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Motten – Vom Befall über die Bekämpfung bis hin zur Vorsorge

Der Befall der kleinen Falter kann in den eigenen vier Wänden schnell zu einer Plage werden. Die kleinen Tiere können nämlich, sowohl sämtliche Textilien, Kleidungsstücke als auch Lebensmittel befallen. Um einen Befall schnell eindämmen zu können, soll im Folgenden vor allem auf die Bekämpfung der Motten, sowie die Vorsorge eingegangen werden.

Mottenbekämpfung

1. Textilmotten

Textilmotten finden sich meistens in Kleiderschränken oder Kleiderkommoden. Aber auch auf Teppichen, Sofas oder anderen gepolsterten Möbeln halten sich die Tiere auf. Sobald kleine Löcher in der Kleidung ersichtlich sind, sollte schnell gehandelt werden.

2. Lebensmittelmotten

Speziell in Lebensmitteln und in der Küche sind die Motten eklig und verunreinigen zudem durch ihren Kot, Vorräte, Oberflächen und Nahrungsmittel. Außerdem verbreiten sie damit Sporen und Bakterien. Schnelle Beseitigung ist dabei wichtig, um Krankheiten und Allergieprobleme zu verhindern. Oft treten die Motten in offenen Gefäßen, in denen sich Lebensmittel befinden, in Schränken oder in Vorratskammern auf.

Mottenbekämpfung

Es gibt einen natürlichen Feind der Motte: die Schlupfwespe. Diese Fressfeinde können nützlich sein, wenn ein Mottenbefall in Textilien zu beklagen ist. So können die kleinen, nicht flugfähigen Wespen, die Motten auf natürliche Weise bekämpfen.

Es gibt als Bekämpfung jedoch auch noch andere Mittel, wie:

1. Hitze

Hitze hat sich bei der Mottenbekämpfung bewährt. Am besten dabei die Wäsche in der Sonne draußen trocknen lassen, sowie schon beim Waschgang eine höhere Temperatur einstellen. Auch das Trocknergerät empfiehlt sich, denn dieses trocknet mit einer hohen Temperatur, was mögliches Getier vernichtet.

2. Kälte

Sowohl Hitze, als auch Kälte, wirkt sich schädlich auf die Motten aus. Gerade bei empfindlichen Textilien bietet sich Kälte an. Das Kleidungsstück am besten in einer dicht verschlossenen Tüte verpacken, dann in die Kälte stellen (mindestens null Grad) oder am besten gleich im Eisfach für eine Woche lagern.

3. Hygiene ist das A und O

Herrscht Sauberkeit und ordentliche Aufbewahrung der Textilien, dann nisten sich auch selten Motten im Schrank ein. Schränke sollten mindestens einmal wöchentlich gereinigt, abgesucht und gesaugt werden, sodass man mögliche Kleintiere sofort, bevor sie nisten können, bekämpft.

4. Lüften

Besonders selten genutzte Textilien sollten regelmäßig ausgelüftet und auf möglichen Mottenbefall kontrolliert werden. Dazu am besten durchlüften und das Kleidungsstück draußen ausschütteln.

Vorsorge vor Mottenbefall

Damit erst gar keine Motten in Textilien oder Lebensmittel gelangen, sollte vorgesorgt werden. Gerade Sauberkeit, wie oben mehrfach erwähnt und eine gewisse Hygiene, sind dabei das A und O. Die häufig verwendete Mottenfalle ist nicht unbedingt die sinnvolste Bekämpfung und Vorsorge in Kleiderschränken. Diese Falle fängt nämlich nur die männlichen ausgewachsenen Tiere, was die Weibchen und Jungtiere aber nicht weiter am Nisten und Ausbreiten in den Textilien hindert. Darum empfiehlt sich an dieser Stelle die Schlupfwestepenvariante zur Mottenvorbeugung und -bekämpfung. Insgesamt gilt, dass ständiges Putzen der Schränke, gründliches Reinigen der Oberflächen und sorgfältig, luftgeschlossenes Verschließen bei Lebensmitteln die Mottenplage vorbeugt.

 

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