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Aktuelles Alltag Studentenleben

Der Spagat zwischen Uni und Freizeit. Wie kriege ich alles unter einen Hut?

Zwischen FOMO (Fear of missing out) und Pflichtgefühl. Der Unialltag kann gleichzeitig aufregend und unfassbar anstrengend sein. Ein Problem, mit dem sich viele Studierende irgendwann auseinander setzen müssen. 

von Alexa Schröcker 

Immer wieder hört man, dass das Studium die schönste Zeit im Leben ist. Nie wieder kann man seine Zeit so flexibel einteilen und die Freiheiten der Studienzeit genießen. Doch der Alltag sieht oftmals anders aus: plötzliche Verantwortung, Prüfungsstress und Leistungsdruck. Seitenlange To-Do-Listen, deren Anblick ein flaues Gefühl im Magen bereiten und Gewissensbisse bei zu langen Mittagspausen gehören zum Studierendenleben genauso dazu wie wilde Partys und spontane Wochenendtrips.

Neuer Lebensabschnitt – neue Herausforderungen

Zugegeben, vor allem das erste Semester ist aufregend wie kaum etwas zuvor. Die erste eigene Wohnung, eine unbekannte Stadt und viele neue Menschen stellen so gut wie jeden Studienanfänger vor die ein oder andere Herausforderung. Und an Herausforderungen wächst man ja bekanntlich. Gleichzeitig darf trotz der neu gewonnenen Freiheiten natürlich nicht vergessen werden, dass das Studium in erster Linie als Grundlage für die berufliche Zukunft dient. Dieser Spagat zwischen Lernstress und Freizeit beschäftigt viele Studierende früher oder später. Auf der einen Seite steht die Angst, etwas von dieser spannenden Zeit zu verpassen. Auf der anderen Seite stehen gute Noten und berufliche Erfahrungen, die in der Zukunft nützlich sein können. Alles unter einen Hut zu bringen gestaltet sich oft als Herausforderung.

Die richtige Organisation ist entscheidend 

Das richtige Zeitmanagement kann dabei helfen, den vielen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu gehört auch, Termine und Abgaben im Voraus einzuplanen, damit keine bösen Überraschungen warten. Es kann außerdem hilfreich sein, Freizeitveranstaltungen genauso festzuhalten wie Univeranstaltungen. So kommt nichts zu kurz.  Am besten ist es, alles in einen Kalender einzutragen, sodass alle anstehenden Termine auf einen Blick erkennbar sind. Außerdem ist es wichtig, Prioritäten zu setzen. Im Laufe des Studiums fällt es leichter zu erkennen, an welcher Stelle es angebracht ist, einen gewissen Anteil der Freizeit für die Uni zu opfern. Wie bei allem im Leben ist Balance das Stichwort.

Uni – Freund oder Feind? 

Außerdem ist es wichtig, die Uni nicht zu verteufeln. Ja, Klausurphasen sind stressig, anstrengend und man hat das Gefühl den ganzen Tag lang nichts anderes als den Lesesaal der Bibliothek zu sehen. Aber man darf nie vergessen, dass man nicht alleine in dieser Situation ist. Lerngruppen oder gemeinsame Kaffeepausen mit Freunden tragen maßgeblich dazu bei, den Lernalltag angenehmer zu gestalten. Und zu guter Letzt: Jeder hat Momente, in denen nicht alles so läuft, wie man sich das vorstellt. Für jedes Problem gibt es eine Lösung und die Klausurphase ist auch irgendwann vorbei.

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