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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Social Media</title>
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		<title>Der Oops!Award</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 19:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>danielkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpiloten]]></category>
		<category><![CDATA[Oops!Award]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiesenhof]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p>
<p style="text-align: justify;">Der von den Netzpiloten im letzten Jahr ins Leben gerufene Oops!Award, der peinliche Social Media-Fehltritte &#8220;belohnt&#8221;, geht in diesem Jahr mit deutlicher Mehrheit an den Geflügelhersteller Wiesenhof. Dieser hatte versucht mit einer Social Media-Kampagne gegen eine ARD-Reportage vorzugehen. Wiesenhofchef Wesjohann sagte im Vorfeld der Kampagne zur Benutzung von Social Media:&#8220;Diese Instrumente haben wir <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/der-oopsaward">Der Oops!Award</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/uDIqiN49bmA?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/v/uDIqiN49bmA?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><object width="560" height="315">Der von den <a href="http://www.netzpiloten.de/2011/12/02/wiesenhof-gewinnt-den-%E2%80%9Eoops-award-2011%E2%80%9C/" target="_blank">Netzpiloten </a>im letzten Jahr ins Leben gerufene Oops!Award, der peinliche Social Media-Fehltritte &#8220;belohnt&#8221;, geht in diesem Jahr mit deutlicher Mehrheit an den Geflügelhersteller Wiesenhof. Dieser hatte versucht mit einer Social Media-Kampagne gegen eine ARD-Reportage vorzugehen. Wiesenhofchef Wesjohann sagte im Vorfeld der Kampagne zur Benutzung von Social Media:</object>&#8220;Diese Instrumente haben wir noch nie ausprobiert&#8221; (<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/ein-unternehmer-wehrt-sich-gegen-die-ard/4559572.html?p4559572=all" target="_blank">Handelsblatt</a>)</strong></p>
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		<title>Social Media: Eine &#8220;kritische&#8221; Betrachtung</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[November 2011: Cyberia]]></category>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Social Media &#8211; um was genau geht&#8217;s? Klingt zunächst einmal Englisch. Mit Medien haben wir heutzutage von morgens (das weckende Handy) bis abends (Einschlafen am Fernseher) zu tun. Und sozial sind wir auch, wir interagieren mit Menschen. Welchen Vorteil bringt uns also die Kombination aus beidem: das Social Medium?</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung">Social Media: Eine &#8220;kritische&#8221; Betrachtung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><a rel="attachment wp-att-14399" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/fredcavazza"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14399" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/fredcavazza-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Social Media &#8211; um was genau geht&#8217;s? Kl</strong><strong>ingt zunächst einmal Englisch. Mit Medien haben wir heutzutage von morgens (das weckende Handy) bis abends (Einschlafen am Fernseher) zu tun. Und sozial sind wir auch, wir interagieren mit Menschen. Welchen Vorteil bringt uns also die Kombination aus beidem: das Social Medium?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-14398"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anwendungen und Dienste, die unter den Bereich Social Media fallen, gibt es etliche. Zu den bekanntesten und beliebtesten in Deutschland gehören: <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.youtube.com" target="_blank">YouTube</a>, <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> und <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p><strong>Facebook &#8230; </strong><strong>oder mit allen teilen, was keiner haben will</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann man sich beim Marktführer richtig austoben. Facebook bietet alles vom exzessiven Sammeln von „Freunden“, über das &#8220;Liken&#8221; von Gemütsverfassung wildfremder Menschen, bis hin zum Züchten virtueller Schafe (<a href="http://www.facebook.com/FarmVille" target="_blank">FarmVille</a>).Die Plattform wird gerne genutzt, um dem interessierten (und der viel größeren Gruppe der ganz und gar nicht interessierten) Nutzer das eigene Befinden kundzutun. Dabei stellt sich die Frage wie viel inhaltlicher Gehalt in solchen Posts steckt, aber wir reden hier ja nicht von Qualitätsjournalismus. Vorsicht ist geboten bei der magischen Anzahl von 400 Facebook-Freunden. Wird diese unterschritten, kommt es zur gefürchteten Facebook-Depression. In Amerika ist diese Krankheit unter Teenagern bereits weit verbreitet. Aber keine Sorge, da amerikanische Trends erst Jahre später in Deutschland ankommen, habt ihr noch genug Zeit weitere Leute zu adden, mit denen ihr euch einmal und dann nie wieder unterhalten habt.</p>
<p><strong>Partyalarm</strong></p>
<div id="attachment_14403" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-14403" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/master-mojo"><img class="size-medium wp-image-14403" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Master-Mojo-300x199.jpg" alt="©Master Mojo" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das könnte deine Facebook-Party sein.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Neuerdings bietet Facebook auch das Feature der Partyorganisation. Für alle, die befürchten, einen Geburtstag mit nur  15 Leuten zu feiern wirke armselig, gibt es die Möglichkeit eine Generaleinladung an alle Nutzer zu verschicken. Mit solch einer Beteiligung wird jede Party ein Erlebnis. Man muss allerdings vorsichtig sein, da einige Städte und Kommunen etwas pingelig auf diesen netten Dienst reagieren und die Feier gern in Rechnung stellen.</p>
<div style="text-align: justify;"><span><span>Bei aller Kritik darf man die medienpädagogische Wirkung von Facebook nicht unterschätzen: der richtige Umgang mit Photoshop. Denn wer will auf seinem Profilbild schon hässlich oder  - noch schlimmer &#8211; durchschnittlich aussehen?</span></span></div>
<p><span><span><strong>YouTube &#8230; </strong><strong>oder  teilen, was nicht mir gehört</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Netzwerk zum Teilen von Dingen, die den Großteil der Menschheit nicht interessieren, ist YouTube. Hier kann man Videos hochladen, bewerten und kommentieren. Dabei ist es ziemlich irrelevant, ob man die Videos in kreativer Arbeit selbst erschaffen oder ganz dreist im TV mitgeschnitten hat. Urheberrechte werden bei den Nutzern eher als Orientierungshilfe angesehen, denn als gesetzliche Vorgaben. Einige Firmen und Gruppen haben sogar ihre eigenen YouTube Kanäle. So kann man Beispielsweise nachsehen, was die <a href="http://www.youtube.com/user/bundeswehr?v=6CxJQGLrEeo&amp;feature=pyv&amp;ad=5734995717&amp;kw=bundeswehr" target="_blank">Bundeswehr</a> so Schönes gemacht hat als sie noch Wehrdienstleistende hatte. Damit auch der kommerzielle Aspekt in den Social Media nicht zu kurz kommt, bietet YouTube heute hochwertige Fernsehwerbung vor den eigentlichen Videos. Das scheint allerdings gleichzeitig das Ende einer Ära zu sein, in der man noch im Video selbst kleine hässliche Werbebanner hatte, die so tolle Tipps gaben wie: „Ich habe in zwei Wochen 1000€ verdient! Das kannst du auch. Klicke hier!“</p>
<p><strong>Twitter &#8230; <strong>oder Ich glaube die haben alle einen Vogel</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zwitschern, was man gerade so treibt, ist quasi die perfektionierte Form der Facebook-Statusberichte. Denn hier ist man gezwungen, seinen ganzen Lebensinhalt auf 140 Zeichen zusammenzufassen. Wird ein Link angehängt, kann dieser zwar verkürzt werden, verbraucht aber weiteren Platz. Dementsprechend erfüllt auch Twitter einen pädagogischen Auftrag, indem es seine Nutzer zur Effizienz erzieht. Dem Zwitscher-Neuling dürfte die häufige Verwendung von „#“ verwundern. Aber auch dies hat ökonomischen Sinn. Denn für all jene, denen 140 Zeichen immer noch zu viel Aufwand sind, werden die Schüsselwörter mit „#“ markiert, um schneller Tweets zum passenden Thema zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht ist bei diesem Dienst allerdings geboten, wenn man auf altehrwürdige Journalisten stößt. Man muss ja nicht jeden Trend mitgehen, dachten sich wohl einige Hauptstadtjournalisten. Und so kam es zum Eklat, als der Regierungssprecher Steffen Seibert sich erdreistete die Amerikareise der Kanzlerin zuerst über Twitter zu melden. Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich denn jetzt einen Twitter-Account zulegen müsse, damit er über wichtige Ereignisse informiert wird, <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-25-regpk.html" target="_blank">antwortete</a> der stellvertretende Regierungssprecher: „Im Informationsgeschäft wissen Sie: Viel hilft viel &#8230;“</p>
<p><strong>StudiVZ &#8230; </strong><strong>oder Facebook auf Deutsch</strong></p>
<div id="attachment_14410" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a rel="attachment wp-att-14410" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/social-media"><img class="size-medium wp-image-14410 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Social-Media-300x225.jpg" alt="vielleicht repräsentative Grafik" width="276" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">www.graphitti-blog.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">StudiVZ und seine eigenen Ableger – für alle, die sich nicht mit faulenzenden Studenten in einen Topf werfen lassen wollen – waren lange Zeit in Deutschland das Netzwerk schlechthin. Heute sind alle nur noch zum Schein dort angemeldet, weil  es immer irgendeinen Bekannten gibt, der sich einfach nicht bei Facebook  anmelden will. Im Grunde ist StudiVZ nämlich nichts anderes als  Facebook, es bietet ähnliche Anwendungen und dient hauptsächlich zur  Vernetzung mit Freunden. Aber da Facebook viel cooler ist (allein schon  das englische Wort!), ist StudiVZ nahezu ausgestorben. Für die Zukunft  bleibt wenig Hoffnung, da jetzt auch noch Google mit Google+ auf den  Markt stürmt.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dd> </dd>
<dd></dd>
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<div id="attachment_14419" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-14419" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/druck"><img class="size-medium wp-image-14419 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Socialmedia2-300x224.jpg" alt="vielleicht repräsentative Grafik" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">www.graphitti-blog.de</p></div>
</dd>
</dl>
<dl>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<dl>
<dd></dd>
</dl>
<p style="text-align: justify;">Die Liste der sozialen Medien kann man schier endlos weiterführen, denn wer ein echter Social Media Fan ist, muss auch bei mindestens fünf angemeldet sein. Ob und was das bringt, muss jeder für sich entscheiden. Es gibt immer noch einige Idealisten die hartnäckig behaupten: „Social Media? Das hat doch was mit diesem Internet zu tun. Das setzt sich auf Dauer eh nicht durch!“ Wiederum andere setzten die Entwicklungen mit der Erfindung des Buchdrucks gleich und sprechen von einer Evolution. Daran vorbei kommt man heute auf jeden Fall nicht mehr, denn irgend ein Freund wird immer schwach und meldet sich doch heimlich bei Facebook an, um einen dann damit in den Ohren zu liegen wie toll es ist.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="fb-root"></div>
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<p><a href="https://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="none">Tweet</a><script type="text/javascript" src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
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		<title>Like or dislike?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elenasebening</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.</p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike">Like or dislike?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_16469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><strong><a rel="attachment wp-att-16469" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/5886232170_6a49a61989"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike"><img class="size-full wp-image-16469 " title="5886232170_6a49a61989" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/5886232170_6a49a61989.jpg" alt="" width="400" height="288" /></a></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.<span id="more-16466"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ist ein Leben ohne Internet für dich noch vorstellbar? Eine recht einfache und doch sehr aussagekräftige Frage. Denn wenn ein Leben ohne Internet nicht mehr denkbar ist, sind wir davon vielleicht abhängiger als wir es gern wären. Trotzdem haben bei unserer Befragung, zu der du in den letzten Woche via Facebook und Twitter eingeladen wurdest, 82% zugegeben, dass in ihrer Vorstellung nur noch ein Leben mit Internet existiert. Wie sollte es  auch anders sein, wenn der erste Schritt den wir morgens tätigen, meist der zum Computer ist. Ein Blick auf eines der meist genutzten sozialen Medien der heutigen Zeit scheint unvermeidbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Weltmacht: Facebook</strong></p>
<p>Mittlerweile sind über 800 Millionen Menschen auf Facebook. Facebook hat damit eine <a href="http://ht.ly/6SmMF" target="_blank">größer Nutzerschaft</a> als Europa und Russland Einwohner. Immer mehr Menschen erstellen sich einen Facebook-Account, um mit Freunden, Familie und Bekannten in Kontakt zu bleiben oder neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Doch die Kritik an Facebook wird immer lauter. Die Breite der Datenspeicherung und die daraus folgenden Gefahren des Datenmissbrauchs könnten unterschätzt werden. Besonders ist die bald erscheinende Facebook <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline" target="_blank">Timeline</a> in den Fokus der Medien gerückt. Mit ihr wird es möglich sein, das Leben eines Users von seiner Geburt an zu verfolgen und es minütlich mit Verlinkungen und Beiträgen auf der Pinnwand zu ergänzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Everyday i’m facebooking</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollten von dir wissen, was dir das Internet, soziale Netzwerke und hier besonders <a href="www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> bedeuten. Insgesamt haben über 200 Personen an unserer Onlinbefragung teilgenommen. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer war zwischen und 18 und 25 Jahr alt, ein Fünftel der restlichen Teilnehmer zwischen 25 und 50 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigt sich, dass die klare Mehrheit der Befragten regelmäßig Facebook nutzt. <a href="http://www.schuelervz.net/Default" target="_blank">SchülerVZ</a>, <a href="http://www.studivz.net/Default" target="_blank">StudiVZ</a>, <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/?hl=de" target="_blank">Google+</a> scheinen (noch) nicht so beliebt zu sein, wie das „Vorzeigemedium“ der sozialen Netzwerke. Im Hinblick auf die drohenden Gefahren ist die Mehrzahl der Befragten dann doch lieber optimistisch und plädiert dafür, &#8220;auch die positiven Aspekte von Facebook zu sehen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz ist ein beachtlicher Teil der Befragten nicht ganz happy über die Gefahren, die bei der digitalen Kontaktpflege drohen. Fünf Prozent der Befragten sieht in Facebook sogar eine &#8220;neue unaufhaltsame Weltmacht&#8221;.</p>
<div id="attachment_16468" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a rel="attachment wp-att-16468" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/unbenannt-7"><img class="size-full wp-image-16468" title="Unbenannt" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Unbenannt1.png" alt="" width="473" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Was hältst du von der rapiden Verbreitung von Facebook? </p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch die weiteren Ergebnisse der Umfrage stellen heraus, dass es niemandem so richtig wohl damit geht, wenn all seine Daten gespeichert werden und dann auch noch von Facebook an Dritte weitergegeben werden dürfen um mehrere Millionen, ach was: Milliarden, damit zu verdienen. Unvorstellbar scheint auch die Tatsache, dass jeder „Like“, jeder Post und jede andere Aktivität von Facebook gespeichert werden und es offenbar kaum rechtliche Schritte gibt, dagegen vorzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist sogar <a href="http://www.zeit.de/2011/41/P-Aigner" target="_blank">in die USA geflogen</a>, um bei Facebook persönlich mal nach dem Rechten zu sehen. Allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Vielleicht machst du es ja auch wie der Jurastudent <a href="http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/wie-holt-man-sich-seine-facebook-daten-1a93d-51ca-76-881716.html" target="_blank">Max Schrems</a> und verschaffst dir selbst einen Überblick über die Daten, die Facebook von dir seit immer sammelt. Aber auch bei diesem Vorhaben musst du eine Menge Daten eingeben und abschicken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Konkurrenz für Zuckerbergs Imperium?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Google+, ein relativ neues soziales Netzwerk der heutigen Zeit, scheint wie eine gelungene Kombination aus Twitter und Facebook. Nutzer können hier zusätzlich eigene <a href="http://mrtopf.de/blog/de/google-kreise/" target="_blank">„Kreise“</a> einrichten und Posts nur für bestimmte Freunde zugänglich machen. Allerdings braucht Google+ noch eine Weile, um an die Beliebtheit von Facebook heranzukommen. Bei unserer Befragung zeigt sich allerdings, dass es gut möglich wäre, dass G+ das Zeug zu einem neuen Favoriten hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reale Freunde, wer braucht die schon?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück konnte diese Aussage in unserer Befragung kaum Befürworter finden. Trotz der scheinbar größer werdenden Angst vor <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/internet-sucht-experte" target="_blank">Internetsucht</a> sind fast alle Befragten der Meinung, dass man persönlichen Kontakt zu Bekannten und Freunden einfach nicht durch soziale Netzwerke ersetzen kann. Trotz alledem verbringen 70% fast oder mehr als die Hälfte ihrer „Surf-zeit“ auf Seiten sozialer Netzwerke. Dabei verbringen weitaus weniger als die Hälfte der Teilnehmer „nur“ eine bis drei Stunden täglich im Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob und wie gefährlich das Internet, soziale Netzwerke und Facebook nun tatsächlich sind, sollte weiter jeder für sich selbst entscheiden und auch, wie viel er von sich selbst im Netz preisgeben will. Denn auch wenn Facebook, Google und sämtliche Internetseiten unsere Daten speichern, liegt es doch an uns, mit welchen Informationen wir das Netz überhaupt füttern. Also sollte man nicht einfach nur auf die neuen Möglichkeiten der heutigen Zeit schimpfen, sondern ihre Vorteile anerkennen und die negativen Aspekte so gut es eben geht zu umgehen versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Den Blick weiten</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_16471" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-16471" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/545569_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-16471  " title="545569_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/545569_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x207.jpg" alt="" width="240" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Gerd Altmann</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
<p>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
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		<title>Mehr Demokratie durch das Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p class="wp-caption-text">Foto: Volker Bohn</p>
<p style="text-align: justify;">Das Netz verändert das Land, die Menschen und deren Lebensweise. Der Siegeszug des Internet scheint unaufhaltsam zu sein. Hat das Netz auch Auswirkungen auf die Demokratie? Wir glauben schon. </p>
<p style="text-align: justify;">Soziale Netzwerke sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien. Sie geben den Nutzern die <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/mehr-demokratie-durch-das-netz-die-bedeutung-von-social-media-am-beispiel-von-%e2%80%9estuttgart-21%e2%80%9c">Mehr Demokratie durch das Netz?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_16336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/s21_volker-bohn.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/mehr-demokratie-durch-das-netz-die-bedeutung-von-social-media-am-beispiel-von-%e2%80%9estuttgart-21%e2%80%9c"><img class="size-medium wp-image-16336" title="s21_volker bohn" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/s21_volker-bohn-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Volker Bohn</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Netz verändert das Land, die Menschen und deren Lebensweise. Der Siegeszug des Internet scheint unaufhaltsam zu sein. Hat das Netz auch Auswirkungen auf die Demokratie? Wir glauben schon. <span id="more-14722"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-12646/facebook-twitter-google-die-wichtigsten-online-netzwerke_aid_350981.html" target="_blank">Soziale Netzwerke </a>sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien. Sie geben den Nutzern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Dabei können die Nutzer Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke schnell miteinander austauschen und durch Kommentare und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug nehmen. Auf diese Weise wird eine soziale Beziehung zwischen den Nutzern aufgebaut. Das führt dazu, dass viele Menschen zeitgleich miteinander kommunizieren können und alle räumlichen und zeitlichen Grenzen überwunden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Politik wird von Sozialen Netzwerken, allen voran <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook </a>und <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> nicht ignoriert &#8211; im Gegenteil. Soziale Netzwerke nehmen zunehmend Einfluss auf die Politik, egal, ob von den Betroffenen gewollt oder nicht. So erging es beispielsweise dem ehemaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg, der via Twitter und Facebook zuerst hochgelobt und dann abgeschrieben wurde. Ein aktuelles Beispiel ist die Demonstration für bzw. gegen <a href="http://www.spiegel.de/thema/stuttgart_21/" target="_blank">Stuttgart 21</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alles wird so dargestellt, wie es ist</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_14723" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/S21info.jpg"><img class="size-medium wp-image-14723 " title="S21info" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/S21info-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook-Gruppe &quot;KEIN Stuttgart 21&quot;</p></div>
<p>Facebook ist überfüllt mit Seiten zu „<a href="http://www.facebook.com/keinstuttgart21?ref=ts" target="_blank">Stuttgart 21</a>“. Auf der einen Seite gibt es die Gegner des Projekts, auf der anderen die Befürworter. Sie alle nutzen Facebook als eine Kommunikationsplattform. Hier können sie frei die Meinung äußern, Ängste und Befürchtungen aussagen, Politik und Medien kritisieren. Kurz: es findet ein ununterbrochener Informationsaustausch zu dem Thema statt. Eine Facebook-Gruppe verleiht den Menschen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Freundschaften entstehen, es findet gegenseitige Unterstützung statt und man bekommt das Gefühl nicht alleine mit der eigenen Meinung zu stehen.</p>
<p><strong>&#8220;Live&#8221; Berichterstattung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu den traditionellen Medien, bieten ihre digitalen Pendants die Möglichkeit, über Ereignisse unmittelbar zu berichten. Als am 30.09.2010 in Stuttgart eine Demonstration gegen den Bau des neuen Stuttgarter Bahnhofs von der Polizei massiv angegriffen wurde, wurde dies quasi in Echtzeit in unterschiedlichsten sozialen Netzwerken veröffentlicht. Twitter als wohl schnellstes Informations- und &#8220;Echtzeitmedium&#8221; war ganz vorne mit dabei. Im Radio, Fernsehen und in den Online-Zeitungen wurden die Geschehnisse erst später bekannt gegeben. Online werden hier die Ereignisse nicht verschönt dargestellt. Dank schnellem Foto- oder Videoupload wird alles genau so dargestellt, wie es ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Demokratie verteidigen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das führt dazu, dass einige Tatsachen, die früher vielleicht einmal verschleiert wurden, nicht mehr geheim gehalten werden können. Somit sorgen Social Media für mehr Transparenz. Das Netz bietet die Möglichkeit, Strukturen zu schaffen, die die politische Landschaft und Kultur nachhaltig verändern bzw. gestalten und die Demokratie verteidigen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Über Soziale Netzwerke können sich Menschen ein Forum schaffen. Über klassische Medien wäre das in diesem Umfang &#8211; wie zum Beispiel bei S21 unmöglich gewesen. Über Facebook und Twitter haben sich Gegner und Befürworter von Stuttgart 21 nicht nur Gehör verschafft, sondern auch etwas bewirkt. Durch die schnelle Kommunikation konnten viele Menschen erreicht und in Bewegung gesetzt werden. Die Proteste dauern noch an und werden bis zu den finalen Entscheidungen zum Bauprojekt auch in den Sozialen Netzwerken nicht ruhen.</p>
<p><a class="twitter-share-button" href="http://medienblick-bonn.de/?p=14722&amp;preview=true&amp;preview_id=14722&amp;preview_nonce=ec05d667b6">Tweet</a><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" type="text/javascript">
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		<title>Die radikale Veränderung öffentlicher Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 04:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chaerthe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[September 2011: Hauptstadtmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin Härthe]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Klingbeil]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitischer Sprecher]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Soziale Netzwerke sind für viele längst ein alter Hut. Ihre Auswirkungen   auf die öffentliche Kommunikation sind jedoch nach wie vor nicht   absehbar. Fest steht nur das eine: Insbesondere die Politik steht vor   großen Herausforderungen. Ein sehr persönliches Gespräch mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag sowie <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/interviews/die-radikale-veranderung-offentlicher-politik">Die radikale Veränderung öffentlicher Politik</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Soziale Netzwerke sind für viele längst ein alter Hut. Ihre Auswirkungen   auf die öffentliche Kommunikation sind jedoch nach wie vor nicht   absehbar. Fest steht nur das eine: Insbesondere die Politik steht vor   großen Herausforderungen. Ein sehr persönliches Gespräch mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag sowie Mitglied der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank">Enquete-Komission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;</a>, <a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank">Lars Klingbeil</a>. Er gibt Einblick in seinen Umgang mit – sowie den Chancen und Risiken von – Facebook,   Twitter &amp; Co.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_15756" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-15756" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/interviews/die-radikale-veranderung-offentlicher-politik/attachment/dsc_0535"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/interviews/die-radikale-veranderung-offentlicher-politik"><img class="size-medium wp-image-15756" title="DSC_0535" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC_0535-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></a><p class="wp-caption-text">Foto: I. Mielke</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><span id="more-15754"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Herr Klingbeil, Sie scheinen zu einer neuen Generation von Politikern zu gehören. Sie informieren Bürger nicht nur in sozialen Netzwerken über ihre Arbeit, sie nutzen diese Plattformen auch, um sich Meinungen einzuholen und Ihre eigene damit zu bilden. Ist es gerade für junge Politiker mittlerweile sowas wie eine Pflicht im Bereich Social Media aktiv zu sein?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein. Es gibt überhaupt keine Verpflichtung für junge Politiker in Sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Wenn man da keine Affinität zu hat und wenn man kulturell damit nicht klar kommt, dann funktioniert das einfach nicht. Es wird glaube ich auch gemerkt, wenn das nicht echt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Überlegen Sie eigentlich jedes Mal ganz genau, was sie in Sozialen Netzwerken „zwitschern“?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile ja. Ich habe auch mal getwittert ‚Ich bin auf dem DFB-Pokal-Finale‘ und da kriegt man gleich Antworten aus dem Wahlkreis, wie beispielsweise ‚ja klar, ihr Politiker bekommt Freikarten‘ und so weiter. Ich hatte auch eine Situation, da war ich in Washington und habe den ganzen Tag Termine gehabt. Und da ging ich abends nochmal in den Bücherladen Barnes &amp; Noble, checkte mich dort bei <a href="https://foursquare.com/" target="_blank">Foursquare</a> ein und guckte nach Büchern. Da kam dann auch ein Kommentar ‚Naja, Urlaub?‘. Da passt man dann halt schon auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gab es auch schon mal die Situation, dass ein Tweet Ihnen nicht nur einen negativen Kommentar, sondern auch eine negative Schlagzeile einbrachte?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Wahlkreiskollege von den Grünen, Sven Kindler, und ich haben uns während der Konstituierung des Deutschen Bundestages über Twitter ausgetauscht. Ich war am Abend vorher auf einem Jan Delay Konzert und habe dann, weil bei der Veranstaltung immer ein Orchester spielt, vorher getwittert  ‚also wenn ich hier mal was zu sagen habe, dann wäre mein Wunsch, dass Jan Delay hier mal eröffnet‘. Und dann ging das hin und her und am nächsten Tag stand bei mir in der Lokalpresse auf Seite 1 groß „Kindler und Klingbeil twittern im Parlament. Und das war dann ein riesen Skandal, wo wir auch mehrere Briefe bekamen, das sei ja unangemessenes Verhalten und nicht würdig und so weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beobachtet die Partei, was man in Sozialen Netzwerken von sich gibt und schreitet vielleicht sogar an manchen Stellen ein?<em><br />
</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein. Ich weiß, dass mein Mitarbeiter alle meine Gruppen bei MeinVZ durchforstet hat und ich dann aus diversen austreten musste. Ich bin aber noch nie aus meiner Partei auf irgendein Tweet angesprochen worden von wegen ‚das ging gar nicht‘. Da gibt es kein Kontrollgremium oder sowas.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie gehen Sie mit dem Spannungsverhältnis zwischen Privatheit und Politik in der Kommunikation über soziale Netzwerke um? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein Spagat. Es gibt halt nicht den Politiker Klingbeil und den Privatmensch, sondern es gibt das Gesamtbild. Und da finde ich ist das eigentlich eine wunderbare Möglichkeit über Soziale Netzwerke den Gesamteinblick zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo ziehen sie denn die Grenze – was würden sie nicht in sozialen Netzwerken preisgeben? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Grenzen macht man glaube ich immer individuell, je nach Situation aus. Aber ich würde sagen, dass was ich im großen Kreise nicht erzählen würde, würde ich jetzt auch nicht twittern. An Vatertag lohte ich auch immer wieder aus. Ich gehe an diesem Tag mit meinen Kumpels seit Jahren immer los mit dem Bollerwagen. Ich finde auch, dass ich als 33-jähriger das Recht habe das zu tun. Aber ich weiß, nach dem zweiten Bier ist Schluss. In dem Moment, wo ich ein Bier zu viel trinke, hat jeder von ein Handy mit, das YouTube-fähig ist. Mein Gott, ein Abgeordneter darf mal betrunken sein, er ist genauso ein Mensch wie jeder andere. Es ist aber eine Grenze für mich. Ich darf das nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt kein Handbuch mit den zehn goldenen Regeln des Kommunizierens via Twitter. Wir sind jetzt die Generation, die das herausfinden muss. Vielleicht ist es ja auch irgendwann so, dass bestimmte Dinge einfach nicht mehr interessieren. Aber dass ich auf einem Fußballspiel bin, ich mir gerade eine CD gekauft habe oder gerade auf einem Konzert bin, das denke ich, ist ok.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8216;Ganz ok&#8217; ist das natürlich auch, weil Sie damit Ihr Image in der Öffentlichkeit beeinfussen können.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich mache ich das nicht, weil ich sonstwas zu tun habe. Es macht mir Spass. Aber trotzdem habe ich auch einen Nutzen davon. Ich treffe Leute im Wahlkreis, die mir sagen, dass sie endlich wissen, was ein Abgeordneter so macht – weil wir bei Facebook befreundet sind. Da entstehen Bindungen und das ist natürlich ein super Mehrwert für meine Arbeit. Ich finde es hilft auch einfach die Distanz zwischen Bürger und Politiker zu verringern. Ich habe glaube ich ca. 160.000 Leute in <a href="http://www.lars-klingbeil.de/wahlkreis/" target="_blank">meinem Wahlkreis</a>, die kann ich ja nie wirklich alle treffen. Wenn dadurch aber eine Kommunikation entsteht und es ist eine Kommunikation in beide Richtungen, dann ist das ein wunderbares Instrument und wird noch viel zu wenig benutzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Denken Sie, dass Sie durch diese neuen Kommunikationsmittel auch neue Zielgruppen erreichen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt da ein Beispiel, das ich in dem Zusammenhang gerne erzähle. Ich hatte eine Schulklasse aus meinem Wahlkreis hier, Hauptschule, neunte oder zehnte Klasse. Denen habe ich gesagt, dass sie gerne auch über Facebook auf mich zukommen können, wenn ich ihnen bei irgendetwas helfen soll oder kann. Ein paar Wochen später bekam ich von sieben oder acht Schülern davon an einem Freitag Nachmittag eine Nachricht, dass sie ihre Zeugnisse noch nicht bekommen haben, obwohl sie diese dringend brauchten, um sich zu bewerben. Das fand ich für Hauptschüler nicht so das typische Verhalten, dass sie auf einen Bundestagsabgeordneten zugehen. Ich meine das überhaupt nicht arrogant oder so. Das fand ich schon erstaunlich, weil ich glaube, dass sie nicht in meine Bürgersprechstunde gekommen wären, mir einen Brief geschrieben hätten, vielleicht noch nicht einmal eine E-Mail. Aber über Facebook bin ich deren Freund und das Angebot so niedrigschwellig, dass ich dem mal eben schreibe. Das ist jetzt aber ein Fall. Ob das repräsentativ ist, kann ich jetzt noch nicht sagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pflegen Sie diesen direkten Austausch, wie er für Soziale Netzwerke typisch ist, auch in anderen Bereichen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir versuchen gezielt in unseren Kommunikationsformen den Wandel zu machen. Ich habe einen Newsletter, den ich sehr auf Feedback ausgerichtet formuliere. Bei 1.200 Leuten kriegt man circa zehn bis fünfzehn E-Mails zurück. Das funktioniert schon und die kriegen dann auch wieder alle eine Antwort. Diese Kommunikationsform lässt sich nicht nur in den sozialen Netzwerken praktizieren. Bei der Entscheidung über die Präimplantationsdiagnostik im Deutschen Bundestag beispielsweise. Da habe ich eine Veranstaltung zu gemacht. Wir haben 600 Einladungen an alle möglichen Gruppen geschickt und gesagt ‚ich habe noch keine Meinung zur PID, bitte kommen sie und diskutieren mit mir darüber‘. Da kamen sehr viele Leute aus der Praxis, die das diskutiert haben. Einmal klingelte sogar mein Handy, meine Handynummer steht auch auf meiner Homepage, und es rief eine Dame an, die in der Zeitung gelesen hatte, dass die Entscheidung dazu bald ansteht und mir noch schnell ihre Meinung dazu sagen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Spätestens seit dem Superwahljahr 2009 sind die meisten Parteien – mehr oder weniger – aktiv in sozialen Netzwerken, dennoch gibt es bei vielen noch Vorbehalte. Wie ist die Haltung der SPD? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist auch ein Kampf. Also ich habe jetzt gehört, dass der Pressesprecher von Gabriel auf einem Podium geäußert hat, dass das mit Twitter alles Quatsch sei. Auf der anderen Seite hat Andrea Nahles als Generalsekretärin im Willy Brandt Haus einen News Desk eingerichtet, wo auch sechs oder sieben Leute geholt wurden, die vorher bei anderen Medien waren, Online gemacht haben und teilweise nicht Mitglieder der Partei sind. Die heizen jetzt Debatten an, bedienen die Sozialen Netzwerke und haben das alles verstanden. Das finde ich super, dass man das macht, wenn kein Wahlkampf ist und nicht drei Wochen vorher mit einer neuen Homepage kommt. Man hat schon verstanden, dass sich Kommunikation ändert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dazu passt natürlich der Vorstoß Ihres Parteivorsitzenden, Sigmar Gabriel. Im Mai regte dieser zusammen mit Andrea Nahles in ihren Vorschlägen zur Parteireform an, man solle den Kanzlerkandidaten demnächst nicht mehr parteiintern, sondern öffentlich wählen. Was halten Sie davon?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehöre glaube ich zu den wenigen Abgeordneten, die richtig gut finden, was Gabriel dort gemacht hat. Es muss eine radikale Veränderung öffentlicher Politik geben und Transparenz und Beteiligung sind für mich die Schlagworte. Ich kann natürlich verstehen, wenn Leute sagen, ein Parteibuch ist ein Privileg und es ist etwas anderes, ob ich in einen Verein eintrete oder für die Werte einer Partei kämpfe. Meine Wahrnehmung ist eben, dass Parteien nicht sexy sind. Aber derjenige, der die Möglichkeit hat mitzuarbeiten, macht auch irgendwann den Schritt einzutreten. Ich glaube da muss man einfach mal experimentieren. Es ist nicht so, dass es da den Königsweg gibt, aber wenn Parteien bleiben, wie sie sind, dann werden sie sicher irgendwann an die Grenzen ihrer Legitimität stoßen, weil sich immer mehr Menschen abwenden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie beurteilen Sie also abschließend die Veränderung, die durch die neuen Kommunikationsformen stattfindet und die Folgen für die Politik?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine Chance, aber natürlich verändert es auch die Politik. Es ist eine Machtverschiebung die auch über Social Media stattfindet und auf der anderen Seite ermöglicht es auch eine größere Transparenz. Ich glaube insgesamt besteht darin für Politik und Demokratie eine große Chance.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Herr Klingbeil, wir danken Ihnen für das Gespräch!</strong></p>
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		<title>An einem Tag im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[60 sekunden]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p style="text-align: justify;">In 60 Sekunden kann viel passieren &#8211; ganz besonders im Social Web. Was hinter der Infografik steckt und ob sich eine Minute im Netz wirklich in Tortenstückchen verpacken lässt, weiß unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/an-einem-tag-im-social-web"><img class=" aligncenter" title="60 Seconds" src="http://www.go-gulf.com/60seconds.jpg" alt="Grafik: Go Globe, Web Design Shanghai" width="400" height="283" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In 60 Sekunden kann viel passieren &#8211; ganz besonders im Social Web. Was hinter der Infografik steckt und ob sich eine Minute im Netz wirklich in Tortenstückchen verpacken lässt, weiß unser <a href="http://www.thestrategyweb.com/what-happens-in-60-seconds-on-the-social-web-a-comparison-and-the-value-of-infographics" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Wie Coca-Cola und Pepsi</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 11:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
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<p class="wp-caption-text">Foto: Alexander Klaus, pixelio.de</p>
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<p style="text-align: justify;">Zu jeder großen Marke gibt es einen Konkurrenten: Apple versus Microsoft, Adidas versus Puma, Facebook versus &#8230; ja, wer kann Facebook eigentlich die Stirn bieten? Niemand, so argumentiert der ehemalige My Space Manager Dmitry Shapiro und <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/wie-coca-cola-und-pepsi">Wie Coca-Cola und Pepsi</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_13267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-13267" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/wie-coca-cola-und-pepsi/attachment/499328_r_by_alexander-klaus_pixelio-de-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/wie-coca-cola-und-pepsi"><img class="size-medium wp-image-13267" title="Facebook bekommt Konkurrenz" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/499328_R_by_Alexander-Klaus_pixelio.de-Small-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></a><p class="wp-caption-text">Foto: Alexander Klaus, pixelio.de</p></div>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Zu jeder großen Marke gibt es einen Konkurrenten: Apple versus Microsoft, Adidas versus Puma, Facebook versus &#8230; ja, wer kann Facebook eigentlich die Stirn bieten? Niemand, so argumentiert der ehemalige My Space Manager Dmitry Shapiro und liefert die Lösung gleich mit. Mit einem finanzkräftigen Investor im Rücken will er den ersten echten Kontrahenten für Facebook aufbauen. Das schlagkräftigste Argument für das neue Portal Altly: Privatsphäre und Datenschutz sollen ganz groß geschrieben werden. Was Shapiro sonst noch verspricht, lest ihr in unserem <a href="http://blog.altly.com/2011/05/the-need-for-an-alternative-to-facebook/" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> <a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="none">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
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		<title>Schluss mit lustig. Irgendwann hört der Spaß auf</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Fitzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2011: Aufhören!]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Social Networks machen Spaß. Meistens jedenfalls. Denn leider gibt es auch negative Aspekte. Diese musste Taylor Audette, Studentin aus Kalifornien, auf unschöne Art und Weise kennenlernen. Anstatt das Cyber-Mobbing über sich ergehen zu lassen, rief sie jedoch die Kampagne „Say it 2 my face“ ins Leben – denn sie ist nicht alleine mit <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/schluss-mit-lustig-irgendwann-hort-der-spas-auf">Schluss mit lustig. Irgendwann hört der Spaß auf</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/taylor-1.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/schluss-mit-lustig-irgendwann-hort-der-spas-auf"><img class="aligncenter size-full wp-image-11983" title="say it 2 my face - Kampagne gegen Cyber-Mobbing" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/taylor-1.jpg" alt="" width="434" height="317" /></a></a>Social Networks machen Spaß. Meistens jedenfalls. Denn leider gibt es auch negative Aspekte. Diese musste Taylor Audette, Studentin aus Kalifornien, auf unschöne Art und Weise kennenlernen. Anstatt das <a href="http://www.gew.de/Binaries/Binary31974/GEW%20Brosch%FCre%20mit%20Tipps%20und%20Hinweisen.pdf" target="_blank">Cyber-Mobbing</a> über sich ergehen zu lassen, rief sie jedoch die Kampagne <a href="http://www.sayit2myface.org/" target="_blank">„Say it 2 my face“</a> ins Leben – denn sie ist nicht alleine mit dem Problem.<span id="more-11982"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Klatsch und Tratsch auf Schul-und Uni-Fluren gab es schon immer, das sind keine neuen Phänomene. Überall gibt es die Clique mit den coolen Trendsettern, mit denen, die das Sagen haben und Meinungen beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und immer wieder gibt es die Außenseiter, die Personen, die nicht so richtig dazugehören und dazu auch keine Chance bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nun bahnt sich Mobbing einen neuen Weg und nimmt erschreckende Ausmaße an: das Social Web dient als breite Plattform für Cyber-Mobbing und <a href="http://www.stopcyberbullying.org/what_is_cyberbullying_exactly.html" target="_blank">Cyber-Bullying</a> wird bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch als diese angenommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Say it 2 my face!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_11984" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/taylor-2.gif"><img class="size-medium wp-image-11984" title="taylor audette" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/taylor-2-300x295.gif" alt="" width="300" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Taylor Audette</p></div>
<p>Die junge Studentin Taylor Audette musste am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, Opfer von Cyber-Mobbing zu werden. „Ich wurde online gemobbt und gestalkt und war mit dem Eindringen in mein Privatleben durch Social Networks und, schlimmer noch, anonyme Webseiten konfrontiert.“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch anstatt sich zu verkriechen oder einschüchtern zu lassen, entschied sie sich dafür, offensiv gegen sogenannte „Cyber Bullies“ vorzugehen. Nach dem ihr die Idee zu der<a href="hhttp://www.sayit2myface.org/" target="_blank"> &#8220;Say it 2 my face&#8221;</a>- Kampagne kam, verpflichtete sie als erstes Gesicht dafür kurzerhand ihre Schwester, die sie noch in ihrem Kinderzimmer fotografierte (s. TopPicture). Die Farbe Lila wählte sie, weil diese als Symbol für gutes Urteilsvermögen steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Taylors wichtigstes Ziel ist es, auf die Probleme und Folgen des Cyber-Bullying aufmerksam zu machen, vor allem aber möchte sie, dass man darüber nachdenkt, welches Gewicht die eigenen Worte haben können, die man im Internet veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Gründung ihrer Kampagne hat sie zahlreiche freiwillige Unterstützer gefunden, die ihr helfen, auf die Mobbing-Probleme an Schulen und Universitäten aufmerksam zu machen – denn Cyber-Mobbing ist durchaus nicht nur ein Problem von Teenies, sondern auch zahlreich unter Studierenden zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">„Eines der größten Probleme, dass Cyber-Bullying begleitet, ist die Tatsache, dass die Opfer sich schlichtweg alleine gelassen fühlen“, sagt Taylor, selbst ein Opfer von Online-Bedrohung. Sie musste feststellen, dass es nicht einfach ist, sich Eltern oder Freunden anzuvertrauen und um Hilfe zu bitten. „Ich weiß, wie sich die Verlegenheit anfühlt, wenn man gemobbt wird und das letzte, was ich getan hätte, wäre, mich meinen Eltern anzuvertrauen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir alle können zu Rihanna oder George Michael werden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Wenn peinliche und demütigende Fotos von Prominenten an die Öffentlichkeit gelangen, kennt die Schadenfreue vieler keine Grenzen. Diese Promis haben aber auch ein Team von Publizisten um sich, die Schadensbegrenzung vornehmen oder gar auf Schadensersatz klagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Cyber-Bullying kann jedem von uns passieren &#8211; und für die Schadensbegrenzung sind wir dann selbst zuständig. Fotos sind schnell hochgeladen, was privat gemeint ist, ist schnell öffentlich gemacht – ob man dazu bereit ist oder nicht.  Schüler und Studenten müssen im Gegensatz zu Promis alleine mit den Anschuldigungen klarkommen und mit den Folgen leben. Die Täter tauchen oft in der Anonymität der Gruppe oder des Internets ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die aktuelle <a href="http://www.bitkom.org/66700_66689.aspx" target="_blank">Bitkom-Studie 2.0</a> zeigt, dass bereits 98 Prozent der 10- bis 18-Jährigen das Internet nutzen. Aktuellen Schätzungen zufolge haben aber auch zwischen 30 und 40 Prozent der Jugendlichen schon Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen des Cyber-Mobbing gemacht. Die extremsten Folgen wie Suizidversuche sind bis jetzt nur aus England und Amerika bekannt, tragische Berühmtheit erlangte <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,720737,00.html" target="_blank">Tyler Clementi</a>, der Selbstmord beging, nachdem er von einem Kommilitonen auf Facebook geoutet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Eis brechen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders in den USA gewinnt die Anti-Cyber-Mobbing-Bewegung immer mehr an Beachtung. Sogar Promi-Blogger <a href="http://perezhilton.com/" target="_blank">Perez Hilton</a>, der seine Berühmtheit damit erlangte, sich gemeine Spitznamen für Promis auszudenken, sie auf seiner Webseite zu outen oder ihre Fotos mit Sperma- oder Kokain-Spuren zu versehen, hat mittlerweile öffentlich <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/celebritynews/8065511/Perez-Hilton-pledges-to-stop-bullying-celebrities.html" target="_blank">versprochen</a>, von diesem Verhalten Abstand zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Taylor Audette will aufrütteln. Obwohl sie ihre Kampagne in den USA startete, wünscht sie sich nichts mehr, als Jugendliche und junge Erwachsene auf der ganzen Welt mit ihrer Botschaft zu erreichen. „Da das Internet eine weltweite Erscheinung ist, existiert leider auch Cyber-Bullying überall.“ Say it 2 my face möchte Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Betroffenen als Plattform dienen. „In erster Linie möchte ich erstmal Diskussionen anstoßen“, wünscht sich Taylor.</p>
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