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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Blog</title>
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		<title>Unknown- Hauptsache unbekannt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elenasebening</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#160;</p>
<p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.de,  Was ist euch alles unbekannt in der Stadt, in der ihr wohnt?</p>
<p style="text-align: justify;">Jedem von uns ist dieses Phänomen bestimmt schon aufgefallen: man bekommt Besuch von Freunden oder Familie in Bonn und wird gefragt, was sich denn so lohnt würde, um es mal zu besichtigen, es sich anzuschauen. Kultur <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/unknown-hauptsache-unbekannt">Unknown- Hauptsache unbekannt</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_18263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-18263" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/unknown-hauptsache-unbekannt/attachment/3341488797_6285d42c57_o"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/unknown-hauptsache-unbekannt"><img class="size-medium wp-image-18263" title="3341488797_6285d42c57_o" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/05/3341488797_6285d42c57_o-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: www.flickr.de,  Was ist euch alles unbekannt in der Stadt, in der ihr wohnt?</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jedem von uns ist dieses Phänomen bestimmt schon aufgefallen: man bekommt Besuch von Freunden oder Familie in Bonn und wird gefragt, was sich denn so lohnt würde, um es mal zu besichtigen, es sich anzuschauen. Kultur oder Kunst. Geschichte oder was „Aktuelles“ &#8211; wie Theater und Co.<span id="more-18255"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Man schaut sich um, in der Stadt in der man lebt und bemerkt, dass man sich darüber vielleicht doch ein paar mehr Gedanken machen sollte. Denn wenn man andere Städte im Ausland oder auch innerhalb Deutschlands besucht, informiert man sich meist vorher, was es „Sehenswertes“ gibt. Doch wenn man diese ganzen Dinge direkt vor seiner Nase hat, läuft man Gefahr zu denken, dass Gutes ja nicht so nah sein kann.<br />
Mit dieser Ausgabe wollen wir dir zeigen, dass es einiges gibt, was wir nicht kennen oder vielleicht einfach nie bewusst wahrgenommen haben. Wie sieht es zum Beispiel aus unter den Studenten, wer betreibt kleinere Blogs und berichtet über Themen, die einen vielleicht brennend interessieren? Oder wer lebt schon seit Jahren hier und hat noch nie die Bundeskunsthalle besucht? Wer steht auf Gedichte und hat sich noch nicht auf die moderne Version des Poetry Slam eingelassen? Alles frei nach dem Motto „Unbekannt? Nicht mehr lange!“</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="//platform.twitter.com/widgets.js";fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,"script","twitter-wjs");
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		<title>About me – Wieso Bonner Studierende bloggen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p>Bereits Mitte der 90er Jahre existierten die ersten Weblogs, damals noch als Tagebücher geführt. Neben dem Tagebuchstil entwickelten sich schnell weitere Blogarten und heute scheinen ihnen weder thematisch und gestalterisch Grenzen gesetzt. Nur: Wer liest alle diese Blogs? Bleiben die meisten nicht ungelesen? Wir wollen einen Blick auf vier Studierende der Uni Bonn <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/about-me-%e2%80%93-wieso-bonner-studierende-bloggen">About me – Wieso Bonner Studierende bloggen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/about-me-%e2%80%93-wieso-bonner-studierende-bloggen"><img class="size-full wp-image-18200 aligncenter" style="border-image: initial; border: 1px solid black;" title="Bild 4" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild-4.png" alt="" width="674" height="312" /></a></p>
<p><strong>Bereits Mitte der 90er Jahre existierten die ersten Weblogs, damals noch als Tagebücher geführt. Neben dem Tagebuchstil entwickelten sich schnell weitere Blogarten und heute scheinen ihnen weder thematisch und gestalterisch Grenzen gesetzt. Nur: Wer liest alle diese Blogs? Bleiben die meisten nicht ungelesen? Wir wollen einen Blick auf vier Studierende der Uni Bonn werfen und herausfinden, warum sie trotz der Unmenge anderer Blogs weiterhin aktiv bleiben.</strong></p>
<p><span id="more-18181"></span></p>
<p>Das erste Blog, das hier vorgestellt werden soll, nennt sich <a title="Geschenkzeit" href="http://geschenkzeit.cwsurf.de/" target="_blank">Geschenkzeit</a> und möchte seinen Lesern die leidige Frage abnehmen „Was schenke ich nur?“ Ganz nach dem Motto: Der nächste Geburtstag kommt bestimmt und spätestens dann wirst du für diese Tipps dankbar sein. Tatsächlich bietet das Blog mehr als nur ein leeres Versprechen und listet gute Geschenke auf wie z. B. das „Bad Motherfucker Portmonee“ – Ein ideales Geschenk für alle “Pulp Fiction”-Fans!</p>
<p><strong>Ein privates Feldforschungsprojekt</strong></p>
<p>Die Autorin von <a title="Geschenkzeit" href="http://geschenkzeit.cwsurf.de/" target="_blank">Geschenkzeit</a> studiert im Nebenfach Medienkommunikation und ist von vielen Internetphänomenen fasziniert. Zu ihrem eigenen „Feldforschungsprojekt“ regte sie eine Vorlesung bei Frau Thimm an. Doch weil sie ohne Konzept und Plan losschrieb, verlor sie auch bereits nach wenigen Wochen die Lust an dieser Art des Schreibens. Einige Zeit verstrich. „Und dann hab ich mich Ende letzten Jahres noch einmal mit dem Thema befasst“, sagt sie und erzählt, wie gründlich sie sich diesmal übers Bloggen informierte und ihr Vorhaben mit Wissen fundierte. Ihre Wahl fiel schließlich auf ein WordPress-Blog. Bevor sie mit dem eigentlichen Bloggen begann, bastelte sie lange am Design und anderen Kleinigkeiten. Das stellte für die Autorin keine einfache Aufgabe dar, weil sie HTML bis dato nur vom Namen kannte und sich wiederum Wissen anlesen musste. Mittlerweile kommt sie mit den Codes gut klar und hat Spaß an ihrem privatem Forschungsprojekt.</p>
<p><strong>Vom Programmieren zum eigenen Blog</strong></p>
<p>Die Autorin von <a title="Angi´s Blog" href="http://www.angis-blog.de/" target="_blank">Angi´s Blog</a> hingegen kannte sich bereits vorher mit Programmier-Codes aus. „Ich habe Homepages in HTML und PHP geschrieben seit ich 18 war, hatte relativ bald meine eigene Domain und dann kamen die Blogs auf“, erzählt sie. Sie landete über Umwege von Windows Live Spaces und MySpace bei WordPress. Hier genießt sie die Freiheit, alles selbst programmieren zu können und gestaltet ihre Seite selbst: das Design, das Theme, die Plugins und das Programmieren. Das sieht man auch. Die Gestaltung wirkt sehr durchdacht und stimmig.</p>
<p>Was den Inhalt angeht, bloggt Angi alles, was ihr unter die Nase kommt. So hat sie beispielsweise in der letzten Woche für ihre LeserInnen sogar den Inhalt der <a title="Campus Tüten" href="http://www.angis-blog.de/2012/04/24/die-campus-tute-im-sommersemester-2012/" target="_blank">Campus-Tüten</a> online gestellt. Außerdem testet sie viele Produkte wie kürzlich ein <a title="fotopuzzle" href="http://www.angis-blog.de/2012/04/22/getestet-grosses-fotopuzzle-von-fotopuzzle-de/" target="_blank">Fotopuzzle</a> oder eine <a title="iPad-Tasche" href="http://www.angis-blog.de/2012/04/25/getestet-ipad-tasche-berlin-von-kavaj/" target="_blank">iPad-Tasche</a> und informiert ab und zu, wie es in ihrem Leben aussieht: &#8220;Heute habe ich meine letzte Hausarbeit abgegeben&#8221;. (Herzlichen Glückwunsch)</p>
<p>Ihr Blog entstand aus einer Mischung von Schreib- und Programmierlust.</p>
<p><strong>Mehr Pusteblumen, mehr Seifenblasen!</strong></p>
<p>Ellebil bloggt fleißig auf <a href="http://ellebil.wordpress.com/" target="_blank">&#8220;Mehr Pusteblumen, mehr Seifenblasen!&#8221;</a> und hat sich zu dieser Aktivität von Bloggern wie Anke Gröner, Maximilian Buddenbohm und der Kaltmamsell inspirieren lassen. Ihr Blog erfüllt die Aufgaben eines Tagebuches oder Notizheftes. So hält sie in ihrem aktuell letzten Eintrag <a href="http://ellebil.wordpress.com/2012/04/01/twitterlove-312/" target="_blank">Twitter-Nachrichten</a> fest, schreibt oft über <a href="http://ellebil.wordpress.com/2012/03/30/la-semaine-12-en-2012/" target="_blank">Privates</a> und äußert ihre <a href="http://ellebil.wordpress.com/2012/01/31/ich-mochte-in-keinem-land-leben/" target="_blank">Meinung zu aktuellen Themen</a>. Warum das Ganze?  &#8220;Ich blogge in erster Linie, damit ich irgendwann einmal zurückgucken kann und weiß, was mich 2011 beschäftigt hat&#8221;, sagt sie. Was den Blog von einem Tagebuch unterscheidet? Dass er gelesen wird. Ellebil freut sich über Feedback zu den eigenen Texten und behält die Klickzahlen immer im Auge.</p>
<p><strong>Ich blogge, um gelesen zu werden</strong><a rel="attachment wp-att-18206" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/about-me-%e2%80%93-wieso-bonner-studierende-bloggen/attachment/bild-1-3"><img class="alignright size-full wp-image-18206" style="border: 10px solid white;" title="Bild 1" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild-12.png" alt="" width="156" height="154" /></a></p>
<p>Die Autorin vom Blog <a title="Sinnlosetexte" href="http://sinnlosetexte.want2blog.net/" target="_blank">Sinnlose Texte</a> bin ich selbst und auch ich blogge, um gelesen zu werden. Vor zwei Jahren startete ich das Blog-Projekt, bei dem ich drei Dinge verbinden wollte: Erstens wollte ich ein eigenes Blog besitzen, um dieses Internetphänomen aus der Innensicht zu erleben. Zweitens lese ich viele Bücher, vergesse jedoch nach einer Weile den Inhalt und wollte ihn festhalten. Und zu guter Letzt möchte ich mich im Schreiben von Rezensionen üben.<br />
Im Grunde aber begann ich mit dem Schreiben vorallem, um gelesen zu werden. Das Internet – so der naive Grundgedanke – besteht aus so vielen Nutzern, die sich mit Sicherheit aktiv an meinem Blog beteiligen würden. Leider merkt der Anfänger-Blogger recht schnell, dass die Kommentar-Funktion selten benutzt wird. Und wenn doch eine (1) hinter „Kommentare“ erscheint, verbringt sich dahinter der Gruß eines Bekannten. Das weltweite Netz, das muss man mit viel Arbeit erobern. Dazu gehören Beiträge auf Facebook, Twitternachrichten und jede Menge Propaganda auf anderen (erfolgreicheren) Blogs. Weil aber neben dem Bachelor-Studium oder gar einem Beruf wenig Zeit für solch aktive Werbung bleibt, gelangen die wenigsten Blogs zu einem großen Leserkreis.<br />
Nichtsdestotrotz macht auch das Bloggen als „unbekannter Blogger“ Spaß. Dann nämlich wenn sich doch ein fremder Nutzer zu einem Kommentar hinreißen lässt oder, wie in meinem Fall, wenn man einen kleinen Preis gewinnt – 2012 wurde Sinnlose Texte „Top-Blog 2010“ von want2blog.de. Darauf bin ich noch immer stolz und blogge weiter.</p>
<p><strong>Und du?</strong></p>
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		<title>Versicherung für Online Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 09:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch Blogger und Online Journalisten müssen zukünftig von der Künstlersozialkasse versichert werden &#8211; zumindest, wenn deren Website hauptsächlich über Werbeeinnahmen finanziert wird. Das hat das Bundessozialgericht entschieden, nachdem ein Publizist gegen seine Ablehnung geklagt hatte. Unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
Tweet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-13881" href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/versicherung-fur-online-journalisten/attachment/picture_072b-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/versicherung-fur-online-journalisten"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13881" title="Gerichtsurteil" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Picture_072b-Small-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></a>Auch Blogger und Online Journalisten müssen zukünftig von der Künstlersozialkasse versichert werden &#8211; zumindest, wenn deren Website hauptsächlich über Werbeeinnahmen finanziert wird. Das hat das Bundessozialgericht entschieden, nachdem ein Publizist gegen seine Ablehnung geklagt hatte. Unser <a href="http://www.ad-hoc-news.de/gericht-staerkt-soziale-absicherung-von-online-journalisten--/de/News/22302373" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Satirische Vorschau</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 09:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was erwartet uns 2011 in der Medienwelt? Eine ironische, mit beißendem Humor angefüllte Prognose findet sich dieser Tage in der Blogger-Szene. RTL verkauft, ein Kölner Zeitungsverleger im Dschungelcamp, und &#8220;Sinnloses aber irgendwie Tolles&#8221; aus dem Hause Apple &#8211; unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-10764" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/satirische-vorschau/attachment/489884_r_k_by_dieter-schutz_pixelio-de-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/satirische-vorschau"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10764" title="489884_R_K_by_Dieter-Schütz_pixelio.de (Small)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/12/489884_R_K_by_Dieter-Schütz_pixelio.de-Small-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a></a>Was erwartet uns 2011 in der Medienwelt? Eine ironische, mit beißendem Humor angefüllte Prognose findet sich dieser Tage in der Blogger-Szene. RTL verkauft, ein Kölner Zeitungsverleger im Dschungelcamp, und &#8220;Sinnloses aber irgendwie Tolles&#8221; aus dem Hause Apple &#8211; unser <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/12/12/2011-rtl-wird-verkauft-niggemeier-singt-don-rupft-konstantin/" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-url="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/satirische-vorschau" data-text="Satirische Vorschau" data-count="horizontal">Tweet</a>]]></content:encoded>
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		<title>Twitter Tops und Flops</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 17:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> SMO, Social Media Optimierung, heißt das Zauberwort des Jahres für einen erfolgreichen Webauftritt. Große Zeitungen und Portale  wie Spiegel, Zeit und Focus eingeschlossen. Die nutzen zum Beispiel gerne Twitter um  Leser zu gewinnen, Nachrichten zu verbreiten und, in der Theorie, um mit den Lesern in Kontakt zu treten. Wer sich allerdings wirklich <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/twitter-tops-und-flops">Twitter Tops und Flops</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-10418" href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/twitter-tops-und-flops/attachment/twitter_badge_1"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/twitter-tops-und-flops"><img class="aligncenter size-full wp-image-10418" title="Twitter_Badge_1" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/11/Twitter_Badge_1.jpg" alt="" width="192" height="114" /></a></a> SMO, Social Media Optimierung, heißt das Zauberwort des Jahres für einen erfolgreichen Webauftritt. Große Zeitungen und Portale  wie Spiegel, Zeit und Focus eingeschlossen. Die nutzen zum Beispiel gerne Twitter um  Leser zu gewinnen, Nachrichten zu verbreiten und, in der Theorie, um mit den Lesern in Kontakt zu treten. Wer sich allerdings wirklich ums Leserfeedback schert und wer eher nicht, erfährst du in unserem <a href="http://www.avatter.de/wordpress/2010/11/news-geblase-twitter-diesen-medien-sind-ihre-follower-vollig-egal/" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/share" target="_blank">Tweet</a></p>
<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-url="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/twitter-tops-und-flops" data-text="Twitter Tops und Flops" data-count="horizontal">Tweet</a>]]></content:encoded>
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		<title>Politik und das Web 2.0 &#8211; Das Enquete-Blog</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 22:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teresa Kranzhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Internet ist in der heutigen digitalen Gesellschaft zu einem unverzichtbaren Informations- und Kommunikationsmedium geworden. Den Stellenwert, den es für Demokratie, Meinungsfreiheit und eine unabhängige Berichterstattung einnimmt, hat auch die Politik erkannt und eine Enquete-Kommission eingesetzt. Beraten im stillen Kämmerlein? Nicht bei dieser neuen Arbeitsgruppe. Mit eigenem Weblog, Twitter und Facebook wird mehr <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/politik-und-das-web-2-0-das-enquete-blog">Politik und das Web 2.0 &#8211; Das Enquete-Blog</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-8795" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/politik-und-das-web-2-0-das-enquete-blog/attachment/open_enquete"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/politik-und-das-web-2-0-das-enquete-blog"><img class="alignleft size-medium wp-image-8795" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Open_Enquete-300x171.jpg" alt="" width="151" height="86" /></a></a>Das Internet ist in der heutigen digitalen Gesellschaft zu einem unverzichtbaren Informations- und Kommunikationsmedium geworden. Den Stellenwert, den es für Demokratie, Meinungsfreiheit und eine unabhängige Berichterstattung einnimmt, hat auch die Politik erkannt und eine Enquete-Kommission eingesetzt. Beraten im stillen Kämmerlein? Nicht bei dieser neuen Arbeitsgruppe. Mit eigenem Weblog, Twitter und Facebook wird mehr Transparenz geschaffen und zum aktiven Mitmachen eingeladen.</strong></p>
<p><strong><span id="more-8793"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundestagsfraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben im März dieses Jahres den Einsatz einer <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Intro_neu/index.jsp" target="_blank">Enquete-Kommission</a> zum Thema „Internet und digitale Gesellschaft“ beschlossen. Eine solche Kommission ist eine überfraktionelle Arbeitsgruppe, die vom Deutschen Bundestag eingesetzt wird. Im Juni hat sie ihre Arbeit aufgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weblog, Twitter, Facebook: Enquete-Kommission 2.0</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um den partizipativen Möglichkeiten des Internets und dem Thema der Kommission gerecht zu werden gibt es ein hauseigenes <a href="http://www.open-enquete.de/" target="_blank">Enquete-Blog</a>. Auf den Seiten des Blogs können alle Interessierten die aktuellen Fortschritte der Kommission verfolgen und sich mit Mitgliedern und Inhalten vertraut machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Blog ist professionell und übersichtlich aufgebaut: In kurzen Videobeiträgen stellen sich die Mitglieder vor, schreiben und kommentieren Neues aus ihrer Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich wird auch fleißig <a href="http://twitter.com/open_enquete/" target="_blank">getwittert </a>und auf die Profile der Politiker auf Facebook oder XING verlinkt, ganz &#8220;open-enquete&#8221; eben. Die Mitglieder möchten nicht als weitere Regierungsgruppe wahrgenommen werden, die im stillen Kämmerlein zwei Jahre lang beratschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-8813" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/thema/politik-und-das-web-2-0-das-enquete-blog/attachment/tabea_roesner-2"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8813" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Tabea_Roeßner1-200x148.jpg" alt="" width="140" height="104" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auch <a href="http://www.tabea-roessner.de/" target="_blank">Tabea Rößner</a>, die medienpolitische Sprecherin der Bundesfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Enquete-Mitglied, nutzt <a href="http://www.facebook.com/tabea.roessner" target="_blank">Facebook </a>, „um Privates mit Öffentlichem zu verbinden“. Sie betont besonders die Bedeutung des eigenen Enquete-Blogs, das in Zeiten des Web 2.0 nicht fehlen dürfe – gerade wenn sich die Kommission mit dem Internet auseinandersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr Transparenz und Offenheit gegenüber Bürgern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Jahre  sind eine lange Zeit, in der über einen wichtigen Bestandteil der heutigen Gesellschaft beraten wird. Umso wichtiger scheint das Nutzen eines eigenen Blogs, Twitter und Facebook. Das Enquete-Blog macht nicht nur die Mitglieder und die Arbeit der Kommission transparenter, sondern trägt auch zu mehr Offenheit gegenüber der Bevölkerung bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst im Sommer 2012 soll schließlich ein Abschlussbericht über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorgelegt werden, zusammen mit politischen Handlungsempfehlungen. Inwiefern diese Empfehlungen dann von der Bundesregierung aufgenommen und umgesetzt werden, bleibt allerdings abzuwarten. „Man darf nicht zu hohe Erwartungen haben“, stellt auch Frau Rößner fest.</p>
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		<title>Blog gegen Print. Oder: Der Versuch eines Streitgesprächs</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daria Hufnagel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blog gegen Print]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedrich-Ebert-Stiftung]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[stefan niggemeier]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im NRW-Wahlkampf oder in der Affäre um Rüttgers waren es Blogger, die mit ihrer kritischen Berichterstattung den klassischen Printmedien den Rang abliefen. Ob es sich hierbei um eine Ausnahmesituation oder einen Wegweiser in die Zukunft des Journalismus handelt, wurde im Juli in Bonn von fünf namenhaften Journalisten und Bloggern diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zeit <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/blog-gegen-print-oder-der-versuch-eines-streitgesprachs">Blog gegen Print. Oder: Der Versuch eines Streitgesprächs</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildquelle-www.fes_.de_.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/blog-gegen-print-oder-der-versuch-eines-streitgesprachs"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8612" title="Bildquelle www.fes.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildquelle-www.fes_.de_-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" /></a></a>Im NRW-Wahlkampf oder in der Affäre um Rüttgers waren es Blogger, die mit ihrer kritischen Berichterstattung den klassischen Printmedien den Rang abliefen. Ob es sich hierbei um eine Ausnahmesituation oder einen Wegweiser in die Zukunft des Journalismus handelt, wurde im Juli in Bonn von fünf namenhaften Journalisten und Bloggern diskutiert.<span id="more-8605"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zeit ist reif für einen kritischen Journalismus im Netz“. Vor diesem Hintergrund taucht man in die Welt des <a title="Wir-in-NRW" href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/" target="_blank">„Wir-in-NRW“-Politblogs</a> ein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, politische Missstände in NRW aufzudecken und unabhängig zu kommentieren. Kopf hinter dem Projekt ist Alfons Pieper, ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Streitgespräch zum Thema <a href="http://www.fes.de/medienpolitik/blog-gegen-print.php" target="_blank">„Blog gegen Print“ </a>bemängelt er an diesem Juliabend in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn die aktuellen Entwicklungen landespolitischer Berichterstattung. „Alles was in den Zeitungen zu lesen ist gefällt mir nicht, ist mir zu einseitig und weichgespült.“ Grund genug für den pensionierten Journalisten, einen Politblog ins Leben zu rufen und online die Medienlandschaft aufzumischen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meinungsmache ohne Hierarchien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch<strong> </strong><a title="Stefan Niggemeier" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a><strong>,</strong> Medienjournalist und Blogger, treibt eine ganz ähnliche Motivation an. „Die klassischen Medien sagen schon lange nicht mehr das, was gesagt werden muss.“ Niggemeier ist heute einer der bekanntesten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Watchblog" target="_blank">Watchblogger</a> in seinen Reihen. Der 40-jährige FAZ-Journalist ist Begründer des <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblog</a>, das seit 2004 besteht und bereits mit einem Grimme-Online-Award ausgezeichnet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Niggemeier liegen die Vorteile des Blogging auf der Hand: „Die Umsetzung eines Blogs ist technisch einfach, zudem benötigt man kaum finanzielle Mittel.“ Daneben hat es für ihn einen ideologischen Charakter. „Man wird Blogger, weil man sich von den klassischen Medien nicht mehr vertreten fühlt.“ Dass sich dabei mittlerweile jeder selbst veröffentlichen kann, führt laut Niggemeier zu einer problematischeren Form journalistischen Arbeitens. „Journalismus wird insgesamt demokratischer, aber das ist natürlich nicht in allen Fällen eine positive Entwicklung, gerade wenn es um Politik geht.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zeitungen müssen Leserangebot erweitern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine andere Meinung zum <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/juni-2010-print-am-ende/burgerjournalisten-vs-profis-ende-mit-dem-entweder-oder-paradigma" target="_blank">Thema „Blog gegen Print“</a> hat Thomas Seim. Der Chefredakteur der Neuen Westfälischen wirkt entspannt: „Blogs stellen keine Konkurrenz für die Zeitungen dar, sie sind bisher lediglich eine Ergänzung“ Laut Seim hat der klassische Printbereich eine entscheidende Zukunftschance. „Wir können das, was das Internet nicht leisten kann. Nämlich Orientierung bieten.“ Trotzdem räumt er ein, dass die Zeitungen als Meinungsführer der Nation abgelöst worden sind und nun neue Bereiche erschließen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zustimmung bekommt Seim von Paul Elmar Jöris, landespolitischer Korrespondent des WDR in Düsseldorf. „Es ist die Auswertung und Bewertung von Inhalten, die die Zeitungen im Gegensatz zum Internet leisten können“, meint Jöris und fügt hinzu „es ist doch positiv, wenn man sich von der Konkurrenz antreiben lässt.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Streitgespräch ohne neue Erkenntnisse</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man diskutiert die Auswirkungen auf die Qualität und die Arbeitsweise des Journalismus, stellt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_%28Nachrichtenforschung%29" target="_blank">Gatekeeper</a>-Funktionen in Frage, fachsimpelt über Fernseheinschaltquoten und empört sich über die Recherchearbeit moderner Journalisten. Das alles passiert allerdings zaghaft, man lässt einander brav ausreden und dümpelt lediglich an der Oberfläche der Problematik. Ein bisschen hitzig wird es im wohltemperierten Raum erst, als sich das Publikum zu Wort meldet und die modernen Arbeitsbedingungen journalistischen Arbeitens beklagt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Blog gegen Print“. Ein Streitgespräch sollte es werden an diesem Dienstagabend in der Friedrich Ebert Stiftung. Zu einem zaghaften „Impulsgespräch“, wie Moderator Dirk J. Müller vom Deutschlandfunk witzelt, verkommt es schließlich. Irgendwann zieht Seim sein ganz persönliches, vorsichtiges Fazit: „Was wir machen, wird auf Dauer nicht mehr ausreichen.“ In diesem Punkt sind sich alle wohl schon etwas länger einig.</p>
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		<title>Der Blog dein Freund und Helfer</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oktober 2009: Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[edelight]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den meisten Blogs kann man sich über die abenteuerliche Dschungeltour der verrückten Freundin auf Weltreise informieren. An bloggende PR-Manegerinnen denkt da niemand! Auch wenn Deutschland sich in Sachen Bloggen äußerst schwer tut, gibt es doch einige pfiffige Unternehmen, die dieses PR-Insrument für sich entdeckt haben. Jana Ullsperger von der Geschenke-Plattform edelight erzählt uns, wie <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/der-blog-dein-freund-und-helfer">Der Blog dein Freund und Helfer</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/der-blog-dein-freund-und-helfer"><img class="alignright size-full wp-image-1124" title="138x138_jana-edelight" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/07/138x138_jana-edelight.jpg" alt="138x138_jana-edelight" width="156" height="156" /></a>In den meisten Blogs kann man sich über die abenteuerliche Dschungeltour der verrückten Freundin auf Weltreise informieren. An bloggende PR-Manegerinnen denkt da niemand! Auch wenn Deutschland sich in Sachen Bloggen äußerst schwer tut, gibt es doch einige pfiffige Unternehmen, die dieses PR-Insrument für sich entdeckt haben. Jana Ullsperger von der Geschenke-Plattform <em>edelight </em>erzählt uns, wie sie zum Bloggen kam und wie der Blog mit ihrem Unternehmen vernetzt ist.</strong></p>
<p><span id="more-1119"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer oder was ist edelight und was hat das mit einem Blog zu tun?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Edelight ist im Herbst 2006 mit der Empfehlungsplattform <a href="http://www.edelight.de/">edelight.de</a> gestartet. Die Idee war es, Besuchern durch persönliche Tipps anderer Besucher, bei der Geschenksuche zu helfen. Mit der Zeit hat sich die Plattform vom Schenken, hin zum Shoppen entwickelt. Um zu den Produkten noch mehr Infos zu liefern, haben wir im Januar 2008 unseren ersten Modeblog gelauncht.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Mai 2008 folgten dann meine beiden Blogs <a href="http://taschenqueen.de/">taschenqueen.de</a> und <a href="http://www.shinyshoes.de/">shinyshoes.de</a>, die sich speziell mit Taschen und Schuhen beschäftigen. Mittlerweile haben wir 33 Blogs! Unsere Blogger sind hauptsächlich weiblich. Über Babys schreibt eine dreifache Mutter, über Wohnideen eine Studentin für Innenarchitektur, überdie Shopping-Metropole schreibt die gebürtige New Yorkerin Susan… und so weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Aufgaben übernimmst Du bei der Erstellung der Blogs und was überlässt Du lieber Anderen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen eigenen Blogs bin ich für die Themenrecherche, das Schreiben der Artikel und das Bearbeiten der Kommentare zuständig. Die technische Umsetzung, also dasEinrichten des Blogs, übernimmt unser Entwickler Basti. Für das Design ist Mirko zuständig, ein Frontendentwickler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Man sagt in Deutschland kann man vom Bloggen allein nicht leben.  Stimmt das wirklich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin übermeinen eigentlichen Job als PR Managerin bei edelight zum Bloggen gekommen. Bei edelight ist es üblich, dass jeder der Mitarbeiter einen Blog zu einem Thema führt, das ihn interessiert. Das Thema muss nur irgendwie mit Shopping zu tun haben. Also habe ich mir Schuhe und dann Taschen ausgesucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die absolute Mehrheit der Blogger betreibt den Blog nicht hauptberuflich, bzw. komplett als Hobby. In Deutschland kann man die Blogger, die davon leben können wohl an zwei Händen abzählen. Ausnahmen sind z.B. Journalisten wie Dr. Holger Schmidt, der als Netzökonom fürdie FAZ bloggt oder die Mädels von Les Mads, die vonBurda fürs Bloggen bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kriegt man auch mal was umsonst ;) ?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie die Presse an sich bekommen auch wir immer mal wieder was geschenkt. Bei Veranstaltungen wie derFashion Week, gibtes Give-away Tüten oder man schickt uns mal ein Testexemplar. Allerdings trifft das nur auf Blogger zu, die eine gewisse Professionalität erreicht haben und die wissen in der Regel dann auch wie man mit so etwas umzugehen hat. „Gratis-Produkt gegen positiven Artikel“ ist bei Bloggern genauso verpönt wie im Journalismus, wenn nicht sogar noch mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Worin, soweit Du dasbeurteilen kannst, liegen die Unterschiede und Vorteile gegenüber dem „normalen“ Journalismus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Blog kann sich praktisch jeder aufbauen und dann einfach drauflos schreiben. Es gibt einen groben Verhaltenskodex und bei unsachlichen oder falschen Beiträgen bekommt man böse Kommentare. Aber es gibt keine prüfende Instanz, wie der Presserat der Journalisten oderÄhnliches. Deshalb muss auch ich als Bloggerin sagen: nicht alles für bare Münze nehmen, was ihr in einem Blog lest! Es empfiehlt sich daher immer, die Person hinter dem Blog besser kennen zu lernen. Blogs sind sehr persönlich. Über die Person hinter dem Blog kann man gut einschätzen, was man von einem Blog zu halten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorteil von Blogs gegenüber dem Journalismus ist eindeutig die Authentizität, die mit dem persönlichen Aspekt der Blogs zusammen hängt. Ein Blogger schreibt in der Regel offener und unvoreingenommener als ein Journalist. Am ehesten ist ein Blogbeitrag mit einer Kolumne oder einer Glosse im Journalismus zu vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer entscheidet eigentlich über die Themen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das entscheidet der Blogger selbst. Wir haben allerdings eine zentrale Redaktion in der neben mir noch zwei weitere Kollegen sitzen. Wir versorgen unserer Blogger mit aktuellen Infos, Artikeln, Pressemeldungen und Eintrittskarten zuEvents. Das ist aber eher als Inspiration zu sehen und soll die Recherche verkürzen, daunsere Blogger ja auch nur nebenher bloggen. Letztendlich entscheidet jederselbst worüber er schreiben möchte. In der Regel fällt die Entscheidung nach eigenem Interesse.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hast Du noch ein paar Tipps für Blogger oder solche die es mal werden wollen?</strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Don’t gehört eindeutig: Spam Kommentare auf anderen Blogs! Einträge wie „Super, schau auch mal auf meinem Blog“ gehen echt gar nicht. Oderunter jeden Blog ein „nice post“ zu setzen, nur um die eigene URL zu hinterlassen. Auch Bilderklau istein No Go.</p>
<p style="text-align: justify;">Was eigentlich selbstverständlich ist: Man schreibt nicht bei einem anderen Blog ab ohne diesen als Quelle zu nennen und zuverlinken. Man sollte auch nicht einfach Pressemeldungen abschreiben oder allzu werbliche Artikel schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und zu guter Letzt eine Kuriosität aus dem Leben eines gemeinen Bloggers. Bitteschön:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine typische Art der Blogger-Vernetzung ist das Stöckchenwerfen. Das bedeutet, dass man sich ein Thema weitergibt. Ich schreibe also z.B. über meine neuen Schuhe undwerfe ein Stöckcken an zwei andere Blogs. Ich werfe aber nichtwirklich ein Stöckchen! (wieauch…?!) Ich verlinke lediglich die anderen zwei Blogs in meinem Beitrag und fordere sie damit auf, auch über ihre Lieblingsschuhe zu schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Danke Jana!</strong></p>
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