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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Abschlussarbeit</title>
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		<title>Die Twitter-Expertin</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Agis-Garcin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oktober 2009: Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Interview mit Frauke Zalkau</p>
<p style="text-align: justify;">“Journalismus in Zeiten von Web 2.0: Twitternde Redaktionen” - so lautet der Titel der Magisterarbeit von Frauke Zalkau. In unserem Interview erzählt die Bonner Studentin unter anderem, welches tragische Ereignis sie auf ihr Abschlussthema brachte und was sie an Twitter besonders fasziniert.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
Tweet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/die-twitter-expertin"><img class="alignright size-medium wp-image-1882" title="Schild_-Kostenloser_Hoertest-" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Schild_-Kostenloser_Hoertest--300x225.jpg" alt="Schild_-Kostenloser_Hoertest-" width="300" height="225" /></a>Interview mit Frauke Zalkau</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>“Journalismus in Zeiten von Web 2.0: Twitternde Redaktionen” </em>- so lautet der Titel der Magisterarbeit von Frauke Zalkau. In unserem Interview erzählt die Bonner Studentin unter anderem, welches tragische Ereignis sie auf ihr Abschlussthema brachte und was sie an Twitter besonders fasziniert.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="27" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="playerMode=embedded" /><param name="src" value="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/medienblick-bonn.de_-_Interview_-_Frauke_Zalkau.mp3" /><param name="wmode" value="window" /><param name="quality" value="best" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="27" src="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/medienblick-bonn.de_-_Interview_-_Frauke_Zalkau.mp3" quality="best" bgcolor="#ffffff" wmode="window" flashvars="playerMode=embedded"></embed></object></p>
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		<title>Twitter als Forschungsobjekt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 08:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Agis-Garcin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oktober 2009: Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Frauke Zalkau studiert an der Uni Bonn Medienwissenschaften, Germanistik und Psychologie. Wie so viele Kommilitonen, deren Studium sich allmählich dem Ende zuneigt, war auch Frauke lange Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Thema für ihre Abschlussarbeit. Und wie so viele Leidensgenossen tat auch sie sich dabei zunächst sehr schwer: Zahlreiche Einfälle wurden <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/oktober-2009/twitter-als-forschungsobjekt">Twitter als Forschungsobjekt</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frauke Zalkau studiert an der Uni Bonn Medienwissenschaften, Germanistik und Psychologie. Wie so viele Kommilitonen, deren Studium sich allmählich dem Ende zuneigt, war auch Frauke lange Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Thema für ihre Abschlussarbeit. Und wie so viele Leidensgenossen tat auch sie sich dabei zunächst sehr schwer: Zahlreiche Einfälle wurden durchdacht und wieder verworfen, die zündende Idee aber ließ derweil noch auf sich warten. &#8220;Ich habe ewig lange hin- und her überlegt und bin während der Themensuche auch ein paar Mal auf Twitter gestoßen. Aber so richtig interessiert hat mich das Thema erst im Zuge des Amoklaufs in Winnenden. Als die Medien damals anfingen, von ihrer Berichterstattung zu twittern, Falschmeldungen zu verbreiten und umgehend wieder zu korrigieren, hat mich das Thema Twitter plötzlich doch sehr gereizt.&#8221;</strong><span id="more-1299"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vor ihrer wissenschaftlichen Betrachtung des Themas kam die 25-jährige privat übrigens nicht mit Twitter in Berührung. Doch nachdem erst einmal ihre Neugier geweckt war, schloss sich alsbald auch eine gehörige Portion Faszination an. &#8220;Twitter ist eine sehr vielfältige Sache. Das, was die Menschen aus Twitter machen, ist auch das, was letztlich den Reiz ausübt. Twitter ist die Technologie, und je nachdem wie wir sie nutzen, kriegt sie ihr Gesicht.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Journalismus in Zeiten von Web 2.0: Twitternde Redaktionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Titel von Fraukes Magisterarbeit lautet: <em>&#8220;Journalismus in Zeiten von Web 2.0: Twitternde Redaktionen&#8221;</em>. Inhaltlich dreht sich alles darum, wie Redaktionen die neue Technologie alltäglich einsetzen. &#8220;Ich habe vor, eine Expertenbefragung durchzuführen, und zwar bei Redaktionen, die Twitter zur Kommunikation nutzen. Ich möchte erfahren, wie Twitter in den redaktionellen Alltag eingebunden wird und welche Absicht dahinter steckt.&#8221; erzählt uns Frauke.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Dann werde ich drei Twitter-Accounts von Zeitungen genauer analysieren und untersuchen. Welche Inhalte werden getwittert oder auf welche Weise wird der Dialog mit anderen Twitter-Usern gesucht. Die Frage ist dann schließlich, inwiefern man das noch Journalismus nennen kann oder ob es sich dabei um eine Weitentwicklung des Begriffs handelt.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Generell unterscheidet Frauke in ihrer Analyse zwischen zwei Nutzungsarten. Viele Zeitungen koppeln den RSS-Feed ihrer Webseite lediglich an ihren Twitter-Account. Die Tweets melden also bloß, dass dort ein neuer Artikel erschienen ist. Andere Zeitungen nutzen die Möglichkeiten des Mediums viel stärker aus. &#8220;Diese Redaktionen twittern wie Normalsterbliche auch, schreiben also ihre Nachrichten in 140 Zeichen. Sie kommunizieren mit anderen Nutzern und gehen auf Diskussionen innerhalb des Twitter-Universums ein.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Phänomen Twitter</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis vor kurzem spielte das Phänomen Twitter in der deutschen Medienlandschaft noch allenfalls eine untergeordnete Rolle. Dies änderte sich im vergangenen Juni durch die Präsidentschaftswahl im Iran und die folgenden Bürgerproteste. Auf einmal wurde Twitter ein hohes Maß an medialer Aufmerksamkeit zuteil. Auch die großen Zeitungen zeigten sich interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Frauke bewirkte die ebenso plötzliche wie unerwartete Medienpräsenz &#8220;ihres&#8221; Themas einen Motivationsschub. &#8220;Ich habe mich außerdem dazu entschieden, ein Kapitel meiner Arbeit den Protesten im Iran zu widmen. Was mich dabei persönlich sehr fasziniert hat, war die Nähe, die via Twitter entstand, als man die Tweets aus Teheran las und die dazugehörigen Fotos sah. Das ging mir wirklich sehr nahe. Diese Vorfälle eröffneten mir noch mal eine ganz andere Dimension des Mediums Twitter.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ob Twitter nach den Geschehnissen im Iran künftig auch anderorts eine politische Funktion erfüllen wird? Ein Szenario, das Frauke durchaus für realistisch hält. &#8220;Man kann das äquivalent zur Blogosphäre sehen, die ja genau diese Funktion, beispielsweise in China oder im Iran, bereits einnimmt. Ein Vorteil von Twitter gegenüber Blogs ist, dass es technisch wenig voraussetzt und nur eine geringe Bandbreite benötigt. Insofern könnte ich mir schon vorstellen, dass Twitter in dieser Hinsicht auch zukünftig weiter eine Rolle spielen wird.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was bringt die Zukunft?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anders als bei vielen anderen Web 2.0-Phänomenen stehen die Chancen, dass Twitter in zwei Jahren nicht völlig vergessen sein könnte, gar nicht schlecht. &#8220;Was man aber noch nicht absehen kann ist, wie es mit dem Unternehmen Twitter weitergeht. Denn noch ist ja nicht klar, wie die Technologie künftig profitorientiert gestaltet werden soll. Aber die Twitter-eigene Kommunikationsform, dieses &#8220;Mit-allen-reden-in-Echtzeit&#8221; ist ja schon etwas, was einen Trend gesetzt hat. Der wird sogar in Portalen wie Facebook oder StudiVZ bereits aufgegriffen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Was die Zukunft in Sachen Twitter bringt, bleibt also noch abzuwarten. Fraukes persönliche Planungen sind da ungleich konkreter: &#8220;Nach meinem Abschluss werde ich mich im Bereich PR und Öffentlichkeitsarbeit bewerben und am liebsten in einer Agentur ein Volontariat ableisten.&#8221; Wer weiß, ob sie während der Arbeit dann nicht erneut mit Twitter in Berührung kommt? Denn dass sich die Twitter-Nachrichten auch zum Promotioninstrument eignen, hat die Vergangenheit bereits ein ums andere Mal bewiesen…</p>
<p style="text-align: justify;">Zu unserem Audio-Interview mit Frauke Zalkau geht&#8217;s <a href="http://medienblick-bonn.de/?p=1333">hier</a> entlang.</p>
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