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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Leben</title>
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	<description>studentisches medienmagazin</description>
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		<title>Same Same….</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Richtarski</dc:creator>
				<category><![CDATA[April 2010: Raus!?]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Raus]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p>
<p>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6">Same Same….</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5337" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5337" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/schwimmendermarkt_vietnam"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6"><img class="size-medium wp-image-5337" title="SchwimmenderMArkt_Vietnam" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/SchwimmenderMArkt_Vietnam-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></a><p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p></div>
<p><strong>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</strong><span id="more-5118"></span></p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen und überlegen. Ein Visum für Vietnam habe ich jedenfalls schon mal in der Tasche.</p>
<p>Zur Beruhigung meiner Eltern habe ich mal im Internetforum <a href="http://www.joinmytrip.de/" target="_blank">Join my Trip</a> herumgeforscht und tatsächlich ein Mädel gefunden, das genau zur gleichen Zeit alleine in Asien unterwegs sein wird- social networks- danke dafür! Ohne viel darüber nachzudenken habe ich sie angerufen und tatsächlich war da gleich eine große Sympathie von beiden Seiten aus. Also hat man sich kurz und gut dazu entschlossen, sich in Bangkok zu treffen und zusammen loszuziehen. Mal so in den Norden von Thailand…</p>
<p>Zu uns gesellt sich noch ein männlicher Mitreisender, auch über Join my Trip- und es kann losgehen! Mit dem Zug in der dritten Klasse tingeln wir nach Norden. Die ersten Eindrücke sind faszinierend: alte Tempel wohin man nur schaut. Elefanten auf der Straße, Berge und fliegende Händler! Langsam wird mir bewusst, dass ich wirklich raus bin. Raus aus dem Alltag, raus aus dem verschneiten Winterdeutschland, raus aus der Uni und aus allen alteingesessenen Gewohnheiten. Erstaunlich ist es schon, wie sehr man sich und seine Bedürfnisse an die Umgebung anpasst. Essen an Straßenständen, schlafen auf einfachsten Bambusmatten, das Handy hab ich erst gar nicht mehr angemacht und Internet gibt’s nur alle paar Tage mal… dacht ich mir!</p>
<p><strong>Elefanten auf der Strasse, Berge und fliegende Händler</strong></p>
<div id="attachment_5338" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5338" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/inselthailand"><img class="size-medium wp-image-5338" title="INselThailand" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/INselThailand-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Thailand</p></div>
<p>Naja nicht ganz. Meine romantische Vorstellung vom Basic-Backpacker wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Der technische Fortschritt hat auch die Backpackerszene erwischt. Im Zug, im Bus, im Café…überall sehe ich Menschen mit kleinen Netbooks oder iPhones, wie sie im Internet surfen, skypen, bloggen. Wi-Fi gibt’s nämlich überall- meistens kostenlos. Und trotzdem schwebt über dem Ganzen der Duft der Freiheit. Klar, Menschen können nun in Echtzeit posten, dass sie gerade auf einem Elefanten durch den Dschungel reiten, oder mit Delfinen in den Sonnenuntergang segeln. Aber was bringt das schon, außer vielleicht einige „i Like“ Buttonklicks von den Freunden? Ich habe jedenfalls gemerkt, dass mir das nicht so viel gibt, ständig mein „Was machst du gerade?“ zu aktualisieren. Also gab es ab und zu eine Rundmail an Familie und Freunde und gut ist. Aber eigentlich soll das hier ja auch keine Social Media Kritik werden. Sondern eine Art Reisebericht. Doch aufgefallen ist mir das als aufmerksame Medienstudentin schon…</p>
<p>Also zurück zur Reise: Über Nordthailand nach Laos- das war die Route für die ersten zwei Wochen. Die vielen neuen Eindrücke wurden von mir schön altmodisch, handschriftlich in einem Tagebuch festgehalten.</p>
<p>In Laos angekommen, Visum erledigt, eine zweitägige Bootsfahrt auf dem Mekong vor uns- treffe ich ein Paar aus BONN. Tja, so kann’s gehen. Raus aus dem Alltag und der gewohnten Umgebung, mitten im Niemandsland zwischen Thailand und Laos… höre ich jemanden deutsch sprechen. Man kommt ins Gespräch und es dauert nicht lange bis wir feststellen, dass wir alle in Bonn studieren. Dies sollte nicht die letzte Bonner Bekanntschaft auf meiner Reise werden. Und obwohl es irgendwie seltsam ist, freut man sich wahnsinnig, Menschen aus der Heimat zu treffen. In Laos kommt dann auch spätestens der Punkt an dem man die Worte Hektik und Stress komplett vergisst. Wer mal richtig gechillte Menschen erleben will, der fahre nach Laos!</p>
<p><strong>Am anderen Ende der Welt und man trifft Bonner Studis</strong></p>
<p>Insgesamt sieben kurze Tage widmen wir diesem Land. Leider viel zu kurz, aber wir haben noch ungefähr 2500 Km vor uns, denn die Route hat mittlerweile eine Planung bekommen. Vietnam und Kambodscha müssen auf jeden Fall bereist werden. Meine Mitreisende und ich sind uns da völlig einig. Leider verlässt uns der männliche Begleiter an diesem Punkt. Vermutlich war er einfach von der weiblichen Planungs-Organisationswut überfordert. Auch kein Problem, schließlich war das der Deal: jeder macht das mit, worauf er Bock hat. Und so fährt er in den Süden und wir 24 Stunden durchgehend nach Hanoi.</p>
<p>Im Nachhinein nicht die beste Wahl. Der „VIP Nightbus“ entpuppte sich als altes, klappriges, überladenes Gefährt mit einem Loch im Dach (man frage sich wo? Na natürlich genau über unserem Sitzplatz!) und DAS dann 24 Stunden lang! Toll! Aber was uns nicht umbringt macht uns hart und so kommen wir doch recht unbeschadet nach Vietnam. Wo uns 15 Grad (kalt!!!) und strömender Regen in Hanoi begrüßen. Doch mittlerweile ist uns die asiatische Ruhe und Ausgeglichenheit komplett ins Blut übergegangen. Wir regen uns über nichts mehr auf. Denn eigentlich macht es auch keinen Sinn. Es klappt eh immer alles- auch wenn man mal etwas warten muss, oder nicht den westlichen Komfort bekommt. Das gehört einfach dazu.</p>
<div id="attachment_5339" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5339" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/tuktuk_laos"><img class="size-medium wp-image-5339" title="TukTuk_Laos" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/TukTuk_Laos-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Tuk Tuk in Laos</p></div>
<p>Hanois Highlight war das Ho-Chi-Minh Mausoleum. Jeder kann dort den mumifizierten Körper des für die Vietnamesen wichtigsten Mannes anschauen. Streng bewacht darf man in Zweierreihen um den Sarkophag herumlaufen. Stehen bleiben ist nicht erlaubt, dann kommen gleich Wachen mit Bajonetten und scheuchen die Menschen weiter. Wir laufen ehrfürchtig vorbei und ich bin froh wieder ans Tageslicht zu gelangen und der beklemmenden Atmosphäre zu entkommen.</p>
<p>Aber Hanoi hat natürlich auch unzählige angenehmere Seiten, die zu beschreiben hier den Rahmen sprengen würde. Eine andere angenehme Entwicklung war, dass mit uns wieder ein männlicher Begleiter reist. So kann auch jetzt dem seltenen, aber doch manchmal vorkommenden, weiblichen Gezicke wieder ein Gegenpol entgegengesetzt werden. Zu Vietnam bleibt einfach zu sagen, dass man hier den chinesischen Einfluss über Jahrhunderte hinweg sehen kann. Seidenlampions und chinesische Buddhas überall. Unsere Fahrt geht mit einigen Zwischenstopps weiter bis nach Saigon, die Küste entlang ca. 1700 Km. Die Hälfte der Reise ist im Mekong Delta vorbei und ich kann ein durch und durch positives Resümee ziehen. Jetzt bin ich wirklich raus!</p>
<p><strong>&#8220;Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland!&#8221;</strong></p>
<p>Das Vorhaben einen Tauchkurs zu machen treibt uns weiter an die Küste Kambodschas. Zu Dritt landen wir auf einer kleinen Insel, ohne Strom, mit einfachen Holzhütten. Von dort holt uns das Tauchboot jeden Tag ab und wir können uns nach drei Tagen „PADI-Open Water Diver“ nennen. Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland. Ich kann es nicht genau beschreiben, es ist einfach die Atmosphäre und vermutlich auch die krassen Gegensätze, die sich überall im Land offenbaren, die mich faszinieren. Täglich begegnet einem Armut und die traurige Geschichte dieses Landes. Das Regime der <a href="http://www.stern.de/politik/geschichte/rote-khmer-die-schreckensherrschaft-der-neuen-menschen-539148.html" target="_blank">roten Khmer </a>hat unermesslichen Schaden angerichtet, die Auswirkungen sind jetzt noch deutlich spürbar. Offensichtlich kann man es an den vielen Landminenopfern sehen. Immer noch ist das Land zu weiten Teilen vermint und es wird noch Jahrzehnte dauern bis es völlig frei von diesen menschenverachtenden Waffen ist. Und vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber besonders in den Augen der älteren Menschen sehe ich etwas Trauriges, Abwesendes und ich stelle mir vor welches Leid sie erfahren mussten. Ich kann nur empfehlen, das Buch „Der weite Weg der Hoffnung“ von Loung Ung zu lesen.</p>
<div id="attachment_5340" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5340" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/kinder_kambodscha"><img class="size-medium wp-image-5340 " title="Kinder_kambodscha" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/Kinder_kambodscha-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">spielende Kinder in Kambodscha</p></div>
<p>Trotz der vielen traurigen Dinge, die ich hier gesehen und erfahren habe, bin ich überwältigt von der Schönheit dieses Landes und von der unglaublichen Freundlichkeit der Menschen. Nach der Küste geht die Fahrt weiter zu den Ruinen von Angkor, ein bombastisches Überbleibsel der Khmer Kultur. Hier verlassen mich auch meine Mitreisenden, für sie geht es wieder zurück nach Deutschland. Ich darf mich glücklich schätzen und noch gute zwei Wochen reisen. Das Alleinsein genieße ich in vollen Zügen. Nach sechs Wochen endlich mal wieder alleine in einem Zimmer schlafen, das Bad für sich haben und seine Klamotten überall im Zimmer verteilen zu können! Nie hätte ich gedacht, dass das so toll sein kann. Zudem merke ich nach und nach, das alleine reisen eigentlich nur Vorteile hat. Man ist wirklich, wirklich unabhängig in seinen Entscheidungen und allein ist man sowieso nur wenn man will. Ich treffe in den zwei Wochen so viele interessante Menschen, verschiedensten Alters, mit unglaublichen Geschichten und tollen Lebenseinstellungen.</p>
<p>Die letzten Tage verbringe ich auf einer kleinen Insel im Golf von Thailand. Hier muss alles, wirklich alles, vom Festland hergefahren werden. Ich genieße noch einmal das raus-sein: raus aus der Zivilisation, Leben in einem kleinen Bambushüttchen am Strand. Mit ca. 15 anderen Menschen. Doch so langsam kommt auch der Tag näher, an dem ich mich an die Heimkehr gewöhnen muss. Ich checke das Wetter in Deutschland: 8. März 2010, Minus sechs Grad!!!! Ich will nicht! Hier sind es angenehme 30 grad, ich hab meine Hängematte und meine frische Kokosnuss (was ein Klischee!), aber leider keinen Cent mehr auf dem Konto… also holen mich ganz weltliche Dinge wieder rein, in den Alltag…</p>
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		<title>Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[März 2010: Das Bachelorstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Geocache]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnitzeljagd]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/auf-der-jagd-nach-dem-verlorenen-cache">Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/auf-der-jagd-nach-dem-verlorenen-cache"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4832" title="geochaching suchen" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/geochaching-suchen-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen Jahren, in Form des sogenannten Geocaching, ein großes Revival unter Erwachsenen.<span id="more-4407"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">An trüben Sonntagen verkriechen sich die meisten Menschen am liebsten hinter dem Fernseher oder einem guten Buch. Doch Anderen ist das schlichtweg zu langweilig. Sie sind lieber auf den Straßen und in den Wäldern unseres Landes unterwegs um dort das moderne Abenteuer zu suchen. Sie sind auf der Jagd nach dem verlorenen Cache.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit GPS-Empfänger über Stock und Stein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort Geocaching hat seinen Ursprung im Griechischen und Englischen. &#8220;Geo&#8221; bedeutet soviel wie Erde und ein &#8220;cache&#8221; ist ein geheimes Lager. Die geheimen Lager in der Erde werden nicht wie früher mithilfe von irreführenden Tipps gefunden, sondern durch handfeste GPS-Koordinaten. Die Koordinaten werden über ein Handy oder durch einen GPS-Empfänger ermittelt und im Internet veröffentlicht. Anschließend können sie dann wieder mit Hilfe eines GPS-fähigen Empfängers gesucht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Geocache, auch kurz Cache genannt, ist das ursächliche Ziel der Suche. Ein Cache ist ein kleiner, meist wasserdichter Behälter. Darin befindet sich ein Logbuch und ein Tauschgegenstand.  Doch kein Spiel kommt ohne Regeln aus und so ist es auch bei der digitalen Schnitzeljagd. Übersteigt der Wert des entnommenen Gegenstandes den des Hinterlassenen, so wird dies als Downtrading bezeichnet. Der Downtrade ist in Geocacher-Kreisen verpönt. Es gilt der Grundsatz &#8220;Trade up, trade equal or don&#8217;t trade&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fantasie sind bei diesem Spiel fast keine Grenzen gesetzt &#8211; aber eben nur fast. Was wenn ein Kind den Cache findet oder er erst nach mehreren Wochen gefunden wird? Caches sollten keine verderblichen Gegenstände wie Lebensmittel oder Objekte enthalten, die nicht jugendfrei sind. Aber auch zeitlich begrenzte Artikel, wie Gutscheine, sind ungeeigenet als Inhalt eines Caches.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Nimm Zeugs heraus und hinterlasse Zeugs&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits Mitte der 1990er Jahre , mit Entwicklung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System" target="_blank">GPS-Technologie</a>, wurde Geocaching in frühen Formen betrieben. Das Spiel in der heutigen Form initiierte der US-Amerikaner Dave Ulmer, damals unter dem Namen &#8220;The great American GPS Stash Hunt&#8221;. Er wollte ein weltweites Spiel starten, bei dem man an besonderen Orten Behälter mit Tauschobjekten und einem Logbuch versteckt. Als Regeln formulierte er „Get some Stuff, Leave some Stuff“ – „Nimm Zeugs heraus, hinterlasse Zeugs“. Aus dieser fixen idee wurde ein weltweiter Hype mit mehr als 900.000 aktivierten Caches.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Internetseiten wie <a href="http://www.geocaching.de/">http://www.geocaching.de/</a> oder <a href="http://www.geocaching.com/">http://www.geocaching.com/</a> treffen sich Geocacher aus Deutschland und der ganzen Welt um Ihre Caches einzutragen und sich Koordinaten auszutauschen.  Überall in unserer Umwelt können sich Caches verstecken. Egal ob an der Bushaltestelle oder neben dem Fußballfeld des Heimatvereins- man muss sie nur finden. Wie Indiana Jones im Alltag kann man sich bei dieser Freizeitbeschäftigung fühlen, ohne jedoch sein Leben aufs Spiel setzen zu müssen.</p>
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		<title>James Camerons AVATAR und der 3D-Film</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/james-camerons-avatar-und-der-3d-film</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 07:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit 1997 hat James Cameron keinen Film mehr produziert. TITANIC war damals der teuerste Film der Kinogeschichte, und sicherlich auch einer der erfolgreichsten. Camerons jüngstes Projekt ist der 3D-Animationsfilm AVATAR, für welches weder Kosten noch Zeit noch Mühen gescheut wurden. Doch was ist dran am Hype um AVATAR? Wertet die Dreidimensionalität das Medium auf oder <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/james-camerons-avatar-und-der-3d-film">James Camerons AVATAR und der 3D-Film</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 1997 hat James Cameron keinen Film mehr produziert. TITANIC war damals der teuerste Film der Kinogeschichte, und sicherlich auch einer der erfolgreichsten. Camerons jüngstes Projekt ist der 3D-Animationsfilm AVATAR, für welches weder Kosten noch Zeit noch Mühen gescheut wurden. Doch was ist dran am Hype um AVATAR? Wertet die Dreidimensionalität das Medium auf oder ist das Ganze nur Effekthascherei und ein überkommerzieller Versuch, die Menschen weg von ihren Laptops und wieder in die Kinosäle zu locken? </strong></p>
<p><strong><span id="more-3153"></span></strong></p>
<p><em>Von Max Link <a href="http://www.avatar-derfilm.de/"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/james-camerons-avatar-und-der-3d-film"><img class="alignright size-medium wp-image-3154" title="Avatar" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/Avatar-300x169.jpg" alt="Avatar" width="300" height="169" /></a></a><br />
</em></p>
<p>3D Kino oder Fernsehen ist ja keine Neuheit. Wer einmal zurückdenkt, wird in diesem Zusammenhang vielleicht auf längst vergessene (Kindheits-)Erinnerungen stoßen. Ich erinnere mich da zum Beispiel an die 3D-Brillen, die ab und an einer Fernsehzeitschrift beigelegt waren, immer dann, wenn sonntagabends die mehr oder minder spektakuläre 3D-Dokumentation über Dinosaurier oder dergleichen angekündigt war.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Technikeinsatz &#8211; von der Produktionsfirma genötigt</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Ein ähnliches Phänomen, wie man es zur Zeit um AVATAR beobachten kann, spielte sich bereits Mitte der 50er Jahre ab. Da versuchte man nämlich auch den vorm Fernseher müde gewordenen Mann wieder ins Kino zu bekommen. Und wie machte man das? Richtig, man produzierte 3D-Filme. Natürlich war die Technik damals noch nicht so ausgereift wie heute, und der Effekt war nicht nur das Mittel, sondern meist auch der Zweck. Als Alfred Hitchcocks <em>Dial M for Murder</em> (Bei Anruf Mord) 1954 in den amerikanischen Kinos anlief, hatte sich die Euphorie um die Dreidimensionalität bereits gelegt, und der Film wurde, obwohl in 3D gedreht, nur in einer 2D-Version gezeigt. Der große Meister des Suspense stand der Technik übrigens skeptisch gegenüber, wurde allerdings von der Produktionsfirma genötigt sie zu benutzen.</span></strong></p>
<p><strong>Ein Dorn im Auge der Filmindustrie</strong></p>
<p>Und nun? Wir schreiben das Jahr 2009 – der Begriff Web 2.0 ist wohl unter den meistgenannten dieses Jahres. Die kaum mehr wahrgenommene Digitalisierung unseres Lebens hat natürlich auch eine Auswirkung auf die Kinolandschaft, sprich Hollywood. Auf diversen Internetplattformen werden – wenn auch illegal – aktuelle Kinofilme zum Stream bereitgestellt. Das ist bequem, das ist kostenlos. Noch einfacher gesagt: Was 1953 das Fernsehen war, ist 2009 das Internet: Ein Dorn im Auge der Filmindustrie. Aber Hollywood hat, so scheint es, aus den Fehlern der Geschichte gelernt. Und das ist wohl zu einem sehr großen Teil James Cameron und seinem AVATAR geschuldet.</p>
<p><strong>Die Story</strong></p>
<p>Die Geschichte von diesem ist schnell erzählt, vielleicht nebensächlich, und wahrscheinlich sogar für Kitschfans zu pathetisch. Aber das muss so sein, nur so kann ein solcher Film funktionieren. Der beinahe zur Floskel verkommene Ausspruch, dass der Inhalt sich der Form anpasse, wäre hier richtig. Wie dem auch sei. Sagen wir einfach, es geht um Gut und Böse und die Sympathien sind klar verteilt.</p>
<p>Die Handlung spielt im Jahre 2154 auf dem Planeten Pandora. Dieser ist die Heimat des Naturvolks der Na’vi, und wird von den bösen Erdenbewohnern (im Film: die Himmelsmenschen) ausgebeutet. Es gibt allerdings auch einige gute Menschen. Diese sind Wissenschaftler und haben Apparaturen entwickelt, die es einem Lebewesen ermöglichen, seinen Geist, in einen anderen Körper – den Avatar – zu transformieren.</p>
<p><strong>Höhere Ebene des Sich-Selbst-Vergessens</strong></p>
<p>Entscheidend für die Qualität von AVATAR ist, wie der Film die 3D Technik einsetzt. Pandora ist ein eigenes Universum, mit einer eigenen Sprache, und vor allem einer eigenen Flora und Fauna. Die Dreidimensionalität des Films ermöglicht es dem Zuschauer, diese Welt zu erleben, beinahe zu fühlen. Die Technik ist hier Mittel zu einem höheren Zweck und vielleicht am besten oxymorisch mit auffällig-unauffällig beschrieben. Als Betrachter erfreut man sich an der Schönheit des Bildes, und gleichzeitig vergisst man, dass das Bild Bild ist. Man wird auf eine höhere Ebene des Sich-Selbst-Vergessens geführt, höher als dies jemals möglich war. Und dies funktioniert nur dadurch, dass die Geschichte in 3D erzählt wird.</p>
<p>James Cameron läutet mit AVATAR eine neue Ära des Kinos ein. Eine alte neue Art des Sehens und der Selbstauflösung. Und solange die Heimtechnik nicht auf diesem Stand der Möglichkeiten ist, ist AVATAR wohl nichts weniger als die vorläufige Befreiung Hollywoods aus den Fesseln des Internets.</p>
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		<title>Bachelor mit Kind</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/bachelor-mit-kind</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinerziehend]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Marlena Stöhrmann</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist 1:40 Uhr nachts und ich wache auf dem Sofa auf. Von der Tagesschau habe ich noch nicht einmal die Hälfte mitbekommen. Alles tut weh. Dabei wollte ich doch noch 30 Seiten für gegenwartssprachliche Linguistik lesen und mich für das Seminar in Medienkommunikation besonders gut vorbereiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlafen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/bachelor-mit-kind">Bachelor mit Kind</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Marlena Stöhrmann</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist 1:40 Uhr nachts und ich wache auf dem Sofa auf. Von der Tagesschau habe ich noch nicht einmal die Hälfte mitbekommen. Alles tut weh. Dabei wollte ich doch noch 30 Seiten für gegenwartssprachliche Linguistik lesen und mich für das Seminar in Medienkommunikation besonders gut vorbereiten.<span id="more-2636"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schlafen die Kinder? Mist &#8211; der Große hustet wieder so schlimm.<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/bachelor-mit-kind"><img class="alignright size-medium wp-image-2748" title="marlena stöhrmann mutter_kind" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/marlena-stöhrmann-mutter_kind3-211x300.jpg" alt="marlena stöhrmann mutter_kind" width="211" height="300" /></a> Ich schalte den Fernseher aus, bereite die Schulranzen und das Frühstück für morgen früh vor. Morgen früh, das heißt in vier Stunden und 20 Minuten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meine Fehlzeiten sind schon ausgeschöpft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin 28, Studentin und alleinerziehende Mama von drei Kindern zwischen drei und acht Jahren. Vor Studienbeginn dachte ich: &#8220;Wie gut, dass es den Bachelor gibt!&#8221; So sind es nur noch drei anstatt viereinhalb Jahre bis zum Abschluss.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach zwei Monaten an der Uni stellt sich heraus, dass es komplizierter ist als gedacht. Das Arbeitspensum ist enorm. Der Stoff zu viel. Meine Fehlzeiten in zwei Vorlesungen sind ausgeschöpft und Weihnachten steht vor der Tür.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wann höre ich auf, eine gute Mutter zu sein?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie viel Verständnis kann ich erwarten? Sind Plätzchenbacken im Kindergarten und Theateraufführungen in der Schule wirklich akzeptable Gründe für mein Fehlen? Wann höre ich auf, eine gute Mutter zu sein und wann fange ich an, eine bessere Studentin zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Freunde und Kommilitonen klopfen mir auf die Schulter und bewundern mich: &#8220;Mensch, wie schaffst du das bloß?&#8221;. „Gute Frage!“ denke ich mir und lächle nur betreten. Schon nach zwei kurzen Monaten frage ich mich, ob ich meinem Anspruch als Studentin gerecht werden kann, wenn ich eine gute Mutter sein will.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alles hängt an einem dünnen Faden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß, ich bin ein Härtefall. Doch inwieweit darf ich auf Verständnis hoffen? Wie schmal ist der Grat wirklich? Alles hängt an einem dünnen Faden. Mein Unileben hängt von meiner Nachbarin und von meiner Babysitterin ab. Und davon, was der Tag mit sich bringt. Doch meine Unileistung hängt mit mir.</p>
<p style="text-align: justify;">2:24 Uhr. Noch drei Stunden und ein bisschen. Beim Einschlafen gehe ich noch einmal in Gedanken durch, ob alles erledigt ist und denke wieder an die 30 Seiten in Linguistik. Ich frage mich, ob ich wohl mit dem Tempo des Bachelorstudiums mithalten kann? Solange die Atemlosigkeit nicht zum Herzstillstand führt&#8230;.</p>
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		<title>Ein halbes Hähnchen, bitte!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">von Nadine Preibisch</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Studium beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt, in einer neuen Stadt, unter neuen Menschen und: mit einer neuen Sprache! In Bonn gibt es zahlreiche Studenten, die nicht hier aufgewachsen sind. Jeder hat seine „alte Sprache“ und lernt hier eine „Neue“. Kannst du diese „Sprachen“ verstehen? Wirst du <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/ein-halbes-hahnchen-bitte">Ein halbes Hähnchen, bitte!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>von Nadine Preibisch</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit dem Studium beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt, in einer neuen Stadt, unter neuen Menschen und: mit einer neuen Sprache! In Bonn gibt es zahlreiche Studenten, die nicht hier aufgewachsen sind. </strong><strong>Jeder hat seine „alte Sprache“ und lernt hier eine „Neue“. Kannst du diese „Sprachen“ verstehen? Wirst du verstanden? Oder versteht ihr jeweils nur Bahnhof und wundert euch, wie unterschiedlich „das Deutsche“ sein kann?<a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/nadine-preibisch_halbes_haenchen.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/ein-halbes-hahnchen-bitte"><img class="alignright size-medium wp-image-2639" title="nadine preibisch_halbes_haenchen" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/nadine-preibisch_halbes_haenchen-300x231.jpg" alt="nadine preibisch_halbes_haenchen" width="300" height="231" /></a></a><em><span id="more-2638"></span></em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mark Twain behauptete seinerzeit, man brauche 30 Jahre um die deutsche Sprache zu erlernen. Er widmete sich dem Thema in einem Aufsatz, den er <a href="http://www.crossmyt.com/hc/linghebr/awfgrmlg.html">„The Awful German Language“ </a>nannte. Passend, mag mancher Ausländer meinen. Doch wie steht es mit den Inländern? Verstehen sie einander?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Halve Hahn vs. Broiler</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Germanistik-Studentin im ersten Semester berichtete mir von dem Begriff „ein halve Hahn&#8221;. Er bezeichnet im Rheinland ein Käsebrötchen. Ihr Bekannter aus Mecklenburg-Vorpommern habe den Begriff jedoch mit einem „halben Hähnchen“ verwechselt, als er sein Wissen über die rheinischen Begrifflichkeiten zu demonstrieren versuchte. Damit hat er letzten Endes wenig demonstriert, sondern sich schlicht blamiert. Leider ist „ein halbes Hähnchen“ auch hier zu Lande genau das, was es zu sein scheint: ein halber Broiler.</p>
<p style="text-align: justify;">Broiler? Ja, Broiler. So würde der Bekannte aus Mecklenburg-Vorpommern das Hähnchen nennen, doch wieder verstünde ihn hier niemand. Welche Verwirrungen so ein knuspriges Federvieh doch auslösen kann! Wäre man ein Huhn, man würde in der Pfanne verrückt!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dialekte fallen auf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Andere Erstsemester erzählten, sie werden ab und zu schief angeschaut, wenn sie ihre „alte Sprache“ aus der Heimat verwenden. So begrüßt eine Studentin ihre Kommilitonen noch immer mit dem in Niedersachsen gebräulichlichen „Moin“ und einem anderen Studenten sind jene Sachen „lachs“ die dem gemeinen Bonner „egal“ wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kommt auch mir bekannt vor, die ich regelmäßig mit „viertel eins“ antworte, wenn ich nach dem Vorlesungsbeginn gefragt werde. Das Vorlesungsende gebe ich entsprechend mit „dreiviertel drei“ an. Meine Kommilitonen verwirrt das, aber sogleich denken sie: „Oh, interessant! Sie kommt nicht von hier“ und man kommt ins Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache erst an.” (Christian Morgenstern)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jemand erzählte mir, dass man in Baden-Württemberg nicht „Halt mal!“ sondern „Heb mal!“ sagt. Und man geht nicht in den Bus oder zum Bus, sondern „aufn Bus“. Von solchen Beispielen gibt es Unmengen! Wie wollte man also Dialekten während des Studiums ausweichen? Man unterhält sich schließlich mit seinen Kommilitonen, Dozenten, Tutorien-Leitern und so weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sprachen lernen ohne Auslandssemester</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Praktisch am Lernen der Dialekte ist, dass ihr kein Auslandssemester einlegen braucht und ihr müsst auch nicht ins Sprachlernzentrum gehen. Unterhaltet euch einfach weiter mit euren Kommilitonen! Ihr werdet auf Überraschungen stoßen. Und wenn ihr meint, schon alles zu wissen, sagt mal:</p>
<p style="text-align: justify;">Wisst ihr zum Beispiel, was „Klötenköm“ ist? Schon mal von „Plinsen“ gehört? Habt ihr „Fleischpflanzerl“ gegessen? Oder eine „Esse“ geputzt? Wisst ihr, wie man „rum mehrt“ oder mit etwas „plautzt“? Hat euch mal jemand „fiemsch“ genannt? Oder hast du schon eine „Hitsche“ verschoben?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unser multikultureller Charme</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seht ihr! Unser „Deutsches“ ist so lebendig, dass man immer dazu lernen kann. Eine aus Bonn stammende Studentin meinte, Dialekte machen den „multikulturellen Charme“ unserer Universität aus. Druckt es euch aus und markiert es mit Textmarker! Niemand sollte sich auf die Zunge beißen, wenn die „alte Sprache“ seine Herkunft verrät. Erfahrungsgemäß finden die Kommilitonen Interesse an den für sie „neuen“ Wörtern.</p>
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		<title>Lifestyle aus Abfallprodukten</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/lifestyle-aus-abfallprodukten</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dezember 2009: Alt_Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Taschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"></p>
<p>von Sabrina Bauer</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Im Zeitalter der schwindenden Rohstoffe und der Weltwirtschaftskrise sucht man nicht nur nach neuen Recyclingmöglichkeiten, sondern stellt zudem noch die Anforderungen, nicht ausschließlich nützliche, sondern auch stylische Produkte zu entwerfen. Eine ökologisch korrekte Lebensweise ist daher längst zu einem Lifestyle avanciert.</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;" lang="en-US">
<p>Für fast jeden Lebensbereich existieren <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/lifestyle-aus-abfallprodukten">Lifestyle aus Abfallprodukten</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>von Sabrina Bauer</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><strong>Im Zeitalter der schwindenden Rohstoffe und der Weltwirtschaftskrise sucht man nicht nur nach neuen Recyclingmöglichkeiten, sondern stellt zudem noch die Anforderungen, nicht ausschließlich nützliche, sondern auch stylische Produkte zu entwerfen. Eine ökologisch korrekte Lebensweise ist daher längst zu einem Lifestyle avanciert.</strong></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/berlinbag.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/lifestyle-aus-abfallprodukten"><img class="alignright size-medium wp-image-2790" title="berlinbag" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/berlinbag-300x200.jpg" alt="berlinbag" width="300" height="200" /></a></a><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/berlinbag.jpg"></a><span id="more-2573"></span></strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="en-US">
<p>Für fast jeden Lebensbereich existieren bereits ökologisch korrekte Varianten: viele Modelinien bieten neue Kreationen an, die auf aggressive Färbemethoden verzichten und aus natürlichen Fasern hergestellt werden. Die Bandbreite der Modeunternehmen reicht von H&amp;M bis hin zu Adidas und Stella McCartney. Den Modeketten folgt die Möbelindustrie, die schadstofffreie Einrichtungsgegenstände produziert und auf tropische Hölzer verzichtet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p>Selbst Bereiche mit hoher Umweltbelastung wandeln sich langsam zu ökologischen Pioniergebieten: das Hybridauto als Fortbewegungsmittel ist längst nicht mehr die höchste Stufe der Umweltfreundlichkeit, auch der Freizeitsektor wurde bereits erobert.</p>
<p><strong>Der Diskobesuch als Stromsparmaßnahme</strong></p>
<p>So kann man beispielsweise den Strom in der Rotterdammer Disko “Club Watt” durch Tanzen selbst erzeugen; denn die Rotation des Bodens sorgt hierbei für eine energiesparende Variante des Nachtlebens. Der Ausdruck “die Tanzfläche zum Beben oder glühen bringen” erhält dadurch eine völlig neue (ökologische) Bedeutung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p>Die umweltfreundlichste Variante, Studienmaterialien oder Einkäufe zu transportieren wäre wohl, natürlich neben dem Verzicht auf Plastiktüten, eine Tasche aus Lkw-Plane oder Tetrapaks zu benutzen. Viele Firmen, wie z.B. <a href="http://www.ehrenwert.com/frameset.htm"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">&#8220;ehrenwert&#8221; </span></span></a>benutzen für ihre Taschen LKW-Planen und Nylon mit Klettverschluss. Aber nicht nur die Plane als Transportsicherungsmaterial wird verwertet, sondern auch im Inneren eines Autos findet sich weiteres Material: die Autogurte. Sie dienen als Tragegurt. Das Label <a href="http://www.berlinbag.com/"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">„berlinbag“</span></span></a> bietet online einen Taschen-Konfigurator an, mit dessen Hilfe man seine eigene individuelle Tasche aus LKW-Planen und Nylon kreieren kann. Die Internetseite wirbt mit 40 Millionen Kombinationen und verspricht so ein einzigartiges Ergebnis. Der Kunde wird zum Designer, der sich auf eine stabile und belastbare Tragemöglichkeit freuen kann.</p>
<p><strong>Taschen aus LKW-Planen sind im Trend</strong></p>
<p>Ein höheres Maß an Kreativität und auch Fingerspitzengefühl bzw. handliches Geschick erfordert die eigene Produktion solcher Taschen, denn im Handel sind bereits Bücher zum Thema „Taschen aus LKW-Planen selber nähen“ zu erwerben. Hierbei steht ebenfalls das Internet helfend zur Seite: auf mehreren Seiten kann man die Bastelanleitung zu Taschen aus Tetra Paks einsehen. Voraussetzung wäre selbstverständlich der Konsum von einigen Litern Saft oder Milch, was aber in der kalten Jahreszeit nicht sonderliche Probleme verursachen sollte (bei der Aussicht auf heißen Kakao könnte man wohl 21Tüten erreichen). Als Trägergriffe werden Rolladengurte und Hohlnieten empfohlen.</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Wer schon bei der Weihnachtsbastelei verzweifelt ist, der kann über verschiedene Online-Shops und in der Bonner Innenstadt bei „herzeloyde“ Taschen und vieles mehr erstehen. </span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Der Designer Martin Klüsener entwirft seit 2005 Gürtel und Geldbörsen aus Feuerwehrschlauch unter dem Namen <a href="http://www.feuerwear.de/"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">„Feuerwear“. </span></span></span></span></span></span></a>Durch Polyestergarn und die innere Gummierung werden die Accessoires reiß- und sogar feuerfest. Der Hersteller unterstreicht die Individualität seiner Produkte und verweist auf die Geschichte jedes einzelnen Schlauchs, denn es werden ausschließlich gebrauchte Materialien verwendet.</span></span></p>
<p>Leider ist Individualität eng mit der Kostenfrage verknüpft. Trotzdem: wer kann schon von seiner Tasche behaupten, dass sie im früheren Leben Brände beseitigt hat oder welcher Gürtel hat schon mal die Ladung eines LKWs gesichert?</p>
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