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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Musik</title>
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		<title>Zip Schlag Bäng! Jeansmusic</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 09:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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<p>Dieser Typ schnappt sich 1000 Jeanshosen und macht Sound damit. Wir finden&#8217;s cool. Unser Blick des Tages vom 31. Mai &#62;&#62;</p>
<p></p>
<p>&#160;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Typ schnappt sich 1000 Jeanshosen und macht Sound damit. Wir finden&#8217;s cool. Unser <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lgHKH5UwGK8&#038;feature=player_embedded">Blick des Tages vom 31. Mai &gt;&gt;</a></p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/lgHKH5UwGK8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein kleiner Balkon mit großem Kultstatus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 07:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Böld</dc:creator>
				<category><![CDATA[März 2011: Medienzeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Web-TV hat sich zum neuen Spielplatz von Kreativität und Originalität entwickelt. Einen Beweis dafür bietet ein vier Quadratmeter kleiner Balkon in Hamburg. Er ist die Produktionsfläche von Balcony TV. Ein Web-Format, das in weltweit 16 Städten Musiker und Künstler auf ihre Balkone lockt.
</p>
<p style="text-align: justify;">Er heißt Häns <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/ein-kleiner-balkon-mit-grosem-kultstatus">Ein kleiner Balkon mit großem Kultstatus</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/fFExcUEiZYg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Web-TV hat sich zum neuen Spielplatz von Kreativität und Originalität entwickelt. Einen Beweis dafür bietet ein vier Quadratmeter kleiner Balkon in Hamburg. Er ist die Produktionsfläche von Balcony TV. Ein Web-Format, das in weltweit 16 Städten Musiker und Künstler auf ihre Balkone lockt.<span id="more-12280"></span><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Er heißt Häns Dämpf. Ein Zylinder sitzt auf seinem Kopf, eine rote Fliege ziert seinen Hals. Adrett zurecht gemacht sitzt er auf einem Bobby-Car und freut sich, auf dem vier Quadratmeter kleinen Balkon Platz gefunden zu haben. Im Hintergrund wartet seine zweiköpfige Band auf den Einsatz für das geplante Lied. Sobald die Moderatorin Johanna Leuschen das Feld geräumt hat, geht es auch schon los: „Wulle wulle Schinkenspeck, trulla trulla Fliegendreck“ singt Häns Dämpf änd Bänd und fuchtelt dabei mit den Armen als befinde er sich bei einem Body Workout.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Franchise-Balkone</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Skurril, originell und kreativ. Das ist das Geheimrezept von <a href="http://www.balconytv.com/" target="_blank">Balcony TV</a>. Ein Web-TV-Format, dessen Ursprung in Irland liegt. Hier hatten die drei Mitbewohner Stephen O&#8217;Reagan, Tom Millet und Pauline Freeman die Idee ihren Balkon über der Dame Street in Dublin einfach mal intensiver zu nutzen. So luden sie Nachwuchsmusiker und Künstler auf ihren Balkon ein, um sie zu filmen und anschließend in einem kleinen Musikclip auf ihrer Homepage namens balconytv.com online zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war 2006. Fünf Jahre später gibt es ein weltweites Netz von 16 Balkon-Bühnen. Neben New York, Auckland und London betreiben Johanna Leuschen und Lars Kaufmann bereits seit dem 1. September 2007 den kleinen Hamburger Balkon über der Reeperbahn. Täglich werden neue Clips auf die Homepage und danach in das Balcony TV-Archiv gestellt. Mittlerweile befinden sich hier rund 1300 Clips. Dabei reicht die Bandbreite von kuriosen Acts wie Häns Dämpf änd Bänd über Beatbox-Talente bis hin zu melancholischen Gitarrenkünstlern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Web-TV als Einstieg</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Balcony TV ist nicht nur eine alternative Werbe-Plattform für Künstler, sondern vor allem auch ein Platz für junge Medienmacher, um sich auszuprobieren und zu entwickeln. „Man kann im Internet – wenn man gut ist – mit viel Engagement, aber ohne Kapital sein Format und seinen Stil entwickeln“, sagt Leuschen. Beim traditionellen Fernsehen sei dies anders. „Im Netz zählen andere Kriterien: Originalität und Kreativität einer Idee sind wichtigere Faktoren als zum Beispiel ein großes Budget oder Startkapital, um ein Format für das traditionelle Fernsehen zu entwickeln.“ Besonders die geringen Eintrittsbarrieren seien daher an der Entwicklung von Web-Formaten so verlockend.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch braucht es diese eine gute Idee, um sich von der Konkurrenz im vielfältigen Netz abzusetzen. Leuschen zählt vor allem ein klares Konzept und die Originalität zu den Erfolgsfaktoren von Balcony TV. „Wer bei uns auf der Seite stöbert, merkt schnell, dass der Name Programm ist“, erzählt Leuschen. Balcony TV, das sei Musik vom Balkon, ganz einfach. Die Künstler werden interviewt, singen ihren Song und werden zum Abschluss erneut interviewt. „Wenn sich neun Leute einer Ska-Kombo auf einen vier Quadratmeter Balkon quetschen und das dann auch noch gut klingt, macht’s Spaß zuzusehen“, beschreibt Leuschen ihren Erfolg. Wechselt ein Format hingegen ständig seine Darstellungsformen, so würde das nur zur Verwirrung führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Balcony TV profitiert nicht nur durch skurrile und originelle Auftritte. Durch das Motto ‚keep it simple‘ setzt es sich vor allem durch seine Umsetzung von gängigen Studioproduktionen ab. „Wenn es regnet, wird eben ein Regenschirm drüber gehalten“, sagt Leuschen. Und wenn bei dem Act von Milow im Hintergrund der Soundcheck seiner Band zu hören ist, dann ist das eben so. Balcony TV entwickelt seinen eigenen Charme: authentisch, mit dem richtigen Blick zur Professionalität.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Statt Profit Ruhm und Anerkennung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen gravierenden Nachteil haben Web-TV-Formate allerdings: Leben lässt sich davon nicht. „Man braucht zwar nicht viel Geld, um ein Konzept umzusetzen, doch meistens bekommt man auch keines dafür“, bedauert Leuschen. Auch Balcony TV kann mit seinen mittlerweile 20 000 Clicks pro Tag keinen Profit machen. Dafür fehlt noch ein Sponsor, den die Entwickler gerade suchen. Von einer grundsätzlichen Abkehr von traditionellen Medien und einer ‚Internet-only‘-Einstellung rät Leuschen daher ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn das Team um Balcony TV bisher keinen finanziellen Erfolg hatte, Ruhm und Anerkennung ist ihnen in der Netz-Community und auch bei begehrten Preisausschreiben gewiss. 2007 gewann das Konzept bei den „Irish Digital Media Awards“ den Preis für die „Best Music Website“ und der Ableger in Hamburg wurde 2010 für den begehrten „Hans“ in der Kategorie „Hamburger Medienformat des Jahres“ nominiert. Zudem sind zahlreiche deutsche Redaktionen auf das Format aufmerksam geworden. So berichteten ZDFheute.de und auch das ARD Nachtmagazin von der Kunst auf dem Balkon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Berühmte Gesichter </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Balcony TV hat so seine eigene Fangemeinde aufgebaut. Diese freut sich nicht zuletzt auch darüber, wenn sich wieder einmal ein prominentes Gesicht die Ehre gibt. Denn auf den Balkon-Bühnen treten nicht nur unbekannte Nachwuchskünstler auf. Auch prominente Gäste wie die Band Revolverheld spielten in Hamburg bei winterlichten Temperaturen ihren Song „Spinner“ und in Dublin trat der berühmte australische Sänger Xavier Rudd auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wegen Überfüllung schließen musste das Hamburger Balcony TV-Team aber noch nicht. „Einen 30köpfigen Gospelchor habe ich bisher auch noch nicht gebucht. Das könnte eng werden“, vermutet Leuschen. Bis dahin darf der Zuschauer sich weiterhin an prominenten, kreativen und skurrilen Acts wie Häns Dämpf änd Bänd erfreuen. Diese haben es bisher zwar noch nicht in die Musikcharts geschafft. Mit ihrem Auftritt „Wulle wulle Schinkenspeck“ belegen sie dafür aber den neunten Platz der weltweit meistgesehensten Videos von Balcony TV. Bei einer Auswahl von über 4000 Videos ist das bereits ein großer Schritt von einem kleinen Balkon.</p>
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		<title>Die etwas anderen Jahresrückblicke</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 11:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="padding-left: 60px;">﻿</p>
<p style="text-align: justify;">Ein YouTuber aus den USA hat sich die Mühe gemacht, die 25 größten Hits des Jahres in ein Mashup zu packen &#8211; das Ergebnis haben sich innerhalb von vier Tagen bereits mehr als 2 Millionen Menschen angesehen. DJEarworm ist aber nicht der einzige, der sich in Videoform Gedanken über das vergangene <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/youtube-schaut-auf-2010">Die etwas anderen Jahresrückblicke</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 60px;">﻿<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LLA7JMPE_xU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/LLA7JMPE_xU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein YouTuber aus den USA hat sich die Mühe gemacht, die 25 größten Hits des Jahres in ein Mashup zu packen &#8211; das Ergebnis haben sich innerhalb von vier Tagen bereits mehr als 2 Millionen Menschen angesehen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LLA7JMPE_xU" target="_blank">DJEarworm</a> ist aber nicht der einzige, der sich in Videoform Gedanken über das vergangene Jahr gemacht hat. Weitere Blicke des Tages betrachten 2010 aus der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F0QXB5pw2qE" target="_blank">Perspektive Googles</a>, sowie aus der eines <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Nk_fD2aLE8k" target="_blank">kreativen Rappers</a>!</strong></p>
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		<title>Wer braucht schon eine Gitarre&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 22:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">&#8230;wenn er ein Handy hat? Schon klar, Smartphones können alles. Manchmal nerven diese ganzen Apps ja ein bisschen. Dass damit allerdings die Instrumente einer ganzen Band ersetzt werden können, ist doch irgendwie sehr cool &#8211; und dann auch noch live in der New Yorker Subway. Auf Youtube ist das Video schon aus Urheberrechtsgründen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/wer-braucht-schon-eine-gitarre">Wer braucht schon eine Gitarre&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/wer-braucht-schon-eine-gitarre"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9897" title="BassGuitarSim" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/10/BassGuitarSim-178x300.jpg" alt="" width="178" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8230;wenn er ein Handy hat? Schon klar, Smartphones können alles. Manchmal nerven diese ganzen Apps ja ein bisschen. Dass damit allerdings die Instrumente einer ganzen Band ersetzt werden können, ist doch irgendwie sehr cool &#8211; und dann auch noch live in der New Yorker Subway. Auf Youtube ist das Video schon aus Urheberrechtsgründen gesperrt, schnell noch angucken in unserem <a href="http://www.blinkx.com/watch-video/take-me-out-by-atomic-tom-live-on-nyc-subway-360p-h-264-aac-copy/tj7bZXxODXZuLb2PsVQy6Q" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Im Netz toben sie sich richtig aus</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Timid Tiger heißt die Band, die das Internet rockt. Sie haben auf allen möglichen Onlineplattformen Profile und sind dadurch erst bekannt geworden. Kassette beim Plattenlabel einschicken war gestern. Unser Blick des Tages vom 13. August &#62;&#62; (Video)</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/08/bildquelle-timidtiger.com_.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/im-netz-toben-sie-sich-richtig-aus"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9223" title="bildquelle timidtiger.com" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/08/bildquelle-timidtiger.com_-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></a><a href="http://www.timidtiger.com/" target="_blank">Timid Tiger</a> heißt die Band, die das Internet rockt. Sie haben auf allen möglichen Onlineplattformen Profile und sind dadurch erst bekannt geworden. Kassette beim Plattenlabel einschicken war gestern. Unser <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1108764/Timid-Tiger---Onlinespezial" target="_blank">Blick des Tages vom 13. August &gt;&gt;</a> (Video)</p>
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		<title>Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexia Fiebig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p>
<p style="text-align: justify;">Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</p>
<p></p>
<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Es ist <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2">Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 269px"><strong><strong><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2"><img class="size-full wp-image-8616 " title="uebersicht" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/uebersicht.jpg" alt="" width="259" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</strong></p>
<p><strong><span id="more-8631"></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img title="Weiterlesen..." src="http://medienblick-bonn.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Es ist   kurz nach acht. Gerade habe ich mich hingesetzt, als die Sängerinnen  und  Sänger den Chorraum betreten. Die Kirchenbänke sind gerappelt voll. Heute Abend steht nicht etwa ein Gottesdienst auf dem Programm,  sondern  das erste Semesterabschlusskonzert des Jazzchor der Uni Bonn.</p>
<p style="text-align: justify;">In fast  familiärem Ambiente warten wir gespannt auf die ersten Töne.  Als auch  der Chorleiter auftaucht, beginnt das Konzert mit  Fingerschnipsen und  einem leisen ‘One, two, three, four!’ Schon hat  sich von allen Seiten  ein Meer von Stimmen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;the   rhythm of life is a powerful beat&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von   Musical Songs wie &#8220;Mamma Mia&#8221; über Klassiker wie &#8220;Georgia On My Mind&#8221;   ist das Repertoire an diesem Abend vielseitig. Die instrumentale   Begleitung am Klavier setzt Fraser Gartshore, der Chorleiter und   gebürtige Schotte, mit großen Enthusiasmus selbst um. Und seine eigene   Begeisterung schlägt auch beim Publikum Wellen. Mit besonderem Pepp   erfrischt das Lied „Chili Con Carne“ &#8211; wie schade, dass ich keinen Stift   parat habe, um das gesungene Rezept festzuhalten! Bei den   besinnlicheren Soli verschlägt es uns dann fast die Sprache.</p>
<p style="text-align: justify;">Leonard   Cohens &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xI_2LuqBtmU" target="_blank">Hallelujah</a>&#8220;,   an diesem Abend gesungen von Justin Rainey, berührt mich ganz  besonders  und kommt durch den Ort der Veranstaltung zu noch größerer  Geltung. Ich  für meinen Teil werde jedenfalls wiederkommen – nächstes  Mal vielleicht  auch mit Stift.</p>
<p style="text-align: center;"><em>O,  the rhythm of life is a powerful beat,<br />
Puts a tingle in your fingers and a tingle in your feet!<br />
Rhythm on the inside; rhythm on the street,<br />
And the rhythm of life is a powerful beat.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich weiß noch, wie der erste Walkman kam&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Walkman]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Justus Brockmann</p>
<p style="text-align: justify;">Musik ist heutzutage allgegenwärtig. Man hört sie sowohl zu Hause, als auch unterwegs. Dabei ist es noch gar nich all zu lange her, dass die meisten Haushalte nur über ein Radio und vielleicht noch einen Plattenspieler oder ein Tonbandgerät verfügten. Die &#8220;eigene Musik&#8221; nach Belieben konnte man nur mithilfe <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/dezember-2009/ich-weis-noch-wie-der-erste-walkman-kam">&#8220;Ich weiß noch, wie der erste Walkman kam&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Justus Brockmann</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Musik ist heutzutage allgegenwärtig. Man hört sie sowohl zu Hause, als auch unterwegs. Dabei ist es noch gar nich all zu lange her, dass die meisten Haushalte nur über ein Radio und vielleicht noch einen Plattenspieler oder ein Tonbandgerät verfügten. Die &#8220;eigene Musik&#8221; nach Belieben konnte man nur mithilfe der letzteren beiden hören.</strong> <a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/walkman-tps-l2.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/dezember-2009/ich-weis-noch-wie-der-erste-walkman-kam"><img class="alignright size-medium wp-image-2782" title="walkman-tps-l2" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/walkman-tps-l2-300x216.jpg" alt="walkman-tps-l2" width="300" height="216" /></a></a><span id="more-2571"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht denkbar wäre es gewesen, neben einigen Schallplatten, auf einer PC-Festplatte noch über 1000 Musiktitel jederzeit auf kleinstem Raum verfügbar zu haben, geschweige denn, diese auf einen daumengroßen mp3-player zu übertragen und Musik zu hören wo auch immer man möchte. Walkman, Discman und schließlich mp3-player befreiten die Musik über die Jahre von der Gebundenheit an feste Orte. Das hat auch unangenehme Folgen, wenn man zum Beispiel unfreiwillig zum Zuhörer wird, weil der Sitznachbar in der Bahn seine Musik lieber ohne Kopfhörer von seinem Handy abspielt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aktives und passives Hören</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als weiterer Unterschied zum heutigen Konsum von Musik lässt sich vielleicht nennen, dass das Hören (abgesehen vom Radio) in den 70ern noch weitestgehend als aktiver Vorgang verbreitet war. Das ergab sich hauptsächlich aus der aufwändigen Benutzung der dazu notwendigen Geräte. Man nahm sich die Zeit, eine Platte aufzulegen und nichts anderes zu tun als zuzuhören.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute tut man das natürlich auch noch. Es findet jedoch eine deutliche Verschiebung hin zum passiven Hörvorgang statt. Nach einmaligem Start kann eine Musikwiedergabe stundenlang laufen gelassen werden. Dies ermöglicht es, die Musik über längere Zeiträume passiv aufzunehmen während man zum Beispiel Auto fährt. Dies bezieht sich speziell auf die gezielte Wiedergabe eigener Musik von digitalen Speichermedien und weniger auf das Radio, welches schon länger eher passiv wahrgenommen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neue Dimensionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der rasante Fortschritt der Technik macht uns mediale Inhalte wie Bilder, Text, Film und eben auch Musik in immer größerem Umfang und immer schrellerer Form verfügbar. Über das Internet kann zum Beispiel auf nahezu jede beliebige Audiodatei durch einen einfachen Mausklick zugegriffen werden. Solche Entwicklungen haben  sowohl positive als auch negative Eigenschaften. Dem Konsumenten wird es einerseits erleichtert, das Produkt aufzunehmen und er kann dies in viel breiterem Umfang tun als noch vor 20 Jahren. Andererseits kommt es auch zu einer unkontrollierbaren Ausdehnung des Marktes, was der jeweilige Industrie zum Beispiel durch filesharing etc. erheblich schadet.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt findet ein stetiger Anstieg von Produktion, Verfügbarkeit und Möglichkeiten des Konsums jeglicher Medien statt. Vom stationären Plattenspieler zum iPod.</p>
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		<title>Raubt der moderne Eklektizismus der Popkultur ihr Profil?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Niklas Ploghöft</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man den Musikprogrammen der gängigen Rundfunkanstalten lauscht, kommt es einem ein bisschen vor, als lausche man dem Autoradio des De Loreans aus „Zurück in die Zukunft“. Hier ein wenig 80er Jahre Wave, da etwas 70er Rock, ein oder andere Versatzstück des Pops der 60er.</p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint fast, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/dezember-2009/raubt-der-moderne-eklektizismus-der-popkultur-ihr-profil">Raubt der moderne Eklektizismus der Popkultur ihr Profil?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Niklas Ploghöft</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn man den Musikprogrammen der gä<a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/dezember-2009/raubt-der-moderne-eklektizismus-der-popkultur-ihr-profil"><img class="alignright size-medium wp-image-2644" title="bobmarley schallplatte" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/bobmarley-schallplatte1-300x225.jpg" alt="bobmarley schallplatte" width="300" height="225" /></a>ngigen Rundfunkanstalten lauscht, kommt es einem ein bisschen vor, als lausche man dem Autoradio des De Loreans aus „Zurück in die Zukunft“. Hier ein wenig 80er Jahre Wave, da etwas 70er Rock, ein oder andere Versatzstück des Pops der 60er.<span id="more-2641"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint fast, die Nullerjahre hätten musikalisch nichts zu bieten als aufgewärmte Melodiesuppen. Manche nennen das dann Revival, manche Hommage. Und andere schimpfen, der moderne Eklektizismus mache die Bildung eines musikalischen Profils dieser ersten Dekade des jungen Jahrtausends nahezu unmöglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hat die Branche es mit einem Austrocknen der Inspirationsquellen zu tun? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber aufgewärmt heißt nicht gleich, dass es schlechter schmeckt. Da wären z.B. La Roux: Einer der Hypes, den die in dieser Hinsicht äußerst zuverlässigen Lieferanten des Labels Kitsuné dieses Jahr hervorbrachten. Ihr Sound klingt nach neonfarbenen Stirnbändern und Rubik Würfeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich achtziger-mäßig ist die Engländerin Victoria Hesketh alias Little Boots unterwegs. Während sie in Deutschland medial relativ unpräsent ist, wurde sie in ihrer Heimat nicht zuletzt dank Youtube zum Star und durfte sich mit dem einen oder anderen Vergleich mit der jungen Kylie Minogue– die Königin der 80er hätte es Madonna nicht gegeben &#8211; schmücken. Wie La Roux setzt sie auf eingängige Melodien unterlegt von catchigen Elektrobeats. Jedoch wirkt der Sound bei beiden weder verbraucht noch einfallslos. Ein bisschen angestaubt natürlich, aber das darf man auch gerne als Absicht interpretieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dreckiger Frühsiebziger Rock: Bewusst schmutzig, bewusst Retro </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dasselbe Konzept, allerdings in die komplett andere Richtung, verfolgte Anfang des Jahrtausends auch eine besonders wegweisende Band. Die Songs der Strokes läuteten nicht nur das Revival des dreckigen Frühsiebziger Rocks ein, sie klangen auch genauso. Aus der Garage in die Charts. Bewusst schmutzig, bewusst Retro. Und trotzdem traten sie damit etwas Neues los. Etliche „The“-Bands zelebrierten die Reinkarnation des Indie Rocks.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas behutsamer, aber nicht minder energisch präsentiert sich der jüngste Zuwachs des Genrekaders: New Folk bezieht seinen Charme aus ungewöhnlicher Instrumentierung, einem stets harmonischen Unterton und heiterem Zitieren aus dem musikalischen wie modischen Fundus der Hippie Ära. Als Trendsetter fungierten hier die eher melancholischen Fleet Foxes, die Weltmusik affinen Vampire Weekend und selbstredend die von jeglicher Fachpresse zu den Newcomern des letzten Jahres erhobenen MGMT, die ihren hippiesken Indie Pop mit Elektronik anreichern und somit das beste Exempel für die Transposition eines vorgeblichen Anachronismus’ in die Moderne sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stilistischer Schmelztiegel als Musikprofil unserer Generation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inmitten all dieser so genannten Hypes generierte sich eine handvoll Individualisten ihren ganz eigenen durch Distanzierung von ebendiesen. Von Feuilleton und Fans gefeiert, krönen sich die tatsächlichen tonangebenden Künstler dieses Jahrzehnts selbst. Sie heißen M.I.A., Santigold, Spank Rock, Diplo, Kid Cudi oder Amanda Blank.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grenzen waren gestern. Alles ist erlaubt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf ihre Fahnen haben sie sich das pure Musikmachen gekritzelt. Fernab von Genre-Barrikaden und dogmatischen No-Gos entwerfen sie ein Konzept ihrer eigenen akustischen Welt. Eklektische Rekonstruktion des Begriffs Musik, neoklassizistische Repräsentation der persönlichen Einflüsse. Da finden sich die Pixies neben LL Cool J und Kraftwerk neben Nina Simone.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Sinnbild für diese Zeit, in der verschiedenste Stile zu großartigem Neuen zusammenfließen. Nichts großartig Neues mögen die ewig gestrigen Querulanten nörgeln. Aber genau dieser stilistische Schmelztiegel und die abgeschnallten Scheuklappen formen das Profil dieser Musikergeneration (das wird einem spätestens klar, wenn man sich das so ganz und gar nicht straight-rockige Solo Album des Strokes Sängers Julian Casablancas zu Gemüte führt).</p>
<p style="text-align: justify;">Auch, wenn das dann manchmal so klingt als sei das Autoradio des De Lorean kaputt.</p>
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