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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Bewerbung</title>
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		<title>Bewerbungsgespräch per Webcam</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Breidenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bisher putzte man sich zu Hause raus, setzte sich viel zu früh in die Bahn und ging nochmal seine Antworten auf die gängigsten Fragen im Kopf durch: Warum haben Sie sich für unser Unternehmen entschieden? Warum sollten wir gerade Sie einstellen? Was hebt Sie von den anderen Bewerbern ab? Diese <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/bewerbungsgesprach-per-webcam">Bewerbungsgespräch per Webcam</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/bewerbungsgesprach-per-webcam"><img class="alignright size-medium wp-image-4157" title="webcam neu" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/webcam-neu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Bisher putzte man sich zu Hause raus, setzte sich viel zu früh in die Bahn und ging nochmal seine Antworten auf die gängigsten Fragen im Kopf durch: Warum haben Sie sich für unser Unternehmen entschieden? Warum sollten wir gerade Sie einstellen? Was hebt Sie von den anderen Bewerbern ab? Diese Fragen werden sich wohl nie ändern&#8230; Aber etwas Anderes ändert sich! Mittlerweile streichen viele Unternehmen (und das nicht nur wegen der berühmt berüchtigten Finanzkrise) die Kosten für aufwändige Bewerbungsverfahren. Die Folge: Bewerbungsgespräche werden ins Internet verlagert. In Zukunft findet das Bewerbungsgespräch bei dir statt. In deiner Wohnung. An deinem Schreibtisch.<span id="more-3555"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie soll das Ganze dann ablaufen? Es bieten sich grundsätzlich zwei Wege an, die ein Unternehmen gehen kann. Zum Einen gibt es das wechselseitige Videogespräch. Hier spricht man live mit dem Personalbeauftragten, beispielsweise über den Video-Chat-Service Skype. Zum Anderen gibt es die einseitige Videoaufnahme. In dem Fall loggt man sich auf der internen Seite des Unternehmens ein und wird dort mit einem Fragenkatalog konfrontiert, zu dem man seine (zeitlich festgelegten) Antworten direkt auf der Website aufnimmt. So wird eine Art video-on-demand für die Personaler erstellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alles hat seine Vor- und Nachteile</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile dieses Online-Bewerbungsverfahrens sind offensichtlich: Für das Unternehmen reduzieren sich die Kosten auf ein Minimum, da über das Internet viel mehr Live-Gespräche in kürzester Zeit geführt werden können und/oder die Personaler die Bewerber per video-on-demand sichten können, wann es ihnen passt. Zeit ist hier der absolut entscheidende Faktor. Und Zeit ist schließlich Geld.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur das Unternehmen profitiert von diesem Verfahren, auch für Bewerber gibt es einige Vorteile: Man hat den uneingeschränkten Heimvorteil – es wirkt doch nichts beruhigender als das eigene Zimmer, die gewohnte Umgebung. Außerdem ist es im Prinzip unmöglich auf diese Weise zu spät zum Gespräch zu kommen. Und theoretisch kann man sich neben den Bildschirm zig Zettel mit wichtigen Notizen zu den kniffeligsten Bewerbungsfragen und besten Antworten legen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Bewerber muss investieren – in sich und in Equipment</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch es treten Schwierigkeiten auf, wenn es um die Vorbereitungen geht. Nichts wirkt negativer als eine schlechte Bild- und Tonqualität. Daher muss man sich gezwungenermaßen qualitativ hochwertiges Equipment zulegen. Vergesst eure im Laptop integrierte Webcam und das Billig-Mikro. Für einen bleibenden Eindruck im positiven Sinne kann man gut und gerne zwischen 150-200 € für ein gutes Mikrofon und eine wirklich gute Webcam ausgeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man alles soweit parat, muss man sich nur noch um sich selbst kümmern, aber auch hier lauern Gefahren. Falls du weiblich bist, kram ruhig das Standard-Blüschen samt schwarzem Blazer aus deinem Kleiderschrank und schmink dich! Auf Videoaufnahmen sieht man tendenziell immer eher bleich und fad aus, als dass man eine gesunde Hautfarbe hat. Auch die richtige Lichtsetzung wirkt sich (nicht nur für die Damen) positiv auf das Erscheinungsbild aus. Niemand sieht mit riesigen, schwarzen Schatten unter den Augen gut aus. Da ist dann schon mal die Kreativität des Laien-Beleuchters gefragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieht der Personaler hinter dir leere Bierflaschen, die sich bis zur Zimmerdecke stapeln oder das ganz normale Chaos der letzten WG-Party könnten übrigens auch Zweifel darüber aufkommen, ob du wirklich so zielstrebig und ehrgeizig bist wie du behauptest. Sprich: Achte auf jeden Fall auf einen neutralen Hintergrund und räum zur Not einfach mal auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Zukunftstrend schlechthin</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Online-Bewerbungsgespräch mag nun ‚der Zukunftstrend schlechthin‘ sein – es wird früher oder später aber auch immer ein persönliches Treffen geben. Deshalb gilt für ein Online-Bewerbungsgespräch dasselbe wie für ein Klassisches: nicht verrückt machen und sich einfach von seiner besten Seite zeigen ohne maßlos zu übertreiben. Es scheint aber fast so, als würde diese neue Methode für den Bewerber (zumindest in der Vorbereitung) mehr Stress bedeuten. Aber einen entscheidenden Vorteil sollte man nicht außer Acht lassen: Beim Online-Bewerbungsgespräch kann man seine Gammel-Hose getrost anbehalten…</p>
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