Von Ellen Ivits, am Sonntag, 8. November 2009, 21:27 Uhr
Noch vor einigen Monaten hätten wohl nur die Wenigsten mit dem Begriff Piratenpartei was anfangen können. Heute ist sie die sechststärkste Partei Deutschlands. Ohne viel Etat, ohne großen konventionellen Wahlkampf, ohne mediale Führungsfiguren bekam die Rebellenpartei bei der Bundestagswahl im September 2,1 Prozent der Stimmen. Ein beachtenswerter Erfolg, wenn man bedenkt, dass sie erst im Juli dieses Jahres vom Bundeswahlausschuss zugelassen wurde. mehr »
Von Christiane Schaefer, am Sonntag, 8. November 2009, 0:23 Uhr
Nach der Bundestagswahl steht fest: Die Piratenpartei gewinnt immer mehr Anhänger. Mit zwei Prozent erbeuteten sie ein respektables Wahlergebnis. Die Piraten selbst wollen diesen Erfolg weiter ausbauen, andere Stimmen sehen für die Freibeuter-Partei keine Zukunft.mehr »
Von Patrick Agis-Garcin, am Mittwoch, 16. September 2009, 18:33 Uhr
Umfrage: “Was hältst du von der Piratenpartei?”
Seit den erstaunlichen Ergebnissen bei der Europawahl ist die Piratenpartei in aller Munde. Sollte man zumindest meinen. Dass dem nicht zwangsläufig so sein muss, beweist unsere Straßenumfrage. Denn mit der Frage “Was hältst du von der Piratenpartei?” wusste so mancher Passant nicht unbedingt etwas anzufangen. Abseits durchaus fundierter Meinungen, wurden die Polit-Piraten da mal eben mit echten Freibeutern verwechselt. Andere wiederum nutzten die Gelegenheit kurzerhand für ein Anti-Piraterie/Pro-Künstler-Manifest.
Weder der Name noch die Inhalte der Piratenpartei scheinen also bislang wirklich beim gemeinen Bürger angekommen zu sein. Aber hört selbst!
Von Philine Lissner, am Mittwoch, 16. September 2009, 9:41 Uhr
Freibeuter auf hoher See, jenseits aller Zwänge und Gesetze – unseren Vorstellungen von Piraten haftet stets etwas Romantisches an. Die moderne Piratenszene bewegt sich jedoch mehr im Datenstrom als auf den sieben Meeren, und Flaschen voller Hochprozentigem sind so selten wie Augenklappen.
In diesem Monat widmen wir uns dem Bachelorstudium als Leitthema. Wie wär's mit acht statt wie bisher mit sechs Semestern? Hat man als Bachelorstudi eigentlich noch Zeit für Hobbies und wo bleibt das freie Denken? Geh in den Durchblick!