Verbraucherzentrale Bundesverband, Infografik: Die größten Datenkraken | druckfähige Auflösung zur Verwendung | vzbv 2015, CC BY 2.0
Aktuelles Alltag

Datenkraken – Nichts bleibt verborgen

Datenkraken sammeln alles über uns. Von Telefonnummern, Adressen bis zu Tagesabläufen und unseren Vorlieben. Die größten und am häufigsten genannten Sünder sind sind Facebook, Google oder Amazon. Diese Seiten legen ganze Persönlichkeitsprofile an, die für verbesserte Verkaufssituationen genutzt werden. Prinzipiell sammelt jede Seite Daten über uns mit Hilfe von Cookies, Temporären Dateien, unseren Suchanfragen etc.

Auch über unsere Smartphones geben wir viele Daten preis. Das Portal surfer-haben-rechte.de Informiert darüber, wie wir Beispielsweise über das Google System Android und die vorinstallierten Apps, unser ganzes Leben ausleuchten. Doch auch wenn wir einkaufen, Nachrichten schreiben oder das Kino besuchen. Täglich werden Information über uns abgefragt.

Das erwähnte Portal und die Verbraucherzentrale raten, egal ob auf dem Handy bei Facebook oder anderen Plattformen, die Privatsphäreeinstellungen zu überprüfen. Auf diese Weise lässt sich bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, wer welche Daten von uns einsehen kann. Ebenfalls ratsam ist das Surfen über das Private Browser Fenster. In diesem Modus werden keine Cookies, die Chronik und andere Informationen gespeichert.

Vor der Datenkrake Google kann man sich ebenfalls schützen. Erst kürzlich führten die Änderungen der AGBs der Suchmaschine zu einer großen Diskussion in den Medien. Als einfache Alternative bieten sich Suchmaschinen wie Startpage.com oder ixquick.com an. Diese Seiten arbeiten ohne zielgerichtete Werbung. Suchbegriffe werden nicht durch einen Algorithmus gefiltert oder gespeichert. Der Vorteil: Beide Seiten greifen auf Google zurück und liefern dieselbe Fülle an Ergebnissen.

In Zukunft werden wir noch mehr über uns verraten

Fakt ist, dass es für uns immer schwieriger wird, unsere Daten vor anderen zu verbergen. Überall werden sie aufgezeichnet, um Erkenntnisse über unser Konsumverhalten zu liefern. Um uns so gut wie möglich zu schützen, sollten wir uns in erster Linie des Öfteren fragen, welche Daten wir wie weitergeben und welche wir lieber für uns behalten möchten.

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