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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Flatrate</title>
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		<title>Fünf Wünsche für 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 13:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Europa Flatrate und Konkurrenz für Facebook, echte Vernetzung und fernbedienen per Handgeste &#8211; die Top fünf Internet und Technik Wünsche für das Jahr 2011 im Blick des Tages &#62;&#62;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-11034" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/funf-wunsche-fur-2011/attachment/487856_r_b_by_gerd-altmann_pixelio-de-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/funf-wunsche-fur-2011"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11034" title="487856_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de (Small)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/12/487856_R_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de-Small-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></a>Europa Flatrate und Konkurrenz für Facebook, echte Vernetzung und fernbedienen per Handgeste &#8211; die Top fünf Internet und Technik Wünsche für das Jahr 2011 im <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,736837,00.html" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Der schlafende Riese</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Gutowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oktober 2009: Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: justify">Wenn im hiesigen Web 2.0 eine Branche besonders gelitten hat, dann ist es zweifelsohne das Musikbusiness. Nach vielen goldenen Jahrzehnten steckt es nun in der Krise. Was für den Konsumenten durch das beliebte Filesharing ein Segen ist, ist für Plattenfirmen und Künstler ein Fluch.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Zu spät hat man erkannt, wie wichtig das Internet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/der-schlafende-riese">Der schlafende Riese</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: justify"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/der-schlafende-riese"><img class="alignright size-medium wp-image-1773" title="P1030715" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/P1030715-279x300.jpg" alt="P1030715" width="285" height="246" /></a>Wenn im hiesigen Web 2.0 eine Branche besonders gelitten hat, dann ist es zweifelsohne das Musikbusiness. Nach vielen goldenen Jahrzehnten steckt es nun in der Krise. Was für den Konsumenten durch das beliebte Filesharing ein Segen ist, ist für Plattenfirmen und Künstler ein Fluch.</strong><span id="more-1379"></span></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Zu spät hat man erkannt, wie wichtig das Internet für den Musikmarkt ist. Dass das Runterladen bei einer Tauschbörse rein rechtlich gesehen mit dem Klau einer CD im Laden gleichgesetzt wird, ist bei vielen Usern nicht angekommen. Zwar sind die Strafen überaus drastisch, doch gelingt es bei Weitem nicht alle Sünder zu fassen. Strafen dienen  für den geneigten Downloader kaum zur Abschreckung.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify"><strong>Die Musik Flatrate</strong></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Was also tun? Portale wie iTunes zeigen, dass noch nicht alles verloren ist. So konnte Apples Online Store erst vor wenigen Wochen den achtmilliardsten Download als Meilenstein verzeichnen. Und trotzdem dürfte die Dunkelziffer illegaler Downloads weit darüber liegen. Hinzu kommt der Nachteil, dass man über Songs aus dem iTunes Store nur limitiert verfügen darf. Das Erstellen einer unbegrenzten Anzahl von gebrannten Datenträgern ist also nicht möglich.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Redet man von neuen Vertriebsmöglichkeiten um die Inflation des Kulturgutes (Pop-)Musik zu stoppen, fällt seit längerer Zeit der Begriff <em>Musik Flatrate. </em>Was damit gemeint ist, dürfte im Groben klar sein: Der User bezahlt im Monat einen gewissen Betrag und hat dafür unbeschränkten Zugang zu allen verfügbaren Songs.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Dass dieses Modell auch Fragen aufwirft, liegt auf der Hand. Wer bestimmt den festen Betrag und wie hoch darf dieser sein? Wie werden die Gebühren dann an die Künstler weiterverteilt und wie kriegt man all die Labels unter einen Hut? Dass niemand seinen Musikgeschmack nach dem Label ausrichtet, dürfte jedem klar sein.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify"><strong>Erste Gehversuche der Anbieter</strong></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Erste Ansätze gibt es bereits. Der einst so verteufelte Anbieter Napster bietet für gut zehn Euro im Monat unbeschränkten Zugang auf acht Millionen Songs an. Ein weiteres interessantes Modell ist das von MusicMonster.FM. Dort zahlt man sogar noch ein bisschen weniger. Man darf sich aus Onlineradios Songs im 1:1 Stream aufzeichnen und auf die Festplatte exportieren.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Auch der lange Zeit schlafende Riese Universal wartet jetzt mit einer DSL  Musik Flatrate auf. Sie wird derzeit mit einem Internetanbieter in England getestet. Hier zahlt man auf die Internet Flatrate des Anbieters Virgin Media noch einige Pfund drauf. Dann darf man sich bei allen Künstlern von Universal frei bedienen.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Der Erfolg ist fraglich. Doch Universal beteuert, weitere Majorlabels ins Boot holen zu wollen. Ein Problem dürfte dies dann vor allem für die kleinen Independetlabels werden. Sie bekommen kein Stück vom großen Kuchen ab, weil die Majors ihr Ding alleine durchziehen.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify">Alles in allem ist die Idee einer Musik Flatrate sicherlich äußerst zu befürworten. Der Konsument könnte bei einem bezahlbaren Preis als großer Gewinner dastehen. Fakt ist aber auch, dass die ganze Geschichte eben erst interessant wird, wenn sich alle Labels an einen Tisch setzen. Sie müssen einen Katalog anbieten, der auch den noch so außergewöhnlichsten Musikgeschmack abdecken kann.</p>
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