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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Ausstellung</title>
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	<description>studentisches medienmagazin</description>
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		<title>Tina, was kosten die Kondome?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 09:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Oktober 2011: Nachwuchs]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Vater und Sohn streiten sich: „So gehst du mir nicht auf die Straße!“ – „Wetten doch?!“ Ich stehe zwischen zwei Fronten, zwischen zwei Lautsprechern im Haus der Geschichte in Bonn und höre rechts den Vater poltern, links den Sohn&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Noch bis zum 9. April 2012 läuft im Haus der Geschichte <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tina-was-kosten-die-kondome">Tina, was kosten die Kondome?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-16148" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tina-was-kosten-die-kondome/attachment/jugend"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tina-was-kosten-die-kondome"><img class="size-full wp-image-16148 aligncenter" title="jugend" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/jugend.jpg" alt="" width="500" height="353" /></a></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vater und Sohn streiten sich: „So gehst du mir nicht auf die Straße!“ – „Wetten doch?!“ Ich stehe zwischen zwei Fronten, zwischen zwei Lautsprechern im Haus der Geschichte in Bonn und höre rechts den Vater poltern, links den Sohn&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-16131"></span></strong>Noch bis zum 9. April 2012 läuft im Haus der Geschichte die Ausstellung <a href="http://www.hdg.de/bonn/ausstellungen/wechselausstellungen/ausstellungen/mit-17/" target="_blank"><em>Mit 17&#8230; Jung sein in Deutschland</em></a> und das Publikum ist bunt gemischt: Ich sehe zum einen die Jugendlichen selbst durch die Ausstellung gehen, zum anderen auch ältere Generationen mit Kopfhörern, die sich auf Info-Screens Filme anschauen. Die Grundfrage ist bei allen die gleiche: Was ist Jung sein? Was bedeutet Jung sein?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Tina, was kosten die Kondome?“ </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jungsein ist stark verbunden mit ersten Erfahrungen in Liebe und Sex und daraus resultierender Ungewissheit und Peinlichkeit. „Tina, was kosten die Kondome?“, fragt da die Kassiererin in einem Werbespot, als ein Jugendlicher eben diese kaufen möchte. Oh man! Der Knabe will am liebsten im Boden versinken. Von anderen Unsicherheiten lese ich in ausgestellten (Liebes-) Briefen oder Tagebucheinträgen. In einer kuscheligen Ecke mache ich es mir gemütlich und höre Jugendlichen zu, die Liebesgedichte vortragen oder mir erzählen, wie erschrocken (weil unaufgeklärt) sie ihre erste Periode erlebt haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schweine gehören nicht auf die Straße</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer bin ich? Was sind meine Träume? Wie möchte ich leben? In einem Preisausschreiben von 1983 lese ich, was die zwölfjährige Britta über die Zukunft schreibt: „Ich glaube, daß die Bevölkerung abnimmt, weil manche denken: Es wird sowieso die Atombombe fallen und unsere Kinder vernichten.“ Jung sein, so zeigt die Ausstellung auch, hängt eng mit der Liebe zusammen, mit Sex, mit Musik und der Verehrung von Stars, aber es ist auch voller Angst, Sorgen und Veränderungsdrang. Verschiedenste Protestformen werden dargestellt und <em>Erwachsenen-</em>Meinungen gegenüber gestellt. Fernsehberichte und Zeitungsausschnitte zeigen, was sie von langhaarigen Männern hielten: „Schweine gehören nicht auf die Straße“ heißt es da oder „Schneid die Haare ab und werd ein Mann!“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Ausstellung macht alles richtig.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung ist ein Labyrinth, durch das ich irre, als wäre ich selbst wieder 17 und auf der Suche nach meinem Platz im Leben. Dabei finde ich in jeder Ecke neue spannende Aspekte: Religion, Musik, Berufsausbildung, Jugendkulturen und Sport. Die einzelnen Themenbereiche sind kreativ aufbereitet und alle Möglichkeiten der Interaktion werden ausgeschöpft (Wer mag, kann sogar üben, wie man ein Kondom überzieht). Neben der Ausstellung an sich, fasziniert mich auch immer wieder die multimediale Darstellung der Themen – Hier wurde alles richtig gemacht! Ich darf mich auch selbst einbringen, etwas mit Kreide an die Wand schreiben oder in einen Rechner tippen, der meine Meinung zum Generationenkonflikt, zur Integration oder der Jugendgewalt direkt an die Wand projiziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein besonderer Pluspunkt der Ausstellung ist die genaue Aufarbeitung der Geschichte der Jugend in Deutschland. Denn Deutschland, das war nicht nur die BRD, sondern auch die DDR. Das verinnerlicht die Ausstellung: Beide <em>Geschichten</em> werden gleich gewichtet.<br />
Kurz vor Verlassen der Ausstellung, folgt auf einer Video-Leinwand das Resümee: Wie ist es denn nun, jung zu sein? Ich sehe Erwachsene, die entschieden sagen: „Nein, 17 möchte ich nicht noch einmal sein“ und dabei schmunzeln, und die Jugendlichen hingegen erfreuen sich an ihrer Jugend, wollen gar nicht alt werden. Ein älterer Herr bringt es schließlich auf den Punkt. Er sagt, die Jugend habe noch eine große Zukunft vor sich liegen und er, er habe eine große Vergangenheit hinter sich liegen. Und beides ist schön.</p>
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		<title>&#8220;What is happening?&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 23:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick des Tages - Archiv]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230;Einsichten Aufsichten Aussichten&#8221; lautet der Titel der Fotoausstellung, die ab heute Abend im Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft der Uni Bonn zu sehen sein wird. Reinsehen, hingehen, draufgucken! Unser Blick des Tages &#62;&#62;</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/blick-des-tages-archiv/what-is-happening"><img class="aligncenter" title="what is happening" src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/hs841.snc4/71039_179711442046221_3430393_n.jpg" alt="" width="200" height="282" /></a>&#8230;<strong>Einsichten Aufsichten Aussichten&#8221; lautet der Titel der Fotoausstellung, die ab heute Abend im Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft der Uni Bonn zu sehen sein wird. Reinsehen, hingehen, draufgucken! Unser <a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/aktuelles/ausstellung-%E2%80%9Ewhat-is-happening-einsichten-aufsichten-aussichten%E2%80%9C/" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Window</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 11:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[</p>


<p class="wp-caption-text">Mitch Epstein, West Side Highway. Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln</p>



<p>The exhibition “State of the Union”  is small. A collection of photos shot by the American photographer  Mitch Epstein is hung up in three rooms of the Kunstmuseum in Bonn.</p>
<p>The first room showcases a series called “Recreation” illustrating scenes back in the seventies <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/window">Window</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_10280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/window"><img class="size-medium wp-image-10280" title="Epstein_West Side Highway, 1977" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/11/Epstein_West-Side-Highway-1977-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Mitch Epstein, West Side Highway. Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln</p></div>
</dt>
</dl>
</div>
<p><strong>The exhibition “<a href="http://www.kunstmuseum-bonn.de/ausstellungen/aktuell/info/ex/mitch-epstein-176/" target="_blank">State of the Union</a>”  is small. A collection of photos shot by the American photographer  Mitch Epstein is hung up in three rooms of the Kunstmuseum in Bonn.<img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-10276"></span></strong></p>
<p>The first room showcases a series called “Recreation” illustrating scenes back in the seventies and eighties. Mitch&#8217;s camera has caught American citizens, and their daily life.</p>
<p style="text-align: justify;">Those pictures have been taken thousands of times to scrutinize or glorify the past. So what is it that makes Epstein&#8217;s snapshots so distinct from the rest?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1</strong></p>
<p style="text-align: justify;">The work of street photographer Epstein are bursting with brilliant colours, and its human motifs and surroundings are in high definition, as it&#8217;s best. These people of faded decades- they seem to be as real as you and me now. When me and my friends were standing in front of them, the pictures lost their one-dimensionality and  jumped out onto us. Or did we just dive into their miniature world of “Recreation”? I cannot say.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2+3</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In room number two and three the photos of Epstein have grown to a size of 70 x 92 inches (1,78 x 2,33 meters). Watching them brings you back to reality in the decade of 2000 plus. The collection belongs to the series “American Power”. You can see power. The power of nature, of industry, of government and mass consumption in the United States, all framed by one picture. It&#8217;s an explosive mix . Despite their dimension, the sceneries do not lack the qualities of their counterparts in room one. You&#8217;re confronted with the big questions of Western societies nowadays, and with yourself. Try to close your eyes, Epstein&#8217;s windows to the reality have trapped you anyway.</p>
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		<title>Diebstahl in der alten Sternwarte</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 13:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[Abteilung Medienwissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einige der Exponate der aktuellen Ausstellung &#8220;Klangbilder&#8221; der Bonner MedienwissenschaftlerInnen sind abhanden gekommen. Von Tätern und Opfern fehlt bislang jede Spur. Gegen weitere Diebstähle sichert man sich nun ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung „Klangbilder“ im Obergeschoss der alten Sternwarte in Bonn lebt von seiner Gesamtheit. Die einzelnen Werke werden umso interessanter, wenn man sich <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/diebstahl-in-der-alten-sternwarte">Diebstahl in der alten Sternwarte</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Webcams-überwachen-die-Ausstellung-nun.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/diebstahl-in-der-alten-sternwarte"><img class="size-medium wp-image-7018 aligncenter" title="Webcams überwachen die Ausstellung nun" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Webcams-überwachen-die-Ausstellung-nun-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></a>Einige der Exponate der aktuellen Ausstellung &#8220;Klangbilder&#8221; der Bonner MedienwissenschaftlerInnen sind abhanden gekommen. Von Tätern und Opfern fehlt bislang jede Spur. Gegen weitere Diebstähle sichert man sich nun ab.</strong><span id="more-6984"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen#more-6322" target="_blank">Die Ausstellung „Klangbilder“</a> im Obergeschoss der alten Sternwarte in Bonn lebt von seiner Gesamtheit. Die einzelnen Werke werden umso interessanter, wenn man sich die Lösungs- und Darstellungsansätze der jeweiligen KünstlerInnen im Vergleich ansieht, die ihre Themen mit ganz anders akustisch darstellen. Insgesamt erscheinen dann die Semesterarbeiten des Masterkurses &#8220;Klangbilder&#8221; als Einheit. Deshalb wurden sie zusammen im zweiten Obergeschoss der alten Sternwarte „im Kreis“ ausgestellt: als geschlossenes, rundes Werk.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Störe meine Kreise nicht&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Solange, bis es auseinander gerissen wurde: Fünf Exponate <a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/aktuelles/klangbilder-gestohlen/" target="_blank">sind geklaut worden</a>. Hierbei handelt es sich eigentlich um unspektakuläre<a href="http://www.slipperybrick.com/wp-content/uploads/2009/10/minimp3cam_small.jpg" target="_blank"> iPod-Imitate</a>: das Clip-Modell, das vorzugsweise zum Sporttreiben verwendet wird. Welche Dreistigkeit auch immer die Diebe dazu getrieben hat, sie erfüllt die Veranstalter mit herber Enttäuschung. Diese offene, freundliche Atmosphäre in diesem so interessanten alten Gebäude derart mit Füßen zu treten und das Vertrauen derer zu missbrauchen, die ihre Arbeit Kulturinteressierten gerne zur Verfügung stellen möchten, ist einfach skrupellos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Diebe werden dazu aufgefordert, die Geräte ungesehen in eines der Mitarbeiterfächer zu werfen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Klangbilder-Ausstellung wird von einer Webcam überwacht fortgeführt und lädt weiterhin alle Besucher ein, in eine Welt voller klanglicher Vielfalt und interessanter akustischer Geschichten einzutauchen. Trotz des faden Beigeschmacks des Diebstahls.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klangbilder Rezension: Mit den Ohren sehen?!</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 14:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[IfK]]></category>
		<category><![CDATA[Klangbilder]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Klirr, Bomm Bomm, Ziprischhhhhhhhh, Woffllll, Mrrraaoooo!
 Die Klangbilder in der alten Sternwarte sind in erster Linie eine Ansammlung unsichtbarer Exponate. Naja, nicht ganz, denn schließlich wurden die MP3-Player und deren Kopfhörer in einen Bilderrahmen gehängt. Als wollte das auditive Gerät den Bilderrahmen verhöhnen, denn es weiß genau, dass alles, was es <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen">Klangbilder Rezension: Mit den Ohren sehen?!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen"><img class="alignleft size-medium wp-image-6348" title="Pl_Klangbilder_A3_web_jpg1-305x430" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Pl_Klangbilder_A3_web_jpg1-305x4303-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><span style="font-weight: normal;">Klirr, Bomm Bomm, Ziprischhhhhhhhh, Woffllll, Mrrraaoooo!</span></strong><br />
<strong> Die Klangbilder in der alten Sternwarte sind in erster Linie eine Ansammlung unsichtbarer Exponate. Naja, nicht ganz, denn schließlich wurden die MP3-Player und deren Kopfhörer in einen Bilderrahmen gehängt. Als wollte das auditive Gerät den Bilderrahmen verhöhnen, denn es weiß genau, dass alles, was es enthält ein Experiment ist, dem es gelang, eine Übersetzungsleistung zu vollführen. Die Infiltrierung sämtlicher Sinne nur über das Ohr.<span id="more-6322"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/aktuelles/klangbilder-eine-auditive-ausstellung/" target="_blank">Die Ausstellung </a>ist das Ergebnis eines Seminars von Master-Studierenden der Bonner Medienwissenschaft. Und dieses ist von einer Kreativität, wie sie der eintönigen etwas biederen Assoziation, die man von Hörspielen und Geräuschaufnahmen hat, in keiner Weise entsprechen. Was hier passiert ist mehr als das pure Hören. Es ist Hören auf einem neuen Niveau. Fast schon eine Art Gegenwartstraining. Alltägliche Geräusche können ganz bestimmte Empfindungen wecken, wenn man ihnen den Platz einräumt, sich zu entfalten. Wenn man richtig zuhört, entsteht ein Film im Kopf. Mehr noch: Ein richtiger Traum entsteht. Man fühlt plötzlich, riecht und schmeckt und man sieht- mit geschlossenen Augen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Hallo, ich bin eine Münze&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hierfür sind die Klangbilder ein Musterbeispiel. Manche Werke bestechen durch eine eigene Dramaturgie. Sie laufen ab, beginnen oftmals leise und vorsichtig, bilden dann Höhepunkte und flachen wieder ab, um langsam auszupendeln. Andere beginnen sehr kräftig, fast forsch und bilden in der Folge ein passendes Fundament, das weiterklingt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://"></a><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Froschkönig_mp3.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Froschkönig&#8221; von Iris Mohr</a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Hallo, ich bin eine Münze! Mein Name ist 2 Euro!&#8221; Kann der Beginn eines Klangbildes spannender sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Begibt man sich ins 2. Obergeschoss der alten Sternwarte in der Poppelsdorfer Allee sieht man kreisrund aufgestellt die Exponate in besagten Bilderrahmen ruhen. Optisch recht unspektakulär, denn darauf kommt es nicht an. Jedenfalls nicht auf die &#8220;bekannte&#8221; alltägliche mechanische Optik. Hört man hinein in die mannigfaltige Welt der Geräusche, so wird schnell klar, wieviel Ideenreichtum und Mühe im Erstellen dieser Produkte steckt. Ohne sich genaue Bilder von Geräuschen im Kopf auszumalen, kann die Idee nicht entstehen. Ihre Kombination bedarf oftmals genauer Konzentration, zuweilen sind sie allerdings auch etwas anspruchsloser, einfacher und gemütlicher zu rezipieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Ein&#8221;blick&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Themenvielfalt ist genau so gegeben, wie &#8220;Konkurrenz&#8221;-Produkte. Finden sich doch zwei Klangbilder, die sich unmittelbar mit dem Rhein befassen. Das eine (&#8220;Der Rhein&#8221;) zeichnet ein klares Klangbild des Gewässers mit seiner Macht und Schönheit. Das zweite (&#8220;Rheinspaziergang&#8221;) begleitet einen kleinen Stein auf seiner Reise vom Rhein ans Festland und wieder zurück ins Gewässer. Eine drittes Klangbild mit dem Thema Wasser (&#8220;Der Wunderbare Weg des Wassertropfens&#8221;) rundet besagtes Element ab und zeigt in beeindruckender Manier, wie unterschiedlich ähnliche Ideen verarbeitet sein können. Wasser im Ohr ist hier garantiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Wasser-mp3.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Wassertropfen&#8221; von Leonie Steger</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer denkt, das Kino sei ein Ort der Stille, sollte sich &#8220;Im Kino&#8221; anhören. Hier werden sämtliche Geräusche, seien sie auch noch so vorsichtig und unaufdringlich  aufgefangen und wiedergegeben. Von der Wartezeit über den Film bis zu dessen Ende. Ein kompletter Kinobesuch &#8211; nur ohne Leinwand. &#8220;Lebenslauf&#8221; und &#8220;Reise einer Münze&#8221; fassen einen langen Zeitraum in wenigen Minuten ein. Ersteres stellt das Menschenleben in drei Minuten zusammengefasst dar, während zweites der Monolog einer Münze auf der Suche nach Freiheit ist. Die Natur der Münze ist es in Umlauf zu sein. Ein Sparschwein oder eine Supermarktkasse werden da schnell zum Gefängnis und sorgen für Bedrückung beim Hörer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Leben aus der Sicht eines Hundes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hast du dir jemals Gedanken gemacht, wie sich die Welt aus der Sicht eines Hundes anhört? &#8220;Perspektivwechsel&#8221; ist ein spannendes Beispiel, wie sich das anhören kann. &#8220;Johnny Cash&#8221; ist eine Klangbiographie zum Leben der amerikanischen Sänger und Songschreiber-Legende. &#8220;Der Froschkönig&#8221; erzählt das weltbekannte Märchen und erfindet es neu, denn Sprache kommt hier nicht vor. Der bekannte Stoff wurde übersetzt in die reine Geräusch-Akustik. Sprachlos quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit &#8220;Villa Kunterbunt&#8221; zeigt sich das Wohnhaus der Kinderbuchfigur Pipi Langstrumpf. Langsam tastet man sich heran und hört aus einer herrlich sympathischen, teils stimmig-chaotischen Kulisse Details über das in aller Welt bekannte rothaarige Mädchen heraus.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich für alle Krimifreunde gibt es was zu grübeln. &#8220;2 Mordgeschichten&#8221; präsentiert zwei furchtbare Verbrechen. Oder etwa nicht? Was geschieht hier tatsächlich, was ist Einbildung? Findet es heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Lebenslauf-mp31.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Lebenslauf&#8221; von Teresa Kranzhoff</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt ohne visuelle Überflutung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Hören ist so wundervoll wie unterschätzt. Einst als Orientierungsorgan notwendig, da man im Hinterkopf keine Augen hat, scheint sich der schwer zu steuernde Sinn des Hörens in einer Beiläufer-Funktion zu befinden. Hören ist höchstens Zusatz, Hören bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Das Hören wird zuwenig gepflegt und geschult. Gönnt euren Ohren mehr Ruhe, damit sie in den entscheidenden Momenten fit sind. Die Klangbilder sind eine Hommage an die Ohren. Sie zeigen, was das Zusammenspiel aus Hören und Denken bewirkt und wie wundervoll und spannend auch eine Welt ohne visuelle Überflutung sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung wird vom 20. Mai bis zum 20. Oktober 2010 im II. Stock der Alten Bonner Sternwarte, Poppelsdorfer Allee 47, präsentiert.</p>
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		<title>Kunst heutzutage</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4241" href="http://medienblick-bonn.de/silberblick/kunst-heutzutage/attachment/kunst-2"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/kunst-heutzutage"><img class="alignnone size-large wp-image-4241" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/kunst1-1024x972.jpg" alt="" width="425" height="403" /></a></a></p>
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		<title>Der Moment in dem es sichtbar wird</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine ganz schöne Sisyphusarbeit ist das. Die Filmspule aus der alten Spiegelreflex zu pulen ist gar nicht so einfach. Und um einen herum ist es stockduster! Bis das Foto entwickelt ist, perfekt belichtet und getrocknet, wird es weitere drei Tage dauern.</p>
<p style="text-align: justify;">Da merkt man erst einmal wie einfach es einem die digitale <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-moment-in-dem-es-sichtbar-wird">Der Moment in dem es sichtbar wird</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine ganz schöne Sisyphusarbeit ist das. Die Filmspule aus der alten Spiegelreflex zu pulen ist gar nicht so einfach. Und um einen herum ist es stockduster! Bis das Foto entwickelt ist, perfekt belichtet und getrocknet, wird es weitere drei Tage dauern.<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-moment-in-dem-es-sichtbar-wird"><img class="alignright size-medium wp-image-2179" title="fotonostalgie_07" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/11/fotonostalgie_071-300x212.jpg" alt="fotonostalgie_07" width="300" height="212" /></a><span id="more-2089"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da merkt man erst einmal wie einfach es einem die digitale Fotografie heutzutage macht. Knips! Und zack hat man ein perfekt ausgeleuchtetes Bild auf dem Display. Und wenn ich es ein bisschen &#8220;retroschick&#8221; haben möchte, bearbeite ich es kurz im Photoshop und habe ein schönes Schwarzweißbild. Wie früher.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie es früher wirklich war, haben zwei Kurse an der Uni Bonn erfahren dürfen. Dutzende Stunden haben die 16 Studenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen im unieigenen Labor in der Alten Sternwarte, Poppelsdorfer Allee 47, zugebracht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Analoge Fotokunst von Studierenden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als andere bei 30 Grad im Schwimmbad am Stieleis knabberten, haben sie sich samstags in das dunkele zehn Quadratmeter kleine Labor zurückgezogen, um die eigenen Bilder zu entwickeln. Ungewohnt und faszinierend waren die Momente, als die vermeintlichen Abbilder der Realität in der Entwicklerflüssigkeit zum Vorschein kamen. Das ist der Moment in dem es sichtbar wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Seminaren „Analoge Photographie“, unter der Leitung des Fotografen Jochen Gast aus Koblenz, wurde in den letzten beiden Semestern schwarzweiße Fotokunst produziert. Die Studenten stellten eine Werkschau zusammen, die Arbeiten aus den vergangenen beiden Semestern präsentieren wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Blick auf die Arbeiten lohnt sich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Bonn hat in der Vergangenheit bereits mit mehreren Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun folgt eine weitere. Unter dem Namen &#8220;Der Moment indem es sichtbar wird. Fotografische Trophäen.&#8221;, werden die Besucher der Alten Sternwarte ab dem 2. Dezember 2009, dem <em>Dies Academicus</em> der Universität Bonn, in den Genuss einer fast vergessenen Kunst kommen: die Kunst der analogen Fotografie. Ab 19 Uhr findet am IfK in der Poppelsdorfer Allee eine feierliche Vernissage statt, zu der alle Besucher herzlich Willkommen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die Arbeiten der Studenten lohnt sich allemal.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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