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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Film</title>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Drive&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 00:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>danielkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Bullitt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p style="text-align: justify;">Der am Filmfestival in Cannes 2011 mit Standing-Ovations gefeierte Thriller „Drive“ läuft am 26. Januar auch in Deutschland an. In den USA ist er schon zu einer Art Kultfilm avanciert. </p>
<p style="text-align: justify;">Sie nennen ihn alle nur „Driver“ (Ryan Gosling), auf die Frage nach seinem Beruf antwortet er immer: „Ich fahre“.  Tagsüber arbeitet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmkritik-drive">Filmkritik: &#8220;Drive&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/P9yB4LUVeCI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/P9yB4LUVeCI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der am Filmfestival in Cannes 2011 mit Standing-Ovations gefeierte Thriller „Drive“ läuft am 26. Januar auch in Deutschland an. In den USA ist er schon zu einer Art Kultfilm avanciert. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-17402"></span>Sie nennen ihn alle nur „Driver“ (Ryan Gosling), auf die Frage nach seinem Beruf antwortet er immer: „Ich fahre“.  Tagsüber arbeitet er in der Werkstatt seines Freundes Shannon (Bryan Cranston), macht ab und zu Stunts für Hollywoodfilme und fährt nachts den Fluchtwagen für Einbrecher. Er scheint keine Emotionen zu kennen, bis er sich mit seiner Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und deren Sohn Benicio (Kaden Leos) anfreundet. Als dann Benicios Vater Standard (Oscar Isaac) aus dem Gefängnis kommt, werden er und seine Familie von einem Gangster wegen einer ausstehenden Rechnung bedroht. Deshalb hilft der Driver Standard bei einem Überfall zur Beschaffung des Geldes. Doch dann gibt es Komplikationen und die Emotionen des Drivers treten umso deutlicher zutage…</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stil und Inszenierung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gäbe es einen Oscar für die beste Filmszene, so käme man bei der Verleihung nicht an der Exposition von „Drive“ vorbei, die der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn mit atemberaubender Coolness inszeniert. Nicht durch wildes Vollgas fährt der Driver den Fluchtwagen für zwei Einbrecher, sondern durch Ausnutzen dunkler Winkel zum Verstecken, schnelle Täuschungsmanöver und natürlich auch ein wenig kontrolliertes durch-die-Straßen-Heizen. Die Mischung aus lautstarker Verfolgung und ruhigem Abwarten wird durch ungewöhnliche Kamerawinkel, Ryan Goslings coole Darstellung und den unterlegten Song „Nightcall“ des französischen DJs Kavinsky verstärkt. Dadurch erreicht diese Szene, symptomatisch für den Rest des Films, eine unglaubliche Intensität und baut eine Spannung auf, die sich gegen Ende des Films blutig entlädt. „Drive“ ist nichts für schwache Gemüter. Der Regisseur Refn führt sein, bisher rein dänisches, Gesamtwerk konsequent fort und zeigt ungeschönt blutige Gewalt. Diese verkommt allerdings nicht zum Selbstzweck, sondern passt absolut in die Inszenierung und trägt zur nackenhaaraufstellenden Intensität bei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darsteller und Ref(n)erenzen<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während der Plot noch wie der eines recht konventionellen Thrillers klingt, ist das Ergebnis auf der Leinwand alles andere als üblich. Deshalb sollte man den Trailer auch nicht allzu ernst nehmen, denn er versucht aus dem Film etwas zu machen, was er nicht ist. Mit bunten Farben (z.B. rosafarbene Schrift im Intro), surreal anmutenden Szenen und klarharter Realität neben stilisierter Inszenierung erinnert „Drive“ an Thriller der 70er und 80er Jahre. Eigenen Angaben nach bezog sich Refn auf „Bullitt“ (1968) und „The Day oft he Locust“ (1975). Amerikanische Kritiker empfanden ihn wie eine Mischung aus David Lynchs „Mulholland Drive“, Tarantinos „Pulp Fiction“ und typischen skandinavischen Thrillern. Denn am Ende entlässt der Film den Zuschauer mit vielen Fragen aus dem Kino. Es ist nie ganz klar, was passiert, auch wenn die Bilder da sind. Das liegt zum einen an vieldeutigen Szenen, z.B. wenn sich Irene und der Driver eine halbe Minute anschauen, lächeln, auf den Boden schauen und kein Wort fällt. Zum anderen verhalten sich die Charaktere sehr paradox. Diese Ambivalenz bündelt sich in Ryan Goslings Driver, den er einfach klasse spielt. Ich hätte ihm einen Part in einem solchen Thriller nicht zugetraut, aber er trägt den Film charismatisch. Auch das Nebendarstellerensemble bleibt ohne Ausfälle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So bleibt nur zu sagen, dass das Kinojahr 2012 mit einem echten Kracher und Oscarkandidaten beginnt. Mal sehen, ob „Drive“ in ein paar Jahren das Prädikat „Kultfilm“ wirklich verdient.</p>
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		<title>Filmfest Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 19:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>danielkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Fantl]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachwuchsregisseure]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Bahl]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Heimandsberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Filmfest meldet sich zurück! Die Planungen für das diesjährige Kurzfilmfestival an der Heinrich-Heine Universität sind in vollem Gange. Vom 16. bis zum 18. November stehen Nachwuchsfilmemachern Universität und das Filmmuseum in der Altstadt zur Verfügung, um ihre Werke zu präsentieren. Die Pforten zum Fest öffnen sich Mittwoch und Donnerstag um 17 Uhr, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/filmfest-dusseldorf">Filmfest Düsseldorf</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-16757" href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/filmfest-dusseldorf/attachment/fimfest2010_vorla%c2%a4ufig"><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/filmfest-dusseldorf"><img class="aligncenter size-medium wp-image-16757" title="fimfest2010_vorlÃ¤ufig" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/Filmfest-_Logo-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></a><strong>Das Filmfest meldet sich zurück! Die Planungen für das diesjährige <a href="http://www.filmfest-duesseldorf.de/">Kurzfilmfestival an der Heinrich-Heine Universität</a> sind in vollem Gange. Vom 16. bis zum 18. November stehen Nachwuchsfilmemachern Universität und das Filmmuseum in der Altstadt zur Verfügung, um ihre Werke zu präsentieren. Die Pforten zum Fest öffnen sich Mittwoch und Donnerstag um 17 Uhr, das große Finale im Filmmuseum beginnt um 18 Uhr und der Eintritt ist frei.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16756"></span><br />
Was 2003 als kleines Projekt begann, heißt mittlerweile Filmfest Düsseldorf e.V. und ist zumalljährlichen Anlaufpunkt für Nachwuchsregisseure und ihr Publikum geworden. Zum neunten Mal organisieren die Studierenden der Medien- und Kulturwissenschaft das Filmfest und verwandeln den Hör<a rel="attachment wp-att-16758" href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/filmfest-dusseldorf/attachment/filmfest_karton"><img class="alignleft size-medium wp-image-16758" title="Filmfest_Karton" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/Filmfest_Karton-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>saal ins Kino. Besonders in der Kategorie „Kreativfilm“ sind den Filmkünstlern keine Grenzen gesetzt.<br />
Um aus den mit Herzblut gedrehten Filmen die besten auswählen zu können, verlassen wir uns auchdieses Jahr auf eine kompetente Jury. Als Jurymitglieder dürfen wir bislang Silvia Bahl, Udo Heimandsberg, Jörg von Liebenfelß und Anna Fantl bekannt geben. Die anschließende Aftershow-Party findet bei unserem Sponsor Pretty Vacant statt. Zudem unterstützen uns dieses Jahr unter Anderem terrific.de, der PRINZ als Medienpartner, fritz-kola, Heinendruck und Pictorion das Werk.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob Künstler oder Zuschauer, Filmemacher oder Filmbegeisterter, wir freuen uns schon jetzt, im November mit euch ein rauschendes Filmfest zu feiern.</p>
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		<title>Mediengeschichten und die Geschichte der Medien</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 12:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[März 2011: Medienzeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p style="text-align: justify;">Medien als solches haben die Entwicklung der Menschen von jeher begleitet. Von der Höhlenmalerei über die mündliche Wiedergabe bis zur Schrift, weiter über Buchdruck, Fotografie, Radio, Fernsehen und Internet ist die wechselseitige Beeinflussung mit Kultur und Gesellschaft allgegenwärtig. Zwischen Text und Hypertext werfen wir diesen Monat einige Schlaglichter. </p>
<p style="text-align: justify;">von Philine Lissner <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/mediengeschichten-und-die-geschichte-der-medien">Mediengeschichten und die Geschichte der Medien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="391" height="256" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/japd126Nx1Y?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="391" height="256" src="http://www.youtube.com/v/japd126Nx1Y?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Medien als solches haben die Entwicklung der Menschen von jeher begleitet. Von der Höhlenmalerei über die mündliche Wiedergabe bis zur Schrift, weiter über Buchdruck, Fotografie, Radio, Fernsehen und Internet ist die wechselseitige Beeinflussung mit Kultur und Gesellschaft allgegenwärtig. Zwischen Text und Hypertext werfen wir diesen Monat einige Schlaglichter. <span id="more-12193"></span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #000000;">von Philine Lissner und Nadine Preibisch</span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Genau genommen begleiteten Medien nicht nur die Entwicklung des Menschen seit jeher, sondern waren im Ursprung selbst Menschen. Menschmedien nämlich. Sänger und Tänzer zählen dazu, aber auch der Priester als Vermittler zwischen Mensch und Gott. Die Druckmedien finden wir erst im 15. Jahrhundert, als mit Gutenberg um 1450 der Druck mit beweglichen Lettern eingeführt wurde. Es entwickelten sich die Post (1490), Schreibstuben und Papiermacherein. Flugschriften, Kalender, Zeitungen und Plakate galten als die &#8220;neuen Medien&#8221;.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Im Industrie und Massenzeitalter wandelten sich die Medien erneut: Elektronische Medien traten auf den Plan. In den letzten zweihundert Jahren hat sich enorm viel getan. Mit der Einführung neuer Speichermedien griffen die Medien mehr denn je ins Leben des Einzelnen ein: Im 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Fotografie, dem Telegrafen, dem Film und der Schallplatte; im 20. durch Errungenschaften wie Telefon, Radio und Fernsehen. All diese Dinge haben sich in unser Leben integriert und weiterentwickelt. Seit den Anfängen des Internets im Ende des letzten Jahrhunderts schreiben wir sogar ein neues Zeitalter: das der Digitalität.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Schlaglichter auf die Medienevolution</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">In dieser Ausgabe wollen wir uns einigen Stationen in der Evolution der Medien widmen. Von 1865 bis 1944 betrachten wir Aufstieg und Fall <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/hitlers-helfer-hugenberg" target="_blank">Alfred Hugenbergs,</a> einen Wegbereiter des Nationalsozialismus und gleichzeitig einen der ersten Medienmogule. Zur gleichen Zeit blühte das Imperium der <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/ufa-ein-ausflug-in-die-vergangenheit" target="_blank">Ufa</a>, deren Entwicklung sich ebenfalls zu lesen lohnt. Gerade im Fokus dieser Zeit lässt sich erkennen, wie eng Medien und Politik schon immer miteinander verwoben waren – hier im zutiefst negativen Sinne. Von den Anfängen des Kinos bis in die Gegenwart reicht die Geschichte der <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/lost-and-found-mal-anders" target="_blank">verschollenen Filme</a>. Und natürlich ist uns auch die Zukunft einen Blick wert. Nicht nur, was das ach so gute <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/die-zukunft-datensicher" target="_blank">Gedächtnis des Internets</a> betrifft, sondern auch in Hinsicht auf die <a href="http://www.cebit.de" target="_blank">CeBIT</a>, die diesen Monat stattfindet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Trends der Informationstechnik-Messe weisen mit 3D-Fernsehen, Touchpads und Cloud Computing jetzt schon vorwärts. Am interessantesten dürfte aber die zunehmende Verschmelzung einzelner Medien sein: So entwickeln sich Smartphones immer mehr Richtung Tablet-PC, und die Fusion von Fernsehen und Internet schreitet voran. Ob es in Zukunft nur noch einige wenige Multifunktionsgeräte geben wird oder ob sich die Entwicklung irgendwann wieder umkehrt &#8211; was die Zukunft auch immer bringen mag, eins ist gewiss: Der Einfluss der Medien auf unser aller Leben wird bestimmt nicht weniger werden.</span></p>
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		<title>Lost and Found mal anders</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 12:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[März 2010: Das Bachelorstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="en-US"></p>
<p style="text-align: justify;" lang="en-US">Filme begleiten uns tagtäglich und von einem spannenden Thriller oder einer romantischen Lovestory lässt sich jeder gerne mitreißen. Ob im Fernsehen, im Kino oder auf DVD, sind Filme aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was geschieht eigentlich mit denen, die es nicht in die Kinos geschafft haben? Und <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/lost-and-found-mal-anders">Lost and Found mal anders</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="en-US"><a rel="attachment wp-att-12194" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/lost-and-found-mal-anders/attachment/bild-12"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/lost-and-found-mal-anders"><img class="size-full wp-image-12194 aligncenter" title="Bild 12" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/03/Bild-12.png" alt="" width="490" height="294" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;" lang="en-US"><strong>Filme begleiten uns tagtäglich und von einem spannenden Thriller oder einer romantischen Lovestory lässt sich jeder gerne mitreißen. Ob im Fernsehen, im Kino oder auf DVD, sind Filme aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was geschieht eigentlich mit denen, die es nicht in die Kinos geschafft haben? Und was ist mit den Streifen geschehen, die früher, weit vor dem digitalen Zeitalter gedreht wurden? Viele Filme gelten heute als verloren. Und genau dieses Problem beschäftigt die Filmwissenschaft schon lange.</strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="en-US"><strong><span id="more-12053"></span></strong></p>
<p lang="en-US"><em>Von Anne-Lena Brückert</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 80-90% aller Stummfilme nicht  mehr auffindbar sind. Und auch eine erhebliche Anzahl an Tonfilmen, die  vor 1950 produziert wurden, gelten heute als verloren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründe für den Verlust eines Films sind vielseitig: Er kann aus kommerziellen Gründen  verändert oder zusammengeschnitten werden. Er kann politischer Zensur  zum Opfer fallen oder auch durch Materialfehler unbrauchbar werden.  Viele Filmrollen bestanden früher aus Zellulosenitrat, was sehr anfällig  ist und vor allem leicht entflammbar. So sind einige Filmstreifen  Bränden zum Opfer gefallen, wenn sie nicht richtig gelagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die Politik trägt ihren Teil zu dem Verlust bei. Es  gibt in Deutschland keine gesetzliche Regelung zur Archivierung von  Filmen. Von einem Buch müssen Kopien angefertigt werden, von Filmen aber  nicht &#8211; da sind Verluste vorprogrammiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lost Films: Rettung der Filmschätze</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber sind diese Filme  wirklich verloren? Der Begriff „nicht auffindbar“ beschreibt es wohl  etwas besser. Denn nicht selten ist es schwer bis unmöglich auszumachen,  ob und wo ein Film verwahrt wird. Niemand kann genau sagen, wie viele  Schätze der Filmwelt sich womöglich noch in verstaubten Regalen privater  Sammler befinden. Oder wie viele einfach entsorgt wurden, weil man sie  vielleicht für nicht wichtig erachtete oder schlicht keinen Platz mehr  in den Archiven hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Lösungsansatz für  dieses Problem bietet die Initiative <a href="http://www.lost-films.eu/" target="_blank">Lost Films</a>. Filmspezialisten der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.deutsche-kinemathek.de/" target="_blank">Deutschen Kinemathek in Berlin</a></span> unter der Leitung von Jürgen Keiper hatten es sich zum Ziel gesetzt,  verloren geglaubte Filme zu identifizieren und für die Nachwelt zu  sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Initiative ins Leben  gerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">User können dort interaktiv zusammenarbeiten und Fakten und Informationen über unbekannte Filme zusammentragen. Man findet dort  zum Beispiel Bilder, Filmplakate und auch Screenshots, die zunächst  nicht identifiziert werden konnten. Die User der Seite können dann jede  noch so kleine Information zu den Materialien an Lost Films weitergeben.  Diese werden schließlich gesammelt und geprüft. So tragen die Nutzer  der Seite interaktiv dazu bei, dass zunächst unbekannte Werke  identifiziert werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurzeit befinden sich mehr als 3.500 Titel  von unbekannten Filmen auf der Seite und es werden immer mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gemeinsam ans Ziel </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ohne seine User würde die Initiative Lost Films nicht funktionieren. Jeder kann sich anmelden und ist willkommen, sein Wissen über die Filmwelt mit anderen zu teilen. Nicht nur Menschen vom Fach registrieren sich, auch Interessierte und private Sammler loggen sich regelmäßig ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine enge Zusammenarbeit findet aber nicht nur mit den Usern statt. Als Initiative der Deutschen Kinemathek in Berlin wird Lost Films von mehreren Organisationen unterstützt, wie zum Beispiel der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.murnau-stiftung.de/" target="_blank">Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden</a></span>, dem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.cnc.fr/" target="_blank">Centre national de la cinématographie</a></span> in Paris und noch vielen mehr. Gemeinsam mit dem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.deutsches-filminstitut.de/" target="_blank">Deutschen Filminstitut (DIF)</a></span> und dem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bundesarchiv.de/index.html.de" target="_blank">Bundesarchiv-Filmarchiv Koblenz/ Berlin</a></span> bildet die Deutsche Kinemathek den Kinemathekenverbund. Ziel dieses Bündnisses ist unter anderem die Verbesserung der Filmarchivierung in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau dieses Ziel verfolgt auch Lost Films. Viele teilweise sehr alte und längst verloren geglaubte Filme wurden dank der Internetplattform bereits identifiziert. Und durch die interaktive Zusammenarbeit der User kann der Verlust von Filmen zumindest ein Stück weit verringert werden.</p>
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		<title>Vorhang auf und Film ab!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 23:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p style="text-align: justify;">Seit letztem Donnerstag finden in Berlin erneut die Internationalen Filmfestspiele statt, die Berlinale! Das bedeutet: Kunst, Glamour, Partys und vor allem jede Menge Filme! Denn noch bis Sonntag werden auf dem größten Publikumsfestival der Welt ca. 400 Filme präsentiert! Perlentaucher berichtet in einem Berlinale-Blog über Wim Wenders &#8220;Pina&#8221; und Werner Herzogs <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/vorhang-auf-und-film-ab">Vorhang auf und Film ab!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-11968" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/vorhang-auf-und-film-ab/attachment/bild-6"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/vorhang-auf-und-film-ab"><img class="size-full wp-image-11968 aligncenter" title="Bild 6" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild-6.png" alt="" width="519" height="254" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit letztem Donnerstag finden in Berlin erneut die Internationalen Filmfestspiele statt, die <a title="Berlinale" href="http://www.berlinale.de/" target="_blank">Berlinale!</a> Das bedeutet: Kunst, Glamour, Partys und vor allem jede Menge Filme! Denn noch bis Sonntag werden auf dem größten Publikumsfestival der Welt ca. 400 Filme präsentiert! <a title="Perlentaucher" href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/180_raunen_und_staunen:_wim_wenders_und_werner_herzog_in_3-d" target="_blank">Perlentaucher</a> berichtet in einem Berlinale-Blog über Wim Wenders &#8220;Pina&#8221; </strong><strong>und Werner Herzogs &#8220;Cave of Forgotten Dreams&#8221;</strong><strong> und ist damit unser Film-<a title="Blick des Tages" href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/180_raunen_und_staunen:_wim_wenders_und_werner_herzog_in_3-d" target="_blank">Blick des Tages</a> vom 15. Februar 2010 <a title="Blick des Tages" href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/180_raunen_und_staunen:_wim_wenders_und_werner_herzog_in_3-d" target="_blank">&gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Buch vs. Film</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Siegburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2011: Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch gegen Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfilmung; Romanvorlage]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>
</p>
<p class="wp-caption-text">© O. Fischer </p>
<p style="text-align: justify;">„Rapunzel, Rapunzel – lass dein Haar herunter!“ Momentan kann man sich diesen berühmten Ausruf eines verliebten Helden im Kino anschauen. Den Satz kennen wir aber schon seit Kindertagen. Warum? Weil die Grundlage des animierten Kinohits ein Märchen ist, dass fast jeder von uns im Bücherregal stehen hat.</p>
<p> </p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/buch-vs-film">Buch vs. Film</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<div id="attachment_11446" class="wp-caption aligncenter" style="width: 262px"><a rel="attachment wp-att-11446" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/buch-vs-film/attachment/film_vs_buch"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/buch-vs-film"><img class="size-full wp-image-11446  " title="Buch vs. Film" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/film_vs_buch.jpg" alt="" width="252" height="192" /></a></a><p class="wp-caption-text">© O. Fischer </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Rapunzel, Rapunzel – lass dein Haar herunter!“ Momentan kann man sich diesen berühmten Ausruf eines verliebten Helden im Kino anschauen. Den Satz kennen wir aber schon seit Kindertagen. Warum? Weil die Grundlage des animierten Kinohits ein Märchen ist, dass fast jeder von uns im Bücherregal stehen hat.</strong></p>
<p><strong> </strong><span id="more-11355"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Rapunzel -  Neu verföhnt, Eat Pray Love, Alice im Wunderland, Herr der Ringe, die Päpstin, Twilight, Der Da Vinci Code, Harry Potter, Wüstenblume, Verblendung. Was haben alle diese Romane gemeinsam? Sie wurden verfilmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich die Kinocharts anschaut, sind fast immer Filme dabei, die aus einer Romanvorlage entstanden sind. Nicht selten sind auch genau diese Filme Kassenschlager. Momentan sind es mindestens die Fantasie-Verfilmungen „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1“ sowie die „Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“. Die Grundlage des Kinderfilms „Gregs Tagebuch – von Idioten umzingelt“ ist ebenfalls ein erfolgreiches Kinderbuch. Und „Rapunzel – neu verföhnt“, derzeit auf Platz eins der deutschen Kinocharts,  kennen wir alle seit unserer Kindheit als Märchen der Gebrüder Grimm.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Warum werden so viele Romane verfilmt? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein wichtiger Punkt ist bestimmt die erhöhte Erfolgsgarantie. Wer die Geschichte schon als Buch spannend fand, der schaut sich auch gerne die Verfilmung im Kino an. Außerdem ist es natürlich einfach, schon eine fertig ausgedachte Geschichte zu haben, die „nur noch“ in ein Drehbuch verwandelt werden muss. Vielleicht sind den Filmemachern in der letzten Zeit die zündenden Ideen ausgegangen, weshalb vermehrt Romanvorlagen verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Grunde geht es doch nur um das eine</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geld. Wenn der Film in den Kinos anläuft, erscheint als erstes das Buch in neuer Auflage mit neuem Cover, das zum Film passt. (Siehe zum Beispiel die „Eat Pray Love“ Bücher, wo uns Julia Roberts vom Cover anlächelt). Die Marketing Maschine läuft. Buch und Film sind nur der Anfang, danach folgen Soundtrack und allerlei weitere Produkte. Alles für ein Ziel: Profitmaximierung. Böse Zungen behaupten wahrscheinlich mit Recht, dass die Macher der Harry Potter Filme mit der Zweiteilung der letzten Episode der Fantasiegeschichte noch einmal ordentlich Geld verdienen wollen… aber das Konzept geht auf. Ich ertrage geduldig, wenn Teil eins in der spannendsten Minute aufhört und Teil zwei erst im Sommer anläuft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vor- und Nachteile der Verfilmung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Buch zu verfilmen hat sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Die Vorteile aus materieller Sicht wurden oben bereits behandelt. Auch wenn es idealistisch klingen mag: Die Geschichte wird durch die Verfilmung auch Menschen zugänglich, die nicht gerne lesen, aber bereit sind, für den Film ins Kino zu gehen. Und nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass unseren Romanhelden real existierende Personen zugeordnet werden, die wir verehren können. Edward aus den Twilight Büchern kann man sich schlecht ins Zimmer hängen, aber Robert Pattinson schmückt garantiert viele Mädchenzimmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Film nachteilig ist, dass jeder Zuschauer durch die Lektüre des Romans bereits eine eigene Vorstellung von den Personen und Ereignissen hat und es unmöglich ist, all diesen Erwartungen gerecht zu werden. Wie sollte auch ein Buch, an dem man acht Stunden liest, in zwei Stunden Kinofilm vollständig abgebildet werden? Da ist nur logisch, dass Nebenhandlungen im Film verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine gelungene Verfilmung?!?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es hilft, Film und Roman getrennt für sich betrachten. Es wäre ja auch irgendwie langweilig, wenn der Film eins zu eins dem Buch entsprechen würde. Wann kann man deshalb von einer gelungenen Verfilmung sprechen? Wenn man das Buch deutlich darin wieder erkennt oder wenn der Regisseur es geschafft hat, einen in sich geschlossenen, stimmigen Film zu schaffen, der in den Einzelheiten vielleicht nicht „stimmt“? Das muss jeder für sich beantworten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was zuerst: anschauen oder lesen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Angenommen man kennt weder Film noch Buch: Was sollte man zuerst sehen oder lesen? Empfehlenswert ist in diesem Falle, zuerst den Film zu sehen und danach das Buch zu lesen. So geht man unvoreingenommen an den Film und ist noch nicht durch die eigenen Vorstellungen bestimmt. Allerdings fällt es dann vielleicht später beim Lesen schwer, die filmische Darstellung auszublenden und seiner eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen? Mag sein, aber wenn man erst das Buch liest, ist die Chance höher, dass man vom Film enttäuscht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">„Rapunzel – Neu verföhnt“ als Neuinterpretation des bekannten Märchenklassikers ist auf keinen Fall enttäuschend, sondern im Gegenteil: empfehlenswert.</p>
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		<title>Gedicht einer Generation</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2011: Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Ginsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Beatgeneration]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Howl]]></category>
		<category><![CDATA[Jeffrey Friedman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Rob Epstein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">I saw the best minds of my generation destroyed by madness&#8230; Mit diesem Anfang seines Gedichts &#8220;Howl&#8221; trat Allen Ginsberg 1955 eine kleine Revolution los. Der Film &#8220;Howl&#8221; von Rob Epstein und Jeffrey Friedman dreht sich um die Veröffentlichung des Gedichts. Eine Filmkritik.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">von Finn Hofmann</p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/gedicht-einer-generation">Gedicht einer Generation</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/gedicht-einer-generation"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11263" title="howl plakat" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/howl-plakat-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>I saw the best minds of my generation destroyed by madness&#8230; Mit diesem Anfang seines Gedichts &#8220;Howl&#8221; trat Allen Ginsberg 1955 eine kleine Revolution los. Der Film &#8220;Howl&#8221; von Rob Epstein und Jeffrey Friedman dreht sich um die Veröffentlichung des Gedichts. <em>Eine Filmkritik</em>.</strong><span id="more-11262"></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><em>von Finn Hofmann</em></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Dieser eigentliche Spielfilm ist inszeniert wie eine Doku, so basiert er auf Gerichtsaufnahmen und Interviews, welche auch im Film einen stilistischen Part übernehmen, da Ginsberg immer zu einem unbekannten Reporter über den Anfang seines Poeten Daseins spricht, der nicht in Erscheinung tritt.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>Poetisch-kreative Momente</strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Der Film beginnt damit, dass James Franco als Allen Ginsberg in San Francisco vor einer kleineren Menge sein Gedicht präsentiert. Anfangs wirkt er noch ein wenig verhalten und in sich gekehrt als er beginnt, die Phrasen seines vierteiligen Gedichtes zu lesen. Doch schon nach dem ersten Schnitt &#8211; auf den dann der Vorspann folgt &#8211; ist klar, dass James Franco hier die richtige Besetzung ist.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nach dem Vorspann beginnt das Interview mit Allen Ginsberg, das den gesamten Film über weitergeführt wird. Dies ist sicherlich der freieste Teil des Films. Man merkt, dass Ginsberg sich wohl fühlt, offen spricht, doch auch dass immer wieder ein Blick der Trauer in sein Antlitz fällt.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_11264" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-11264" title="howl mitte" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/howl-mitte-200x110.jpg" alt="" width="200" height="110" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ginsberg erklärt, dass er eigentlich keine Ahnung von Poesie hat. Es gab nur zwei drei Momente, in denen es lief. Der Rest sei irgendwie zusammengebastelt&#8230;</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nach der ersten Interview-Szene beginnt der dritte Handlungsstrang des Films. Ein tippender Poet, bereit den Anfang der Beatgeneration einzuläuten&#8230; Und plötzlich findet man sich in genau jenem poetisch-kreativen Moment wieder, über den Ginsberg soeben berichtete; während das Gedicht weitergelesen wird, tanzen surreal düstere bis ekstatisch bunte Animationen dazu über die Leinwand, die genauso schnell wie sie kamen, auch wieder in der Feder ihres Schöpfers verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Aus den tiefen Gedanken des Träumers erwacht der Zuschauer im Gerichtssaal des Prozesses, indem gegen den Verleger des Buches &#8220;Howl and other Poems&#8221; wegen zu vieler der sexuellen Obszönitäten geklagt wird.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>Ein einzigartiger Rhythmus und Fluss der Sprache</strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">In diesen vier Bildern nimmt der Film seinen Lauf, während die Reihenfolge zwar variiert, die Handlung, bzw. Reihenfolge dieser aber auch von anderen der Bilder übernommen und fortgeführt wird.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Die Lesung führt das Gedicht weiter, Ginsbergs Höhen und Tiefen der Stimmung, mal kraftvoll, dann melancholisch, sowie der einzigartige Rhythmus und Fluss der Sprache machen diese Szenen zu einem unglaublichen Erlebnis.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Das Interview verläuft in die Richtung einer Biografie; vor allem die Menschen seiner Umgebung, Ginsbergs enttäuscht vom Verliebtsein in Mitstreiter der Beatniks, wird wundervoll, zur Empathie anbietend, dargestellt.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Die Gerichtsverhandlung springt in Kreuzverhöre und Plädoyers und schließt, alles in allem, mit einer guten Darbietung der gesellschaftlichen An- und Nichterkennung eines literarisch wertvollen Guts ab.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>&#8230;als sei seiner Seele ein Licht erloschen</strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Allen Ginsberg spricht und spricht und spricht, seine Offenheit scheint keineswegs verzerrt oder gelogen, dann plötzlich ist es, als sei seiner Seele ein Licht erloschen und er wisse nicht, wie ihm geschieht.  Die gesamte Darstellung seines durch und durch warmen Gemüts, hält unweigerlich bis zum Ende hin an und macht Laune auf mehr. Durch die Erschließung seiner Gefühle, in der Blüte seines Lebens, werden angerissene Themen des Films durchschaubar beleuchtet. Insgesamt ist die Verkörperung dieses revolutionären Autors sehr gut gelungen.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><img class="size-thumbnail wp-image-11265 alignright" title="howl ende" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/howl-ende-200x110.jpg" alt="" width="200" height="110" /></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Animationen in Filmen sind immer heikel, denn sie wirken für den Zuschauer leicht zu abstrakt. Es wird kein Verständnis für einen solchen Ausdruck des Themas entwickelt. Wie auch, Animationen gibt&#8217;s doch sonst nur in Kinderfilmen oder japanischem Animezeug rund um die Uhr im Fernsehen. Welche Absonderung von der Normalität auch immer es ist, sie wird von der breiten Masse &#8211; eben genau weil es vom Normalzustand abweicht, abgelehnt. So läuft es darauf hinaus, dass es entweder nur die &#8220;Mainstreamdenke&#8221; gibt, sprich; &#8220;Wir machen es so wie jeder, erzielen aber vielleicht nicht den gewünschten Effekt&#8221;, oder &#8220;Wir probieren etwas Neues und kassieren metaphorische Bratpfannen von der Presse&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>Gnadenlos gefühlvoll</strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Man kann von Glück sagen, dass die Regisseure sich nicht durch Selbstzweifel erweichen ließen und diesem Film ihren eigenen Stempel gaben.  Die Animationen mögen die Worte zwar in Bilder fassen, was sicherlich nicht Sinn und Zweck eines Gedichtes ist &#8211; wobei, wer weiß das schon? &#8211; jedoch spielen sie mit den Worten, lassen auch neue Interpretationswege offen, weil sie eben abstrakt sind.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Gnadenlos gefühlvoll und trotz Verlegenheit sehr charakterstark  dargestellt, weist die gesamte Filmcrew hoffnungsvoll in Richtung Zukunft &#8211; während sie die Jahre um „Howl“ außergewöhnlich traumhaft auf die Leinwand bringen &#8211; und beten dass die Menschen nun endlich dazugelernt haben und Werke, jedes Werk, erst dann anklagen, wenn sie es auch verstanden haben.</p>
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		<title>Der blutigste Film aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Blut im Film]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<category><![CDATA[Piranha Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Piranha 3D&#8221; heißt der angeblich blutigste Kinofilm aller Zeiten, der am 14. Oktober in Deutschland anläuft. Bei den über 300.000 Litern Blut, die im Film fließen, handelt es sich größtenteils um Kunstblut. Größtenteils. Unser Blick des Tages vom 07. September 2010 &#62;&#62;</p>
Tweet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mW5_4gZ0Jn4?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mW5_4gZ0Jn4?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://piranha-3d.com/" target="_blank">&#8220;Piranha 3D&#8221;</a> heißt der angeblich blutigste Kinofilm aller Zeiten, der am 14. Oktober in Deutschland anläuft. Bei den über 300.000 Litern Blut, die im Film fließen, handelt es sich größtenteils um Kunstblut. Größtenteils. Unser <a href="http://myofb.de/piranha-3d-setzt-neue-blutmasstabe" target="_blank">Blick des Tages vom 07. September 2010 &gt;&gt;</a></p>
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