Der Black Friday 2018 war auch in diesem Jahr in Deutschland das grösste Shopping Event
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Der Black Friday in Deutschland

Was ist der Black Friday?

Der Black Friday bezeichnet ein großartiges Rabattevent für alle Shopping-Begeisterten. Der Begriff stammt aus den USA, wo in jedem Jahr am Tag nach Thanksgiving die Läden in den Innenstädten mit unschlagbaren Preisen das Weihnachtsgeschäft einläuten. Längst ist der Black Friday auch in Deutschland bekannt – und das Event wird jedes Jahr größer. Weitere Informationen zum Black Friday gibt es auch auf Wikipedia.

Wie kam der Black Friday nach Deutschland?

Apple brachte 2006 den Black Friday nach Deutschland. Die Kultmarke aus Kalifornien bot ihre aus den USA bekannten Black Friday Angebote damals erstmalig auch in den deutschen Apple-Stores und im Online-Shop an.

Normalerweise senkt der amerikanische Smartphone- und Tablet-Hersteller seine Preise selten. Der Black Friday stellt also eine echte Schnäppchen-Ausnahme dar, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Für Shopping-Fans bedeutet der Black Friday seitdem immer mehr günstige Angebote und für die Händler enorme Umsätze. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnete 2018 mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro am Black Friday und Cyber Monday.

Die Deutschen misstrauen dem Black-Friday-Wahnsinn

Bei Rabatt-Events wie dem Black Friday sind deutsche Käufer vergleichsweise skeptisch. Viele glauben an Trickserei bei den vermeintlichen Schnäppchenpreisen. Trotzdem nutzen sie die Events zu ihren Gunsten.

Den Black Friday kennt hierzulande mittlerweile jeder, aber die Deutschen bewahren eine gesunde Portion Skepsis gegenüber einer besinnungslosen Rabattschlacht. Einer Studie der Beratungsfirma Simon Kucher zufolge können zwar 99 Prozent der Deutschen mit Internetanschluss mit Begriffen wie Black Friday, Cyber Monday und ihren zahllosen Varianten etwas anfangen; der Handelsverband kam auf 90 Prozent Bekanntheitsgrad.

42 Prozent halten Rabatte für wenig glaubwürdig

„Die Mehrheit der Kunden mag zwar Schnäppchen, aber so sehr auch wieder nicht, dass sie dafür große Anstrengungen aufwenden wollen, um das beste Angebot zu finden“, heißt es. Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, den Wecker zu stellen, um Rivalen beim Run um den besten Kauf zuvorzukommen. 15 Prozent meldeten sich bei einem der unterschiedlichen Newsletter an, um nichts zu verpassen.

Die lockere Einstellung gegenüber den Blitzangeboten mag auf die rationale Einschätzung zurückgehen, dass künstlicher Zeitdruck oft nicht zu optimalen Deals führt, sondern zu unüberlegten Käufen verführt, wie Verbraucherschützer warnen. Ohnehin haben die Konsumenten eine gehörige Portion Skepsis beim Thema Rabatte entwickelt. Die Warnungen, wonach Händler teils unrealistisch hohe „unverbindliche Preisempfehlungen“ statt tatsächlicher Marktpreise als Messlatte für ihre Prozentangaben wählen, sind offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen.

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