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Harry Potter live erleben

Etliche Requisiten, Kostüme und Kreaturen aus den Harry-Potter-Filmen aus nächster Nähe betrachten; die Atmosphäre miterleben – ein wahr werdender Traum?

Von Nadja Hochholz

Am Mittwoch, dem 20. Februar, besuchte ich die Harry Potter Exhibition in Potsdam, welche dort noch bis zum 10. März besucht werden kann.

Die Ausstellung ist interaktiv und für jede Altersklasse gestaltet. Als ich dort war sah ich Kinder im Alter von 6 oder 7 Jahren, jedoch auch Jugendliche in meinem Alter und Erwachsene in ihren 50ern. Dadurch war die Atmosphäre familiär und sehr entspannt.

sprechenderhutVor dem Einlass wurde eine Art Quiz gespielt, um unser Harry Potter Wissen zu testen. Danach wird man in einen Raum geführt, in welchem ein Zusammenschnitt der Filme abgespielt wird. Daraufhin gelangt man zum Hogwarts Express (nicht der originale Zug). Von dort leitete uns jemand in den nächsten Raum in welchem man sich den sprechenden Hut aufsetzen lassen konnte, welcher einem dann natürlich offenbarte, in welches Haus man gehört.

Nachdem der Zauberspruch Alohomora ausgesprochen worden war, öffnete sich die Forte zum Ausstellungsraum. Der Ausstellungsraum ist nicht chronologisch aufgebaut, wodurch man sich nach eigenem Willen frei bewegen kann.20190220_122821

Er bietet Einblicke in viele verschiedene Orte der Filme, wie zum Beispiel in den Gryffindor Schlafsaal von Harry und Ron und den Gryffindor Gemeinschaftsraum. Auch kann man den verbotenen Wald, Klassenräume und Lehrerbüros betrachten. Auf einer Internetseite las ich, dass die beliebtesten Räume auf der Ausstellung zu sehen sein würden, weswegen ich ein wenig lachen musste, als ich das Büro Gilderoy Lockharts und Dolores Umbridges sah.

IMG-20190220-WA0015Alle Räume sind mit den authentischen Requisiten, Kostümen und Kreaturen gefüllt, die bei den Dreharbeiten für die Filmreihe verwendet wurden. Die Ausstellung war wie ein Museum aufgebaut; man durfte die Ausstellungselemente also nicht anfassen. Es wurden jedoch auch interaktive Tätigkeiten angeboten. Als Besucher kann man zum Beispiel Quaffle-Bälle werfen oder Alraunen ziehen. Und man kann in Hagrids Lehnstuhl sitzen, welcher unglaublich riesig ist. Ich persönlich bin 1,60 m groß und meine Füße haben den Boden nicht einmal annähernd berühren können.

Nach der Ausstellung gelangt man in den Verkauf. Hier kann man Plakate, Schuluniformen, Rucksäcke, Zauberstäbe, Süßigkeiten, Kuscheltiere und vieles mehr kaufen.

Ich persönlich kann einen Besuch nur empfehlen. Für mich als Potterhead war es sehr interessant und cool alles aus nächster Nähe betrachten zu können. Nach Potsdam fährt man circa 5 Stunden, wodurch sich die Ausstellung mit einem Kurzurlaub verbinden lässt – und wir haben doch Semesterferien!

Und es gibt noch jemanden zu sehen, den ihr sicher nicht verpassen wollt…

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