2016 März 2016: Luxus & Verzicht

März 2016: Luxus & Verzicht

Im Grunde streben wir doch alle nach ein wenig Luxus – aber ist es nicht auch wichtig, sich dieses Luxus’ bewusst zu sein und mitunter genau darauf zu verzichten? In dieser März-Ausgabe haben wir uns gefragt, was wir denn wirklich brauchen, worauf wir verzichten können – und wann wir auch mal ein wenig Luxus nötig haben.

Wir leben in einer reichen Region, wir leben oft im Überfluss. Am Ende eines Tages werden in so manchem Supermarkt Lebensmittel in den Abfall geworfen. In Frankreich wurde nun genau das verboten. Unsere Autorin Anja hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und überlegt, was auch wir in Deutschland tun können, um weniger Lebensmittel zu verschwenden. Immerhin ist nicht alles gleich reif für die Tonne, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

Gleichzeitig scheint die Gesellschaft von uns zu erwarten, immer mehr zu konsumieren. In Blogs erzählen uns verschiedene Blogger regelmäßig, was die “Must-Haves” der aktuellen Saison seien, die wir unbedingt kaufen müssen. Unsere Autorin Dana fragt sich: Brauche ich das denn wirklich?

Dem Streben nach Luxus unterliegen wir jedoch auch oft im Alltag, wie unsere Autorin Charlotte beobachtet. Immer wieder stehen wir vor der Frage: Gönne ich mir das jetzt, oder verzichte ich? Dass dies nicht nur die großen Fragen, sondern auch die ganz kleinen betrifft macht mehr als deutlich, dass es sich um ein Alltagsproblem handelt.

Diesem Problem versucht unsere Autorin Mariessa nachzugehen, indem sie auf sämtliche Luxus-Apps auf ihrem Handy verzichtete und dabei feststellen musste: So schwer ist das gar nicht, zumindest nicht für sie selbst. Wie das persönliche Umfeld auf eine solche Frage reagiert, ist dagegen eine ganz andere Frage.

Dass Luxus und Verzicht nicht zwingend Gegensätze sein müssen, zeigt uns Julia in ihrem Artikel Einmal um die Welt – fast ohne Geld, indem sie uns vom entspannten kostengünstigen Reisen erzählt – und vom Luxus, keinen Wert auf Luxus zu legen.

Vom Luxus, auf nichts verzichten zu müssen, berichtet uns Kim. Sie zeigt auf, dass unsere Generation Fair-Trade-Limo gar nicht so beziehungsunfähig ist, wie gerne behauptet wird, sondern dass wir schlicht den Luxus besäßen, alles zu wollen und dies auch einzufordern.

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