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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Facebook</title>
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		<title>Social Media: Eine &#8220;kritische&#8221; Betrachtung</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[November 2011: Cyberia]]></category>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Social Media &#8211; um was genau geht&#8217;s? Klingt zunächst einmal Englisch. Mit Medien haben wir heutzutage von morgens (das weckende Handy) bis abends (Einschlafen am Fernseher) zu tun. Und sozial sind wir auch, wir interagieren mit Menschen. Welchen Vorteil bringt uns also die Kombination aus beidem: das Social Medium?</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung">Social Media: Eine &#8220;kritische&#8221; Betrachtung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><a rel="attachment wp-att-14399" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/fredcavazza"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14399" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/fredcavazza-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Social Media &#8211; um was genau geht&#8217;s? Kl</strong><strong>ingt zunächst einmal Englisch. Mit Medien haben wir heutzutage von morgens (das weckende Handy) bis abends (Einschlafen am Fernseher) zu tun. Und sozial sind wir auch, wir interagieren mit Menschen. Welchen Vorteil bringt uns also die Kombination aus beidem: das Social Medium?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-14398"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anwendungen und Dienste, die unter den Bereich Social Media fallen, gibt es etliche. Zu den bekanntesten und beliebtesten in Deutschland gehören: <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.youtube.com" target="_blank">YouTube</a>, <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> und <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p><strong>Facebook &#8230; </strong><strong>oder mit allen teilen, was keiner haben will</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann man sich beim Marktführer richtig austoben. Facebook bietet alles vom exzessiven Sammeln von „Freunden“, über das &#8220;Liken&#8221; von Gemütsverfassung wildfremder Menschen, bis hin zum Züchten virtueller Schafe (<a href="http://www.facebook.com/FarmVille" target="_blank">FarmVille</a>).Die Plattform wird gerne genutzt, um dem interessierten (und der viel größeren Gruppe der ganz und gar nicht interessierten) Nutzer das eigene Befinden kundzutun. Dabei stellt sich die Frage wie viel inhaltlicher Gehalt in solchen Posts steckt, aber wir reden hier ja nicht von Qualitätsjournalismus. Vorsicht ist geboten bei der magischen Anzahl von 400 Facebook-Freunden. Wird diese unterschritten, kommt es zur gefürchteten Facebook-Depression. In Amerika ist diese Krankheit unter Teenagern bereits weit verbreitet. Aber keine Sorge, da amerikanische Trends erst Jahre später in Deutschland ankommen, habt ihr noch genug Zeit weitere Leute zu adden, mit denen ihr euch einmal und dann nie wieder unterhalten habt.</p>
<p><strong>Partyalarm</strong></p>
<div id="attachment_14403" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-14403" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/master-mojo"><img class="size-medium wp-image-14403" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Master-Mojo-300x199.jpg" alt="©Master Mojo" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das könnte deine Facebook-Party sein.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Neuerdings bietet Facebook auch das Feature der Partyorganisation. Für alle, die befürchten, einen Geburtstag mit nur  15 Leuten zu feiern wirke armselig, gibt es die Möglichkeit eine Generaleinladung an alle Nutzer zu verschicken. Mit solch einer Beteiligung wird jede Party ein Erlebnis. Man muss allerdings vorsichtig sein, da einige Städte und Kommunen etwas pingelig auf diesen netten Dienst reagieren und die Feier gern in Rechnung stellen.</p>
<div style="text-align: justify;"><span><span>Bei aller Kritik darf man die medienpädagogische Wirkung von Facebook nicht unterschätzen: der richtige Umgang mit Photoshop. Denn wer will auf seinem Profilbild schon hässlich oder  - noch schlimmer &#8211; durchschnittlich aussehen?</span></span></div>
<p><span><span><strong>YouTube &#8230; </strong><strong>oder  teilen, was nicht mir gehört</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Netzwerk zum Teilen von Dingen, die den Großteil der Menschheit nicht interessieren, ist YouTube. Hier kann man Videos hochladen, bewerten und kommentieren. Dabei ist es ziemlich irrelevant, ob man die Videos in kreativer Arbeit selbst erschaffen oder ganz dreist im TV mitgeschnitten hat. Urheberrechte werden bei den Nutzern eher als Orientierungshilfe angesehen, denn als gesetzliche Vorgaben. Einige Firmen und Gruppen haben sogar ihre eigenen YouTube Kanäle. So kann man Beispielsweise nachsehen, was die <a href="http://www.youtube.com/user/bundeswehr?v=6CxJQGLrEeo&amp;feature=pyv&amp;ad=5734995717&amp;kw=bundeswehr" target="_blank">Bundeswehr</a> so Schönes gemacht hat als sie noch Wehrdienstleistende hatte. Damit auch der kommerzielle Aspekt in den Social Media nicht zu kurz kommt, bietet YouTube heute hochwertige Fernsehwerbung vor den eigentlichen Videos. Das scheint allerdings gleichzeitig das Ende einer Ära zu sein, in der man noch im Video selbst kleine hässliche Werbebanner hatte, die so tolle Tipps gaben wie: „Ich habe in zwei Wochen 1000€ verdient! Das kannst du auch. Klicke hier!“</p>
<p><strong>Twitter &#8230; <strong>oder Ich glaube die haben alle einen Vogel</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zwitschern, was man gerade so treibt, ist quasi die perfektionierte Form der Facebook-Statusberichte. Denn hier ist man gezwungen, seinen ganzen Lebensinhalt auf 140 Zeichen zusammenzufassen. Wird ein Link angehängt, kann dieser zwar verkürzt werden, verbraucht aber weiteren Platz. Dementsprechend erfüllt auch Twitter einen pädagogischen Auftrag, indem es seine Nutzer zur Effizienz erzieht. Dem Zwitscher-Neuling dürfte die häufige Verwendung von „#“ verwundern. Aber auch dies hat ökonomischen Sinn. Denn für all jene, denen 140 Zeichen immer noch zu viel Aufwand sind, werden die Schüsselwörter mit „#“ markiert, um schneller Tweets zum passenden Thema zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht ist bei diesem Dienst allerdings geboten, wenn man auf altehrwürdige Journalisten stößt. Man muss ja nicht jeden Trend mitgehen, dachten sich wohl einige Hauptstadtjournalisten. Und so kam es zum Eklat, als der Regierungssprecher Steffen Seibert sich erdreistete die Amerikareise der Kanzlerin zuerst über Twitter zu melden. Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich denn jetzt einen Twitter-Account zulegen müsse, damit er über wichtige Ereignisse informiert wird, <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-25-regpk.html" target="_blank">antwortete</a> der stellvertretende Regierungssprecher: „Im Informationsgeschäft wissen Sie: Viel hilft viel &#8230;“</p>
<p><strong>StudiVZ &#8230; </strong><strong>oder Facebook auf Deutsch</strong></p>
<div id="attachment_14410" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a rel="attachment wp-att-14410" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/social-media"><img class="size-medium wp-image-14410 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Social-Media-300x225.jpg" alt="vielleicht repräsentative Grafik" width="276" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">www.graphitti-blog.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">StudiVZ und seine eigenen Ableger – für alle, die sich nicht mit faulenzenden Studenten in einen Topf werfen lassen wollen – waren lange Zeit in Deutschland das Netzwerk schlechthin. Heute sind alle nur noch zum Schein dort angemeldet, weil  es immer irgendeinen Bekannten gibt, der sich einfach nicht bei Facebook  anmelden will. Im Grunde ist StudiVZ nämlich nichts anderes als  Facebook, es bietet ähnliche Anwendungen und dient hauptsächlich zur  Vernetzung mit Freunden. Aber da Facebook viel cooler ist (allein schon  das englische Wort!), ist StudiVZ nahezu ausgestorben. Für die Zukunft  bleibt wenig Hoffnung, da jetzt auch noch Google mit Google+ auf den  Markt stürmt.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
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<dd></dd>
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<div id="attachment_14419" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-14419" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/social-media-eine-kritische-betrachtung/attachment/druck"><img class="size-medium wp-image-14419 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Socialmedia2-300x224.jpg" alt="vielleicht repräsentative Grafik" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">www.graphitti-blog.de</p></div>
</dd>
</dl>
<dl>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<dl>
<dd></dd>
</dl>
<p style="text-align: justify;">Die Liste der sozialen Medien kann man schier endlos weiterführen, denn wer ein echter Social Media Fan ist, muss auch bei mindestens fünf angemeldet sein. Ob und was das bringt, muss jeder für sich entscheiden. Es gibt immer noch einige Idealisten die hartnäckig behaupten: „Social Media? Das hat doch was mit diesem Internet zu tun. Das setzt sich auf Dauer eh nicht durch!“ Wiederum andere setzten die Entwicklungen mit der Erfindung des Buchdrucks gleich und sprechen von einer Evolution. Daran vorbei kommt man heute auf jeden Fall nicht mehr, denn irgend ein Freund wird immer schwach und meldet sich doch heimlich bei Facebook an, um einen dann damit in den Ohren zu liegen wie toll es ist.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="fb-root"></div>
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<p><a href="https://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="none">Tweet</a><script type="text/javascript" src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
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		<title>Etwas mehr Professionalität bitte!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>danielkopp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Gerd Altmann / pixelio.de</p>
<p style="text-align: justify;">LinkedIn und XING sind sogenannte Business-Netzwerke. Das soll soviel bedeuten wie strikte Trennung des Beruflichen vom Privaten. Ob sie dieses Versprechen halten? Und welche Rolle spielt Facebook in dieser Branche?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Werbespruch beim Betreten des sozialen Business-Netzwerks XING lautet „Für Privates gibt’s Facebook, für Berufliches gibt’s XING!“. Daran <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/etwas-mehr-professionalitat-bitte">Etwas mehr Professionalität bitte!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-16543" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/etwas-mehr-professionalitat-bitte/attachment/543479_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/etwas-mehr-professionalitat-bitte"><img class="size-medium wp-image-16543" title="543479_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/543479_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>LinkedIn und XING sind sogenannte Business-Netzwerke. Das soll soviel bedeuten wie strikte Trennung des Beruflichen vom Privaten. Ob sie dieses Versprechen halten? Und welche Rolle spielt Facebook in dieser Branche?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16534"></span>Der Werbespruch beim Betreten des sozialen Business-Netzwerks XING lautet „Für Privates gibt’s Facebook, für Berufliches gibt’s XING!“. Daran lässt sich gut ablesen, was das Alleinstellungsmerkmal der Business-Netzwerke sein soll: Die Trennung von Beruflichem und Privatem. XING nennt sich auch „Das professionelle Netzwerk“. Während also Facebook den Nutzern eine Plattform für mehr oder weniger privaten Austausch bietet, verschreiben sich <a href="https://www.linkedin.com/" target="_blank">LinkedIn</a> und <a href="http://fbx.xing.com/?dpt=makhh&amp;ttp=sem&amp;plf=goo&amp;xtr=de11&amp;pid=brte" target="_blank">XING</a> dem Pflegen und Erweitern von beruflichen Kontakten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es klappt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kurz zur Geschichte der beiden Netzwerke: XING wird 2003 vom Deutschen Lars Hinrichs unter dem Namen OpenBC gegründet, durchbricht 2006 erstmals die magische eine Million-Mitglieder-Grenze und wird im selben Jahr in XING umbenannt. Der Name bedeutet zum einen „Es klappt“ auf Chinesisch und ist in den USA die Abkürzung für „Crossing“, in übertragener Bedeutung „sich treffen“. Heute zählt es ca. elf Millionen Mitglieder, ungefähr fünf Millionen davon in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Damit ist es das meistbenutzte Business-Netzwerk in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">
Konkurrenz bekam Xing 2009 durch die deutschsprachige Version des Business Netzwerke-Goliaths LinkedIn. Das ebenfalls seit 2003 verfügbare Netzwerk ist weltweiter Branchenführer der beruflichen Netzwerke mit mittlerweile 120 Millionen Mitgliedern, davon circa zwei Millionen in der DACH-Region. Tendenz steigend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir sind professionell</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage ist nun, inwiefern sich dieser Anspruch der Professionalität auf das Design auswirkt. Erste Differenzen lassen sich bereits bei der Registrierung erkennen. Die Netzwerke bitten um Angabe des Arbeitgebers und der Branche, in der man tätig ist. Zudem werden eine kostenlose und eine Premiumversion angeboten, in vollem Umfang sind die Netzwerke erst in letzterer nutzbar. Nach dem ersten Einloggen wird vorgeschlagen, das eigene Profil durch ein, natürlich professionelles, Foto und eine Vita zu ergänzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraufhin werden lohnenswerte Kontakte vorgeschlagen, mit denen man sich ein eigenes Netzwerk im Gesamtnetzwerk aufbaut. In diesem ist dann Austausch von fachspezifischem Wissen, Akquise neuer Kunden bzw. Bewerbung auf einen Job möglich. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die „Einladen“-Funktion, um sein eigenes Netzwerk durch nicht registrierte Kollegen zu erweitern.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Kontaktnetzwerke macht XING durch Anwendung des „Kleine-Welt-Phänomens“ transparent. So kann man erkennen, um wie viele und welche Ecken man jemanden kennt, die Zahl übersteigt selten fünf. Ein markantes Unterscheidungskriterium zu z.B. Facebook ist die Möglichkeit, einen kostenpflichtigen Premiumaccount zu erwerben, der je nach Laufzeit bei XING zwischen fünf und sieben Euro im Monat liegt. Dieser räumt dem Nutzer weitere Funktionen ein, wie Nachrichten an Nicht-Kontakte zu versenden oder die Besucher des eigenen Profils zu sehen. Also zahlt man hier eigentlich mehr oder weniger für Basisfunktionen, ganz klar ein anderes Geschäftsmodell als das von Facebook.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verschwimmende Grenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz dieser offensichtlichen Unterschiede zwischen „privaten“ und „beruflichen“ sozialen Netzwerken scheinen sich die beiden Konzepte einander anzunähern. So implementierte Facebook zuletzt <a href="http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/2493064/index9.html" target="_blank">Apps</a>, die z.B. die Einladungsfunktion kopieren und die Trennung von Beruflichem und Privatem herstellen sollen. XING ermöglicht es den Nutzern mittlerweile, private Daten zu speichern und damit das Umschalten zwischen „privatem“ und „geschäftlichem“ Profil.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tendenz, dass nun drei Plattformen um die Gunst der onlineaffinen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werben, führt dazu, dass die Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Netzwerke verloren geht. Man kann bezweifeln, dass dies eine positive Entwicklung ist.</p>
<p><a class="twitter-share-button" href="https://twitter.com/share">Tweet</a><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" type="text/javascript"></script></p>
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		<title>Statussymbol Freundschaft</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/statussymbol-freundschaft</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Siegburg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></p>
<p class="wp-caption-text">Gerd Altmann  / pixelio.de</p>
<p></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Wie verändern sich unsere Freundschaften durch soziale Netzwerke? Sind Freunde aus dem richtigen Leben wertvoller als Freundschaften auf Facebook? Oder lassen sich Offline- und Onlinebeziehungen nicht so einfach trennen? </p>
<p>Über 750 Millionen Menschen weltweit haben einen eigenen Facebook Account und teilen persönliche Statusmeldungen, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/statussymbol-freundschaft">Statussymbol Freundschaft</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_16560" class="wp-caption aligncenter" style="width: 376px"><a rel="attachment wp-att-16560" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/statussymbol-freundschaft/attachment/545086_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/statussymbol-freundschaft"><img class="size-medium wp-image-16560" title="545086_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/545086_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x212.jpg" alt="" width="366" height="258" /></a></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann  / pixelio.de</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie verändern sich unsere Freundschaften durch soziale Netzwerke? Sind Freunde aus dem richtigen Leben wertvoller als Freundschaften auf Facebook? Oder lassen sich Offline- und Onlinebeziehungen nicht so einfach trennen?</strong><strong> </strong></p>
<p><span id="more-16551"></span>Über 750 Millionen Menschen weltweit haben einen eigenen Facebook Account und teilen persönliche Statusmeldungen, Bilder, Videos und Interessen mit Freunden. Viele Benutzer haben gleich hunderte von Freunden. Dabei stellt sich die Frage nach der Bedeutung des Wortes „Freund“. Eine Gruppe aus einem anderen sozialen Netzwerk, <a href="http://www.studivz.net/Default" target="_blank">studiVZ</a>, bringt die Frage auf den Punkt:<br />
„Wird der Begriff Freundschaft durch das studiVZ sinnentleert?“ Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das englische Wort „friends“ anders als das deutsche Wort „Freunde“ im Sprachgebrauch auch für eine flüchtige Bekanntschaft verwendet wird.</p>
<p><strong>Wa(h)re Freunde</strong></p>
<p>Thomas Wanhoff beschäftigt sich in seinem Buch <a href="http://www.springer.com/spektrum+akademischer+verlag/spektrum-sachb%C3%BCcher/book/978-3-8274-2783-0?changeHeader">„Wa(h)re Freunde“</a> mit der Frage, wie sich unsere Beziehungen durch soziale Netzwerke verändern. Er beschreibt eine neue, virtuelle, Währung: Das Profil. Nicht die Informationen, die wir durch Facebook über unsere Hobbys und Vorlieben erhalten stehen im Vordergrund, sondern Personen. Facebook, wie alle anderen sozialen Netzwerke natürlich auch, bietet eine Plattform um sich zu präsentieren. Und das nicht zwingend so, wie wir wirklich sind. Jeder kann sich so darstellen, wie er sich selbst sieht oder gerne gesehen werden möchte. Mit kunstvoll bearbeiteten Profilfotos, tiefsinnigen Sprüchen in der Profilbeschreibung und möglichst vielen verlinkten Bildern. Die neuen Pläne von Marc Zuckerberg unterstützen die Selbstdarstellung. Mit der <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/umfassende-aenderungen-beim-freundschaftsnetzwerk-facebook-wird-zum-eigenen-internet-1.1147897-2">„Timeline“</a> können wir bald, zusätzlich zu dem Profilbild, zum Beispiel auch noch Willkommensbilder hochladen.</p>
<p><strong>Statussymbol Freundschaft</strong></p>
<p>Je mehr Freunde ich habe, desto interessanter/ beliebter bin ich. Oder nicht? Online lässt sich das durch harte Zahlen vergleichen, denn direkt unter dem Profilbild steht gut sichtbar die eigene Freundeszahl. Wanhoff spricht von Relevanz durch Zuhörerschaft. Je mehr Menschen meine Einträge lesen, desto wichtiger erscheinen sie. So treten die wahren Freunde online in den Hintergrund, schließlich lassen sie sich meist an zwei Händen abzählen. Wichtig wird der virtuelle Freundeskreis als Statussymbol. Und dort zählt die Masse, denn die Qualität lässt sich nicht so einfach beurteilen. Freundschaft als Ware.</p>
<p><strong>Narzissmus oder Spiegelbild der Wirklichkeit?</strong></p>
<p>Zwei interessante Studien greift Wanhoff auf. Eine 2010 veröffentlichte Studie kanadischer Wissenschaftler zum Thema <a href="http://www.liebertonline.com/doi/abs/10.1089/cyber.2009.0257?journalCode=cyber">„Self Presentation 2.0: Narcissism and Self-Esteem on Facebook“ </a> kam nach der Befragung von 100 Studenten zu dem Schluss, dass narzisstisch veranlagte Nutzer mit wenig Selbstachtung  meist zu den Power Usern der sozialen Netzwerke gehören. Verglichen mit den Erkenntnissen amerikanischer Forscher muss das jedoch wohl nicht bedeuten, dass diese Menschen offline keine Freunde mehr haben. Denn diese Wissenschaftler sehen in den Facebook Aktivitäten der Nutzer „ein Spiegelbild der Wirklichkeit“. Soll heißen: Wer online aktiv ist und viele Freunde hat – der hat das auch im „richtigen“ Leben.</p>
<p><strong>Online = Offline?</strong></p>
<p>Das es das wahre Leben auch im Netz gibt, dafür plädiert Stefan Niggemeier von der<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cybergesellschaft-das-wahre-leben-im-netz-11447755.html"> FAZ</a>. Er ist der Ansicht, dass eine Unterscheidung in online und offline sinnlos sei. Online-Aktivitäten würden zwar nur die Illusion von Nähe vermitteln – es müsse allerdings nicht dabei bleiben, sondern man könne das gemeinsam Erlebte offline weiter führen. Außerdem spricht er von einer „Verklärung der realen Welt“ im Zuge einer Stigmatisierung des Internets.</p>
<p><strong>Facebook im Alltag</strong></p>
<p>Facebook hält einen auf dem neusten Stand. Bei Freundschaften, die eigentlich schon längst in die Brüche gegangen sind, ist es meistens die einzig verbliebene Informationsquelle. Auch wenn man mit einigen Schulfreunden seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat, weiß man oft erstaunlich viel über deren Leben. Es ist auch eine Möglichkeit, sich von Freunden zu trennen. Denn „entfernt“ man eine ehemalige Freundin von der Freundesliste auf Facebook, wird diese es früher oder später merken und deuten. Anders verhält es sich bei dem Großteil der Personen auf der Freundesliste. Es sind nur flüchtige Bekannte und oft genug kommt es vor, dass man sie in der Uni oder in der Stadt trifft und einfach vorbeigeht ohne zu grüßen. Denn eine Freundschaft auf Facebook bedeutet nicht, dass man sich im waren Leben etwas zu sagen hat.</p>
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		<title>Like or dislike?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elenasebening</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> </p>
<p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.</p>
<p style="text-align: <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike">Like or dislike?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_16469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><strong><a rel="attachment wp-att-16469" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/5886232170_6a49a61989"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike"><img class="size-full wp-image-16469 " title="5886232170_6a49a61989" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/5886232170_6a49a61989.jpg" alt="" width="400" height="288" /></a></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir leben in einer Gesellschaft, in der es kaum noch möglich ist, sich einen gemütlichen Abend mit Freunden zu machen ohne direkt bei Facebook verlinkt zu werden. Da fällt es einem manchmal schwer zu glauben, dass die sozialen Medien und Netzwerke nicht die Überhand gewinnen. Deine Meinung war gefragt.<span id="more-16466"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ist ein Leben ohne Internet für dich noch vorstellbar? Eine recht einfache und doch sehr aussagekräftige Frage. Denn wenn ein Leben ohne Internet nicht mehr denkbar ist, sind wir davon vielleicht abhängiger als wir es gern wären. Trotzdem haben bei unserer Befragung, zu der du in den letzten Woche via Facebook und Twitter eingeladen wurdest, 82% zugegeben, dass in ihrer Vorstellung nur noch ein Leben mit Internet existiert. Wie sollte es  auch anders sein, wenn der erste Schritt den wir morgens tätigen, meist der zum Computer ist. Ein Blick auf eines der meist genutzten sozialen Medien der heutigen Zeit scheint unvermeidbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Weltmacht: Facebook</strong></p>
<p>Mittlerweile sind über 800 Millionen Menschen auf Facebook. Facebook hat damit eine <a href="http://ht.ly/6SmMF" target="_blank">größer Nutzerschaft</a> als Europa und Russland Einwohner. Immer mehr Menschen erstellen sich einen Facebook-Account, um mit Freunden, Familie und Bekannten in Kontakt zu bleiben oder neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Doch die Kritik an Facebook wird immer lauter. Die Breite der Datenspeicherung und die daraus folgenden Gefahren des Datenmissbrauchs könnten unterschätzt werden. Besonders ist die bald erscheinende Facebook <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline" target="_blank">Timeline</a> in den Fokus der Medien gerückt. Mit ihr wird es möglich sein, das Leben eines Users von seiner Geburt an zu verfolgen und es minütlich mit Verlinkungen und Beiträgen auf der Pinnwand zu ergänzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Everyday i’m facebooking</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/nqFR-l4riuc?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollten von dir wissen, was dir das Internet, soziale Netzwerke und hier besonders <a href="www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> bedeuten. Insgesamt haben über 200 Personen an unserer Onlinbefragung teilgenommen. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer war zwischen und 18 und 25 Jahr alt, ein Fünftel der restlichen Teilnehmer zwischen 25 und 50 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigt sich, dass die klare Mehrheit der Befragten regelmäßig Facebook nutzt. <a href="http://www.schuelervz.net/Default" target="_blank">SchülerVZ</a>, <a href="http://www.studivz.net/Default" target="_blank">StudiVZ</a>, <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/?hl=de" target="_blank">Google+</a> scheinen (noch) nicht so beliebt zu sein, wie das „Vorzeigemedium“ der sozialen Netzwerke. Im Hinblick auf die drohenden Gefahren ist die Mehrzahl der Befragten dann doch lieber optimistisch und plädiert dafür, &#8220;auch die positiven Aspekte von Facebook zu sehen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz ist ein beachtlicher Teil der Befragten nicht ganz happy über die Gefahren, die bei der digitalen Kontaktpflege drohen. Fünf Prozent der Befragten sieht in Facebook sogar eine &#8220;neue unaufhaltsame Weltmacht&#8221;.</p>
<div id="attachment_16468" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a rel="attachment wp-att-16468" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/unbenannt-7"><img class="size-full wp-image-16468" title="Unbenannt" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Unbenannt1.png" alt="" width="473" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Was hältst du von der rapiden Verbreitung von Facebook? </p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch die weiteren Ergebnisse der Umfrage stellen heraus, dass es niemandem so richtig wohl damit geht, wenn all seine Daten gespeichert werden und dann auch noch von Facebook an Dritte weitergegeben werden dürfen um mehrere Millionen, ach was: Milliarden, damit zu verdienen. Unvorstellbar scheint auch die Tatsache, dass jeder „Like“, jeder Post und jede andere Aktivität von Facebook gespeichert werden und es offenbar kaum rechtliche Schritte gibt, dagegen vorzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist sogar <a href="http://www.zeit.de/2011/41/P-Aigner" target="_blank">in die USA geflogen</a>, um bei Facebook persönlich mal nach dem Rechten zu sehen. Allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Vielleicht machst du es ja auch wie der Jurastudent <a href="http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/wie-holt-man-sich-seine-facebook-daten-1a93d-51ca-76-881716.html" target="_blank">Max Schrems</a> und verschaffst dir selbst einen Überblick über die Daten, die Facebook von dir seit immer sammelt. Aber auch bei diesem Vorhaben musst du eine Menge Daten eingeben und abschicken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Konkurrenz für Zuckerbergs Imperium?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Google+, ein relativ neues soziales Netzwerk der heutigen Zeit, scheint wie eine gelungene Kombination aus Twitter und Facebook. Nutzer können hier zusätzlich eigene <a href="http://mrtopf.de/blog/de/google-kreise/" target="_blank">„Kreise“</a> einrichten und Posts nur für bestimmte Freunde zugänglich machen. Allerdings braucht Google+ noch eine Weile, um an die Beliebtheit von Facebook heranzukommen. Bei unserer Befragung zeigt sich allerdings, dass es gut möglich wäre, dass G+ das Zeug zu einem neuen Favoriten hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reale Freunde, wer braucht die schon?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück konnte diese Aussage in unserer Befragung kaum Befürworter finden. Trotz der scheinbar größer werdenden Angst vor <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/internet-sucht-experte" target="_blank">Internetsucht</a> sind fast alle Befragten der Meinung, dass man persönlichen Kontakt zu Bekannten und Freunden einfach nicht durch soziale Netzwerke ersetzen kann. Trotz alledem verbringen 70% fast oder mehr als die Hälfte ihrer „Surf-zeit“ auf Seiten sozialer Netzwerke. Dabei verbringen weitaus weniger als die Hälfte der Teilnehmer „nur“ eine bis drei Stunden täglich im Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob und wie gefährlich das Internet, soziale Netzwerke und Facebook nun tatsächlich sind, sollte weiter jeder für sich selbst entscheiden und auch, wie viel er von sich selbst im Netz preisgeben will. Denn auch wenn Facebook, Google und sämtliche Internetseiten unsere Daten speichern, liegt es doch an uns, mit welchen Informationen wir das Netz überhaupt füttern. Also sollte man nicht einfach nur auf die neuen Möglichkeiten der heutigen Zeit schimpfen, sondern ihre Vorteile anerkennen und die negativen Aspekte so gut es eben geht zu umgehen versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Den Blick weiten</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_16471" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-16471" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/like-or-dislike/attachment/545569_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-16471  " title="545569_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/545569_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x207.jpg" alt="" width="240" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Gerd Altmann</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
<p>Auch wenn die bekanntesten sozialen Netzwerke viele Gesprächsthemen füllen, scheint es wichtig sich auch den weniger populären Bewegungen zu widmen. Wie sieht es beispielsweise mit Online-Dating aus? Gibt es tatsächlich soziale Netzwerke für Haustiere? Welche Online-spiele dominieren das Netz? Wie entwickeln sich die beruflichen sozialen Netzwerke linkedin und xing? All diesen Fragen werden wir uns diesen Monat widmen.</p>
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		<title>Mehr Demokratie durch das Netz?</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/mehr-demokratie-durch-das-netz-die-bedeutung-von-social-media-am-beispiel-von-%e2%80%9estuttgart-21%e2%80%9c</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p class="wp-caption-text">Foto: Volker Bohn</p>
<p style="text-align: justify;">Das Netz verändert das Land, die Menschen und deren Lebensweise. Der Siegeszug des Internet scheint unaufhaltsam zu sein. Hat das Netz auch Auswirkungen auf die Demokratie? Wir glauben schon. </p>
<p style="text-align: justify;">Soziale Netzwerke sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien. Sie geben den Nutzern die <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/mehr-demokratie-durch-das-netz-die-bedeutung-von-social-media-am-beispiel-von-%e2%80%9estuttgart-21%e2%80%9c">Mehr Demokratie durch das Netz?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_16336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/s21_volker-bohn.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/mehr-demokratie-durch-das-netz-die-bedeutung-von-social-media-am-beispiel-von-%e2%80%9estuttgart-21%e2%80%9c"><img class="size-medium wp-image-16336" title="s21_volker bohn" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/s21_volker-bohn-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Volker Bohn</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Netz verändert das Land, die Menschen und deren Lebensweise. Der Siegeszug des Internet scheint unaufhaltsam zu sein. Hat das Netz auch Auswirkungen auf die Demokratie? Wir glauben schon. <span id="more-14722"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-12646/facebook-twitter-google-die-wichtigsten-online-netzwerke_aid_350981.html" target="_blank">Soziale Netzwerke </a>sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien. Sie geben den Nutzern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Dabei können die Nutzer Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke schnell miteinander austauschen und durch Kommentare und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug nehmen. Auf diese Weise wird eine soziale Beziehung zwischen den Nutzern aufgebaut. Das führt dazu, dass viele Menschen zeitgleich miteinander kommunizieren können und alle räumlichen und zeitlichen Grenzen überwunden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Politik wird von Sozialen Netzwerken, allen voran <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook </a>und <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> nicht ignoriert &#8211; im Gegenteil. Soziale Netzwerke nehmen zunehmend Einfluss auf die Politik, egal, ob von den Betroffenen gewollt oder nicht. So erging es beispielsweise dem ehemaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg, der via Twitter und Facebook zuerst hochgelobt und dann abgeschrieben wurde. Ein aktuelles Beispiel ist die Demonstration für bzw. gegen <a href="http://www.spiegel.de/thema/stuttgart_21/" target="_blank">Stuttgart 21</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alles wird so dargestellt, wie es ist</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_14723" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/S21info.jpg"><img class="size-medium wp-image-14723 " title="S21info" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/S21info-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook-Gruppe &quot;KEIN Stuttgart 21&quot;</p></div>
<p>Facebook ist überfüllt mit Seiten zu „<a href="http://www.facebook.com/keinstuttgart21?ref=ts" target="_blank">Stuttgart 21</a>“. Auf der einen Seite gibt es die Gegner des Projekts, auf der anderen die Befürworter. Sie alle nutzen Facebook als eine Kommunikationsplattform. Hier können sie frei die Meinung äußern, Ängste und Befürchtungen aussagen, Politik und Medien kritisieren. Kurz: es findet ein ununterbrochener Informationsaustausch zu dem Thema statt. Eine Facebook-Gruppe verleiht den Menschen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Freundschaften entstehen, es findet gegenseitige Unterstützung statt und man bekommt das Gefühl nicht alleine mit der eigenen Meinung zu stehen.</p>
<p><strong>&#8220;Live&#8221; Berichterstattung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu den traditionellen Medien, bieten ihre digitalen Pendants die Möglichkeit, über Ereignisse unmittelbar zu berichten. Als am 30.09.2010 in Stuttgart eine Demonstration gegen den Bau des neuen Stuttgarter Bahnhofs von der Polizei massiv angegriffen wurde, wurde dies quasi in Echtzeit in unterschiedlichsten sozialen Netzwerken veröffentlicht. Twitter als wohl schnellstes Informations- und &#8220;Echtzeitmedium&#8221; war ganz vorne mit dabei. Im Radio, Fernsehen und in den Online-Zeitungen wurden die Geschehnisse erst später bekannt gegeben. Online werden hier die Ereignisse nicht verschönt dargestellt. Dank schnellem Foto- oder Videoupload wird alles genau so dargestellt, wie es ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Demokratie verteidigen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das führt dazu, dass einige Tatsachen, die früher vielleicht einmal verschleiert wurden, nicht mehr geheim gehalten werden können. Somit sorgen Social Media für mehr Transparenz. Das Netz bietet die Möglichkeit, Strukturen zu schaffen, die die politische Landschaft und Kultur nachhaltig verändern bzw. gestalten und die Demokratie verteidigen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Über Soziale Netzwerke können sich Menschen ein Forum schaffen. Über klassische Medien wäre das in diesem Umfang &#8211; wie zum Beispiel bei S21 unmöglich gewesen. Über Facebook und Twitter haben sich Gegner und Befürworter von Stuttgart 21 nicht nur Gehör verschafft, sondern auch etwas bewirkt. Durch die schnelle Kommunikation konnten viele Menschen erreicht und in Bewegung gesetzt werden. Die Proteste dauern noch an und werden bis zu den finalen Entscheidungen zum Bauprojekt auch in den Sozialen Netzwerken nicht ruhen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Demokratie &#8211; TV Tipp</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 04:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Jungbluth</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[zu guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Politische Umbrüche in  der arabischen Welt, die Enthüllungen von  Wikileaks und der  erfolgreiche Wahlkampf Barack Obamas zeigen: Wir leben  in einer  digitalen Demokratie. In einem 75-minütigen Special stellt  PHOENIX Aspekte der neuen Bürgerbeteiligung via Internet vor und spricht  mit  Experten. Gemeinsam mit Prof. Dr. Caja <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert">Digitale Demokratie &#8211; TV Tipp</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-15657" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert/attachment/internet-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert"><img class="aligncenter size-medium wp-image-15657" title="Internet (Small)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Internet-Small-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a>Politische Umbrüche in  der arabischen Welt, die Enthüllungen von  Wikileaks und der  erfolgreiche Wahlkampf Barack Obamas zeigen: Wir leben  in einer  digitalen Demokratie. In einem <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">75-minütigen Special</a> stellt  PHOENIX Aspekte der neuen Bürgerbeteiligung via Internet vor und spricht  mit  Experten.</strong><strong> Gemeinsam mit Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für  Medienwissenschaft  und Intermedialität an der Uni Bonn,  beleuchtet Moderatorin  Mareike Bokern die Bedeutung des Internets für  Politik und Gesellschaft.</strong><strong><span id="more-15645"></span></strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bestimmen Medien die Politik, oder Politik die Medien?    Hat die &#8220;Web 2.0&#8243; Kommunikation Auswirkung auf die klassische Politik? Bekommen die einzelnen Bürger und das Volk mehr   &#8220;Macht&#8221;? Der Fall zu   Guttenberg hat eine riesige Welle geschlagen. Was machen Phänomene wie   Wikileaks und Openleaks mit der Politik? Diesen Fragen geht <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">PHOENIX im THEMA: Digitale Demokratie am Mittwoch, den 21.09.11 um 10.45 Uhr</a> nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Medien und Politik stehen in einem gemeinsamen Kommunikationsprozess und entfalten ihren Charakter erst im gesellschaftlichen Kontext. Politische Kommunikation widmet sich dabei dem Verhältnis von Medien, Politik und politischen Akteuren. Der  Begriff des Politainment (Andreas Dörner) beschreibt zusätzlich den  Prozess, dass sich heute Politik und Unterhaltung immer mehr  vermischen. Im Machtverhältnis von Medien und Politik geht es vor allem darum, dass politischen Akteure mit der Zeit gehen und die neuen Medien und sozialen Netzwerke zur Politik- und Wertevermittlung nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_15692" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a rel="attachment wp-att-15692" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-demokratie-wie-das-web-2-0-die-politik-verandert/attachment/bild_s21-fur-medienblick_477548_r_b_by_jens-zehnder_pixelio-de-1"><img class="size-medium wp-image-15692 " title="Stuttgart 21" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild_S21-für-Medienblick_477548_R_B_by_Jens-Zehnder_pixelio.de-1-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bild: Jens Zehnder, pixelio.de</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Stuttgart 21</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stuttgart 21 ist das Paradebeispiel für die neue Bürgerbeteiligung in Deutschland. Die natürlich vorhandene Diskrepanz zwischen Bürgern und der Politik wird auf eine innovative Art und Weise offengelegt. Diese Entwicklung ist von den neuen Medien nicht unabhängig, denn soziale Netzwerke bieten die Chance, Bewegungen zu mobilisieren, zu organisieren, zu verbreiten und auf die öffentliche Agenda zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage haben nicht mehr nur professionelle Journalisten und Politiker die Möglichkeit, einen großen Teil der Bevölkerung zu erreichen. Mit einer gewissen Medienkompetenz hat heute nahezu jeder die Chance, der Öffentlichkeit unabhängig von Zeit und Raum etwas mitzuteilen und Aufmerksamkeit zu erregen. Stuttgart 21 hat in Deutschland etwas verändert. Die Frage ist, ob sich ein neues &#8220;Bürgerbewusstsein&#8221; bildet.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern und abgesehen von der Anti-Atom-Bewegung wenig öffentlichen Protest. Ob S21 auch ohne die neuen Medien so groß geworden wäre, ist schwer zu beurteilen. Fakt ist aber, dass die Vernetzung und Organisation von Menschen heute um einiges einfacher und schneller ist. Den Menschen wird langsam aber sicher bewusst, dass sie als Individuum die Möglichkeit haben, etwas zu bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Umbruch in der arabischen Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in anderen Ländern tut sich etwas in punkto Bürgerbeteiligung. Es gibt viele Länder mit geringer Pressefreiheit; Länder, in denen es so etwas wie Presse- und Meinungsfreiheit gar nicht gibt. Staat und Regierung zensieren und instrumentalisieren dort die Medien für ihre Politik. Es herrscht eine reine &#8220;top-down&#8221; Kommunikation, die Menschen sind von den manipulierten und instrumentalisierten Informationen abhängig, die zur Propaganda der entsprechenden Regierung gehören. Sie haben weder die Möglichkeit, unabhängige Informationen zu bekommen, noch ihre Meinung frei zu äußern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dank der verändertern Kommunikation durch das Web 2.0, gibt es aber mitterlweile eine Chance, rein von der Regierung bestimmte Informationen zu umgehen. Das Internet bietet die Möglichkeit an unabhängige Informationen zu kommen und sich der Welt mitzuteilen. Wenn auch auf einer anderen Ebene, bekommen diese Menschen so, genau wie hier in Deutschland, eine Stimme. Auch wenn die Regierung bestimmte Seiten des Internets zensiert, gibt es immer wieder &#8211; wenn auch nur für eine kurze Zeit &#8211; technische Möglichkeiten, doch an die gesperrten Seiten zu gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Social Networks wie Facebook oder Twitter, deren Netze sich über die gesamte Welt spannen, ermöglichen es, in kurzer Zeit Beiträge zu verfassen, die von unzähligen Menschen auf der ganzen Welt gelesen werden können. Das &#8220;Volk an sich&#8221; findet eine Möglichkeit, sich national und international mitzuteilen. Andere Länder werden auf Missstände aufmerksam, Menschen können sich organisieren und der Weg für Volksbewegungen wird geebnet. In der aktuellen &#8220;Arabischen Revolution&#8221; spielen und spielten die genannten sozialen Netzwerke eine bedeutende Rolle. Besonders Amateurvideos (YouTube) gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, wenn es um die Berichterstattung vor Ort geht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ePolitik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch Politiker nutzen das Internet für sich. Heutzutage sind alle Parteien online präsent und nutzen die Möglichkeiten des Internets, um auf neue Themen aufmerksam zumachen und potentielle Wähler und neue Mitglieder für sich zu gewinnen. Fast alle Parteien haben beispielsweise ein Profil bei Facebook und einen Kanal bei YouTube: Die junge Generation erwartet eine Online- Präsenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung hat unter anderem die Enquete- Komission für Internet und digitale Gesellschaft gegründet, die sich mit der Zukunft des Internets und der Bürgerbeteiligung beschäftigt. Die Möglichkeiten und Chancen der &#8220;ePolitik&#8221; sind groß. Neben allen anderen gesellschaftlichen Bereichen wird sich auch die Arbeit der politischen Akteure weiter wandeln und stetig um die digitale Komponente erweitern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen zu Sendung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hompage von<a href="http://www.phoenix.de" target="_blank"> PHOENIX</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/401683" target="_blank">THEMA: Digitale Demokratie</a>, Mittwoch, den 21.09.11 um 10.45 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrundartikel: <a href="http://www.phoenix.de/content/401538" target="_blank">Digitale Welten</a></p>
<p style="text-align: justify;">Forschungsprojekt <a href="http://www.mediatisiertewelten.de/projekte/deliberation-im-netz/" target="_blank">&#8220;Deliberation im Netz&#8221;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="twitter-share-button" href="https://twitter.com/share">Tweet</a><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" type="text/javascript"></script></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Politiker+Facebook=Error</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 04:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imielke</dc:creator>
				<category><![CDATA[September 2011: Hauptstadtmedien]]></category>
		<category><![CDATA[De Maizière]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"></p>
<p> </p>
<p style="text-align: justify;"> Die Tendenz ist klar zu erkennen: Immer mehr Politiker nutzen soziale Netzwerke wie Facebook als Kommunikations-Plattform. Doch die Art und Weise der Nutzung ist sehr unterschiedlich und nicht immer von Vorteil. Die meisten Bundes- und Landtagsabgeordneten verwenden Facebook als einseitige Vermittlungsplattform von Information. Der Austausch mit den Wählern rückt <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/september-2011-hauptstadtmedien/politikerfacebookerror">Politiker+Facebook=Error</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.sol.de/storage/pic/home/dpa/serviceline/computer_multimedia/berichte/1889281_1_Ghostwriter_31819482.original.large-4-3-800-510-0-3000-1871.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/september-2011-hauptstadtmedien/politikerfacebookerror"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14686" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/Foto-Artikel-Facebook-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Die Tendenz ist klar zu erkennen: Immer mehr Politiker nutzen soziale Netzwerke wie Facebook als Kommunikations-Plattform. Doch die Art und Weise der Nutzung ist sehr unterschiedlich und nicht immer von Vorteil. </strong><strong>Die meisten Bundes- und Landtagsabgeordneten verwenden </strong><strong>Facebook als einseitige Vermittlungsplattform von Information. Der Austausch mit den Wählern rückt dabei in den Hintergrund.<span id="more-14685"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vergangen ist die Zeit, in der Politiker in Kneipen gingen sich um dort mit jungen potentiellen Wählern über politische Themen auszutauschen, oder sie von ihrer Partei zu überzeugen. Wenn heutzutage Politiker vor allem die Erstwähler erreichen wollen, müssen sie das Internet verstehen und nutzen können, denn es wird zunehmend wichtiger. Laut einer 2010 veröffentlichten Studie von Bitkom informiert sich die Altersgruppen von 14-49 Jahren zu mindestens 90% ausschließlich online über das Tagesgeschehen. Für 71% der Deutschen ist das Internet fester Bestandteil des Alltags.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine geeignete Plattform um mit den Wählern in Austausch zu kommen, ist zum Beispiel das soziale Netzwerk Facebook. Weltweit sind hier knapp 700 Millionen Menschen registriert. Deutschland zählt mit rund 19 Millionen Mitgliedern zu einem der Länder mit den meisten aktiven Nutzern -Tendenz steigend. Die Uni Illemenau nahm diese Entwicklung zum Anlass und erforschte die Facebook-Kommunikation von Bundes-und Landtagsabgeordneten. Das Ergebnis ist ernüchternd.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Politiker-Facebook Studie der Uni Illemenau</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gerade einmal ein Viertel der Volksvertreter ist überhaupt bei Facebook angemeldet und von diesen steht nur ein Drittel aktuell und mehrmals in der Woche mit den Facebook Anhängern im Austausch. Die übrigen Politiker sehen in Facebook noch nicht die Chance mit ihren Wählern oder potentiellen Wählern interaktiv zu kommunizieren, sondern stellen lediglich Texte, Fotos und Videos online. Auf Beiträge ihrer sogenannten „Freunde“ antworten nur ein Fünftel der Abgeordneten und verweisen dann in der Regel auf ihre Homepages. Der Verdacht der Bürger liegt nahe, dass Politiker diese sozialen Plattformen nur aus strategischen Gründen nutzen. Die Facebook Seiten der Politiker sind digitale Wahlkampfposter, sie werden kurz vor der Wahl erstellt und nach der Wahl nicht mehr gepflegt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Positive Ausnahme de Maizière</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_14689" class="wp-caption alignright" style="width: 230px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY3NzA3NjMxNmY3MDZlNjkyMDIwMjAyMDIw/image_normal.jpg&amp;imgrefurl=http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4n3NzcESYGYJm7m-pHoYu7GEDETdzP9oJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3NCIckdHRQBSqul2/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfRF9PNzE!%3Fyw_contentURL%3D%252FC1256F1200608B1B%252FW27C7JQJ210INFODE%252Fcontent.jsp&amp;usg=__Z84vmv25jNqFxw2UFT9JHqaMZbw=&amp;h=165&amp;w=220&amp;sz=34&amp;hl=de&amp;start=0&amp;zoom=1&amp;tbnid=CBzWTLiFod7GCM:&amp;tbnh=132&amp;tbnw=176&amp;ei=fplDTszmM42t8QPc8_TsBQ&amp;prev=/search%3Fq%3Dde%2Bmaiziere%2Bb%25C3%25BCrgerdialog%26um%3D1%26hl%3Dde%26biw%3D1280%26bih%3D642%26tbm%3Disch&amp;um=1&amp;itbs=1&amp;iact=rc&amp;dur=283&amp;page=1&amp;ndsp=15&amp;ved=1t:429,r:2,s:0&amp;tx=101&amp;ty=71"><img class="size-full wp-image-14689 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/image_normal-2.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Verteidigungsminister Thomas de Maizière</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als erster Minister der Bundesregierung stellte sich am 4.07.2011 der Verteidigungsminister Thomas de Maizière auf dem Youtube-Kanal der Bundeswehr einem „Bürgerdialog“. Zuvor wurde mit Hilfe eines User-Votings die Top Ten der wichtigsten Fragen der Netz-Community ermittelt. De Maiziere beantwortete diese Fragen in kurzen Clips. Das Feedback auf diesen Ausflug eines Politikers in die Welt des Internet-Videoportals wurde in der Community durchweg positiv aufgenommen. Es lässt hoffen, dass in sich Zukunft mehr Politiker diesem direkten Wähleraustausch stellen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fmedienblick-bonn.de%2Fdurchblick%2FPolitiker%2BFacebook%3DError&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=35" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:35px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>An einem Tag im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[60 sekunden]]></category>
		<category><![CDATA[aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[diagramm]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p style="text-align: justify;">In 60 Sekunden kann viel passieren &#8211; ganz besonders im Social Web. Was hinter der Infografik steckt und ob sich eine Minute im Netz wirklich in Tortenstückchen verpacken lässt, weiß unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/an-einem-tag-im-social-web"><img class=" aligncenter" title="60 Seconds" src="http://www.go-gulf.com/60seconds.jpg" alt="Grafik: Go Globe, Web Design Shanghai" width="400" height="283" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In 60 Sekunden kann viel passieren &#8211; ganz besonders im Social Web. Was hinter der Infografik steckt und ob sich eine Minute im Netz wirklich in Tortenstückchen verpacken lässt, weiß unser <a href="http://www.thestrategyweb.com/what-happens-in-60-seconds-on-the-social-web-a-comparison-and-the-value-of-infographics" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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