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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Onlinejournalismus</title>
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		<title>Sind wir reif für eine neue Zeitung?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juni 2010: Print am Ende?]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Marianne Seelmann und Philine Lissner</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste gedruckte Tageszeitung erschien am 1. Juli 1650 in Leipzig. Und die Letzte? Keine Angst, die Zeitung ist bisher nicht ausgestorben und wird es wohl sobald auch nicht tun. Doch sie ist eine bedrohte Spezies, das muss man offen zugeben. Der Sektor gedruckte Tageszeitungen hatte <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/juni-2010-print-am-ende/sind-wir-reif-fur-eine-neue-zeitung">Sind wir reif für eine neue Zeitung?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Marianne Seelmann und Philine Lissner</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die erste gedruckte Tageszeitung erschien am 1. Juli 1650 in Leipzig. Und die Letzte? Keine Angst, die Zeitung ist bisher nicht ausgestorben und wird es wohl sobald auch nicht tun. Doch sie ist eine bedrohte Spezies, das muss man offen zugeben. Der Sektor gedruckte Tageszeitungen hatte in den letzten Jahren starke finanzielle Einschnitte zu verzeichnen – nicht nur in den USA, auch bei uns.  Der Grund dafür liegt im Netz.<a rel="attachment wp-att-6555" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/juni-2010-print-am-ende/sind-wir-reif-fur-eine-neue-zeitung/attachment/dsc00278"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/juni-2010-print-am-ende/sind-wir-reif-fur-eine-neue-zeitung"><img class="size-medium wp-image-6555 aligncenter" title="DSC00278" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00278-300x203.jpg" alt="" width="270" height="183" /></a></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-6538"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile von Informationen aus dem Internet liegen auf der Hand: sie sind aktueller, kostengünstiger und haben die Möglichkeit, andere Medien wie Podcasts und Videobeiträge mit einzubauen. Darüber hinaus sind hochwertige News nahezu kostenlos abrufbar. Der Leser wird, anders als in gedruckten Tageszeitungen, durch eine Kommentarfunktion direkt eingebunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine große Einnahmequelle des Printjournalismus ist der Sektor Tageszeitung. Die Tageszeitung stellte in den vergangenen Jahrzehnten für viele Familienväter, Hausfrauen und Geschäftsmänner gleichermaßen die wichtigste Informationsquelle des alltäglichen Lebens dar. Jeden Morgen zum Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit hielt sie mehrere Generationen auf dem aktuellen Stand der Dinge.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch heute informieren sich die Deutschen zum größten Teil <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/mediennutzung-tv-vor-print-und-internet_100024070.html" target="_blank">über die guten alten Traditionsmedien</a>. Aber das Internet ist ihnen dicht auf den Fersen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weg vom Print, hin zum flexiblen Online-Markt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verleger Dirk Ippen <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/print-hat-keine-krise--denn-krise-heit--dass-es-wieder-besser-wird---und-daran-glaube-ich-nicht_100021068.html" target="_blank">glaubt nicht</a> an einen neuen Aufschwung des Printmediums: „Print hat keine Krise, denn Krise heißt, dass es wieder besser wird.“ Wo er recht hat… doch wer weiß schon, ob es nicht vielleicht doch irgendwann wieder besser wird?! Wolfgang Blau, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, hingegen meint, dass nur die Onliner überleben, die auch eine starke Printredaktion im Rücken haben. Das gilt heute sicherlich noch, aber der Werbemarkt hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Weg vom Print, hin zum flexiblen Online-Markt. Werbung im Netz ist eben effektiv. Anhand von Nutzerprofilen können Kunden interessenorientiert angesprochen werden. Werben weniger Unternehmen in Zeitungen, so sinken die Werbeeinnahmen und insgesamt auch das Budget der Zeitung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung im deutschen Markt verläuft jedoch milder als bei den US-Amerikanern. Das regelrechte Zeitungssterben dort ist laut einer Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) nicht auf den deutschen Markt übertragbar. Die Zeitungsbranche in den USA hat ganz andere Strukturen, besonders bei den Eigentümerverhältnissen. Die börsennotierten Medienunternehmen in den Vereinigten Staaten unterliegen Renditezwängen, während die Zeitungslandschaft in Deutschland nicht kapitalmarktorientiert ist. Gedruckte Zeitungen werden in Deutschland auf einem weitaus höheren Preisniveau produziert. „Was die Qualität der Zeitungen angeht, sind wir Weltspitze“, so der BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Eine Demokratisierung von Informationen</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der umstrittene US-amerikanische Medienunternehmer Rupert Murdoch spricht sich öffentlich dafür aus, dass zukünftig auch online für journalistische Inhalte gezahlt werden solle.  Micro-Bezahlsysteme und Abos für News im Netz sind auch in Deutschland zunehmend ein Thema. So könnten finanzielle Schwierigkeiten im Printbereich ausgeglichen werden und „Qualitätsjournalismus“ wäre auch online garantiert. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, kündigte an, die „Kostenloskultur“ im Netz nicht beibehalten zu wollen. Doch welcher User ist bereit für etwas zu zahlen, was bisher völlig kostenlos war?</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Lösung, die viele Zeitungen gerade ausprobieren, sind Bezahlmodelle. Da gibt es zum einen die recht aktuelle Diskussion um Leistungsschutzrechte. Soll es ein Urheberrecht für digitale Inhalte geben? Und wenn ja, wie sollte es aussehen? Auf der diesjährigen Blogger-Konferenz <em><a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica</a></em> wurde dieses Modell ganz ironisch unter dem Titel <a href="http://carta.info/26923/video-lets-screw-up-the-entire-internet-to-save-newspapers-rp10/" target="_blank"><em>Let&#8217;s Screw Up the Entire Internet to Save Newspapers</em></a> diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz selbstverständlich sind dagegen hierzulande kostenpflichtige e-papers. Wer zum Beispiel die neueste SZ, die ZEIT oder die FAZ komplett online lesen möchte, muss zahlen. Anderswo werden aber noch imposantere <em>pay walls </em>hochgezogen. Die altehrwürdige Times etwa hat eine neue Website, die nach einem Schnupper-Monat nicht mehr ohne einen Obolus aufgerufen werden kann. Auch die <em>New York Times</em> hat so etwas schon angekündigt. Da diese Websites aber nichts grundsätzlich Neues bieten, kann ein solches Modell nur funktionieren, wenn die Konkurrenz mitzieht. Ansonsten werden einfach andere Publikationen gelesen, die sich eine solche Exklusivität vielleicht nicht leisten können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>niuu, flattr und co. als Weg aus der Krise?!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wohl so, dass Leute eher zum Zahlen bereit sind, wenn sie bestimmte persönliche Angebote erhalten. Wer ein individuelles Produkt bekommt (<a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leitthema-im-juni-print-am-ende/niiu-die-individuelle-tageszeitung">siehe auch unseren Text über niiu</a>), gibt dafür eher Geld aus, als für längst gewohnte Inhalte. Am aktuellsten sind hier Micropayment-Systeme wie <a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a>, mit denen man ganz gezielt bestimmte Angebote finanziell unterstützen kann. Ob diese Unterstützung allerdings ausreicht, ist fraglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt jedenfalls auf der Hand, dass es nicht ausreicht, Print-Konzepte einfach nur eins zu eins ins Web zu übertragen. Aber wie groß sind eigentlich die Unterschiede zwischen gedruckten und digitalen Medien? Bleiben sie fremde Konkurrenten oder können sie sich gegenseitig bereichern? Jeder, der sich zum Thema äußert, hat gerade ein passendes Gegensatzpaar bereit. Das Netz soll schnell sein, aber oberflächlich, netzartig und dialogisch, subjektiv, spontan und integrativ. Zeitungen sieht man dagegen als langsam, aber tiefgehender, einseitig, reflektiv und ausschließend. Es werden bei beiden Medienfamilien ihre Vor- und Nachteile gesehen. Da ist es nur natürlich, dass einerseits Konkurrenz herrscht – und andererseits auch schon erste Schritte einer Zusammenarbeit gemacht werden. Sowieso kommen schon lange viele Impulse aus dem Netz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Krise als Chance sehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Andersherum könnte es aber auch noch spannend werden. So zum Beispiel durch den <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/urgerjournalisten-vs-profis-ende-mit-dem-entweder-oder-paradigma" target="_blank">Bürgerjournalismus</a>, der schon lange praktiziert wird (sehr erfolgreich zum Beispiel auf <a href="http://www.ohmynews.com/" target="_blank">OhmyNews.com</a>), aber vielerorts noch nicht intelligent eingebunden ist. Einige sehen in solchen offenen Formen eine Gefahr, weil Gehalt und Werte des klassischen Journalismus verloren gehen. Andererseits ist die Demokratisierung von Informationen ebenfalls ein Wert. Und passt zum Credo des Internets, in dem die User mehr Macht und direkte Einflussmöglichkeiten haben, als Printleser je hatten. Der klassische Journalismus unterliegt also ganz zwingend einem Wandel, ob online oder offline. Am Ende ist er deshalb nicht unbedingt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Medienjournalistin Ulrike Langer hat bereits vergangenes Jahr <a href="http://medialdigital.de/2009/06/03/global-media-forum-10-strategien-fur-den-journalismus-2-0/" target="_blank">10 Strategien</a> für den Journalismus 2.0 erdacht. Diese lauten unter anderem: <em>Diskussion ermöglichen. Dort sein, wo die Nutzer sind. Kreativität fördern. Links nutzen. Neue Technologien umarmen. </em>Alles Methoden, die darauf abzielen, den gewohnten Printinhalt mehr so wie das Internet werden zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Zeitungen suchen einen Weg aus der vermeintlichen Krise. Ein Perspektivwechsel könnte da Abhilfe schaffen. Die Krise als Chance sehen &#8211; das fällt vielen eingefleischten Printjournalisten schwer. Doch ein altes Sprichwort hält dagegen: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Was bei Oma und Opa galt, gilt eben auch heute noch. Man muss den Trend erkennen und der geht eindeutig zur Kürze und Schnelligkeit des Onlinejournalismus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz. Anders. Gedruckt – das zieht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Tageszeitung <em>Welt kompakt</em> hat dies erkannt und übertrug Prinzipien aus dem Netz auf ihre Printversion &#8211; und der Erfolg gibt ihnen recht. Die 32-seitige Tageszeitung startete Ende 2009 eine Werbekampagne, die eindeutig den Online-Leser ansprach. Mit Sprüchen wie „Wir googeln die Öffnungszeiten vom Bäcker gegenüber. Sind wir reif für eine neue Zeitung?“ hob sich die Zeitung klar vom restlichen Printmarkt ab. Der Slogan: „Kurz. Anders. Gedruckt.“ Das zieht &#8211; vor allem bei den 14-29-jährigen Lesern.</p>
<p style="text-align: justify;">Man mag also das Ende der Printpresse in weiter Ferne kommen sehen, doch ein Ende des (Qualitäts-) Journalismus bedeutet das noch lange nicht. Noch kann Online den Print nicht ablösen, da es immer noch mehrere Generationen gibt, die nicht mit Online-News aufgewachsen sind. Neben den Kritikern, die den „Bürgerjournalismus“ allzu gern verhöhnen, gibt es aber auch Befürworter, die den Onlinejournalismus als eine Chance für die Demokratie und Mitbestimmung in unserer Gesellschaft sehen.</p>
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		<title>Printmedien am Ende?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 22:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Printmedien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Prof. Dr. Caja Thimm </p>
<p style="text-align: justify;">Die Medienlandschaft verändert sich in kaum fassbarer  Geschwindigkeit. Das Internet ist  rasend schnell geworden, ubiquitär  und dient zunehmend als soziale Plattform für Aktivitäten aller Art.  Mehr und mehr übernehmen Onlinemedien „traditionelle“ Funktionen  – besonders auch im Bereich der journalistischen Informationsmedien.  Das Internet ist zwar nicht das <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/printmedien-am-ende">Printmedien am Ende?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Prof. Dr. Caja Thimm </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/printmedien-am-ende"><img class="alignright size-full wp-image-6664" title="P_Thimm" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/P_Thimm.jpg" alt="" width="148" height="186" /></a></em>Die Medienlandschaft verändert sich in kaum fassbarer  Geschwindigkeit. Das Internet ist  rasend schnell geworden, ubiquitär  und dient zunehmend als soziale Plattform für Aktivitäten aller Art.  Mehr und mehr übernehmen Onlinemedien „traditionelle“ Funktionen  – besonders auch im Bereich der journalistischen Informationsmedien.  Das Internet ist zwar nicht das Ende der gedruckten Zeitung  &#8211; so zumindest meine These – aber  es nimmt ihr  (mindestens) eine Funktion ab, die sie bisher zu erfüllen versuchte &#8211; bei  der &#8220;Vermeldung&#8221; von Ereignissen kommt die Zeitung immer zu spät, ein unumkehrbarer Prozess.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zeitliche Distanz zwischen Ereignis und Öffentlichkeit wird immer geringer. Heute erreichen die Nachrichten das Publikum im Idealfall in Echt-Zeit – ein Bedürfnis, das durch das mobile Internet -und insbesondere Twitter &#8211; nun auch ortsunabhängig gestillt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Kein Zeitungs – oder Zeitschriftenverlag kann heute mehr darauf verzichten, seine Inhalte auf mehreren Kanälen anzubieten: Zum Printprodukt treten Websites hinzu, es gibt auf diesen Websites Audio- und Video-Elemente, und zunehmend gehören auch mobile Angebote zum Angebotsspektrum der Medienhäuser. Die Nutzer und Nutzerinnen verlangen, dass sie Medieninhalte jederzeit, überall und auf allen Kanälen abrufen können. Die rapide Entwicklung von Bandbreiten und Speicherkapazitäten und das Nutzerbedürfnis führen zu neuen technischen Möglichkeiten. Ein Meilenstein dabei ist das iPad – an dem <a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/02/the-wired-ipad-app-a-video-demonstration" target="_blank">Promo-Video </a>von „wired“ kann man erste Applikationen und ihre Folgen für die Printmedien gut erkennen!</p>
<p style="text-align: justify;">Die aktuelle  Ausgabe des Medienblicks widmet sich aus verschiedenen Blickwinkeln diesem Thema  – sind die Printmedien am Ende? Wenn nicht – wie geht es dann weiter? Und: was heißt in diesem Zusammenhang „Qualitätsjournalismus“, oder anders  gefragt: Was ist denn Journalismus überhaupt in Zeiten neuer Onlinekulturen?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Dank  für die vielen interessanten Beiträge aus der ganzen Republik wünsche ich viel Spaß beim Lesen!</p>
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		<title>Die Kunst, gelesen zu werden</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 22:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der 84-jährige Journalist und Sprachkritiker Wolf Schneider hat schon zwei Journalisten-Generationen erlebt. Seine Gedanken über Journalismus im Web 2.0, sein Mitleid für Blogger und die Qualität der Printmedien. Unser Blick des Tages vom 21. März 2010 &#62;&#62;</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 84-jährige Journalist und Sprachkritiker <a href="http://www.wolf-schneider-sprachseminare.de/" target="_blank">Wolf Schneider</a> hat schon zwei Journalisten-Generationen erlebt. Seine Gedanken über Journalismus im Web 2.0, sein Mitleid für Blogger und die Qualität der Printmedien. Unser <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/unendliche-geschwtzigkeit-der-blogger_100026886.html" target="_blank">Blick des Tages vom 21. März 2010 &gt;&gt;</a></p>
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		<title>Wie es zum Medienblick kam.</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[Medienblick]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Studenten der Medienwissenschaften haben zuweilen einen eigenartigen Ruf. „Ich mach was mit Medien“ hört man da schonmal. Und dann fragt die Oma „Und was machst du dann später mal damit?“. Tja liebe Omas, uns stehen eben alle Türen offen und deswegen legen wir uns auch so ungern fest. Dank der universellen Ausrichtung des Studiengangs bietet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/wie-es-zum-medienblick-kam">Wie es zum Medienblick kam.</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Studenten der Medienwissenschaften haben zuweilen einen eigenartigen Ruf. „Ich mach was mit Medien“ hört man da schonmal. Und dann fragt die Oma „Und was machst du dann später mal damit?“. Tja liebe Omas, uns stehen eben alle Türen offen und deswegen legen wir uns auch so ungern fest. Dank der universellen Ausrichtung des Studiengangs bietet er einen großartigen Einstieg in viele Bereiche. Obwohl die Filmwissenschaften noch immer das non plus ultra für die meisten Medienwissenschaftler zu sein scheint, ist ein neuer Zweig schon auf dem Vormarsch: der Onlinejournalismus.<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/wie-es-zum-medienblick-kam"><img class="alignright size-full wp-image-3267" title="LogoTÃŒWe (2)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/LogoTÃŒWe-2.gif" alt="" width="300" height="300" /></a><span id="more-3155"></span></strong></p>
<p>Fragt man einen klassischen Printjournalisten was er von den Onlinejournalisten hält, kommt da oft nur Unverständnis. Viel zu schnell und viel zu kurz seien sie. Und viel zu oberflächlich sowieso! Doch wie sooft herrschen auch hier Vorurteile über Tatsachen. Journalismus im Onlinebereich funktioniert anders. Es ist ein neues Medium, das nach Schnelligkeit und Kürze verlangt. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Ein Großteil der klassischen Printerzeugnisse hat bereits eine Online-Ausgabe. Die Seite spiegelonline.de ist eine der beliebtesten deutschen Internetseiten.</p>
<p>Da auch die MedienwissenschaftlerInnen der Uni Bonn diesen Trend erkannt haben, wurde von ihnen ein Onlinemagazin ins Leben gerufen. Schwupp di wupp ist so ein Magazin auf die Beine gestellt. Doch der Entwicklungsprozess eines Onlinemagazins durchläuft viele Stufen.</p>
<p><strong>Ein Projekt von Bonner Studenten für den Rest der Welt</strong></p>
<p>Das studentische Medienmagazin medienblick-bonn.de wurde von Anfang bis Ende von Studierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaften im Rahmen der Seminare „Onlinejournalismus“ und „Webzeitung“ konzipieret, vorbereitet und letztendlich auch produziert. Betreut wurde der Entwicklungsprozess durch die Kursleiterin Prof. Dr. Caja Thimm, die den Studis mit Erfahrungswerten und Know-how unter die Arme greifen konnte. Aus den rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse wurden kurzerhand Redakteure, die spannende und informative Artikel verfassten. Seit dem 5. Oktober ist das Magazin online abrufbar.</p>
<p>Der<em> Medienblick</em> nimmt  einen doppelten Blick auf die Medien ein: aus der Sicht der Medienwissenschaft auf die Medienwelt und aus der Sicht zukünftiger Medienleute. Die Studierenden beleuchten die Medien und alles was diese Wissenschaft mit sich bringt. Der inhaltliche Schwerpunkt wechselt im monatlichen Turnus. Die erste Ausgabe widmete sich dem Thema „Netzkultur“.</p>
<p><strong>&#8220;Ich mach jetzt was mit Medien.&#8221;</strong></p>
<p>In der Rubrik <a href="http://medienblick-bonn.de/category/uniblick" target="_blank">Uniblick</a> erfährt man mehr über das Leben und die alltäglichen Sorgen von Studierenden. Darüber hinaus werden im <a href="http://medienblick-bonn.de/category/durchblick" target="_blank">Durchblick</a> überregionale Inhalte behandelt und vor allem Innovationen und Neuigkeiten aus der Medienbranche in den Fokus gestellt. Im <a href="http://medienblick-bonn.de/category/tunnelblick" target="_blank">Tunnelblick</a> bekommen die Leserinnen und  Leser Meinung pur &#8211; diese Rubrik beinhaltet Kolumnen und kurze Meinungsbeiträge aus studentischer Sicht. Der <a href="http://medienblick-bonn.de/category/silberblick" target="_blank">Silberblick</a> stammt aus der Feder des begabten Karikaturisten Thomas Knetsch. Besonders gute Artikel aus der Welt der Medien, des Journalismus, Politik und der Region gibt es jeden Tag im <a href="http://medienblick-bonn.de/category/blick-des-tages" target="_blank">Blick des Tages</a>, der so andere Texte vorstellt und einen kompetenten Einblick gewährt.</p>
<p>Die Redaktion freut sich über Beiträge aus anderen Fachbereichen und von journalistischen Kolleginnen und Kollegen bundesweit. Dann können auch Nicht-Medienwissenschaftler von sich behaupten: „Oma, ich mach was mit Medien.“</p>
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