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Gehst Du noch deinem alten Hobby nach?

Es ist im Grunde egal, wen man fragt – fast jeder hatte in seiner Kindheit und Jugend dieses eine Projekt, dieses eine Hobby, diese eine Freizeitbeschäftigung, mit der man sich identifizieren konnte. Ob Sport oder Musik, Theater oder Kunst, neben der Schule haben sie unseren Alltag mitbestimmt und uns geprägt. Und doch mangelt es vielen Vereinen an Nachwuchs. Woran mag das liegen?

Irgendwann legt sich aber auch der erste Stress, man hat sich gut eingefunden – es läuft! Und vielleicht ringt man sich sogar an einem besonders langweiligen Nachmittag, an dem selbst YouTube seine Vorzüge verliert, dazu ab, einmal nach einem Club oder Verein zu suchen.

Vereinslisten lassen sich oft auf den Seiten der Stadt finden. Die Listen sind aber nicht nur lang, sie sind auch nichtssagend und unübersichtlich. Und wenn man dann doch mal eine Homepage besucht, ist die so veraltet, dass man schnell die Lust am Weitersuchen verliert.

Viele Vereine wissen die heutige Generation gar nicht mehr zu erreichen! Wenn ein Aufruf zu Schnuppertagen im letzten Käseblatt der Region erscheint, darf mit ziemlicher Gewissheit davon ausgegangen werden, dass an besagtem Schnuppertag statt des Jungbrunnens eben doch wieder der rüstiger Rentner vor der Tür steht!

Die fehlende oder unzureichende Präsenz in den sozialen Medien ist ein reales Problem für den Mitgliedernachwuchs. Da hilft auch kein Nörgeln über die Art und Weise, wie sich junge Menschen heutzutage informieren und miteinander kommunizieren. Dennoch lohnt sich die Mühe der Vereinssuche! Und ist einmal der erste Kontakt hergestellt, findet sich der Rest meist von allein. Und wie gut es tut, wenn man wieder einem alten Hobby nachkommt! Oder ein neues Hobby für sich entdeckt!

Vereine oder feste Gruppen haben einen weiteren Vorzug: Sie sind beständig. Heutzutage ist es üblich verschiedene Kurse zu machen. Das kann der Zumba-Kurs im einen Semester und der Box-Kurs im nächsten Semester sein. So schön die Abwechslung auch ist, so ist sie doch eine andere Form des Zusammenkommens als in einem Verein. Über Jahre hinweg mit einer festen Gruppe von Leuten einer Beschäftigung nachzugehen, gibt eine ganz andere Dynamik. Im Verein knüpft man Kontakte. Nicht nur mit ein oder zwei Personen, sondern mit der ganzen Gruppe! Sie werden zu einem zweiten Freundeskreis, wenn man so will. Der Austausch mit Vereinskollegen ist eine Bereicherung, und es ist einfach interessant, wenn sie aus ihrem Leben erzählen, dass sich so sehr vom eigenen und dem der Studienfreunde unterscheiden kann.

Die Abwechslung, die ein oder auch mehrere Hobbys bringen, ist gesund und belebt die Motivation für Arbeit und Uni. Worauf also noch warten! Gärtnern, schwimmen, schrauben, singen, malen, tanzen, turnen, fliegen, tauchen, schreiben…was immer einem beliebt.

Auf geht´s – voran in die Vergangenheit!

 

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