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Enjoying Iran

Das schwere Erdbeben in der Grenzregion zum Irak, die drohende Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA, sowie der Kriegseinsatz in Syrien – die Islamische Republik Iran gerät in der letzten Zeit häufig mit negativen Ereignissen in den Fokus der medialen Berichterstattung in Deutschland. Jedoch entwickelt sich das Land prinzipiell in eine positive Richtung und ist eines der sichersten und spannendsten Reiseziele im Nahen Osten.

Fotostrecke von Robert Franz

Mit der Wiederwahl des Staatspräsidenten Hassan Rohani bekräftigten die iranischen Bürgerinnen und Bürger im Mai dieses Jahres ihren Willen zu Reformen und Fortschritt. Die politische Lage ist relativ stabil, was angesichts der turbulenten, jüngeren Geschichte nicht selbstverständlich ist.

Trotz weiterhin geltender Einschränkungen wie der Kleiderverordnung, dem strikten Alkoholverbot, sowie der weitreichenden, staatlichen Internetzensur, wird der Iran durch die zunehmende Öffnung gegenüber dem Westen für Touristen immer attraktiver. International erfolgreiche Filme wie Raving Iran (2016) oder das jüngst mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnete Sozialdrama Forushande (The Salesman, 2016), sowie der zeitgeistliche Trend zu Vorträgen und in Eigenregie produzierten Dokumentationen über Selbsterfahrung in der Ferne (z.B.: WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt, 2017) tragen ihren Teil dazu bei, dass auch die positiven Seiten des Landes wahrgenommen werden.

Diese bietet der Iran in Hülle und Fülle. Kulturinteressierte Pauschaltouristen, Architekturfans, Naturliebhaber und nach Authentizität suchende Individualtouristen kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Auf Booking.com, Facebook, YouTube und Tinder sollten Reisende jedoch für eine Weile verzichten können.

Fotostrecke: 

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