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	<title>MEDIENBLICK BONN</title>
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		<title>Hausarbeit schreiben? Kollektiv durchmachen!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Das Schreibzentrum der Uni in Frankfurt/Oder hat sich was Wunderbares einfallen lassen: Zum Hausarbeitenschreibendspurt bietet sie Kollektivworkshops an, in denen alle zusammen innerhalb kürzester Zeit ihre Hausarbeit zusammen fertig schreiben. Schreiben bis zum Morgengrauen! Unser Blick des Tages vom 10. März 2010 &#62;&#62;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/hausarbeit-schreiben-kollektiv-durchmachen"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1776" title="Notebook_Hnde" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Notebook_Hnde-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Das Schreibzentrum der Uni in Frankfurt/Oder hat sich was Wunderbares einfallen lassen: Zum Hausarbeitenschreibendspurt bietet sie Kollektivworkshops an, in denen alle zusammen innerhalb kürzester Zeit ihre Hausarbeit zusammen fertig schreiben. Schreiben bis zum Morgengrauen! Unser <a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/campus/hilfen/schreibzentrum/Angebote_des_Schreibzentrums/Lange_Nacht/index.html" target="_blank">Blick des Tages vom 10. März 2010 &gt;&gt;</a></p>
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		<title>So schadest Du Deinem Ruf (nicht)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 23:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Das Netz als gigantisches Telefonbuch, das Auskunft über unsere persönlichen Interessen und Neigungen gibt. Überwachen, kontrollieren, regulieren &#8211; und zwar selbst. Reputationsmanagement in unserem Blick des Tages vom 09. März 2010 &#62;&#62; (Video)</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a href="http://medienblick-bonn.de/blick-des-tages/so-schadest-du-deinem-ruf-nicht"><img class="aligncenter size-full wp-image-672" title="366983438_fa59ae6e77_m2" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2008/10/366983438_fa59ae6e77_m2.jpg" alt="" /></a>Das Netz als gigantisches Telefonbuch, das Auskunft über unsere persönlichen Interessen und Neigungen gibt. Überwachen, kontrollieren, regulieren &#8211; und zwar selbst. Reputationsmanagement in unserem <a href="http://bit.ly/cQKKed" target="_blank">Blick des Tages vom 09. März 2010 &gt;&gt;</a> (Video)</p>
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		<title>Einzelzelle: Der Arbeitsplatz von morgen?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Für kreative Prozesse muss man gemeinsam arbeiten können, für konzentriertes Nachdenken ist der Schreibtisch zu Hause ideal – oder eben eine Einzelzelle in der Firma, falls daheim die Kinder lärmen. Für die Generation, die mit IM und Skype aufgewachsen ist, müssen diese Kommunikationstechniken auch im Arbeitsleben einsetzbar gemacht werden. Unser Blick des Tages vom 08. März <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/einzelzelle-der-arbeitsplatz-von-morgen">Einzelzelle: Der Arbeitsplatz von morgen?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/einzelzelle-der-arbeitsplatz-von-morgen"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-3837" title="Blick 02.02.2010 bewerbung" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/Blick-02.02.2010-bewerbung-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Für kreative Prozesse muss man gemeinsam arbeiten können, für konzentriertes Nachdenken ist der Schreibtisch zu Hause ideal – oder eben eine Einzelzelle in der Firma, falls daheim die Kinder lärmen. Für die Generation, die mit IM und Skype aufgewachsen ist, müssen diese Kommunikationstechniken auch im Arbeitsleben einsetzbar gemacht werden. Unser <a href="http://www.zeit.de/2010/10/C-Zukunft-der-Arbeit" target="_blank">Blick des Tages vom 08. März 2010 &gt;&gt;</a></p>
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		<title>Der Bachelor &#8211; Ein Zwischenfazit.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Mit dem bundesweit ersten Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus startete vor rund vier Jahren die Business and Information Technology School (BiTS) in das Sommersemester 2006. Viel hat man sich von den neuen Studiengängen Bachelor und Master versprochen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses entwickelt wurden. Doch wie sieht es heute an den deutschen Universitäten und Hochschulen aus? Sind die <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/der-bachelor-ein-zwischenfazit">Der Bachelor &#8211; Ein Zwischenfazit.</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Mit dem bundesweit ersten Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus startete vor rund vier Jahren die <em>Business and Information Technology School</em> (BiTS) in das Sommersemester 2006. Viel hat man sich von den neuen Studiengängen Bachelor und Master versprochen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses entwickelt wurden. Doch wie sieht es heute an den deutschen Universitäten und Hochschulen aus? Sind die einst von der Politik so vielversprechend bebilderten Szenarien auch Wirklichkeit geworden? Ein Zwischenfazit scheint angebracht.<span id="more-4605"></span></strong></p>
<p><em>von Ellen Ivits</em></p>
<p>1999 startete der Bologna-Prozess, und der war nicht bloß eine Reform, sondern gleich ein ganzes Reformpaket. Im Kern besteht dieses Paket in der Gestaltung zweier unterschiedlicher Studienstufen (Bachelor und Master), daneben in der neuen besseren Bemessung der Lernleistungen von Studierenden  in Form von Leistungspunkten sowie die Steigerung der nationalen und internationalen Mobilität im Hochschulbereich und effizienteren Anbindung an den Arbeitsmarkt.</p>
<p><strong>Bachelor und Master</strong></p>
<p>Das neue Hochschulsystem sollte nach dem US-amerikanischen oder britischen Modell gestaltet werden. Dieses System ist dergestalt strukturiert, dass der erste berufsqualifizierende Abschluss nach drei bis vier Jahren mit dem Bachelor (<em>Undergraduate Degree</em>) und der zweite Abschluss mit einer Regelstudienzeit von ein bis zwei Jahren<em> </em>mit dem Master (<em>Graduate Degree</em>) erworben wird.</p>
<p>Die deutschen Hochschulen bieten mittlerweile <a href="http://studieren.de/studiengangsliste.0.html" target="_blank">10.405 Bachelor- und Masterstudiengänge </a>an. Somit führen nunmehr 79 % aller Studiengänge an deutschen Hochschulen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes immatrikulierten sich zum Wintersemester 2008/2009 fast drei Viertel aller Erstsemester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang (73,8 %). Knapp 43 % der Studierenden an deutschen Hochschulen sind bereits in einem der neuen Studiengänge eingeschrieben.</p>
<p>Die Diskussion, ob man die rechtswissenschaftlichen und medizinischen Staatsexamensstudiengänge auch nach dem Bachelor/Master-System gestalten soll, dauert weiterhin an. Insgesamt 2. 726 Studiengänge sind noch nicht umgestellt. Davon sind 1.922 (71 %) staatliche und kirchliche Abschlüsse. Die Umstellung dieser Prüfungsgruppe obliegt allerdings nicht den Hochschulen. Es müssen also noch 804 traditionelle Studiengänge umgestellt werden. In der Lehrerbildung haben sich mit Ausnahme des Saarlandes und Sachsen-Anhalts alle Länder für eine Einführung einer gestuften Studienstruktur ausgesprochen.</p>
<p>In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen werden Bachelor- und Masterstudiengänge allerdings nur in begrenzter Anzahl angeboten, sei es als Pilotversuche, sei es begrenzt auf einen Schultyp (insbesondere berufsbildende Schulen) oder eine Hochschule (Universität Erfurt in Thüringen). Die Länder Rheinland- Pfalz, Hamburg und Nordrhein-Westfalen sind auf dem Weg zur flächendeckenden Umstellung. Vollständig umgestellt haben bereits Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.</p>
<p>Der Prozess der Umstrukturierung des Hochschulsystems ist also weit vorgeschritten. Aber erfüllen die neuen Studiengänge die Zielsetzungen nach höherer Transparenz und Durchlässigkeit? Die <a href="http://www.gew.de/Startseite.html" target="_blank">Bildungsgewerkschaft GEW </a>kritisiert die Umsetzung der Bologna-Reform in Deutschland. Mehr als zehn Jahre nach dem Auftakt des Bologna-Prozesses werde das Potential der Reform nicht genutzt, es seien sogar Rückschritte zu verzeichnen, so GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. Kritisiert wird vor allem, dass durch Zulassungsbeschränkungen der Übergang vom Bachelor-Abschluss zu einem Master-Studium oft nicht möglich sei. Die GEW fordert in erster Linie das Recht aller Bachelor-Absolventen, bei entsprechendem Wunsch auch ein Master-Studium aufnehmen zu können.</p>
<p><strong>Lernleistungsbemessung</strong></p>
<p>Die Studienstrukturen sollten mit einem neuen Bewertungssystem übersichtlicher und planbarer werden. Hierfür wurden Leistungspunkte analog dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Credit_Transfer_System" target="_blank"><em>European Credit Transfer System </em>(ECTS) </a>eingeführt. Für jedes abgeschlossene Modul erhält man demnach eine bestimmte Punktanzahl. Im Hinblick auf flexible Lehr- und Prüfungsformen und deren zeitliche Verteilung sollten die gestuften Studiengänge dadurch eine Wertsicherungsfunktion erhalten, da der Wert für eine einmal erbrachte Leistung nicht verloren geht. Damit werde die Flexibilität im Erwerb und in der Nutzung bereits erworbener Qualifikationen erhöht und individuelle Studienstrategien ermöglicht.</p>
<p>Doch von vielen wird dieses System heftig kritisiert. Denn das Punktesystem erzeugt viel Druck auf die Studierenden.  Sie sind von Anfang ihres Studiums an in Sorge, nicht für das weiterführende Masterstudium zugelassen zu werden. Die Zulassungsbeschränkungen und Auswahlverfahren für die weiterführenden Master-Studiengänge an den Hochschulen haben nach Aussage von Tino Bargel, Hochschulforscher im Auftrag des Bundesbildungsministeriums, bei vielen Studenten zu einem Klima der Verunsicherung geführt.</p>
<p>Die Studenten fürchteten Ungerechtigkeiten und soziale Selektion. Der Druck, im Bachelorstudium möglichst gut abzuschneiden und damit eine Chance auf einen Masterplatz zu sichern, verursache gesundheitliche Folgen wie Nervenkrankheiten. Laut Studien leiden 20 bis 25 Prozent der Hochschüler unter psychischen Schwierigkeiten, die sie in ihrer Arbeit beeinträchtigen. Dazu gehören depressive Verstimmungen genauso wie Selbstwertprobleme.</p>
<p>Die Stundenpläne sehen für ein Jahr 1.800 Arbeitsstunden vor. Das sind 40 Stunden pro Woche in 45 Wochen das Jahres. Im Semester sind so 30 ECTS-Leistungspunkte zu erbringen für jeden Leistungspunkt sind 30 Arbeitsstunden aufzuwenden, die sich auf Präsenzzeiten, Prüfungszeiten, Selbststudium und Praktika aufteilen. Doch erfahrungsgemäß kommt man mit den 40 Wochenstunden nicht hin, da Vor- und Nachbereitungszeiten nicht einbedacht werden. Gegenüber früheren Diplom- oder Magisterstudiengängen hat sich die Prüfungsbelastung vervielfacht und in vielen Bachelor-Studiengängen ergeben sich Verdoppelungen der Arbeitsbelastung.</p>
<p>Dichte Stundenpläne mit Anwesenheitspflicht sowie die Fülle von Praktika und Klausuren lassen vielerorts keine Zeit fürs Jobben, um die Studiengebühren zu bezahlen. Bei der Berechnung des Arbeitspensums wird davon ausgegangen, dass Studierende weder erwerbstätig sind noch gesellschaftlich, sozial oder politisch aktiv sind.</p>
<p>Zudem wird kritisiert, dass durch die straffe Planung der Stundenpläne jede Kreativität verloren geht, da es den Bachelor-Studierenden es einfach an Zeit mangelt, um sich mit Forschungsbereichen zu beschäftigen, die außerhalb des vorgeschriebenen Kanons liegen. Individuelle Studienstrategien werden durch den modularen Aufbau ebenso unmöglich wie Kreativität. Denn es wird von Studienordnungen vorgeschrieben, wann welches Modul zu belegen ist. Und wenn man den Abschluss innerhalb der Regelstudierzeit erreichen möchte, bleibt einem nichts anderes übrig, als peinlich genau diesem Plan zu folgen. „‘Der Bachelor macht dumm‘, konstatierte der Politikwissenschaftler Peter Grottian […]. Fachidiotie und Karrieredenken träten an die Stelle des freien Geistes“ (<a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/</a>).</p>
<p>BA-Studiengänge sind außerdem untereinander weit verschiedener und weit weniger kompatibel als es Magister-Studiengänge je waren. Flexibilität und Transparenz bleiben da wohl auf der Strecke. Außerdem sind die Studienbedingungen nicht verbessert worden. GWE spricht von neuen Studiengängen, die in vielen Fällen schlicht nicht zu schaffen seien. Hier seien um 30 Prozent höhere Studienabbrecherquoten zu verzeichnen als bei Diplom- und Magisterstudiengängen.</p>
<p><strong>Mobilität</strong></p>
<p>Die Entwicklungen der Internationalisierung zu fördern war eins der wichtigsten Ziele des Bologna-Prozesses, wie z. B. durch internationale Kontakte der Lehrbeauftragten, Mobilität der Studierenden, Einführung international kompatibler Studienstrukturen, Internationalisierung der Lehre und des Lernens (z. B. englischsprachige Lehrveranstaltungen). Wie gestaltet sich also nun die Internationalisierung der neuen Studiengänge?</p>
<p>Auch da haben die Experten nur wenig Gutes zu berichten. Politisches Ziel war es, dass 50% der Studierenden studienbezogen ins Ausland gehen und 20% der deutschen Studierenden wenigstens ein Semester ihres Studiums im Ausland absolvieren. Die Bildungsgewerkschaft GEW diagnostiziert, dass auch im Bereich der Mobilität von Studenten im europäischen Hochschulraum Deutschland keine positive Bilanz vorlegen könne. „Bachelor-Studierende gingen demnach seltener ins Ausland als zu Zeiten von Diplom und Magister. Und dies sei mehr denn je vom Geldbeutel der Eltern abhängig“ (www.sueddeutsche .de).</p>
<p>Laut Hochschul-Informations-System (HIS) machen nur 15 % ein Auslandssemester. Im Diplomstudium sind es 24, im Magisterstudium sogar 34. Das System mit den Leistungspunkten sollte Auslandssemester einfacher machen<strong>,</strong> doch in der Realität<strong> </strong>erkennen viele Unis die Punkte anderer Hochschulen nicht an, mit dem Argument, die Leistungsanforderungen seien zu unterschiedlich. Zudem sind die Lehrpläne so eng geplant, dass keine Auslandsaufenthalte möglich sind.</p>
<p>Auch im Ausland wird der Bachelor mit Argwohn beäugt. 56% der befragten US-Hochschulen wollen die Aufnahme von Bewerbern mit „Bologna degrees“ zumindest ernsthaft prüfen. Allgemeingültige Aussagen bezüglich der Kompatibilität von US-Bachelor und Bologna-Bachelor sind nicht möglich. Die Zulassung ist und bleibt eine Einzelfallprüfung.</p>
<p>Nicht einmal die Hälfte (46 %) der Bachelor-Studiengänge unterhält internationale Kooperationsbeziehungen. Nur 13 % beteiligen sich an ausländischen Forschungsprojekten. Kann man bei solchen Zahlen von einer Internationalisierung des Hochschulwesens sprechen?</p>
<p><strong>Anbindung an den Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Bessere Berufschancen durch mehr Praxisbezug wurden den Bachelor-Studenten versprochen. Auf dem Arbeitsmarkt allerdings hat nur ein Masterabschluss denselben Stellenwert wie früher ein Diplom. In einer Umfrage der Universität Freiburg sagte nur rund die Hälfte von 627 Unternehmen, dass Bachelor-Absolventen bei ihnen gleiche Chancen hätten wie bisherige Akademiker. Wenn alle Absolventen nach ihrem Bachelorstudium ein Masterplatz zur Verfügung stünde, wäre das unproblematisch. Die Hochschulen lassen aber oft nur ein Drittel der Absolventen zum Masterstudium zu.</p>
<p>Bachelor-Absolventen erfreuen sich auf dem Arbeitsmarkt keiner großen Beliebtheit. Sie brauchen mehr Unterstützung beim Berufseinstieg. Dies kostet die Unternehmen jedoch Zeit und Geld. 2007 hatten  94 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) keine speziellen Einstiegsmöglichkeiten für Bachelor-Absolventen geschafft. Die GEW befürchtet, dass demnach viele Absolventen mit einem unbrauchbaren Abschluss auf den Arbeitsmarkt geschickt werden. Vor allem kleine Unternehmen akzeptieren den Bachelor-Abschluss noch nicht.</p>
<p>Die Bologna-Reform -  ein missglücktes Experiment der deutschen Bildungspolitik also? Angesichts solcher Fakten, muss man da zustimmen. Die Zeitungen titelten mit Überschriften wie: <em>Der Bachelor-Bluff (taz), Die Mogelpackung (Süddeutsche Zeitung), Erst nur schlucken, gedacht wird später (FAZ). </em>Im StudiVZ hat die Gruppe » Bachelor &#8211; Ich schreibe gerne 37 Klausuren in fünf Tagen« schon 14 664 Mitglieder (Stand 4.03.1010).</p>
<p>Aber die Studenten selbst haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. 80 Prozent der Studierenden unterstützen die Ziele des Bologna-Prozesses, der vor zehn Jahren eingeleitet wurde. Jedoch lasse eben die Umsetzung zu wünschen übrig. Auch die Bildungsgewerkschaft GEW hofft noch: „Nicht Bologna ist gescheitert, sondern Bonn – der deutsche Weg der Umsetzung der Bologna-Reform durch Kultusministerkonferenz (KMK), Bundesbildungsministerium, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Akkreditierungsrat“.</p>
<p>Bleibt also zu hoffen, dass wir alle nicht die ewig Hoffenden bleiben.</p>
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		<title>Ich habe keine Hobbys. Ich studiere auf Bachelor.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Es ist soweit. Ab diesem Jahr soll durch die Einführung eines zweistufigen Abschlusssystems ein einheitlicher, europäischer Hochschulraum geschaffen werden, dem sich mittlerweile 47 Nationen angeschlossen haben. Die Bachelor-Studenten müssen schneller lernen, effektiver arbeiten und starten früher ins Berufsleben als ihre Diplom-Kollegen. Welchen Vorteil bringt die Verkürzung der Regelstudienzeit? </p>
<p>Von Nadine Preibisch</p>
<p style="text-align: justify;">Am 16. März startet <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/ich-habe-keine-hobbys-ich-studiere-auf-bachelor">Ich habe keine Hobbys. Ich studiere auf Bachelor.</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Es ist soweit. Ab diesem Jahr soll durch die Einführung eines zweistufigen Abschlusssystems ein einheitlicher, europäischer Hochschulraum geschaffen werden, dem sich mittlerweile 47 Nationen angeschlossen haben. Die Bachelor-Studenten müssen schneller lernen, effektiver arbeiten und starten früher ins Berufsleben als ihre Diplom-Kollegen. Welchen Vorteil bringt die Verkürzung der Regelstudienzeit?<span id="more-4573"></span><span style="font-weight: normal;"><em> </em></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><em>Von Nadine Preibisch</em></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am 16. März startet die erste Anmeldephase für das Sommersemesters 2010 an der Universität Bonn. Die BA-Studenten erfahren im „Bonner Aktuellen Studien-Informations-System“ (kurz: <a href="https://basis.uni-bonn.de/qisserver/rds?state=user&amp;type=0" target="_blank">BASIS</a>) welche Veranstaltungen sie belegen können - und dann wird gerechnet. Ihr Studium wurde auf sechs Semester verkürzt, was 6.000 zu erbringenden Arbeitsstunden entsprechen soll. Gerade den Erstsemesterstudis unterläuft bei ihrer Rechnung manchmal ein Fehler. Rechtzeitig erkannt, kann er in der zweiten Anmeldephase korrigiert werden, aber in einigen Fällen verlängert er das Studium. Daher herrscht jedes Semester wieder – auch bei älteren Studierenden – ein gewisses Grauen vor den Anmeldungen in BASIS. Niemand möchte länger studieren müssen. In der Kürze liegt die Würze. Das wissen alle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteile oder Nachteile des Bachelor-Studiums<span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Erwerb des Diploms musste ein Student früher 8-10 Semester studieren und war danach als „realitätsfremder Fachidiot“ verschrien. Heute ist die Studienzeit verkürzt, die Berufsqualifizierung ist verbessert worden, Studierende sind mobiler und können dank des vereinheitlichten Abschlusses leichter im Ausland studieren. Wir sollten uns freuen. Dennoch sind die beliebtesten StudiVz-Gruppen ums Thema „Bachelor“ Folgende:</p>
<p style="text-align: justify;">– <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/5b499461fd0ec62a" target="_blank">„Diplom macht sexy! was bitte ist ein Bätscheler?!“</a> <em>(Gruppe nur sichtbar  nach StudiVz-Log-In)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="font-style: normal;">– <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/c94c5972b77aed30" target="_blank">„Hobbies? Halt&#8217;s Maul ich studier auf Bachelor!“</a> </span>(same same)</em></p>
<p style="text-align: justify;">– <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/e83abb151b2b1a94" target="_blank">„Bachelor – Ich schreibe gerne 37 Klausuren pro Semester an 5 Tagen“</a> <em>(same same)<span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studieren war gestern.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gründe hierfür sind zum einen, dass der Bachelor ein engmaschiges System bestehend aus Modulen und Prüfungen ist, die fest im Stundenplan verankert sind. Hinzu kommt zum anderen eine Anwesenheitspflicht, die gerade Studierenden mit Kindern oder einem Nebenjob zu schaffen macht. Das Konzept des kurzen Studiums verwandelt sich von einem Vorteil in einen Nachteil. Wer das „B.A.“ am Ende seines Namens tragen will, muss trotz Zeitmangel Leistung erbringen. Aber Studierende sind keine Maschinen. Jeder fünfte Student verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Ein Drittel der Studienabbrecher nennt Überforderung als Grund. Insgesamt haben laut Studierendenbefragung der Universität Bonn aus dem Wintersemester 2008/2009 rund <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10004&amp;detailid=707272" target="_blank">35 Prozent der Befragten schon einmal ernsthaft über einen Studienabbruch nachgedacht. </a></p>
<p style="text-align: justify;">Die bleibenden Studierenden werden in einem verschulten System ausgebildet. Im Gespräch mit einem Diplom-Biologen erfuhr ich, dass er sein Studium auf Diplom sehr schätzt. Er kennt Bachelor-Studis seines Fachs und beobachtet, wie sie von einer Pflichtveranstaltung zur nächsten hetzen, den Stoff irgendwann gut auswendig hervorbeten können, eigenständiges Denken jedoch auf der Strecke bleibt. Der Abschluss nennt sich „berufsqualifizierend“, tauge für den Arbeitsmarkt jedoch weniger als die Ausbildung zum biotechnischen Assistenten, da diese mehr praktische Erfahrung haben. Besonders negativ findet er, dass für alles die Zeit fehle. Bei der Bachelorarbeit könnten sich die Studierenden kaum mit einem komplexen Problem auseinander setzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Heute ist Zeitsparen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein BA-Student hat kaum freie Wahlmöglichkeiten. Er lernt auswendig, was von ihm verlangt wird und zusätzliche Module belegt er nicht, denn sie bringen keine Leistungspunkte. Die Module, die er belegt, sucht er sich auch nicht selbst aus. Sie werden ihm via BASIS zugewiesen. Er kann nur Prioritäten setzen und hoffen. Unser Freiraum zum Denken geht verloren, da die Strukturen der unterschiedlichen Module weitgehend vorgegeben sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sprach mit 17 BA-Studenten, von denen lediglich zwei zufrieden mit dem Bachelor-Studium waren. Von den restlichen Studenten klagte etwa die Hälfte über zu hohen Druck während des Studiums. Der viele Stoff, die kurze Zeit und die vielen Prüfungen bereiten viele Probleme und das Interesse fürs Studium ginge dadurch verloren.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Zeitalter des Halbwissens.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bachelor in sechs Semestern – Ein kürzeres Studium hat weniger Inhalte zur Folge, was zu Oberflächlichkeit führt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis unser „modernes Leben“ die Universität erreicht. Wir leben in einer schnellen Welt, bewegen uns schneller fort, kommen schneller an Informationen heran und können uns schneller mit neuen Leuten austauschen. Gut Ding will Weile haben? Das war gestern. Das Bachelor-Studium führt uns auf ein modernes Gleis in Richtung Halbwissen. Der Zug ist losgefahren und gewinnt immer mehr an Fahrt. Verbesserungen werden vorgenommen. Das bedeutet: Neue Schrauben, andere Räder, glänzende Schienen – Irgendwann sind alle vom neuen Funkeln betört. Es wird sich trotz momentaner Diskussionen niemand wieder in die Kutsche setzen, die sich Diplom nannte. Die Zeit ist vorbei.</p>
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<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>Hiergeblieben!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leitthema im März: Bachelorstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Anwesenheitspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Mit der BA-/MA-Reform hat ein Stück Zwang Einzug in die Hörsäle gehalten: der Zwang zur koerperlichen Präsenz. In den meisten Fächern besagt die neu eingeführte Regel, dass alle Studierenden jederzeit ihre Anwesenheit nachzuweisen haben. Ausnahmen gelten nur zwei Mal pro Semester, wer öfter unentschuldigt fehlt, wird nicht zur Prüfung zugelassen.</p>
<p>Das offensichtlichste Problem haben dabei solche <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/hiergebliebe">Hiergeblieben!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Mit der BA-/MA-Reform hat ein Stück Zwang Einzug in die Hörsäle gehalten: der Zwang zur koerperlichen Präsenz. In den meisten Fächern besagt die neu eingeführte Regel, dass alle Studierenden jederzeit ihre Anwesenheit nachzuweisen haben. Ausnahmen gelten nur zwei Mal pro Semester, wer öfter unentschuldigt fehlt, wird nicht zur Prüfung zugelassen.<span id="more-4521"></span></strong></p>
<p>Das offensichtlichste Problem haben dabei solche Menschen, die oft und ausgiebig krank sind. Aber auch Studierende, die Pflegefaelle zu betreuen haben oder Eltern sind, kommen wohl kaum mit den zwei unentschuldigten Fehlstunden aus. Da hilft nur ein grosses Organisationstalent &#8211; oder ein hilfreicher Arzt, der bei der Krankschreibung ein Auge zudrückt.<em> </em>Aber nicht nur dort liegt der Fehler. Die Anwesenheitspflicht stellt auch eine Beleidigung der Selbstveranwortung erwachsener Menschen dar: Studierende koennen selbst entscheiden, ob ihnen das Sitzen im Hoersaal etwas bringt, oder ob sie besser zuhause lernen. Das gilt gerade, wenn Flexibilitaet für den Job oder für die oben genannten Aufgaben notwendig ist. Wer den verpassten Stoff nicht nachholt, hat dies selbst zu verantworten und braucht keine externen Kontrollen. Die nichtbestandene Prüfung ist Strafe genug.</p>
<p><strong>Widerspruch zum Bildungsideal</strong></p>
<p>Natuerlich sollte kein Dozent vor nur drei Anwesenden sprechen muessen. Aber die Aufnahme eines Studiums ist eine freie Entscheidung und ein gewisses Interesse am Fach und am eigenen Lernfortschritt sollte zu erwarten sein. Für das humboldtsche Bildungsideal ist ein autonomes Individuum grundlegend. Ein solches muss keiner Anwesenheitspflicht unterworfen werden, die strenger ist als die in der Schule. An der Uni Duisburg-Essen wurde dieser Zwang bereits von der Rechtsabteilung als gesetzeswidrig befunden &#8211; ein richtiger Schritt, dem andere Universitäten folgen sollten.</p>
<p><em>Wortlaut der sogenannten </em>Anwesenheitspflicht<em> in der <a href="http://hss.ulb.uni-bonn.de/amtliche-informationen/amtl.bekanntmachungen/2009/46.pdf" target="_blank">Prüfungsordnung für Bachelor-Studiengänge </a>an der Universität Bonn:</em></p>
<p><strong><em>Studienleistungen als Voraussetzung zur Teilnahme an Prüfungen:</em></strong></p>
<p><em>Voraussetzung für die Teilnahme an Modulprüfungen ist die regelmäßige Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls. Die Teilnahme ist nicht regelmäßig, wenn ein Studierender eine Lehrveranstaltung von 2 SWS mehr als zwei Mal, bei einem Umfang von zwei Lehrveranstaltungen mit je 2 SWS mehr als vier Lehrveranstaltungen und in einer Blockveranstaltung mehr als 20% der Unterrichtszeit versäumt. Wenn schwerwiegende Umstände für das Versäumnis geltend gemacht werden, kann von dieser Regel abgewichen werden. Im Konfliktfall entscheidet der Prüfungsbeirat. Weitere Studienleistungen, die Voraussetzung für die Teilnahme an den Prüfungen sind, werden im Modulplan angeführt und den Studierenden spätestens zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.<br />
</em></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Bachelor ist nicht gleich Bachelor</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/><p>Mit dem Beitritt zum Bologna-Prozess haben sich bisher 46 europäische Staaten daran gemacht, die internationale Vergleichbarkeit von Studiengängen und Abschlüssen zu verbessern. Als Schlüsselinstrumente dienen hier das ECTS-Leistungspunktesystem, die Gliederung in ein insgesamt 10-semestriges Bachelor- und Masterstudium und die Strukturierung in einzelne Module. De facto sind aber Klagen zu hören: zum Beispiel sind die einzelnen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/bachelor-ist-nicht-gleich-bachelor">Bachelor ist nicht gleich Bachelor</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Mit dem Beitritt zum Bologna-Prozess haben sich bisher 46 europäische Staaten daran gemacht, die internationale Vergleichbarkeit von Studiengängen und Abschlüssen zu verbessern. Als Schlüsselinstrumente dienen hier das ECTS-Leistungspunktesystem, die Gliederung in ein insgesamt 10-semestriges Bachelor- und Masterstudium und die Strukturierung in einzelne Module. De facto sind aber Klagen zu hören: zum Beispiel sind die einzelnen Module oft so universitätsspezifisch, dass es sogar beim Hochschulwechsel innerhalb eines Bundeslands Schwierigkeiten gibt . Die wirklich interessante Frage muss also lauten: Wie sieht das neue europäische Studiensystem im interkontinentalen Vergleich aus?<span id="more-4413"></span></strong></p>
<p>Vom Grundprinzip her wurden Bachelor und Master vom angelsächsischen System übernommen, welches in England, den USA, Kanada und Australien Tradition hat. Sowohl innerhalb dieser Länder als auch zwischen angelsächsischem und europäischem Prinzip bestehen aber immer noch große Unterschiede.</p>
<p>So umfasst der US-amerikanische Bachelor vier Jahre, der deutsche Abschluss nach drei Jahren wird dort weitgehend nicht anerkannt. Ein neu auftauchender Grund hierfuer ist, dass die schulische Bildung in Deutschland auf zwölf Jahre verkürzt wurde. Das 13. Schuljahr sollte nämlich zum BA-Studium hinzugezählt werden und somit vier Jahre ergeben &#8211; dieser Plan wurde aber anscheinend übersehen, als die Oberstufe verkürzt wurde.</p>
<p><strong>Studieren im Rest der Welt</strong></p>
<p>Um in den USA einen Master zu absolvieren, muss oft bereits ein europäischer Masterabschluss vorgewiesen werden. Ähnliche Probleme ergeben sich auch in anderen Teilen der Erde. In Brasilien etwa, dem größten Land Südamerikas, wurde das Bildungssystem schon früher dem amerikanischen angepasst. Die Studienzeit bis zum Bachelor-Abschlusss beträgt hier ebenfalls mehr als drei Jahre. Gleiches gilt etwa für China und Suedafrika. Undurchschaubar sind teilweise aber auch die Unterschiede innerhalb der EU.</p>
<p>In Grossbritannien wird die Bologna-Erklärung nicht als verbindlich angesehen, weswegen parallel zum neuen Bachelor-System noch ein anderes existiert. Ähnlich auch in Schweden: hier ist es sogar je nach Universität verschieden, ob nach ECTS-System oder schwedischen Zensurskalen benotet wird. Wer also in die weite Welt ziehen und das Studium anderswo absolvieren möchte, sollte sich vorher genauestens informieren, welche Punkte der Bologna-Reform dort bereits umgesetzt wurden &#8211; wenn überhaupt.</p>
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		<title>Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Geocache]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzeljagd]]></category>

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		<description><![CDATA[<br/><p>Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen Jahren, in <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/auf-der-jagd-nach-dem-verlorenen-cache">Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><strong>Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen Jahren, in Form des sogenannten Geocaching, ein großes Revival unter Erwachsenen.<span id="more-4407"></span></strong></p>
<p>An trüben Sonntagen verkriechen sich die meisten Menschen am liebsten hinter dem Fernseher oder einem guten Buch. Doch Anderen ist das schlichtweg zu langweilig. Sie sind lieber auf den Straßen und in den Wäldern unseres Landes unterwegs um dort das moderne Abenteuer zu suchen. Sie sind auf der Jagd nach dem verlorenen Cache.</p>
<p><strong>Mit GPS-Empfänger über Stock und Stein</strong></p>
<p>Das Wort Geocaching hat seinen Ursprung im Griechischen und Englischen. &#8220;Geo&#8221; bedeutet soviel wie Erde und ein &#8220;cache&#8221; ist ein geheimes Lager. Die geheimen Lager in der Erde werden nicht wie früher mithilfe von irreführenden Tipps gefunden, sondern durch handfeste GPS-Koordinaten. Die Koordinaten werden über ein Handy oder durch einen GPS-Empfänger ermittelt und im Internet veröffentlicht. Anschließend können sie dann wieder mit Hilfe eines GPS-fähigen Empfängers gesucht werden.</p>
<p>Der Geocache, auch kurz Cache genannt, ist das ursächliche Ziel der Suche. Ein Cache ist ein kleiner, meist wasserdichter Behälter. Darin befindet sich ein Logbuch und ein Tauschgegenstand.  Doch kein Spiel kommt ohne Regeln aus und so ist es auch bei der digitalen Schnitzeljagd. Übertseigt der Wert des entnommenen Gegenstandes den des Hinterlassenen, so wird dies als Downtrading bezeichnet. Der Downtrade ist in Geocacher-Kreisen verpönt. Es gilt der Grundsatz &#8220;Trade up, trade equal or don&#8217;t trade&#8221;.</p>
<p>Der Fantasie sind bei diesem Spiel fast keine Grenzen gesetzt &#8211; aber eben nur fast. Was wenn ein Kind den Cache findet oder er erst nach mehreren Wochen gefunden wird? Caches sollten keine verderblichen Gegenstände wie Lebensmittel oder Objekte enthalten, die nicht jugendfrei sind. Aber auch zeitlich begrenzte Artikel, wie Gutscheine, sind ungeeigenet als Inhalt eines Caches.</p>
<p><strong>&#8220;Nimm Zeugs heraus und hinterlasse Zeugs&#8221;</strong></p>
<p>Bereits Mitte der 1990er Jahre , mit Entwicklung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System" target="_blank">GPS-Technologie</a>, wurde Geocaching in frühen Formen betrieben. Das Spiel in der heutigen Form initiierte der US-Amerikaner Dave Ulmer, damals unter dem Namen &#8220;The great American GPS Stash Hunt&#8221;. Er wollte ein weltweites Spiel starten bei dem man an besonderen Orten Behälter mit Tauschobjekten und einem Logbuch versteckt. Als Regeln formulierte er „Get some Stuff, Leave some Stuff“ – „Nimm Zeugs heraus, hinterlasse Zeugs“. Aus dieser fixen idee wurde ein weltweiter Hype mit mehr als 900.000 aktivierten Caches.</p>
<p>Auf Internetseiten wie <a href="http://www.geocaching.de/">http://www.geocaching.de/</a> oder <a href="http://www.geocaching.com/">http://www.geocaching.com/</a> treffen sich Geocacher aus Deutschland und der ganzen Welt um Ihre Caches einzutragen und sich Koordinaten auszutauschen.  Überall in unserer Umwelt können sich Caches verstecken. Egal ob an der Bushaltestelle oder neben dem Fußballfeld des Heimatvereins- man muss sie nur finden. Wie Indiana Jones im Alltag kann man sich bei dieser Freizeitbeschäftigung fühlen, ohne jedoch sein Leben aufs Spiel setzen zu müssen.</p>
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