Von Jessica Einspänner, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Es ist beschlossen: Kultusminister und Hochschulrektoren wollen die umstrittenen Bachelorstudiengänge ändern. Die Arbeitsbelastung der Bachelorstudenten ist sehr hoch. Allseits klagen die Studierenden über Hektik und Stress. Künftig soll alles besser werden. Die Fülle des Stoffs soll reduziert und überdacht, der Druck abgebaut, die starre Verschulung gegen Mobilität ersetzt werden. Worüber bisher nur leise diskutiert wird: Eine Entzerrung der Stoffmenge in acht statt sechs Semester würde vielleicht Linderung verschaffen.
mehr »
Von Marianne Seelmann, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Die anhaltenden Proteste der Studierenden gegen die schlechten Studienbedingungen zeigen, dass sich das deutsche Hochschulwesen in einer Krise befindet. Der Sammelband “Die bedingte Universität. Die Institution der Wissenschaft zwischen Sachzwang und Bildungsauftrag” setzt sich kritisch mit dem aktuellen Zustand des deutschen und europäischen Hochschulwesens auseinander. Im Fokus steht die Identitätskrise der Universität als Institution akademischer Freiheit einerseits und ihre Bedingtheit durch die momentanen Umstrukturierungsprozesse andererseits. mehr »
Von Philine Lissner, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Mit dem Beitritt zum Bologna-Prozess haben sich bisher 46 europäische Staaten daran gemacht, die internationale Vergleichbarkeit von Studiengängen und Abschlüssen zu verbessern. Als Schlüsselinstrumente dienen hier das ECTS-Leistungspunktesystem, die Gliederung in ein insgesamt 10-semestriges Bachelor- und Masterstudium und die Strukturierung in einzelne Module. De facto sind aber Klagen zu hören: zum Beispiel sind die einzelnen Module oft so universitätsspezifisch, dass es sogar beim Hochschulwechsel innerhalb eines Bundeslands Schwierigkeiten gibt . Die wirklich interessante Frage muss also lauten: Wie sieht das neue europäische Studiensystem im interkontinentalen Vergleich aus? mehr »
Von Philine Lissner, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Mit der BA-/MA-Reform hat ein Stück Zwang Einzug in die Hörsäle gehalten: der Zwang zur koerperlichen Präsenz. In den meisten Fächern besagt die neu eingeführte Regel, dass alle Studierenden jederzeit ihre Anwesenheit nachzuweisen haben. Ausnahmen gelten nur zwei Mal pro Semester, wer öfter unentschuldigt fehlt, wird nicht zur Prüfung zugelassen. mehr »
Von Jessica Einspänner, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Es ist soweit. Ab diesem Jahr soll durch die Einführung eines zweistufigen Abschlusssystems ein einheitlicher, europäischer Hochschulraum geschaffen werden, dem sich mittlerweile 47 Nationen angeschlossen haben. Die Bachelor-Studenten müssen schneller lernen, effektiver arbeiten und starten früher ins Berufsleben als ihre Diplom-Kollegen. Welchen Vorteil bringt die Verkürzung der Regelstudienzeit? mehr »
Von Marianne Seelmann, am Sonntag, 7. März 2010, 20:32 Uhr
Mit dem bundesweit ersten Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus startete vor rund vier Jahren die Business and Information Technology School (BiTS) in das Sommersemester 2006. Viel hat man sich von den neuen Studiengängen Bachelor und Master versprochen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses entwickelt wurden. Doch wie sieht es heute an den deutschen Universitäten und Hochschulen aus? Sind die einst von der Politik so vielversprechend bebilderten Szenarien auch Wirklichkeit geworden? Ein Zwischenfazit scheint angebracht. mehr »
Von Jessica Einspänner, am Dienstag, 23. Februar 2010, 0:43 Uhr
Um die Universität, wie sie heute ist, zu begreifen, hat sich Zeit-Online-Reporter Ulrich Greiner, auf Erkundungstour begeben. Er selbst stammt noch aus früheren Studienzeiten und möchte nun verstehen, wieso Studis in der Vorlesung sich trauen, Fragen zu stellen, wieso die Frauen hier nicht mehr stricken und was diese Credit Points eigentlich sind. Unser Blick des Tages vom 23.02.2010 >>
Von Philine Lissner, am Donnerstag, 7. Januar 2010, 10:25 Uhr
Es ist ja klar: Wer nicht als Digital Native geboren wurde, muss den Umgang mit Computer und Internet noch trainieren. Auch wenn in der relativ homogenen Gruppe der Studierenden nicht von einer digitalen Kluft zu sprechen ist, stößt man doch gelegentlich auf Wissens- und Kompetenzunterschiede, die erstaunen. Um solche Abstände zu verringern, liegt die kurrikulare Vermittlung nahe. Allerdings stehen die neuen Medien längst nicht an allen Instituten auf dem Semesterplan. mehr »
Von Jessica Einspänner, am Donnerstag, 7. Januar 2010, 10:25 Uhr
Gebannt blicken wir in den flimmernden Bildschirm, noch ein Frame… Zack, Schnitt ist gemacht, der Matchcut geht auf. Nochmal zurückspulen, Übergang anschauen wie die Kamera durch die Straßen von New York fliegt – Matchcut zu Tonys Laden, wo Leon der Profi gerade seinen Killerauftrag erhält. Da dreht sich mein Tutor zu mir um „Mensch Mahelia, hast du nicht Lust bei uns zu arbeiten? Weibliche Unterstützung könnten wir gut gebrauchen!“ Zack, war ich drin.
mehr »
Von Jessica Einspänner, am Sonntag, 6. Dezember 2009, 12:04 Uhr
von Marlena Stöhrmann
Es ist 1:40 Uhr nachts und ich wache auf dem Sofa auf. Von der Tagesschau habe ich noch nicht einmal die Hälfte mitbekommen. Alles tut weh. Dabei wollte ich doch noch 30 Seiten für gegenwartssprachliche Linguistik lesen und mich für das Seminar in Medienkommunikation besonders gut vorbereiten. mehr »
Von Jessica Einspänner, am Sonntag, 6. Dezember 2009, 12:04 Uhr
Von Almut Rademacher
Wenn jung und alt aufeinander treffen, führt das manchmal zu großen Missverständnissen. Auch an der Uni Bonn kommt es jeden Tag zu solchen Situationen. Gasthörer fortgeschrittenen Alters und die jüngeren Studierenden sitzen gemeinsam in Vorlesungen. Wir sehen nun beide Seiten der Medaille .
mehr »
Von Philine Lissner, am Samstag, 28. November 2009, 16:38 Uhr
Noch immer tut sich einiges in der Uni Bonn. Nachdem in den letzten Wochen mehrfach Hörsäle besetzt, geräumt und wieder besetzt wurden, treten nun vermehrt auch andere Aktionsformen zutage. Aktuelle Berichte liefert bonncampus FM – unser Blick des Tages vom 29.11.2009
|
Die März-Ausgabe In diesem Monat widmen wir uns dem Bachelorstudium als Leitthema. Wie wär's mit acht statt wie bisher mit sechs Semestern? Hat man als Bachelorstudi eigentlich noch Zeit für Hobbies und wo bleibt das freie Denken? Geh in den Durchblick!
|