Punkrock was my Daddy

Flea von den "Red Hot Chili Peppers" (Bild:  Rigmarole / flickr.com unter CC BY-NC-SA 2.0
Flea von den “Red Hot Chili Peppers” (Bild: Rigmarole / flickr.com unter CC BY-NC-SA 2.0)

Gerade habe ich diese wirklich sympathische und spannende Dokumentation The other F Word von Andrea Blaugrund Nevins gesehen: Älternde Punkrocker, die sich in einer völlig neuen Rolle zurechtfinden müssen. Als Väter. Punkrock was my Daddy weiterlesen

Der Eröffnungstag der Cologne Conference 2014: Eine Bilderstrecke

CGN Conference Sonntag
Das Team von “Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss” (v. li.): Martin Rolley (Produzent), Florian Mischa Böden (Regisseur), Hauptdarsteller Benno Fürmann mit Tochter, Andreas Bauer (Produzent) und Erik Winker (Produzent). (Foto: Rebecca Luyken)

Eine spannende Podiumsdiskussion, ein roter Teppich, eine Komödie als Eröffnungsfilm und deutsche Filmprominenz: Bereits der Eröffnungstag der diesjährigen Cologne Conference macht Lust auf eine spannende Woche voller Filme, Stars und Diskussionen! Der Eröffnungstag der Cologne Conference 2014: Eine Bilderstrecke weiterlesen

Vampire: sexy und putzfaul

Auch mit über 300 Jahren hat er noch keine Lust zu putzen: Viago Foto: Kane Skennar
Auch mit über 300 Jahren hat er noch keine Lust zu putzen: Viago
Foto: Kane Skennar

Vampire sind sexy, unsterblich, ein bißchen gruselig und achja – sie spülen nicht. Wer das noch nicht wusste, sollte sich schleunigst daran begeben, die Dokumentation “What we do in the shadows” zu sehen. Schon seit dem Sundance Film Festival im Januar diesen Jahres räumt der neue Film von Jermain Clement und Taika Waititi mit Vorurteilen gegenüber den Blutsaugern auf. Vampire: sexy und putzfaul weiterlesen

Spaßiger Weltraum-Culture-Clash

Müssen die Galaxie vor dem Bösen retten: Die Guardians of the Galaxy Bild: BagoGames / flickr.com unter CC BY 2.0
Die Guardians of the Galaxy: Eine Gruppe ungewöhnlicher Helden
Bild: BagoGames / flickr.com unter CC BY 2.0

Neue Helden, ein recht unbekannter Regisseur, wenig Starpower – Marvel geht mit seinem neuen Big-Budget-Blockbuster ein hohes Risiko ein: doch nicht nur der bisherige Erfolg gibt dem Studio Recht. Marvel macht fast alles richtig und präsentiert mit „Guardians of the Galaxy“ Unterhaltungskino in seiner Reinform. Spaßiger Weltraum-Culture-Clash weiterlesen

Bíómynd, Sjónvarp, Kvikmynd – bewegte Bilder auf Isländisch

 

Diese Szenerie war Kulisse für einige Szenen aus Game of Thrones. Island hat einiges zu bieten für Filmschaffende. Foto: Gunnar Þór Gunnarsson / flickr.com unter CC BY-NC-ND 2.0
Diese Szenerie war Kulisse für einige Szenen aus Game of Thrones. Island hat einiges zu bieten für Filmschaffende. Foto: Gunnar Þór Gunnarsson / flickr.com unter CC BY-NC-ND 2.0

Bewegte Bilder haben neben der Musik und der Schriftstellerei einen großen Stellenwert in der isländischen Kultur. In meinem bisher siebenmonatigen Aufenthalt in Reykjavík sind mir schon einige dieser Bewegtbilder über den Weg gelaufen.

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Filme, Festival und Trailer: Eine Ausgabe der bewegten Bilder

Ob auf Filmstreifen oder vermehrt digital: Bewegte Bilder interessieren uns. Bild: SalFalko / flickr.com unter CC BY-NC 2.0
Ob auf Filmstreifen oder vermehrt digital: Bewegte Bilder locken immer unser Interesse.
Bild: SalFalko / flickr.com unter CC BY-NC 2.0

1,6mal im Jahr geht der Deutsche durchschnittlich ins Kino. Das scheint eine kleine Zahl zu sein, ist der Kinobesuch doch bei vielen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Und der Hype nach Preisen ist besonders in den USA groß. Hollywood fiebert nach einer langen Award-Saison der Verleihung der Academy Awards entgegen in der Hoffnung, einen der begehrten Goldjungen abzugreifen. Und auch die Filmfestivals sind beliebt wie noch nie. Die diesjährige 64. Berlinale erreichte mit über 300.000 Besuchern einen neuen Rekord.

Unter ihnen waren auch Studierende der Bonner Medienwissenschaft, die zur Exkursion in die Bundeshauptstadt gefahren sind. Charlotte beschreibt in ihrer Rezension den Film Stereo  als “filmischen Psychotrip zwischen Wahn und Wunsch“. Jana hat sich den kontroversen Kreuzweg mal genauer angeguckt und Alexander sieht in Das finstere Tal endlich wieder einen guten deutschen Genre-Film. Shaghayegh führte außerdem mit dem iranischen Regisseur Mehran Tamadon ein Interview über dessen Film Iranien.

Doch nicht nur die Berlinale ist Teil dieser Ausgabe. So geht Daniel der Tatsache auf den Grund, dass einige Trailer in letzter Zeit einen anderen Eindruck des endgültigen Films vermitteln. Judith beschreibt in ihrem Artikel Probleme einer Buchadaption und nennt das aktuelle Beispiel der Verfilmung von The Fault in Our Stars.

Wir wünschen Dir viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Die besseren Erinnerungen – Zum Einsatz von Flashbacks im Film

A film trip down memory lane? Sind Flashbacks tatsächlich mit Erinnerungen vergleichbar? (Bild: Chrkl/http://commons.wikimedia.org unter CC BY-SA 3.0)
A film trip down memory lane? Sind Flashbacks tatsächlich auch Erinnerungen? (Bild: Chrkl/http://commons.wikimedia.org unter CC BY-SA 3.0)

Erinnerungen sind per Definition etwas Persönliches und Individuelles. Das geistige Abrufen früherer Ereignisse ist eine Aktivität, die uns niemand abnehmen kann. Zumindest nicht in der alltäglichen Wirklichkeit. Filme hingegen, sprich: fiktive Wirklichkeiten, präsentieren uns „Ereignisse […], die zeitlich vor der Handlungsgegenwart liegen“, so das Lexikon der Filmbegriffe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Rückblenden, oder neudeutsch: Flashbacks, sind eine beliebte Erzähltechnik des Kinos, die gewissermaßen fremde Erinnerungen erfahrbar macht. Die besseren Erinnerungen – Zum Einsatz von Flashbacks im Film weiterlesen

Liebesfilme – Die Konsumgüter der Romantik

Nur die Liebe zählt
Geld oder Liebe? Natürlich Liebe, meint der romantische Hollywoodfilm. (Bild: Jana Zündel)

Es ist wahrscheinlich das beliebteste Thema der Hollywood-Filmindustrie: die Liebe. Und zwar nicht irgendeine Liebe(lei) von der Stange, sondern natürlich DIE Liebe – die alles verzehrende und sämtliche Grenzen überwindende Liebe. Vor allem und auf besonders rührende Weise bewältigt die Liebe im Film gesellschaftliche und finanzielle Schranken. Über den Realitätsgehalt kann man – wie so häufig – streiten. Liebesfilme – Die Konsumgüter der Romantik weiterlesen

Filmtipp: Dänische Delikatessen – Darf‘s ein bisschen mehr sein?

Dänische Delikatessen
Bild: Kilian Gerhold

Auch wenn das Cover wie das eines schlechten Horrorfilms anmutet – Dänische Delikatessen ist eine schräge Komödie, angerichtet mit schwarzem, skandinavischem Humor. Filmtipp: Dänische Delikatessen — Darf‘s ein bisschen mehr sein? weiterlesen

BAD MOTHERF****R!

Quentin Tarantino bei den Scream-Awards 2001
Bild: Creative Commons (@pinguino k)

Mit Filmen wie “Inglourious Basterds”, “Pulp Fiction” und “Death Proof” lässt er die Herzen von Filmfans höher schlagen: Quentin Tarantino. Heute vor 50 Jahren wurde der Autorenfilmer aus Knoxville geboren. Schon seine blutjungen Eltern Connie und Tony Tarantino hatten ein Faible für Filme, weshalb sie ihren Sohn nach einer Figur aus der Serie “Rauchende Colts” benannten. Der Legastheniker bracht mit 15 Jahre selber die Schule ab, um sich ganz dem Film und Schauspiel zu widmen. Mit seinem ersten Film, “Reservoir Dogs – wilde Hunde”, schaffte er es 1992 in die Kinos. Seither ist Tarantino aus der Filmbranche nicht mehr wegzudenken und anlässlich seines Geburtstages widmen wir ihm den Blick des Tages.

„Polnische Ostern“: Ein Beweis, dass es ja doch noch gute Klischeefilme gibt!

Henry Hübchen als grimmiger Deutscher
Bild: filmstarts.de

Sie sind alle arm, alkoholabhängig und kriminell. Gut, das wissen wir so langsam über die Polen. Es sind ja immerhin die typischen Vorurteile, die uns in den Medien gerne unter die Nase gerieben werden. Doch selten schafft es ein Film, die Vorurteile zu widerlegen, ohne sie absurd erscheinen zu lassen. „Polnische Ostern“ beweist das Gegenteil. „Polnische Ostern“: Ein Beweis, dass es ja doch noch gute Klischeefilme gibt! weiterlesen