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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Internet</title>
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		<title>Wut im Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 08:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;">
Audiobeitrag</p>
<p style="text-align: justify;">Je aggressiver und respektloser die Kommunikation im Internet, umso mehr Aufmerksamkeit für den Provokateur. Die Reaktionen einiger Netzuser sind dann meist noch schlimmer und so schaukelt sich ein fieser Disput hoch. Wie entwickeln sich solche &#8220;Shitstorms&#8221; eigentlich und wie können Betroffene &#8211; Gebashte und Gedisste &#8211; wie Unternehmen, Politiker oder anderen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/wut-im-netz">Wut im Netz</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/03/wut-im-netz.jpg"><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/wut-im-netz"><img class="aligncenter size-large wp-image-18054" title="wut im netz" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/03/wut-im-netz-1024x685.jpg" alt="" width="553" height="370" /></a></a><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/29/dlf_20120329_1840_28433450.mp3">Audiobeitrag</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Je aggressiver und respektloser die Kommunikation im Internet, umso mehr Aufmerksamkeit für den Provokateur. Die Reaktionen einiger Netzuser sind dann meist noch schlimmer und so schaukelt sich ein fieser Disput hoch. Wie entwickeln sich solche &#8220;Shitstorms&#8221; eigentlich und wie können Betroffene &#8211; Gebashte und Gedisste &#8211; wie Unternehmen, Politiker oder anderen Personen der Öffentlichkeit damit umgehen? Surfen auf der Empörungswelle. Ein Beitrag des Deutschlandfunks in unserem <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1716954/" target="_blank">Blick des Tages vom 30. März 2012 &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Wie das Internet unser Leben verändert</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Das Internet, so wie wir es kennen, existiert seit über 20 Jahren. Keine Erfindung hat in den letzten Jahren unsere Welt so nachhaltig verändert. Unsere Welt ist kleiner, unsere Gesellschaft schnelllebig geworden. Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns das World Wide Web bietet, um unseren Alltag zu bereichern und nach außen hin darzustellen. Eine Sondersendung <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/wie-das-internet-unser-leben-verandert">Wie das Internet unser Leben verändert</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/NZRBzQpBaww" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Das Internet, so wie wir es kennen, existiert seit über 20 Jahren. Keine Erfindung hat in den letzten Jahren unsere Welt so nachhaltig verändert. </strong><strong>Unsere Welt ist kleiner, unsere Gesellschaft schnelllebig geworden. Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns das World Wide Web bietet, um unseren Alltag zu bereichern und nach außen hin darzustellen. Eine Sondersendung von Phoenix geht dem Phänomen der Digitalisierung der Gesellschaft  auf den Grund.<span id="more-17555"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Frühere unüberwindbare Barrieren wie Entfernungen oder zeitliche Unterschiede spielen heute durch das Internet keine Rolle mehr. Wir können zu jeder Tageszeit online einkaufen. Güter können heute online von überall nach überall verschickt werden. Via Skype und Facetime ist es uns möglich, bis hin in die entlegensten Orte unsere Lieben durch das Internet zu erreichen. Menschen, die sich im realen Leben selten oder noch nie begegnet sind, können ihre Freundschaften per Facebook pflegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch diese Art der Selbstdarstellung ist es möglich, das Leben von anderen live und in Farbe mitzuerleben. Wir teilen auf unserer Facebookseite unsere Lieblingslieder, Fotos oder Videos mit unseren Freunden oder ganz Fremden. Darüber hinaus teilen wir noch viel mehr, beispielsweise unser Wissen auf der Onlineenzyklopedie Wikipedia oder unseren Alltag über Twitter. Unsere Gesellschaft ist schnelllebig geworden, sie nutzt die Möglichkeiten, die sich ihr bieten um ihren Alltag nach außen hin darzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Leben von anderen in Farbe miterleben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Manche Internetseiten, wie z.B.Downloadportale, Portale bei denen Videos hochgeladen werden können und der Datenaustausch allgemein stellen Datenexperten, die Polizei und die Juristen immer wieder vor neue Herausforderungen. Darf ich mir im Internet denn einen Kinofilm anschauen, der zur gleichen Zeit im Kino läuft? Darf ich Musik herunterladen?</p>
<p style="text-align: justify;">Internetnutzer fordern, dass noch mehr Daten für die Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden sollen. Alle Daten von öffentlichem Interesse sollen für jedermann einsehbar sein. Diese sogenannte „Open Data – Bewegung“ fordert Transparenz in allen Bereichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geht das zu weit? Sollten manche Dinge doch nicht öffentlich gemacht werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Internet bietet uns also viele Chancen und Möglichkeiten zur weltweiten Kommunikation, zum unkomplizierten Zugang zu Wissen und zur zeitnahen Informationsbeschaffung. Aber welche Gefahren birgt diese Offenheit mit Daten und die Preisgabe von persönlichen Informationen? Wie schütze ich persönliche Daten und meinen Computer?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dies ist ein Crossposting von <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/434081" target="_blank">phoenix.de</a>.</em></p>
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		</item>
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		<title>Der Networker im globalen Arbeitsdorf</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit im internet]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Studierst du, arbeitest du, plauderst du oder entspannst du? Das Leben im und mit dem Netz lässt die Grenzen verschwimmen. Gerade für Leute, deren Arbeitsplatz das Internet ist, erhält &#8220;Network&#8221; eine ganz neue Konnotation. Unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
<p>&#160;</p>
Tweet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/01/netWORK.png"><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/der-networker-im-globalen-arbeitsdorf"><img class="aligncenter size-medium wp-image-17514" title="netWORK" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/01/netWORK-214x300.png" alt="" width="214" height="300" /></a></a></p>
<p><strong>Studierst du, arbeitest du, plauderst du oder entspannst du? Das Leben im und mit dem Netz lässt die Grenzen verschwimmen. Gerade für Leute, deren Arbeitsplatz das Internet ist, erhält &#8220;Network&#8221; eine ganz neue Konnotation. <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/01/die-arbeit-der-zukunft-ist-vernetzt/" target="_blank">Unser Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leben im Netz</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Jungbluth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Symbolbild für die Vernetzung der Welt; Kölner Kinder stehen um die Erdkugel im Odysseum in Köln (Quelle: dpa)</p>
<p style="text-align: center;">  </p>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen schaffen sich heute eine neue, eine digitale Welt. Ein großer Teil der Kommunikation und des sozialen Lebens verlagert sich ins Internet. </p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">Nahezu die gesamte menschliche Kommunikation findet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz">Leben im Netz</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16733" class="wp-caption aligncenter" style="width: 374px"><a rel="attachment wp-att-16733" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz/attachment/koelner-schulkinder-stehen-um-erdkugel-im-odysseum-in-koeln"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz"><img class="size-full wp-image-16733 " title="koelner schulkinder stehen um erdkugel im odysseum in koeln" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/1.jpg" alt="" width="364" height="204" /></a></a><p class="wp-caption-text">Symbolbild für die Vernetzung der Welt; Kölner Kinder stehen um die Erdkugel im Odysseum in Köln (Quelle: dpa)</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Menschen schaffen s</strong><strong>ich heute eine neue, eine digitale W</strong><strong>elt. Ein großer Teil der Kommunikation und des sozialen Lebens verlagert sich ins Internet. </strong></p>
<p><span id="more-16732"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nahezu die gesamte menschliche Kommunikation findet heute auf einer globalen Ebene und ohne die Abhängigkeit von Zeit und Raum statt. Durch die Vernetzung des Internets ist es möglich, nahezu überall, zu jeder Zeit miteinander zu kommunizieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle sind jederzeit erreichbar. Schnelllebigkeit und Gleichzeitigkeit bestimmen den Alltag. Kommunikation heute ist multimedial und digital. Das klassische Sender- Empfänger- Modell fällt weg. Auf der Basis des Web 2.0s wird nahezu jeder Rezipient zum aktiven Produzenten. Dr. Axel Bruns prägt den Begriff &#8220;Produsage&#8221; und bezeichnet so die Vermischung von &#8220;Produzent&#8221; (&#8220;producer&#8221;) und &#8220;Nutzer/Rezipient&#8221; (&#8220;user&#8221;). Fast der gesamte Inhalt des Internets wird von den Nutzern und für die Nutzer gestaltet; User-generated-content heißt das in der Fachsprache.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alle sind gleich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die sogenannte Computer mediated communication (CMC), die Kommunikation, die auf der Basis eines Computers stattfindet, verändert die Art und Weise der Kommunikation. Das Persönliche, Augenkontakt, Mimik und Gestik fallen weg. Dadurch können Vorurteile verschwinden, weil auf den ersten Blick alle gleich sind. Der Nachteil ist, dass die Kommunikation kühler und weniger emotional wird bzw. werden kann. Negative Inhalte, wie z.B. eine Kündigung sind leichter zu vermitteln, wenn man den Menschen nicht persönlich trifft.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16734" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-16734" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz/attachment/zwei-teenager-mit-laptop"><img class="size-full wp-image-16734" title="zwei teenager mit laptop" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/2.jpg" alt="" width="290" height="163" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Zwei Teenager vor Laptop (Quelle: mev)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Vor allem die Nutzung der sozialen Netzwerke ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Nachrichten schreiben, chatten, sich verabreden, neue Freunde finden. Die Nutzer haben reale und digitale Freunde im Internet. Man trifft sich, stellt seine Urlaubsphotos online oder verlinkt sein aktuelles Lieblingslied. Durch die Smartphones sind auch die Sozialen Netzwerke fast überall nutzbar. Ein großer Teil der Kommunikation, gerade unter den jungen Leuten, spielt sich heute in den sozialen Netzwerken ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch emotional ist das Internet mittlerweile ein wichtiger Marktplatz geworden: Bandelte man früher in der Schule, der Kneipe oder der Diskothek an, gibt es heute immer mehr Dating-Plattformen im Internet mit Millionen angemeldeten Usern. Diese gehen von seriösen Partnerschaftsseiten, auf denen man die Frau/den Mann fürs Leben sucht, bis zu Dating-Seiten, deren Name und Zweck an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig lässt: &#8220;Casual Dating&#8221; genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bewegt Menschen, bei solchen Plattformen mitzumachen? Wer sind die Macher hinter den Websites, wie verdienen diese bei oft kostenfreien Zugängen Geld? Wer sind die User – überwiegend Männer – oder nutzt auch &#8220;Frau&#8221; die anonyme Freiheit des Netzes?</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16734" class="wp-caption alignright" style="width: 300px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-16734" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz/attachment/zwei-teenager-mit-laptop"><img class="size-full wp-image-16734" title="zwei teenager mit laptop" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/2.jpg" alt="" width="290" height="163" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Symbolbild Liebe, Herz auf einer Computertastatur (Quelle: colourbox)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sex sells</strong></p>
<p style="text-align: justify;">– auch im Internet ist Zwischenmenschliches eine starke Triebfeder für die eigenen Online-Aktivitäten. Mit nur wenigen Klicks ist frei für alle zugänglich, was früher nur unter der Ladentheke schmuddeliger Geschäfte im Bahnhofsviertel verkauft wurde. Die Pornoindustrie setzt in Deutschland jährlich schätzungsweise alleine 800 Millionen Euro in der DVD Produktion um und ist damit einer der wirtschaftsstärksten Zweige überhaupt. Weltweit werden rund 20 Milliarden Dollar erwirtschaftet.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch damit nicht genug. Es erschließen sich immer mehr Märkte. Die Handypornografie ist auf dem Vormarsch. Allein für Deutschland wurden für das Jahr 2009 Umsätze von 2 Milliarden Euro prognostiziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursachen für die stetige Steigerung der Bedeutung von Sex und Erotik ist auch das Internet. Allein mit der Suchmaschine &#8220;Google&#8221; finden sich unter dem Stichwort &#8220;Sex&#8221; 375 Millionen Links. Die neue Dimension des Mediums Internet ist die Interaktion. Pornografie wird nicht mehr nur passiv konsumiert, sondern auch aktiv produziert. Ein gutes Beispiel dafür ist das Internetportal &#8220;Youporn.com&#8221;. Der Provider ist auf Platz zehn der weltweit meist besuchten Internetseiten. Es gibt keine Sicherheitsbeschränkungen, so dass praktisch jeder User, ob Kind oder Erwachsener, problemlos Videos anschauen und hochladen kann.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16736" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-16736" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/leben-im-netz/attachment/glasstein-auf-facebook-startseite"><img class="size-full wp-image-16736" title="glasstein auf facebook-startseite" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/4.jpg" alt="" width="290" height="163" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Glasstein auf Facesbook-Startseite (Quelle: dpa)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Digitale Identität</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen generieren sich im Internet eine oder mehrere Identitäten. Es ist möglich, sich eine Parallelwelt zu erschaffen. Sie bauen sich ein neues Profil mit gesellschaftlich anerkannten Merkmalen auf. Aspekte des Aussehens oder Charakters, die gesellschaftlich nicht so anerkannt oder &#8220;in&#8221; sind, treten in den Hintergrund und werden verdrängt. Auf der anderen Seite können Attribute hinzugefügt werden, die real nicht existieren, aber gewünscht werden. Das Web 2.0 ermöglicht den Menschen, sich ein ideales Ich zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">
Der Zeitvertreib mit den verschiedensten Internetseiten, Computerspielen oder digitalen Versandhäusern ist groß. Viele Menschen, durch alle Generationen hinweg, verbringen täglich viele Stunden im Internet. Bei manchen besteht die Gefahr, dass aus dem Zeitvertreib eine Sucht wird. Heute gibt es bereits Kliniken, die auf Onlinesucht spezialisiert sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das &#8220;zweite, das digitale Leben&#8221; für Folgen für die Psyche der Menschen? Welche Konsequenzen gibt es für die tagtägliche, persönliche Kommunikation im Alltag? Wie verändern sich soziale Werte, soziale Kompetenzen und der zwischenmenschliche Umgang?</p>
<p style="text-align: justify;">Besteht die Gefahr, dass sich Menschen, die das Gefühl haben in der &#8220;realen Gesellschaft&#8221; nicht anerkannt zu sein, in die reale Welt und in das reale Ich zu flüchten und sich darin zu verlieren?</p>
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		<title>Romantische Netzwerke</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xenia Sarah Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p> </p>
<p></p>
<p class="wp-caption-text">Bild: asrawolf, www.pixelio.de</p>
<p style="text-align: justify;">Über 11 Millionen Singles leben in Deutschland. Ob nun auf der Suche nach der großen Liebe oder nach einem leidenschaftlichen Flirt. Die heutige Auswahl an Internetportalen, die Partnervermittlung oder Online-Dating anbieten, ist riesig. Wie soll man da als Single noch die Orientierung behalten <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/romantische-netzwerke">Romantische Netzwerke</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_16436" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-16436" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/romantische-netzwerke/attachment/386295_r_k_by_asrawolf_pixelio-de"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/romantische-netzwerke"><img class="size-medium wp-image-16436  " title="386295_R_K_by_asrawolf_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/386295_R_K_by_asrawolf_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: asrawolf, www.pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über 11 Millionen Singles leben in Deutschland. Ob nun auf der Suche nach der großen Liebe oder nach einem leidenschaftlichen Flirt. Die heutige Auswahl an Internetportalen, die Partnervermittlung oder Online-Dating anbieten, ist riesig. Wie soll man da als Single noch die Orientierung behalten und warum ist der Trend des Online-Kennenlernens immer noch erfolgreich?</strong></p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-16414"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das größte Partnerportal Deutschlands, <a href="http://www.friendscout24.de/" target="_blank">FriendScout24</a>, hat ganze 23 Millionen registrierte Profile. Nach eigenen Angaben von FriendScout24 sind eine Millionen Nutzer derzeit aktiv. Auf der Homepage wirbt das Internetportal damit, dass man in einer Minute 17.500 Chancen auf einen Online-Flirt hat. Zudem sollen mehr als 6000 Mitglieder im Monat angeben, einen Partner gefunden zu haben. Ob man diesen Angaben Glauben schenken mag oder nicht, Fakt ist, dass Dating- und Partnerportale im Internet immer noch Zuwachs bekommen und sich weiterentwickeln. So gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Portalen, die entweder feste Partnerschaften vermitteln, Flirts, lockere Kontakte oder sexuelle Bekanntschaften herstellen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Entkörperung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum sind die Kontaktbörsen im Internet eigentlich so erfolgreich? Die Antwort liegt in der Entkörperung. Surft man in Internetportalen, ist man zunächst einmal anonym. Man fühlt sich freier und unbeobachtet. Nicht wie im realen Leben steht der Körper oder das Aussehen, das oft als Hindernis gesehen wird, zwischen dem Kontakt mit anderen Menschen. Die Entkörperung erlaubt es ein neues Ich zu erfinden. So können sich zum Beispiel Menschen, die schüchtern sind, im Internet offener darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Profilerstellung im Datingportal</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Profile in Partnerbörsen sind noch mehr auf Selbstdarstellung bedacht als bei einem typischen Social Network wie Facebook. Das Ziel ist es,  Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen, sich womöglich sogar zu verlieben. Deswegen muss das Profil möglichst viele Menschen ansprechen, so erhöht sich die Chance auf einen Kontakt. Das eigene Selbst muss reflektiert werden und das Ich wird zum öffentlichen Auftritt. Hier ist vor allem bei den vielen Mitgliedern der Dating-Portale der Konkurrenzdruck stark. Denn jeder möchte die bestmöglichste Wahl treffen und die bestmöglichste Wahl darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Internet und Realität</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_16437" class="wp-caption aligncenter" style="width: 283px"><a rel="attachment wp-att-16437" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/romantische-netzwerke/attachment/konica-minolta-digital-camera"><img class="size-medium wp-image-16437 " title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/127540_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_-273x300.jpg" alt="" width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: S. Hofschlaeger, www.pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Kommt es dann online zu einem Kontakt, ist man freier und ungebundener. Peinlichkeiten wie Erröten oder schwitzige Hände werden nicht bemerkt. Unangenehmes Benehmen kann übergangen werden und die Schamgrenze ist niedriger. Phantasien und Wünsche vom Gegenüber werden entwickelt. Genau hier aber kann der negative Punkt des Online-Kennenlernens liegen. Werden die Phantasien, die man unabsichtlich entwickelt und meist sogar Traumvorstellungen sind, bei einem realen Treffen nicht erfüllt, so scheitert das Date. Die Folge sind weitere, immer wiederkehrende, gleich ablaufende Treffen mit potenziellen Partnern, die keinen Erfolg bringen. Erkennt man allerdings früh genug, dass Onlineportale für die Kontaktaufnahme hilfreich sind, aber reale Treffen keine Nebensache darstellen, so kann man auch mit Hilfe des Internet glücklich werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Die Fama in uns: Von Gerüchten und Cybermobbing</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2</link>
		<comments>http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lili</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[November 2011: Cyberia]]></category>
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		<category><![CDATA[digitale Welt]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sie entstehen täglich auf der ganzen Welt und fast jeder hat mal eins verbreitet. Nicht selten dominieren sie außerdem die Medienberichterstattung: Gerüchte. Egal ob in der Schule, in der Politik, am Arbeitsplatz oder auf dem Campus, sie kursieren überall. Wie ein Fluch lasten sie oft auf unseren Gesprächsinhalten. </p>
<p style="text-align: justify;">Mal passiert es absichtlich, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2">Die Fama in uns: Von Gerüchten und Cybermobbing</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-16390" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2/attachment/cyber-mobbing-opfer"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2"><img class="size-full wp-image-16390 aligncenter" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Cyber-Mobbing-Opfer.jpg" alt="" width="200" height="291" /></a></a><strong>Sie entstehen täglich auf der ganzen Welt und fast jeder hat mal eins verbreitet. Nicht selten dominieren sie außerdem die Medienberichterstattung: Gerüchte. Egal ob in der Schule, in der Politik, am Arbeitsplatz oder auf dem Campus, sie kursieren überall. Wie ein Fluch lasten sie oft auf unseren Gesprächsinhalten. <span id="more-16182"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mal passiert es absichtlich, mal unbewusst. Ohne den Wahrheitsgehalt überprüft zu haben, geben wir Informationen oft selbstverständlich weiter. Gerüchte sind schwer zu steuern. Wird einmal eins in die Welt gesetzt, so verbreitet es sich schnell. Manche verschwinden, doch einige können folgenreiche Konsequenzen auslösen. Massenmedien spielen dabei eine erhebliche Rolle, denn sie erreichen ein großes Publikum. Welche Auswirkungen sie haben können, wissen viele oft nicht. Und so werden falsche Inhalte ohne große Bedenken weitergegeben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fama</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerücht gab es bereits vor der Zeit der Massen- und Klatschmedien, als es noch per Mundpropaganda weitergegeben wurde. In der Antike wird <a href="http://www.sagengestalten.de/lex/grie_roem_F.html" target="_blank">Göttin Fama</a> zum personifizierten Gerücht. Fama hat tausende aufmerksame Augen und Ohren, sie schläft nie, ist immer wachsam und trägt alles was sie aufschnappt weiter. Und der Geist der Fama befindet sich scheinbar immer noch unter uns. Wir hungern nach Informationen und schlingen sie ins uns hinein. Überprüfung des Wahrheitsgehaltes? Keine Zeit, denn das nächste Gerücht überrollt uns schon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gerücht im Web</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten der sozialen Medien erhält das Gerücht eine neue und noch unberechenbarere Form. Die Art und Weise, wie es in Umlauf gebracht wird, verändert sich. Durch das Internet und vor allem die neuen Medien lassen sich Gerüchte viel schneller verbreiten. Sie haben sich in die digitale Welt verlagert, mit schwerwiegenderen Konsequenzen für die Opfer. Mit einem Mausklick kann eine falsche Information an viele Menschen gleichzeitig kommuniziert werden. Das Web 2.0 hat sich schon längst zu einer Gerüchteküche entwickelt und zu einem Nährboden für die Entstehung falscher Inhalte. Die Möglichkeit der Anonymität im Netz senkt die Hemmschwelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cybermobbing</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16453" class="wp-caption aligncenter" style="width: 221px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><a rel="attachment wp-att-16453" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2/attachment/483880_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-16453" title="483880_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/483880_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bild: Gerd Altmann, www.pixelio.de</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus dieser hemmungslosen und raschen Verbreitung von Gerüchten resultiert das Cybermobbing. Darunter versteht man absichtliches Beleidigen und Bloßstellen anderer mit Hilfe moderner Kommunikationstechniken. Auch Gewaltandrohungen sind nicht selten. Der Begriff Mobbing stammt ursprünglich aus der Tierwelt und wurde vom Verhaltensforscher <a href="http://www.dieterwunderlich.de/Konrad_Lorenz.htm" target="_blank">Konrad Lorenz</a> geprägt. Damit beschreibt er die Angriffe von Tieren auf einen Fressfeind und andere überlegene Gegner. Heute taucht Mobbing insbesondere im Zusammenhang mit der digitalen Welt immer öfters auf. Beim modernen Mobbing werden neue Techniken, wie Soziale Netzwerke, Handys, Instant Messaging (z.B. ICQ) oder E- Mails, eingesetzt. Die Kommunikation wird im Internet beschleunigt und auch das Mobbing kennt keine Grenzen mehr. Demütigende Fotos oder Videos können hochgeladen und veröffentlich werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mobbing in den eigenen vier Wänden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Konnte man früher von den Mobbingattacken auf dem Pausenhof nach Hause flüchten, so ist man heute nicht mal mehr in seinen privaten Räumen geschützt. Orts- oder Arbeitsplatzwechsel ist oft zwecklos. Mobbing rund um die Uhr, das ist die besondere Eigenschaft von Cybermobbing. Ein großer Teil unseres Lebens hat sich in die digitale Welt übertragen, soziale Netzwerke haben sich zu einem neuen sozialen und öffentlichen Raum und Ort der Interaktion entwickelt, hier findet ein großer Teil der Kommunikation statt. Soziale Interaktionen aus dem realen Leben übertragen sich auf Internet- Plattformen. Bedrohungen und Beleidigungen machen hier nicht Halt, im Gegenteil. Die Konflikte finden nicht mehr nur unter einer bestimmten Anzahl von Personen oder innerhalb einer sozialen Gruppe statt. Längst kann eine breite Öffentlichkeit Einblick in privat geteilte Inhalte erhalten, die Opfer müssen sich der Häme einer größeren Masse stellen. Sie sind den Attacken hilflos ausgesetzt. Werden Inhalte im Internet einmal veröffentlich und geteilt, so lassen sie sich schwer wieder löschen, denn sie können kopiert  und weiter verteilt werden. Ein tragisches Beispiel dafür biete die Geschichte der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79652690.html">Familie Bögerl</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Kehrseite der neuen Kommunikationsmittel</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><a rel="attachment wp-att-16455" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-fama-in-uns-von-geruchten-und-cybermobbing-2/attachment/477153_r_by_erich-westendarp_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-16455" title="477153_R_by_Erich Westendarp_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/477153_R_by_Erich-Westendarp_pixelio.de_-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bild: Erich Westendarp, www.pixelio.de</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Attacken und Diffamierung im Web sind etwas Alltägliches geworden. Das Ausmaß ist viel größer als beim direkten Mobbing. Da keine direkte Reaktion auf die Attacken folgt, ist es schwer für Täter ihre Grenzen zu erkennen. Gerüchte gab es schon immer. Jedoch waren sie nach einer Zeit oft schnell wieder vergessen. Das ist heute nicht mehr möglich. Das Internet vergisst nicht. Es ist die andere Seite der Goldmedaille der neuen Kommunikationsmittel. Nicht nur im Straßenverkehr, auch in der digitalen Welt sollte es heißen: Vorbeugend surfen. Erst denken und dann teilen oder kommentieren. Die Internetplattformen sind kein Ventil für Aggressionen und Wut. Schon am nächsten Tag könnte man seine digitale Rache bereits bereuen.<br />
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		<title>Like or dislike?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elenasebening</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[November 2011: Cyberia]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.</p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike">Like or dislike?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_16469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><strong><a rel="attachment wp-att-16469" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/5886232170_6a49a61989"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike"><img class="size-full wp-image-16469 " title="5886232170_6a49a61989" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/5886232170_6a49a61989.jpg" alt="" width="400" height="288" /></a></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.<span id="more-16466"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ist ein Leben ohne Internet für dich noch vorstellbar? Eine recht einfache und doch sehr aussagekräftige Frage. Denn wenn ein Leben ohne Internet nicht mehr denkbar ist, sind wir davon vielleicht abhängiger als wir es gern wären. Trotzdem haben bei unserer Befragung, zu der du in den letzten Woche via Facebook und Twitter eingeladen wurdest, 82% zugegeben, dass in ihrer Vorstellung nur noch ein Leben mit Internet existiert. Wie sollte es  auch anders sein, wenn der erste Schritt den wir morgens tätigen, meist der zum Computer ist. Ein Blick auf eines der meist genutzten sozialen Medien der heutigen Zeit scheint unvermeidbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Weltmacht: Facebook</strong></p>
<p>Mittlerweile sind über 800 Millionen Menschen auf Facebook. Facebook hat damit eine <a href="http://ht.ly/6SmMF" target="_blank">größer Nutzerschaft</a> als Europa und Russland Einwohner. Immer mehr Menschen erstellen sich einen Facebook-Account, um mit Freunden, Familie und Bekannten in Kontakt zu bleiben oder neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Doch die Kritik an Facebook wird immer lauter. Die Breite der Datenspeicherung und die daraus folgenden Gefahren des Datenmissbrauchs könnten unterschätzt werden. Besonders ist die bald erscheinende Facebook <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline" target="_blank">Timeline</a> in den Fokus der Medien gerückt. Mit ihr wird es möglich sein, das Leben eines Users von seiner Geburt an zu verfolgen und es minütlich mit Verlinkungen und Beiträgen auf der Pinnwand zu ergänzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Everyday i’m facebooking</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollten von dir wissen, was dir das Internet, soziale Netzwerke und hier besonders <a href="www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> bedeuten. Insgesamt haben über 200 Personen an unserer Onlinbefragung teilgenommen. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer war zwischen und 18 und 25 Jahr alt, ein Fünftel der restlichen Teilnehmer zwischen 25 und 50 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigt sich, dass die klare Mehrheit der Befragten regelmäßig Facebook nutzt. <a href="http://www.schuelervz.net/Default" target="_blank">SchülerVZ</a>, <a href="http://www.studivz.net/Default" target="_blank">StudiVZ</a>, <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/?hl=de" target="_blank">Google+</a> scheinen (noch) nicht so beliebt zu sein, wie das „Vorzeigemedium“ der sozialen Netzwerke. Im Hinblick auf die drohenden Gefahren ist die Mehrzahl der Befragten dann doch lieber optimistisch und plädiert dafür, &#8220;auch die positiven Aspekte von Facebook zu sehen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz ist ein beachtlicher Teil der Befragten nicht ganz happy über die Gefahren, die bei der digitalen Kontaktpflege drohen. Fünf Prozent der Befragten sieht in Facebook sogar eine &#8220;neue unaufhaltsame Weltmacht&#8221;.</p>
<div id="attachment_16468" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a rel="attachment wp-att-16468" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/unbenannt-7"><img class="size-full wp-image-16468" title="Unbenannt" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Unbenannt1.png" alt="" width="473" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Was hältst du von der rapiden Verbreitung von Facebook? </p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch die weiteren Ergebnisse der Umfrage stellen heraus, dass es niemandem so richtig wohl damit geht, wenn all seine Daten gespeichert werden und dann auch noch von Facebook an Dritte weitergegeben werden dürfen um mehrere Millionen, ach was: Milliarden, damit zu verdienen. Unvorstellbar scheint auch die Tatsache, dass jeder „Like“, jeder Post und jede andere Aktivität von Facebook gespeichert werden und es offenbar kaum rechtliche Schritte gibt, dagegen vorzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist sogar <a href="http://www.zeit.de/2011/41/P-Aigner" target="_blank">in die USA geflogen</a>, um bei Facebook persönlich mal nach dem Rechten zu sehen. Allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Vielleicht machst du es ja auch wie der Jurastudent <a href="http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/wie-holt-man-sich-seine-facebook-daten-1a93d-51ca-76-881716.html" target="_blank">Max Schrems</a> und verschaffst dir selbst einen Überblick über die Daten, die Facebook von dir seit immer sammelt. Aber auch bei diesem Vorhaben musst du eine Menge Daten eingeben und abschicken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Konkurrenz für Zuckerbergs Imperium?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Google+, ein relativ neues soziales Netzwerk der heutigen Zeit, scheint wie eine gelungene Kombination aus Twitter und Facebook. Nutzer können hier zusätzlich eigene <a href="http://mrtopf.de/blog/de/google-kreise/" target="_blank">„Kreise“</a> einrichten und Posts nur für bestimmte Freunde zugänglich machen. Allerdings braucht Google+ noch eine Weile, um an die Beliebtheit von Facebook heranzukommen. Bei unserer Befragung zeigt sich allerdings, dass es gut möglich wäre, dass G+ das Zeug zu einem neuen Favoriten hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reale Freunde, wer braucht die schon?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück konnte diese Aussage in unserer Befragung kaum Befürworter finden. Trotz der scheinbar größer werdenden Angst vor <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/internet-sucht-experte" target="_blank">Internetsucht</a> sind fast alle Befragten der Meinung, dass man persönlichen Kontakt zu Bekannten und Freunden einfach nicht durch soziale Netzwerke ersetzen kann. Trotz alledem verbringen 70% fast oder mehr als die Hälfte ihrer „Surf-zeit“ auf Seiten sozialer Netzwerke. Dabei verbringen weitaus weniger als die Hälfte der Teilnehmer „nur“ eine bis drei Stunden täglich im Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob und wie gefährlich das Internet, soziale Netzwerke und Facebook nun tatsächlich sind, sollte weiter jeder für sich selbst entscheiden und auch, wie viel er von sich selbst im Netz preisgeben will. Denn auch wenn Facebook, Google und sämtliche Internetseiten unsere Daten speichern, liegt es doch an uns, mit welchen Informationen wir das Netz überhaupt füttern. Also sollte man nicht einfach nur auf die neuen Möglichkeiten der heutigen Zeit schimpfen, sondern ihre Vorteile anerkennen und die negativen Aspekte so gut es eben geht zu umgehen versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Den Blick weiten</strong></p>
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<div id="attachment_16471" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-16471" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/545569_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-16471  " title="545569_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/545569_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x207.jpg" alt="" width="240" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Gerd Altmann</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
<p>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
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		<title>Blog around the world</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 21:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Fitzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober 2011: Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnelblick]]></category>
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		<category><![CDATA[panic & punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[sascha lobo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Bild: A Beautiful Mess</p>
<p style="text-align: justify">Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten Blogs auf und seitdem gibt es in der Blogger Community ständige Veränderung und jede Menge Fortschritt. Auch in Deutschland rücken Blogs immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.  Doch aus welchem Grund entscheiden sich Blogger überhaupt erst dazu, ein Art persönliches <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world">Blog around the world</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world"><img class="size-full wp-image-16233" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Elsie_Emma.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: A Beautiful Mess</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong><strong>Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten </strong><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog">Blog</a></strong><strong>s auf und seitdem </strong>gibt es in der Blogger Community ständige Veränderung und jede Menge Fortschritt. Auch in Deutschland rücken Blogs immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. </strong><strong> Doch aus welchem Grund entscheiden sich Blogger überhaupt erst dazu, ein Art persönliches Tagebuch online zu stellen und für jeden Leser zugänglich zu machen? Und wer steht hinter den Blogs? </strong></p>
<p><strong><span id="more-16167"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify">Der vielleicht bekannteste deutsche Blogger <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank">Sascha Lobo</a> ist mittlerweile auch Autor einiger Bücher und <a href="http://www.spiegel.de/thema/spon_lobo/">spiegel online</a>-Redakteur, Helene Hegemann schuf mit Hilfe der Blogeinträge von <a href="http://airen.wordpress.com/">Airen</a> ihren <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/der-bestohlene-blogger-airen-im-f-a-z-gespraech-das-habe-ich-erlebt-nicht-helene-hegemann-1939795.html">Sensationsroman „Axolotl Roadkill“</a> und der Blog <a href="http://www.hermsfarm.de/blog/">Herm’s Farm</a> genießt zurecht Kultstatus. Doch da gibt es noch mehr Blogs zu entdecken in den Weiten des Netzes.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>A Beautiful Mess</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die 28jährige Elsie Larson hat ihren kunterbunten Blog <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/">A Beautiful Mess</a> bereits vor 10 Jahren gestartet und mit den Jahren ist dieser zu einem kleinen Imperium angewachsen. Besonders im letzten Jahr hat ihre Karriere einen großen Schritt nach vorne getan und mittlerweile ist <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/">A Beautiful Mess</a> ein wichtiger Teil ihres Arbeitsalltages. Gemeinsam mit ihrer Schwester Emma hat sie außerdem eine Vintage-Boutique in Springfield, Missouri, und den Online-Versand <a href="http://shopredvelvet.com/">Red Velvet</a> gegründet, wo sie auch ihre <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/my-dress-collection/">eigene Modekollektion</a> verkauft. Mit über 60.000 page views täglich ist Elises Blog eine stark frequentierte Anlaufstelle für junge Frauen und sie genießt Vorbildstatus und Bewunderung weltweit.</p>
<p style="text-align: justify">Angefangen mit dem Bloggen haben Elsie und Emma (bloggt auf <a href="http://foodcomablog.com/">Food Coma</a>) aber nicht, um ihre Arbeit zu promoten, anfangs stand für sie der Spaß im Vordergrund. Mittlerweile wissen beiden Frauen jedoch zu schätzen, wie die Blogs ihren Alltag bereichern. „Wir lieben es, wie das Bloggen es uns ermöglicht, direkt mit unseren Kunden und Lesern zu kommunizieren,“ berichtet Emma. Trotz allem Optimismus mussten beide jedoch auch negative Seiten kennenlernen. „Es ist schwer, mit dem Druck klarzukommen, dass einige unserer Leser unser privates Leben kennenlernen möchten. Negative und verletzende Kommentare sind ebenso schwierig zu verarbeiten. Es scheint, als ob manche Leser vergessen würden, dass wir auch Gefühle, unordentliche Schlafzimmer und Unsicherheiten haben – das möchten wir aber nicht unbedingt zu Themen auf unseren Blogs machen. Wir möchten professionell bloggen, und dennoch einem kleinen Einblick in unser Familienleben geben.“</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Panic &amp; Punkrock</strong></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://lillypanic.blogspot.com/"><img class="size-full wp-image-16198 aligncenter" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/panicpunkrock2.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Münchnerin Lilly, die im Marketing einer Design-Firma arbeitet, entschied sich im November 2008 dafür, ihren Blog zu starten, weil sie kaum Blogs fand, die ihrem eigenen Stil entsprachen. Kurzum, <a href="http://lillypanic.blogspot.com/">Panic &amp; Punkrock</a> war geboren, ein Blog über Mode, Musik und München, über Reisen, Tattoos und Picknicks. Obwohl es Lilly trotz über 1000 regelmäßigen Lesern immer noch schwer fällt, neuen Bekanntschaften locker von ihrem Blog zu berichten, genießt auch sie den Austausch mit ihren Lesern und freut sich über Tipps und neue Freundschaften. Etwas befremdlich findet sie es dennoch, wenn sie im Real Life auf Leser ihres Blogs trifft – diese reagieren „sehr positiv, nämlich meistens wie alte Freunde. Nur dass ich sie nicht kenne und sie mich schon irgendwie.“</p>
<p style="text-align: justify">Auch Lilly hat schon darüber nachgedacht, mit ihrem Blog Geld zu verdienen. „Jedoch habe ich aber noch keine Möglichkeit gefunden, das mit meiner Vorstellung des Blogs zu vereinbaren, da ich viele Negativbeispiele kenne, bei denen die Ästhetik und der Grundgedanke des Blogs dann doch sehr unter Gier leiden müssen.“ Und so bewahrt sich Lilly auch ihre Spontaneität und Lockerheit, denn wenn sie mal ein paar Tage nicht zum posten kommt, ist das auch kein großes Thema für sie.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bows &amp; Pearls</strong></p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-16191" href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world/attachment/bowsandpearls-3"><img class="size-full wp-image-16191 aligncenter" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Bowsandpearls2.bmp" alt="" width="448" height="287" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die 21jährige Studentin Gertrude aus Malta hätte sich niemals erträumen lassen, dass mehr als 500 Leute Interesse an ihrem Blog <a href="http://g-bowsandpearls.blogspot.com/">Bows and Pearls</a> finden würden. Immer noch freut sie sich über jeden Kommentar und jeden Einzelnen, der sich über das Gadget „<a href="http://www.google.com/friendconnect/">Google Friend Connect</a>“ als regelmäßiger Leser ihres Blogs anmeldet. Gertrude ist eine aktive Bloggerin, das heißt, dass sie ebenfalls jeder Menge Blogs beigetreten ist und ziemlich regelmäßig Kommentare zu den Posts anderer Blogger hinterläßt. Das ist immer eine Garantie, um die Leser auch zur eigenen Seite zu locken.</p>
<p style="text-align: justify">„Ich liebe es total, neue Freunde auf der ganzen Welt zu finden. Besonders spannend finde ich es, andere Kulturen kennen zu lernen. Selbst ganz simple Posts über die Winterklamotten, die ein Blogger trägt, finde ich interessant, bringen mich zum Schmunzeln und lassen mich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in unseren Kulturen nachdenken“. Und obwohl Gertrude keine professionellen Kameras wie Lilly oder Elsie besitzt, findet auch sie großen Gefallen am Fotos knipsen. Das einzige, was sie am Bloggen manchmal stört, ist die Tatsache, dass es sehr zeitintensiv ist. „Ich fühle mich oft verpflichtet, mit den Blogs anderer up to date zu bleiben, sonst fühle ich mich leicht außen vor. Andererseits, bloggen ist wirklich eine tolle Art, „Ich“-Zeit zu verbringen. Anfangs fand ich es etwas seltsam, das Bloggen. Aber schon nach kurzer Zeit war ich hoffnungslos süchtig.“</p>
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