Merkwürdige Geräusche kommen aus den Ausstellungsräumen des Museum Ludwig. “Break on through to the other side” von den Doors, Händeklatschen – dazu ist alles abgedunkelt und nur diffuses Licht dringt nach oben. Zum ersten Mal seit 30 Jahren hat das Museum seine Videoschätze gehoben und zeigt in der Ausstellung “Bilder in Bewegung – Künstler und Video/Film” jede Menge Flimmerkästen.
Installationen im Raum, Videosichtplätze und Monitorskulpturen wie Nam June Paiks berühmtes Brandenburger Tor laden zum Schauen ein. Auch wenn Reizüberflutung droht, kann man hier doch gut den Fragen nachgehen: Wo liegen die Verknüpfungen von Kunst und Film? Wie sehr hat das “große Kino” die Videokunst beeinflusst? Und kann man nicht mal dieses surrende Geräusch abstellen?
Symposium anlässlich der Ausstellung
Am 3. September findet zwischen 13 und 20 Uhr ein Symposium statt, welches das Museum Ludwig und die Universität Köln gemeinsam veranstalten. Unter dem Titel “Aus Ferne und Nähe: Verschränkungen von Kunst und Kino um 1970″ soll ebenjenen Fragen nachgegangen werden, die sich auch den Besucher und Besucherinnen in der Ausstellung präsentieren. Eingeladen sind Kunsthistoriker, Filmemacher, Künstler und Kuratoren, das Programm findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Wir werden an dieser Stelle berichten.


[...] – Kunst und Kino. Von Philine Lissner [...]