MedienStammtisch richtig! Sei bereit für das abenteuerliche und wahre Studentenleben!</p>
<p style="text-align: justify;">Der MedienStammtisch wird sich in den nächsten Monaten fortsetzen und voraussichtlich jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfinden. Wir werden dich diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden halten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für den November gilt:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir treffen uns am 10.11 ab 20 Uhr in der Alten Liebe, Sterntorbrücke 7, Bonn.</p>
<p>Erscheine zahlreich und feiere mit uns ein freudiges Mewi-Fest.</p>
<p>Wir freuen uns auf dich,</p>
<p>deine Mewi-Fachschaft: Lili, Andrea, Sonja, Ilka<br />
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		<title>Neue Lehrer kommen bald wieder aus Bonn!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 11:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober 2011: Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist soweit: Nach zehn Jahren ohne Lehrerbildung begrüßt die Universität Bonn in diesem Semester wieder Lehramtsstudierende.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab Oktober werden endlich wieder Lehramtsstudierende nervös über den Campus eilen, nach den Wegen fragen und viel zu früh – Typisch Erstis! – im Hörsaal sitzen. Seit vergangenem Montag ist die Einschreibung fürs Lehramtstudium in Bonn beendet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/neue-lehrer-kommen-bald-wieder-aus-bonn">Neue Lehrer kommen bald wieder aus Bonn!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist soweit: Nach zehn Jahren ohne Lehrerbildung begrüßt die Universität Bonn in diesem Semester wieder Lehramtsstudierende.<a rel="attachment wp-att-15800" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/neue-lehrer-kommen-bald-wieder-aus-bonn/attachment/uni_30_09_2008-10_lr"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/neue-lehrer-kommen-bald-wieder-aus-bonn"><img class="aligncenter size-medium wp-image-15800" title="Uni_30_09_2008-10_LR" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Uni_30_09_2008-10_LR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></a><span id="more-15786"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ab Oktober werden endlich wieder Lehramtsstudierende nervös über den Campus eilen, nach den Wegen fragen und viel zu früh – Typisch Erstis! – im Hörsaal sitzen. Seit vergangenem Montag ist die Einschreibung fürs Lehramtstudium in Bonn beendet und 360 junge Menschen haben sich eingeschieden. Davon streben 355 an, am Gymnasium oder an der Gesamtschule zu unterrichten, und fünf möchten Berufsschullehrer werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich besonders die Lehramtsfächer Englisch, Geschichte und Mathematik.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Lehrerberuf ist attraktiv</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Lehrer zu werden ist aus finanzieller Perspektive durchaus attraktiv“, wirbt die Homepage des <a title="BZL" href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/" target="_blank">Bonner Zentrums für Lehrerbildung</a> (kurz: BZL), die vor einem Monat online gegangen ist. Es wird auf einen Artikel der „<a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/resolveuid/d2e8feef43e3cf3885ba4f6ad4a127ef" target="_blank">Beiträge zur Hochschulforschung</a>“ hingewiesen, nach dem Gymnasiallehrer vergleichsweise hohe Nettostundenlöhne erreichen und einige Naturwissenschaftler sowie Geistes- und Sozialwissenschaftler im Lehrerberuf mehr als Beschäftigte gleicher Fachrichtungen in anderen Tätigkeitsbereichen verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Studium ist jedoch kein Pappenstiel: Die Nachwuchslehrer studieren zwei Fächer parallel, jene, die sie später einmal selbst unterrichten wollen, und sie erwerben zusätzlich Kenntnisse in Fachdidaktik. In ihren Semesterferien, in denen andere Studierende an Hausarbeiten schreiben (oder verzweifeln) und für Prüfungen lernen, steht für Lehramtsstudierende eine zusätzliche Herausforderung an: Die Praktika. Bereits vor dem Studium leisten Lehrämtler ihr <a href="https://www.schulministerium.nrw.de/BP/ELISEAngebote" target="_blank">Eignungspraktikum</a> ab, bei dem sie sich ihrer Eignung als Lehrer bewusst werden sollen. Im ersten Studienjahr folgt das <a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/studium/praxisphasen/orientierungspraktikum" target="_blank">Orientierungspraktikum</a>, das den Studierenden die Möglichkeit bietet, Theorieansätze des Lehrens in die Praxis umzusetzen und ausgehend von den gesammelten Erfahrungen das weitere Studium zu planen. An das Orientierungspraktikum schließt das <a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/studium/praxisphasen/ausser-schulisches-berufsfeldpraktikum" target="_blank">(Außer-) Schulische Berufsfeldpraktikum</a> an, das konkrete berufliche Perspektiven eröffnen wird und das Master-Studium sieht ein komplettes <a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/studium/praxisphasen/praxissemester" target="_blank">Praxissemester</a> vor. Nach Abschluss des Bachelor- und Master-Studiums folgt der einjährige <a href="http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Wege/Vorbereitungsdienst/index.html" target="_blank">Vorbereitungsdienst</a>, nach dessen Abschluss die jungen Leute als Lehrer eingestellt werden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Universität will Lehramtsstudierende intensiv betreuen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nervosität der Studierenden, die als erste Lehramtsstudierende im doppelten Sinne Erstis sind, will die Universität mit viel Betreuung auffangen, denn eine <em>Fachschaft Lehramt</em> existiert noch nicht: In einer <a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/copy_of_informationsveranstaltung-fuer-lehramtsstudierende" target="_blank">Info-Veranstaltung</a> am 4. Oktober werden die Lehramtsstudierenden mit ihrem Studium und den Ansprechpartnern vertraut gemacht, ein Info-Ordner fasst die wichtigsten Informationen des Studiums zusammen ebenso wie die oben erwähnte Homepage und neben Fachberatung bietet die Uni Bonn auch eine spezielle <a href="https://www3.uni-bonn.de/lehrerausbildung/studium/kontakt-beratung-lehrende/studienberatung" target="_blank">Lehramtsberatung</a> an. Somit sind die Studierenden rundum betreut und auf dem richtigen Weg hier in Bonn <em>gute Lehrer</em> zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wünschen allen Erstis des Lehramtsstudienganges einen guten Start ins Studium!</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Digitale Demokratie &#8211; TV Tipp</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 04:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Jungbluth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Politische Umbrüche in  der arabischen Welt, die Enthüllungen von  Wikileaks und der  erfolgreiche Wahlkampf Barack Obamas zeigen: Wir leben  in einer  digitalen Demokratie. In einem 75-minütigen Special stellt  PHOENIX Aspekte der neuen Bürgerbeteiligung via Internet vor und spricht  mit  Experten. Gemeinsam mit Prof. Dr. Caja <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert">Digitale Demokratie &#8211; TV Tipp</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-15657" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert/attachment/internet-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert"><img class="aligncenter size-medium wp-image-15657" title="Internet (Small)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Internet-Small-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a>Politische Umbrüche in  der arabischen Welt, die Enthüllungen von  Wikileaks und der  erfolgreiche Wahlkampf Barack Obamas zeigen: Wir leben  in einer  digitalen Demokratie. In einem <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">75-minütigen Special</a> stellt  PHOENIX Aspekte der neuen Bürgerbeteiligung via Internet vor und spricht  mit  Experten.</strong><strong> Gemeinsam mit Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für  Medienwissenschaft  und Intermedialität an der Uni Bonn,  beleuchtet Moderatorin  Mareike Bokern die Bedeutung des Internets für  Politik und Gesellschaft.</strong><strong><span id="more-15645"></span></strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bestimmen Medien die Politik, oder Politik die Medien?    Hat die &#8220;Web 2.0&#8243; Kommunikation Auswirkung auf die klassische Politik? Bekommen die einzelnen Bürger und das Volk mehr   &#8220;Macht&#8221;? Der Fall zu   Guttenberg hat eine riesige Welle geschlagen. Was machen Phänomene wie   Wikileaks und Openleaks mit der Politik? Diesen Fragen geht <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">PHOENIX im THEMA: Digitale Demokratie am Mittwoch, den 21.09.11 um 10.45 Uhr</a> nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Medien und Politik stehen in einem gemeinsamen Kommunikationsprozess und entfalten ihren Charakter erst im gesellschaftlichen Kontext. Politische Kommunikation widmet sich dabei dem Verhältnis von Medien, Politik und politischen Akteuren. Der  Begriff des Politainment (Andreas Dörner) beschreibt zusätzlich den  Prozess, dass sich heute Politik und Unterhaltung immer mehr  vermischen. Im Machtverhältnis von Medien und Politik geht es vor allem darum, dass politischen Akteure mit der Zeit gehen und die neuen Medien und sozialen Netzwerke zur Politik- und Wertevermittlung nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_15692" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a rel="attachment wp-att-15692" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert/attachment/bild_s21-fur-medienblick_477548_r_b_by_jens-zehnder_pixelio-de-1"><img class="size-medium wp-image-15692 " title="Stuttgart 21" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild_S21-für-Medienblick_477548_R_B_by_Jens-Zehnder_pixelio.de-1-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: Jens Zehnder, pixelio.de</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stuttgart 21</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stuttgart 21 ist das Paradebeispiel für die neue Bürgerbeteiligung in Deutschland. Die natürlich vorhandene Diskrepanz zwischen Bürgern und der Politik wird auf eine innovative Art und Weise offengelegt. Diese Entwicklung ist von den neuen Medien nicht unabhängig, denn soziale Netzwerke bieten die Chance, Bewegungen zu mobilisieren, zu organisieren, zu verbreiten und auf die öffentliche Agenda zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage haben nicht mehr nur professionelle Journalisten und Politiker die Möglichkeit, einen großen Teil der Bevölkerung zu erreichen. Mit einer gewissen Medienkompetenz hat heute nahezu jeder die Chance, der Öffentlichkeit unabhängig von Zeit und Raum etwas mitzuteilen und Aufmerksamkeit zu erregen. Stuttgart 21 hat in Deutschland etwas verändert. Die Frage ist, ob sich ein neues &#8220;Bürgerbewusstsein&#8221; bildet.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern und abgesehen von der Anti-Atom-Bewegung wenig öffentlichen Protest. Ob S21 auch ohne die neuen Medien so groß geworden wäre, ist schwer zu beurteilen. Fakt ist aber, dass die Vernetzung und Organisation von Menschen heute um einiges einfacher und schneller ist. Den Menschen wird langsam aber sicher bewusst, dass sie als Individuum die Möglichkeit haben, etwas zu bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Umbruch in der arabischen Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in anderen Ländern tut sich etwas in punkto Bürgerbeteiligung. Es gibt viele Länder mit geringer Pressefreiheit; Länder, in denen es so etwas wie Presse- und Meinungsfreiheit gar nicht gibt. Staat und Regierung zensieren und instrumentalisieren dort die Medien für ihre Politik. Es herrscht eine reine &#8220;top-down&#8221; Kommunikation, die Menschen sind von den manipulierten und instrumentalisierten Informationen abhängig, die zur Propaganda der entsprechenden Regierung gehören. Sie haben weder die Möglichkeit, unabhängige Informationen zu bekommen, noch ihre Meinung frei zu äußern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dank der verändertern Kommunikation durch das Web 2.0, gibt es aber mitterlweile eine Chance, rein von der Regierung bestimmte Informationen zu umgehen. Das Internet bietet die Möglichkeit an unabhängige Informationen zu kommen und sich der Welt mitzuteilen. Wenn auch auf einer anderen Ebene, bekommen diese Menschen so, genau wie hier in Deutschland, eine Stimme. Auch wenn die Regierung bestimmte Seiten des Internets zensiert, gibt es immer wieder &#8211; wenn auch nur für eine kurze Zeit &#8211; technische Möglichkeiten, doch an die gesperrten Seiten zu gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Social Networks wie Facebook oder Twitter, deren Netze sich über die gesamte Welt spannen, ermöglichen es, in kurzer Zeit Beiträge zu verfassen, die von unzähligen Menschen auf der ganzen Welt gelesen werden können. Das &#8220;Volk an sich&#8221; findet eine Möglichkeit, sich national und international mitzuteilen. Andere Länder werden auf Missstände aufmerksam, Menschen können sich organisieren und der Weg für Volksbewegungen wird geebnet. In der aktuellen &#8220;Arabischen Revolution&#8221; spielen und spielten die genannten sozialen Netzwerke eine bedeutende Rolle. Besonders Amateurvideos (YouTube) gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, wenn es um die Berichterstattung vor Ort geht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ePolitik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch Politiker nutzen das Internet für sich. Heutzutage sind alle Parteien online präsent und nutzen die Möglichkeiten des Internets, um auf neue Themen aufmerksam zumachen und potentielle Wähler und neue Mitglieder für sich zu gewinnen. Fast alle Parteien haben beispielsweise ein Profil bei Facebook und einen Kanal bei YouTube: Die junge Generation erwartet eine Online- Präsenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung hat unter anderem die Enquete- Komission für Internet und digitale Gesellschaft gegründet, die sich mit der Zukunft des Internets und der Bürgerbeteiligung beschäftigt. Die Möglichkeiten und Chancen der &#8220;ePolitik&#8221; sind groß. Neben allen anderen gesellschaftlichen Bereichen wird sich auch die Arbeit der politischen Akteure weiter wandeln und stetig um die digitale Komponente erweitern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen zu Sendung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hompage von<a href="http://www.phoenix.de" target="_blank"> PHOENIX</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">THEMA: Digitale Demokratie</a>, Mittwoch, den 21.09.11 um 10.45 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrundartikel: <a href="http://www.phoenix.de/content/401538" target="_blank">Digitale Welten</a></p>
<p style="text-align: justify;">Forschungsprojekt <a href="http://www.mediatisiertewelten.de/projekte/deliberation-im-netz/" target="_blank">&#8220;Deliberation im Netz&#8221;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wissenschaftliche Tagung. Aber ganz sexy eigentlich</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/wissenschaftliche-tagung-aber-ganz-sexy-eigentlich</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 11:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im September findet an der Uni Bonn eine Konferenz zum Thema &#8220;Frauen in der Wissenschaft&#8221; statt. Dabei gibt es nicht nur intellektuell anspruchsvolle Vorträge und ein internationales Publikum, sondern noch eine coole Party mit Liveband und ministerialem Besuch. Und wenn du willst, kannst du sogar dabei sein! </p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftliche Tagungen sind in <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/wissenschaftliche-tagung-aber-ganz-sexy-eigentlich">Wissenschaftliche Tagung. Aber ganz sexy eigentlich</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/MediatizedGender_Banner_Brief.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/wissenschaftliche-tagung-aber-ganz-sexy-eigentlich"><img class="aligncenter size-large wp-image-15585" title="MediatizedGender_Banner_Brief" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/MediatizedGender_Banner_Brief-1024x245.jpg" alt="" width="472" height="113" /></a></a><strong>Im September findet an der Uni Bonn eine Konferenz zum Thema &#8220;Frauen in der Wissenschaft&#8221; statt. Dabei gibt es nicht nur intellektuell anspruchsvolle Vorträge und ein internationales Publikum, sondern noch eine coole Party mit Liveband und ministerialem Besuch. Und wenn du willst, kannst du sogar dabei sein! <span id="more-15583"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftliche Tagungen sind in der Regel Treffen von Professoren, Post-Docs, Doktoranden und anderen Fachleuten, die sich über den aktuellen Forschungsstand eines Themas austauschen, ihre eigene Forschung präsentieren und neue, bisweilen internationale, Netzwerke knüpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Student oder wissenschaftlicher Laie hat man selten die Chance, mal an einer solchen Tagung teilzunehmen, da entweder die Tagungsgebühr horrend ist (manchmal kommt auch noch die Anreise dazu) oder man schlichtweg nicht von den Konferenzen erfährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei wäre so ein bisschen wissenschaftliche Luft schnuppern und gucken, was man nach dem Studium noch so an der Uni machen und werden kann, eigentlich gar nicht so verkehrt. Manchmal ist auch das Thema für die eigene Abschlussarbeit wichtig oder begeistert einfach nur als Lieblingsthema. Es gibt aber auch Themen, die so brisant sind, dass sogar Ministerinnen und Vertreterinnen wichtigster akademischer Institutionen kommen und mitdiskutieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prominenter Besuch auf dem Podium</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist auf der internationalen Tagung &#8220;Mediatized Gender&#8221; der Fall, die vom 22. bis 24. September an der Uni Bonn stattfindet. Die Wissenschaftsministerinnen der Länder Nordrhein-Westfalen, <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/ministerium/Ministerin/index.php" target="_blank">Svenja  Schulze</a> (SPD), und Baden-Württemberg, <a href="http://www.theresia-bauer.de/" target="_blank">Theresia Bauer</a> (Grüne), werden hier im Rahmen einer  öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema Frauen in der Wissenschaft diskutieren. Dabei sprechen sie mit der Präsidentin der  <a href="http://www.hrk.de/de/home/home.php" target="_blank">Hochschulrektorenkonferenz</a> (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, sowie Dr. Barbara Sheldon von der <a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/start.html" target="_blank">Alexander von Humboldt-Stiftung</a> über  die Bestrebungen der Politik und Wissenschaft, Frauen in der Forschung  zu fördern und unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 23. September, von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Alten Sternwarte (Poppelsdorfer Allee 47) statt und ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Die Tagung findet zwar komplett in englischer Sprache statt, die Podiumsdiskussion ist aber auf Deutsch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Socializing und Expertise</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Tagung selbst beginnt bereits am Donnerstag Abend (22.09.) mit einem Get-Together im Restaurant &#8220;Roses&#8221; in Bonn, bei dem man sich in ungezwungener Atmosphäre bei einem Kaltgetränk kennenlernen kann. Ein weiterer &#8220;sozialer Event&#8221; findet am Freitag Vormittag statt. Ab 11 Uhr gibt es eine Stadtführung (in englischer Sprache) durch die Uni Bonn, die sicherlich nicht nur für internationale Tagungsgäste interessant sein könnte. Die Teilnahme ist allerdings nur für Tagungsvollzahler nach Anmeldung möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich eher für die rein fachlichen Aspekte der Tagung interessiert, sollte sich den Freitag Nachmittag und den Samstag frei halten. Hier finden die Vorträge der internationalen (hauptsächlich übrigens) ForscherINNEN statt. In den Präsentationen wird das Thema  Mediatisierung und Geschlecht  aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. So werden neben  Untersuchungen zu Geschlechterstereotypen in Bildung, Politik und  Wirtschaft auch Beiträge zu interkulturellen und  geschlechterspezifischen Besonderheiten im Umgang mit digitalen Medien  geben. Details dazu gibt es im <a title="Tagungsprogramm" href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Conference_Program_Mediatized_Gender1.pdf" target="_blank">Conference_Program</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Achtung, Insidertipp!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt ein heißer Insidertipp: Für alle Studis, die sich nicht für die komplette Tagung anmelden können, sich aber gerne die Vorträge anhören möchten, hat das Tagungsteam einen sensationellen Einlasspreis von fünf Euro festgesetzt, den man an der Tageskasse bezahlen kann. Wenn man bedenkt, dass die normale Tagungsgebühr bei 40 Euro Minimum liegt, ist das echt ein gutes Angebot.</p>
<p>Sonderpreise für Schüler und Studenten:</p>
<ul>
<li>Eintritt wissenschaftliche Vorträge am Freitag und Samstag: 5€</li>
<li>Podiumsdiskussion (Freitag, 18-20 Uhr): Eintritt frei</li>
<li>Kompletter Tagungsbeitrag (inkl. Stadtführung Bonn am Freitag Vormittag): 40€ (vorher auf der Webseite registrieren)</li>
</ul>
<p>Mehr Infos zur Tagung sowie die Möglichkeit zur Registrierung gibt es <a href="http://www.mediatisiertewelten.de/tagungen/mediatized-gender/home/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tagung „Mediatized Gender &#8211; Gender Perspectives on Mediatized  Societies“ findet im Kontext des von der DFG geförderten  Schwerpunktprogramms 1505 „Mediatisierte Welten“ statt. Dieses  bundesweite Forschungsnetzwerk vereinigt verschiedene Projekte, die in  Zusammenarbeit zu den Fragen mediatisierter Gesellschaft forschen.</p>
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		<item>
		<title>Studieren in Geschichte: Auf den Spuren von Friedrich-Wilhelm-August Argelander</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/studieren-in-geschichte-auf-den-spuren-von-friedrich-wilhelm-august-argelander</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 04:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Argelander]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenwarte]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Volkssternwarte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p>
<p style="text-align: justify;">Für jeden Bonner Studenten der Kommunikations- und Medienwissenschaften wird sie schnell zu einem vertrauten Gebäude – die Alte Sternenwarte. Doch in welch altehrwürdigen Gemäuern studieren wir da eigentlich?</p>
<p style="text-align: justify;">Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Alten Sternenwarte in Bonn, stößt man unmittelbar auf den Namen Friedrich-Wilhelm-August Argelander. Doch mit wem genau haben <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/studieren-in-geschichte-auf-den-spuren-von-friedrich-wilhelm-august-argelander">Studieren in Geschichte: Auf den Spuren von Friedrich-Wilhelm-August Argelander</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Sternwarte_Bonn_1893.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/studieren-in-geschichte-auf-den-spuren-von-friedrich-wilhelm-august-argelander"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13932" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Sternwarte_Bonn_1893-300x211.jpg" alt="Die Sternenwarte in Bonn im Jahr 1893" width="300" height="211" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für jeden Bonner Studenten der Kommunikations- und Medienwissenschaften wird sie schnell zu einem vertrauten Gebäude – die Alte Sternenwarte. Doch in welch altehrwürdigen Gemäuern studieren wir da eigentlich?</strong><span id="more-13927"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Alten Sternenwarte in Bonn, stößt man unmittelbar auf den Namen Friedrich-Wilhelm-August Argelander. Doch mit wem genau haben wir es da eigentlich zu tun?<br />
<img class="size-medium wp-image-13937 alignleft" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Argelander-214x300.jpg" alt="Friedrich Wilhelm August Argelander" width="171" height="240" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geboren wurde Argelander 1799 in Klaipeda, einer Hafenstadt in Litauen. 1807 traf er auf den Kronprinzen von Preußen, dessen Familie im Haus der Argelanders Schutz vor Napoleon suchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Zehn Jahre später begann der junge Friedrich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Königsberg. Schnell entdeckte er seine Leidenschaft und wechselte zur Astronomie, wo er der Gehilfe des Astronomen F. Bessel wurde. Nach seiner Promotion leitete er die Universitäts-Sternenwarte in Turku (Finnland).</p>
<p style="text-align: justify;">In Helsinki wird Argelander schließlich Inhaber des Lehrstuhls für Astronomie. 1836 erhielt er dort den Ruf der Universität Bonn, wo er schließlich seine bedeutendsten Beobachtungen machen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Er nutzte seine Bekanntschaft zum Preußischen König Friedrich-Wilhelm um den Bau einer Sternenwarte voranzutreiben. Diese wurde im Jahr 1844 fertig gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_14326" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Karte-der-Bonner-Durchmusterung.jpg"><img class="size-medium wp-image-14326" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Karte-der-Bonner-Durchmusterung-300x209.jpg" alt="Karte der Bonner Durchmusterung" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Karte der Bonner Durchmusterung, Quelle: Dr. Michael Geffert, Argelander-Institut für Astronomie </p></div>
<p>Argelander war neben einem anerkannten Wissenschaftler und Professor der philosophischen Fakultät auch der Direktor der Sternenwarte. Eine seiner bedeutendsten Leistungen war es, ein einfaches Verfahren zu entwickeln, mit dem die große Zahl der neu entdeckten Sterne erfasst werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Er begann mit der Durchmusterung des Himmels, wobei er diesen in 200 Zonen einteilte. Es dauerte insgesamt 11 Jahre um einen Katalog mit 324.198 Sternen auf 48 Karten zu erstellen. Damit wurde nicht nur Argelander, sondern auch die Stadt Bonn weltberühmt.</p>
<p>Wer sich heute selbst auf die Spuren von Friedrich Argelander begeben möchte, kann der <a href="http://www.volkssternwarte-bonn.de/" target="_blank">Volkssternwarte Bonn</a> einen Besuch abstatten und entweder von November bis März einen Überblick über den Sternenhimmel bekommen oder im <a href="http://www.astro.uni-bonn.de/">Argelander-Institut für Astronomie</a> im Stadtteil Endenich eigene Beobachtungen am Teleskop machen.<br />
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		<title>Impressionen aus Bonn</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 04:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[bilder]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bonn: eine Stadt mit Geschichte, eine Stadt voller Leben, eine Stadt zum Entdecken…</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die ehemalige Bundeshauptstadt kann nicht nur auf gut 2000 Jahre Vergangenheit zurück blicken, sondern auch auf eine lebendige Gegenwart. Das folgende kleine Video soll einige Eindrücke der Stadt am Rhein vermitteln und vielleicht zum selbst Entdecken <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/impressionen-aus-bonn">Impressionen aus Bonn</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bonn: eine Stadt mit Geschichte, eine Stadt voller Leben, eine Stadt zum Entdecken…</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die ehemalige Bundeshauptstadt kann nicht nur auf gut 2000 Jahre Vergangenheit zurück blicken, sondern auch auf eine lebendige Gegenwart. Das folgende kleine Video soll einige Eindrücke der Stadt am Rhein vermitteln und vielleicht zum selbst Entdecken anregen.</strong></p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe width="640" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/0e1RY1DjFuc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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