Von Stephanie Haupt, am Mittwoch, 16. September 2009, 18:31 Uhr
Wie aus dem Nichts tauchen sie an öffentlichen Plätzen auf – Menschenansammlungen, die etwas Skurriles und für Unbeteiligte höchst Irritierendes veranstalten. Hunderte fallen bei einer Fastfood-Kette ein, um alle gleichzeitig einen Hamburger zu bestellen, applaudieren ohne Grund mehrere Sekunden lang, oder legen sich spontan gemeinsam auf den Boden. Genauso schnell, wie sie gekommen sind, lösen sich die Massen auch wieder auf, als wäre nichts geschehen. Und das alles vor unwissenden Passanten. Organisiert wird das Ganze via E-Mails, Social Networks á la StudiVZ oder per Mobiltelefon. Flash-Mob nennt sich dieses Gesellschaftsspiel, das inzwischen zu einem weltweiten Phänomen geworden ist. Doch seit wann gibt es den Trend zum öffentlichen Flashmobbing überhaupt? mehr »
Von Cordula Luckassen, am Mittwoch, 16. September 2009, 9:48 Uhr
(flash – Blitz; mob – von mobilis – beweglich, auch Blitzauflauf). Mittlerweile ist das Phänomen des Flashmobs nahezu jedem ein Begriff: eine geplante Zusammenkunft von möglichst vielen Menschen an einem Ort zu einer bestimmten Zeit mit einer gemeinsamen Aufgabe. Das kann die Party auf Sylt, eine Massen-Burgerbestellung am Drive-In oder ein plötzliches Stillstehen wie beim „Frozen“-Flashmob in der Grand Central Station in Manhattan sein. Der Flashmob hat schier unendlich viele Gesichter. Aber wie plant man einen solchen Event ohne im Vorhinein zu viel Aufmerksamkeit zu wecken? Wie motiviert man möglichst viele Leute zum Mitmachen und kommuniziert gleichzeitig präzise Anweisungen zur geplanten Aktion? mehr »
Von Stephanie Haupt, am Donnerstag, 3. September 2009, 13:16 Uhr
Ein neuer Trend erobert Städte auf der ganzen Welt. Wildfremde Leute verabreden sich via Internet, um dann den öffentlichen Aufstand zu proben. Von Massenkissenschlachten über ausgelassene Tanzgelage bis hin zur Stürmung eines Kaufhauses, die Palette der so genannten Flashmobs ist groß. Doch was veranlasst Menschen dazu, ein scheinbar sinnloses Massenspektakel zu veranstalten? mehr »