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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Leben</title>
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	<description>studentisches medienmagazin</description>
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		<title>Blog around the world</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 21:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Fitzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober 2011: Nachwuchs]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Bild: A Beautiful Mess</p>
<p style="text-align: justify">Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten Blogs auf und seitdem gibt es in der Blogger Community ständige Veränderung und jede Menge Fortschritt. Auch in Deutschland rücken Blogs immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.  Doch aus welchem Grund entscheiden sich Blogger überhaupt erst dazu, ein Art persönliches <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world">Blog around the world</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world"><img class="size-full wp-image-16233" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Elsie_Emma.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bild: A Beautiful Mess</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong><strong>Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten </strong><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog">Blog</a></strong><strong>s auf und seitdem </strong>gibt es in der Blogger Community ständige Veränderung und jede Menge Fortschritt. Auch in Deutschland rücken Blogs immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. </strong><strong> Doch aus welchem Grund entscheiden sich Blogger überhaupt erst dazu, ein Art persönliches Tagebuch online zu stellen und für jeden Leser zugänglich zu machen? Und wer steht hinter den Blogs? </strong></p>
<p><strong><span id="more-16167"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify">Der vielleicht bekannteste deutsche Blogger <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank">Sascha Lobo</a> ist mittlerweile auch Autor einiger Bücher und <a href="http://www.spiegel.de/thema/spon_lobo/">spiegel online</a>-Redakteur, Helene Hegemann schuf mit Hilfe der Blogeinträge von <a href="http://airen.wordpress.com/">Airen</a> ihren <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/der-bestohlene-blogger-airen-im-f-a-z-gespraech-das-habe-ich-erlebt-nicht-helene-hegemann-1939795.html">Sensationsroman „Axolotl Roadkill“</a> und der Blog <a href="http://www.hermsfarm.de/blog/">Herm’s Farm</a> genießt zurecht Kultstatus. Doch da gibt es noch mehr Blogs zu entdecken in den Weiten des Netzes.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>A Beautiful Mess</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die 28jährige Elsie Larson hat ihren kunterbunten Blog <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/">A Beautiful Mess</a> bereits vor 10 Jahren gestartet und mit den Jahren ist dieser zu einem kleinen Imperium angewachsen. Besonders im letzten Jahr hat ihre Karriere einen großen Schritt nach vorne getan und mittlerweile ist <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/">A Beautiful Mess</a> ein wichtiger Teil ihres Arbeitsalltages. Gemeinsam mit ihrer Schwester Emma hat sie außerdem eine Vintage-Boutique in Springfield, Missouri, und den Online-Versand <a href="http://shopredvelvet.com/">Red Velvet</a> gegründet, wo sie auch ihre <a href="http://abeautifulmess.typepad.com/my_weblog/my-dress-collection/">eigene Modekollektion</a> verkauft. Mit über 60.000 page views täglich ist Elises Blog eine stark frequentierte Anlaufstelle für junge Frauen und sie genießt Vorbildstatus und Bewunderung weltweit.</p>
<p style="text-align: justify">Angefangen mit dem Bloggen haben Elsie und Emma (bloggt auf <a href="http://foodcomablog.com/">Food Coma</a>) aber nicht, um ihre Arbeit zu promoten, anfangs stand für sie der Spaß im Vordergrund. Mittlerweile wissen beiden Frauen jedoch zu schätzen, wie die Blogs ihren Alltag bereichern. „Wir lieben es, wie das Bloggen es uns ermöglicht, direkt mit unseren Kunden und Lesern zu kommunizieren,“ berichtet Emma. Trotz allem Optimismus mussten beide jedoch auch negative Seiten kennenlernen. „Es ist schwer, mit dem Druck klarzukommen, dass einige unserer Leser unser privates Leben kennenlernen möchten. Negative und verletzende Kommentare sind ebenso schwierig zu verarbeiten. Es scheint, als ob manche Leser vergessen würden, dass wir auch Gefühle, unordentliche Schlafzimmer und Unsicherheiten haben – das möchten wir aber nicht unbedingt zu Themen auf unseren Blogs machen. Wir möchten professionell bloggen, und dennoch einem kleinen Einblick in unser Familienleben geben.“</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Panic &amp; Punkrock</strong></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://lillypanic.blogspot.com/"><img class="size-full wp-image-16198 aligncenter" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/panicpunkrock2.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Münchnerin Lilly, die im Marketing einer Design-Firma arbeitet, entschied sich im November 2008 dafür, ihren Blog zu starten, weil sie kaum Blogs fand, die ihrem eigenen Stil entsprachen. Kurzum, <a href="http://lillypanic.blogspot.com/">Panic &amp; Punkrock</a> war geboren, ein Blog über Mode, Musik und München, über Reisen, Tattoos und Picknicks. Obwohl es Lilly trotz über 1000 regelmäßigen Lesern immer noch schwer fällt, neuen Bekanntschaften locker von ihrem Blog zu berichten, genießt auch sie den Austausch mit ihren Lesern und freut sich über Tipps und neue Freundschaften. Etwas befremdlich findet sie es dennoch, wenn sie im Real Life auf Leser ihres Blogs trifft – diese reagieren „sehr positiv, nämlich meistens wie alte Freunde. Nur dass ich sie nicht kenne und sie mich schon irgendwie.“</p>
<p style="text-align: justify">Auch Lilly hat schon darüber nachgedacht, mit ihrem Blog Geld zu verdienen. „Jedoch habe ich aber noch keine Möglichkeit gefunden, das mit meiner Vorstellung des Blogs zu vereinbaren, da ich viele Negativbeispiele kenne, bei denen die Ästhetik und der Grundgedanke des Blogs dann doch sehr unter Gier leiden müssen.“ Und so bewahrt sich Lilly auch ihre Spontaneität und Lockerheit, denn wenn sie mal ein paar Tage nicht zum posten kommt, ist das auch kein großes Thema für sie.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bows &amp; Pearls</strong></p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-16191" href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/blog-around-the-world/attachment/bowsandpearls-3"><img class="size-full wp-image-16191 aligncenter" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/Bowsandpearls2.bmp" alt="" width="448" height="287" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die 21jährige Studentin Gertrude aus Malta hätte sich niemals erträumen lassen, dass mehr als 500 Leute Interesse an ihrem Blog <a href="http://g-bowsandpearls.blogspot.com/">Bows and Pearls</a> finden würden. Immer noch freut sie sich über jeden Kommentar und jeden Einzelnen, der sich über das Gadget „<a href="http://www.google.com/friendconnect/">Google Friend Connect</a>“ als regelmäßiger Leser ihres Blogs anmeldet. Gertrude ist eine aktive Bloggerin, das heißt, dass sie ebenfalls jeder Menge Blogs beigetreten ist und ziemlich regelmäßig Kommentare zu den Posts anderer Blogger hinterläßt. Das ist immer eine Garantie, um die Leser auch zur eigenen Seite zu locken.</p>
<p style="text-align: justify">„Ich liebe es total, neue Freunde auf der ganzen Welt zu finden. Besonders spannend finde ich es, andere Kulturen kennen zu lernen. Selbst ganz simple Posts über die Winterklamotten, die ein Blogger trägt, finde ich interessant, bringen mich zum Schmunzeln und lassen mich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in unseren Kulturen nachdenken“. Und obwohl Gertrude keine professionellen Kameras wie Lilly oder Elsie besitzt, findet auch sie großen Gefallen am Fotos knipsen. Das einzige, was sie am Bloggen manchmal stört, ist die Tatsache, dass es sehr zeitintensiv ist. „Ich fühle mich oft verpflichtet, mit den Blogs anderer up to date zu bleiben, sonst fühle ich mich leicht außen vor. Andererseits, bloggen ist wirklich eine tolle Art, „Ich“-Zeit zu verbringen. Anfangs fand ich es etwas seltsam, das Bloggen. Aber schon nach kurzer Zeit war ich hoffnungslos süchtig.“</p>
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		<title>Ein Herz für Unikinder</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 11:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#160;</p>
<p style="text-align: center;"></p>
<p style="text-align: justify;">Windeln wechseln, Hausarbeiten schreiben, Babysitter auftreiben, im Hörsaal sitzen. Die Balance zwischen Familie und Studium ist oft verflixt schwierig. Das muss sie aber scheinbar nicht sein, wenn man auf ein paar Vorbilder schaut. Denn die gibt es auch &#8211; Unis mit einem Herz für Kinder. Es ist schon fast <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/ein-herz-fur-unikinder">Ein Herz für Unikinder</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/ein-herz-fur-unikinder"><img class="aligncenter" title="Achtung Kinder" src="http://mrg.bz/eGY3SR" alt="" width="322" height="241" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Windeln wechseln, Hausarbeiten schreiben, Babysitter auftreiben, im Hörsaal sitzen. Die Balance zwischen Familie und Studium ist oft verflixt schwierig. Das muss sie aber scheinbar nicht sein, wenn man auf ein paar Vorbilder schaut. Denn die gibt es auch &#8211; Unis mit einem Herz für Kinder. </strong><span id="more-16028"></span>Es ist schon fast zwei Jahre her, dass wir einen Erfahrungsbericht über das <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/bachelor-mit-kind" target="_blank">Studieren mit Kind</a> veröffentlicht haben. Seitdem hat das Thema nichts von seiner Dringlichkeit verloren: Laut den Sozialerhebungen des <a href="http://www.studentenwerke.de/" target="_blank">Deutschen Studentenwerks</a> liegt der Anteil der Studierenden mit Kind seit Jahren konstant zwischen 6 und 7 Prozent. Genug, damit Kinderbetreuung ein wichtiges Thema an deutschen Unis sein sollte. Oft wird das Thema noch nicht ernst genug genommen &#8211; es gibt aber Vorreiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir werden das Kind schon schaukeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vorbildlich eingerichtet sind hier interessanterweise am häufigsten Unis in Ostdeutschland. In den neuen Bundesländern sind die studentischen Eltern auch viel optimistischer, was ihre schwierige Balance angeht: 72 % von ihnen glauben, Kind und Studium vereinbaren zu können, in den neuen Bundesländern sind es laut Studentenwerk nur 58 %.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also offensichtlich, dass ein solcher Optimismus mit der Betreuungssituation vor Ort zusammenhängt. Und obwohl sich die Studentenwerke durchaus ins Zeug legen, können sie nur ein Vierzehntel der benötigten Betreuungsplätze stellen, wie die <a href="http://www.faz.net/artikel/C30901/studieren-mit-kind-zwischen-flaeschchen-und-vorlesung-30334235.html" target="_blank">FAZ </a>feststellte. Selbst wenn man andere Möglichkeiten der Kinderbetreuung hinzunimmt, fehlt noch der Hälfte aller studentischen Eltern ein Betreuungsplatz. Da müssen Abendveranstaltungen häufig einfach mal geschwänzt werden. Hier müssen die Univeristäten selbst ans Werk.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Fazit stellt die Sozialerhebung der Studentenwerke fest, dass eine Unterstützung von Studierenden mit Kind auf vielfältigen Ebenen ausgebaut werden müsste. So sollten zuerst Beratung und die Möglichkeit finanzieller Hilfen zur Verfügung stehen, außerdem müssten Wohnungs- und Betreuungslösungen geschaffen werden und nicht zuletzt zeitliche Konflikte zwischen Studium und Kind vermieden werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ostdeutsches Unikinder-Paradies<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein ostdeutsches Vorbild ist die Universitätsstadt <a href="http://www.studentenparadies-jena.de/Perspektiven/Studieren+mit+Kind-p-25.html" target="_blank">Jena</a>. Wickel- und Aufenthaltsräume sind auf dem Campus vorhanden &#8211; und, aufgepasst, die Wickeltische sind auch nicht nur in den Damentoiletten vorhanden! Es gibt ja auch Studentenpapas. Kinderbetreuung wird auch kurzzeitig für den Rahmen einer Vorlesung angeboten, die Kleinen sind auf der Mensa-Speisekarte berücksichtigt und Wohnlösungen sind ebenfalls vorhanden. Seit 2008 werden neugeborene Unikinder sogar mit einem Willkommenspaket begrüßt &#8211; Jena findet, &#8220;dass das Studium eine gute Zeit ist, Kinder zu bekommen&#8221;. Kommt eben nur darauf an, wo.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Bonn unterhält das Studentenwerk übrigens eine <a href="http://www.studentenwerk-bonn.de/wohnen/wohnanlagen/jagdweg-18-22/" target="_blank">Familienwohnanlage</a> sowie vier <a href="http://www.studentenwerk-bonn.de/kitas/kita-koordination/" target="_blank">Kindertagesstätten</a>. Wenn diese jetzt noch etwas näher am Campus lägen&#8230; Und die Anwesenheitspflicht endgültig abgeschafft wäre&#8230; Informationen zum Studieren mit Kind an der Uni Bonn gibt es übrigens in diesem <a href="http://www.gleichstellung.uni-bonn.de/elternbuero/studieren-mit-kind" target="_blank">Flyer</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><a href="https://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="none">Tweet</a><script type="text/javascript" src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script><br />
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		<title>Kunstleben &#8211; und angucken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 08:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chaerthe</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>

<p style="text-align: justify;">Kunst ist in Bonn Zuhause. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland oder das Kunstmuseum Bonn kennt jeder. Kunst eingesperrt in futuristischen, architektonisch  wertvollen Betonbauten. Drumherum Bürokomplexe und 70er Jahre  Reihenhäuschen. Weiter weg könnten die dort ausgestellten Werke von  ihrem Entstehungskontext kaum sein – nicht nur was die Entfernung  <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/kunstleben-und-angucken">Kunstleben &#8211; und angucken</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/kunstleben-und-angucken"><img src="/DOKUME%7E1/CFCB4%7E1.HAE/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></a></p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0048.jpg"><img class="aligncenter" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0048.jpg?w=214&amp;h=143" alt="" width="214" height="143" /></a></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kunst ist in Bonn Zuhause. Die <a href="http://www.bundeskunsthalle.de/" target="_blank">Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland</a> oder das <a href="http://www.kunstmuseum-bonn.de/" target="_blank">Kunstmuseum Bonn</a> kennt jeder. Kunst eingesperrt in futuristischen, architektonisch  wertvollen Betonbauten. Drumherum Bürokomplexe und 70er Jahre  Reihenhäuschen. Weiter weg könnten die dort ausgestellten Werke von  ihrem Entstehungskontext kaum sein – nicht nur was die Entfernung  angeht. Wie wär’s zur Abwechslung mal mit authentischem Kunstleben? Das hat seine Heimat in der Bonner Altstadt.<span id="more-14671"></span></strong></p>
<div style="text-align: justify;">Kunst liegt im Auge des Betrachters.  Bestes Beispiel dafür sind die <a title="Bonner Schätze – Streetart in der Altstadt" href="http://medienblick-bonn.de/august-ausgabe-bonnbonn/bonner-schatze-streetart-in-der-altstadt">Graffitis</a>, die einen von den Häuserwänden  der Altstadt entgegen lachen. Mit Sicherheit sind die meisten von ihnen  überflüssig. Mit Sicherheit sind alle von ihnen ein Ärgernis für die  Hausbesitzer. Und sicher kann ich diese sehr gut verstehen.</div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00116.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00116.jpg?w=112&amp;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a>Ich freue  mich aber dennoch jedes Mal, wenn ich neue Schablonenbilder entdecke.  Sauber gerahmte, meist einfarbige, kleinformatige Bilder, die mithilfe  von Sprühdosen und mindestens einer Schablone – oft werden mehrere  übereinander gelegt – auf die Wände gebannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Während einige von  ihnen eine eindeutige Botschaft transportieren, bringen einen manche  auch einfach nur zum Lachen. Die Straße als Galerie und ein Besuch wie  eine Art Ostereiersuchen. Einfach großartig, vorausgesetzt man mag  Streetart – und ist kein Hausbesitzer.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><strong>Verkapptes Epizentrum der städtischen Künstlerszene</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch Kunst wird in der Altstadt nicht  nur von sprühenden Schablonen-Picassos gemacht. Die Altstadt ist Bonns  Epizentrum künstlerischen Schaffens – auch wenn sie sich dem Besucher  nicht gleich als solches zu erkennen gibt. Grund dafür sind die vielen  Hinterhöfe. In den dort gelegenen ehemaligen Fabrikräumen und  Werkstätten, finden sich heute Ateliers und <a href="http://www.galerie-viktoria-b.de/" target="_blank">Produzentengalerien</a>,  in denen die Künstler selbst ihre Werke ausstellen. Einlass wird einem  oft nur nach Absprache oder einmal jährlich im Herbst bei den „Offenen  Atteliers“ gewährt. Ein Beispiel ist das <a href="http://atelier-middelmann.de/" target="_blank">Atelier Middelmann</a>, Wolfstrasse 10, sowie das <a href="http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/museen/museen_a_bis_z/00174/index.html?lang=de" target="_blank">Atelierhaus</a> auf der Dorotheenstrasse 99.</p>
<p style="text-align: justify;">An Middelmanns künstlerrischem Refugium  bin ich beinahe täglich vorbei gegangen, ohne es zu <a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00109.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00109.jpg?w=112&amp;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a>bemerken. Außer  einem kleinen rosteisernen Schild, macht nichts darauf aufmerksam, dass  sich hinter dem Tor und dem Parkplatz, ein Ort der Kunst befindet.Hier  schafft der Künstler nicht nur selbst, sondern bietet auch Kurse an.</p>
<p style="text-align: justify;">Das  Ateliershaus in der Dorotheenstrasse erreicht man ebenfalls nur durch  ein Tor im Vorderhaus. In einer ehemaligen Manometerfabrik werden seit  1992 KünstlerInnen durch die zweieinhalb-jährige Vermietung von  Atelierräumen zu günstigen Konditionen unterstützt. Geboten wird damit  auch die Möglichkeit zum Austausch zwischen den dort arbeitenden  Künstlern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaffee und Kunst </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Etwas offensichtlicher präsentiert sich  Kunst in der Altstadt anhand von  kleinen Galerien, Kunst-Cafés und  -Boutiquen. Zu ersteren zählt unter  anderem die Galerie Alte Apotheke  Altstadt Bonn – kurz GAAABO.</p>
<div style="text-align: justify;">Besonders ins Auge fa<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0010.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0010.jpg?w=150&amp;h=123" alt="" width="150" height="123" /></a>llen in der Altstadt vor allem kleine Cafés und Boutiquen, die Kunst in einem breiteren Rahmen darbieten. <a href="http://www.frau-holle.com/" target="_blank">Frau Holle</a> ist beispielsweise ein Café am Anfang der Breitestrasse (Stadthaus),  das neben Kaffee und Kunst auch mit Mode, Lesungen und regelmäßigen  Musikveranstaltungen aufwartet. Momentan sind hier Werke von <a href="http://www.devawolfram.de/" target="_blank">Deva Wolfram</a> und <a href="http://www.sidika-kordes.de/" target="_blank">Sidika Kordes</a> zu sehen. Kordes malt ihre Bilder direkt nebenan in ihrem Atelier auf der Breitestrasse 54.</div>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0003.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0003.jpg?w=150&amp;h=100" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der <a href="http://www.galeriagaleano.de/" target="_blank">Galeria Galeano</a> (Wolfstraße 47)  gibt es ebenfalls Kaffee und Kunst. In gemütlicher Atmosphäre können  Drucke und Originale verschiedener Künstler in aller Ruhe angeschaut,  erstanden oder bestellt werden. Zudem findet man bei der Eigentümerin,  Frau Giménez-Thömmes, fachkundigen Rat bei der künstlerischen  Raumgestaltung der eigenen vier Wände.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0008.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0008.jpg?w=76&amp;h=115" alt="" width="76" height="113" /></a>Weniger Café als vielmehr kreative  Kunst-Boutique-Galerie ist <a href="http://www.mazart.de/" target="_blank">„mazART“.</a> Hier bietet die Künstlerin Andrea  Mazurek nicht nur ihre modernen, verspielten Bilder an, sondern auch  Mode. Diese schneidert sie zwar nicht selbst, jedoch veredelt sie diese  künstlerisch und macht somit aus Massenware kleidende Unikate.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kunst und Institutionen im Kiez </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in einem Künstlerviertel – in dem  Kunst nicht nur ausgestellt wird, sondern Kunstleben täglich stattfindet  –  muss man nicht auf den Besuch eines Museums verzichten. Dank sei dem  kulturell wohl zweitwichtigsten Sohn der Stadt, August Macke, den  Frauen sowie dem Bonner Kunstverein.</p>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/haus_neu.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/haus_neu.jpg?w=99&amp;h=132" alt="" width="99" height="132" /></a>Im <a href="http://www.august-macke-haus.de/" target="_blank">August-Macke-Haus</a> (Bornheimer Strasse  96) erlebte der Expressionist von 1911 bis zu seinem frühen Kriegstod  1914 seine produktivste Phase. Neben den Original-Ölbilder in Mackes  Atelier, in dem auch Möbel des Künstlers aus seiner Zeit in Tegernsee zu  sehen sind, liegt ein Schwerpunkt des Hauses auf den Werken des  Rheinischen Expressionismus. Hierzu finden sich auch ein Archiv sowie  eine Handbibliothek.<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/frauenmuseum1.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/frauenmuseum1.jpg?w=150&amp;h=150" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das <a href="http://www.frauenmuseum.de/" target="_blank">Frauenmuseum</a> wurde 1981 als weltweit  erstes Museum seiner Art unter anderem von der heutigen Direktorin,  Marianne Pitzen, gegründet. Ziel ist es die Kunst der Frauen zu fördern  und in der Kunstgeschichte zu verankern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dargestellt wird die ganze  Fülle weiblicher Kreativität. Aus diesem Grund ist das Museum kein  statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein Ort, der stets in  Bewegung ist. Dafür sorgen nicht zuletzt auch die angeschlossenen  Ateliers, die fünf Künstlerinnen Platz bieten und den Modellcharakter  des Museums als Werkstatt, Ideenpool und Laboratorium unterstützen  sollen.</p>
<p>Eine besondere Größe im Kiez stellt der  <a href="http://www.bonnerkunstverein.de/" target="_blank">Bonner Kunstverein e.V.</a> dar. Seit 1963 hat er es sich zur Aufgabe  gemacht lokale, regionale und nationale junge KünstlerInnen bei ihrer  Arb<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00071.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00071.jpg?w=150&amp;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a>eit zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch das zur  Verfügung stellen von Raum zur Präsentation oder für das künstlerische  Schaffen, die Organisation von Ausstellungen sowie die Verleihung von  Stipendien.Finanziert wird dies durch die Stadt, Sponsoren und die  Beiträge der Mitglieder, die im Gegenzug kostenlos an allen  Veranstaltungen teilnehmen oder sich zu noch günstigeren Preisen Bilder  in der Arthothek ausleihen können. Zur Zeit ist die Ausstellung „Shannon  Bool: The inverted Harem II“ zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass das Kunstleben in der Altstadt so  lebendig ist wie nirgendwo sonst in der Stadt, lässt sich nicht zuletzt  an der Vielzahl von Vereinen erkennen, die hier ihren Sitz haben. Jeder  widmet sich der Kunst auf seine ganz eigene Weise und oft sind die dort  Engagierten gleich in mehreren mehr oder minder aktiv Mitglied.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben  dem Bonner Kunstverein e.V. ist der Verein <a href="http://www.artefact-bonn.de/" target="_blank">„arte-fact – Werkstatt für  Kunst e.V.“</a><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00078.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00078.jpg?w=150&amp;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a> eines von vielen Beispielen. Ganz nach dem Motto „der Weg  ist das Ziel“, steht hier der künstlerische Prozess – das  Selbst-Kunst-Machen – im Vordergrund. Zu diesem Zweck bietet arte-fact  als freie Kunstakademie Bonn Kurse, Seminare sowie Veranstaltungen in  verschiedenen Disziplinen für Jung und Alt, Erfahrene und Interessierte  an. Geleitet werden sie von qualifizierten, meist freischaffenden  KünstlerInnen, für die diese Tätigkeit oft ein wichtiger Nebenerwerb  darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Faszination Altstadt: moderate Mietpreise und &#8220;Leute, die einfach daneben sind&#8221;<br />
</strong></p>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0065.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0065.jpg?w=150&amp;h=100" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt nur noch die Frage, was die  Bonner Altstadt für Kunstschaffende so anziehend macht. Für Thomas Engelkamp,  Vorstand von arte-fact, liegt dies zunächst an den generell guten  Voraussetzungen. Dazu zählt er die relativ moderaten Mieten und das gute  Raumangebot durch die ehemaligen Werkstätten in den Hinterhöfen. Gerade  diese seien „einfach nur spannend“.</p>
<p style="text-align: justify;">Das pralle Leben und die vielen  verschiedenen Menschen vor der Tür schätzt Engelkamp, der selbst in der  Altstadt malt, ebenfalls: „Viele Künstler, die hier leben, genießen  einfach die Menschen: laute Kinder, viele Hautfarben und Leute, die  einfach daneben sind.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bestätigt auch Martin Gommla, Miteigentümer der &#8220;Galerie Alte Apotheke Altstadt Bonn&#8221; (GAAABO), die jedoch vor wenigen Monaten schloss: „Die Altstadt ist ein lebendiges Viertel in dem  verschiedene Kulturen zusammenleben, ohne dass die eine die andere  dominiert. Hier lebt man friedlich zusammen und bereichert sich  gegenseitig.“. Im Gegensatz zur Südstadt, die ebenfalls kreatives  Potenzial besitzt, sieht Gommla einen entscheidenden Vorteil: „In der  Südstadt ist jeden Tag Sonntag. Hier hat man das Gefühl, dass sich was  tut.“</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Liebe zum lebendigen Altstadt-Flair teilt auch Andrea  Mazurek von mazArt und ergänzt, dass es hier einen besonderen  Zusammenhalt gebe: „Jeder passt auf den anderen auf. Dennoch sollte mehr  publik gemacht werden, was hier passiert.“</p>
<p style="text-align: justify;">Viele von Mazureks Kunden  sind Bewohner der Altstadt. Sie gelten als besonders kunstinteressiert  und gebildet, was für viele – abgesehen von der Atmosphäre – ebenfalls  ein entscheidender wirtschaftlicher Standortfaktor ist. Für die  Kuratorin des Bonner Kunstvereins, Fanny Gonella, hat der Standort  Altstadt, den sie selbst ebenfalls als lebhaft und unprätentiös  wahrnimmt, noch eine ganz andere Rolle: „Es ist wichtig nicht als  imposante Institution aufzutreten, sondern als Teil eines lebhaften  Viertels. Kunst wird von Menschen gemacht und die Verbindung von Kunst  und Alltag wird in solchen Vierteln erlebbarer. Im Louvre fühlt man sich  nicht so entspannt und denkt nicht an seinen eigenen Alltag.“</p>
<p style="text-align: justify;">Kunst ist also in Bonn Zuhause. Genauer  in der Umgebung der Bonner Altstadt. Es spricht nichts gegen einen  Besuch im „Bönn’sche Louvre“ – der Kunst- und Ausstellungshalle der  Bundesrepublik Deutschland oder dem Bonner Kunstmuseum. Wer aber  Kunstleben erleben will und nicht nur Kunst angucken möchte, der sollte  sich etwas Zeit nehmen, um die künstlerische Vielfalt der Altstadt zu  entdecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieser Beitrag ist ein Crossposting von <a href="http://leonbonn.wordpress.com/2011/02/25/kunstleben-und-angucken/">LeOn Bonn</a>.</em></p>
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		<title>Gedichte über Rom</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 11:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[Durs Grünbein]]></category>
		<category><![CDATA[gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Hörsaal 1]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Viel Anklang fand die Lesung des Gegenwartsautors Durs Grünbein am  Donnerstag Abend in der Universität Bonn. Die Nachfrage war so hoch,  dass die Räumlichkeit gewechselt werden musste: Man wich vom  ursprünglich geplanten Festsaal in den größeren Hörsaal I aus.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Durs Grünbein wurde 1962 in Dresden <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/gedichte-uber-rom">Gedichte über Rom</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/gedichte-uber-rom"><img class="aligncenter" title="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/Max-beckmann-preis-2010-durs-gruenbein-ffm-002.jpg" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/Max-beckmann-preis-2010-durs-gruenbein-ffm-002.jpg" alt="" width="244" height="307" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Viel Anklang fand die Lesung des Gegenwartsautors Durs Grünbein am  Donnerstag Abend in der Universität Bonn. Die Nachfrage war so hoch,  dass die Räumlichkeit gewechselt werden musste: Man wich vom  ursprünglich geplanten Festsaal in den größeren Hörsaal I aus.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-13557"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Durs Grünbein wurde 1962 in Dresden geboren und hat zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht. Am gestrigen Abend las er aus seinem Band „Aroma. Ein römisches Zeichbuch“ und nahm seine Zuhörer auf eine Romreise mit, bei der er stets Gegenwart und Antike miteinander verflocht. Dabei erkundete er die Stadt auf sehr persönliche, sinnliche Weise und wich von den typischen Touristenwegen ab: Mit kleinen Sonnengesängen und klassischen Stadtplänen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stimmung im Saal war angenehm entspannt und für humorvolle Wendungen dankte das Publikum mit seinem Lachen. In einer Gesprächsrunde, die von Professor Dr. Michael Braun von der KAS und Professorin Dr. Kerstin Stüssel von der Universität Bonn geleitet wurde, nahm Herr Grünbein Stellung zur DDR und seinem künstlerischen Schaffen allgemein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vielen Besucher waren schon „nicht mehr ganz so junge Menschen“, wie Durs Grünbein mit überraschtem Blick in die Zuschauerreihen feststellte. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe, in der eine Verbindung zwischen Universität und gesellschaftlichem Umfeld geschaffen werden soll. Die Bonner sind sehr literaturinteressierte Menschen und so wird es auch in naher Zukunft wieder Lesungen von Gegenwartsautoren geben.</p>
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		<title>Und Tschüss, liebes Studium&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 14:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2011: Aufhören!]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bafög]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Leben nach dem Studium]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Studiumsabbruch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text"> Wenn einem das Studium zu viel wird...        Bild: © Joujou / www.pixelio.de </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sie heute auf ihre Studienzeit zurückblickt, bereut sie nichts. Birthe (24) studierte Architektur in Münster, wo sie sowohl beruflich als auch privat viel für ihr Leben mitnehmen konnte, wie sie rückblickend <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/und-tschuss-liebes-studium">Und Tschüss, liebes Studium&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-11829" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/und-tschuss-liebes-studium/attachment/164288_r_k_b_by_joujou_pixelio-de"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/und-tschuss-liebes-studium"><img class="size-medium wp-image-11829" title="164288_R_K_B_by_Joujou_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/164288_R_K_B_by_Joujou_pixelio.de_-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></a><p class="wp-caption-text"> Wenn einem das Studium zu viel wird...        Bild: © Joujou / www.pixelio.de </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn sie heute auf ihre Studienzeit zurückblickt, bereut sie nichts. Birthe (24) studierte Architektur in Münster, wo sie sowohl beruflich als auch privat viel für ihr Leben mitnehmen konnte, wie sie rückblickend erzählt. Manchmal vermisst sie das günstige Essen in der Mensa und die schöne Stadt: „Ich habe dort meinen perfekten Ort zum Entspannen gefunden.“ Diesen Ort verließ die junge Frau, als sie ihr Studium nach dem zweiten Semester abbrach.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p><span id="more-11827"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wie Birthe geht es vielen Studenten: Etwa jeder vierte deutsche Student bricht laut <a href="http://www.spiegel.de/thema/studienabbruch/" target="_blank">Spiegel Online</a> sein Studium ab und verlässt die Hochschule ohne einen Abschluss. Im Wintersemester 2009/2010 führte die Universität Bonn eine allgemeine Studierendenbefragung durch, bei der 35,5% der Befragten angab, im Verlauf des bisherigen Studiums schon einmal ernsthaft daran gedacht zu haben, ihr Studium abzubrechen. Was sind die Gründe dafür?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn einem das Studium Kopfschmerzen macht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Zu viel Stress, Tinitus und Dauer-Kopfschmerzen“, sagt Birthe. Die Semester seien im Grunde gut strukturiert gewesen, aber ein fester Platz in der Tagesordnung war immer dem Stress reserviert geblieben, denn das Architekturstudium verlangte viel. Morgens um sechs Uhr stand sie auf und verbrachte den Tag in der FH. Erst abends kam sie nach Hause in ihr WG-Zimmer, wo sie dann lernte und an Projekten arbeitete. Oft ging sie erschöpft schlafen, um etwas Kraft zu tanken, stand dann gegen ein Uhr wieder auf und machte weiter. Ihr fiel das Studium nicht leicht und „Party war nicht wirklich drin“.<br />
Die Entscheidung GEGEN das Studium war sehr schwer. Sollte sie es wirklich abbrechen? Einfach aufgeben? Sie wollte eine erfolgreiche Architektin werden und ihre Eltern nicht enttäuschen. Und auch nicht sich selbst&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Zu hohe Belastung und Leistungsdruck gaben auch die Hälfte der Bonner-Studenten als Gründe ihrer Zweifel am Studium an. An zweiter und dritter Stelle  wurden Motivationsschwierigkeiten und schlechte Studienbedingungen genannt. Ebenfalls oft aufgezählt wurden fehlender Praxisbezug oder finanzielle Gründe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wann muss Bafög und NRW-Kredit zurückgezahlt werden?<br />
</strong></p>
<div id="attachment_11833" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-11833" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/und-tschuss-liebes-studium/attachment/445918_r_k_by_thorben-wengert_pixelio-de"><img class="size-medium wp-image-11833" title="445918_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/445918_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Thorben Wengert / www.pixelio.de </p></div>
<p style="text-align: justify;">Birthe „wollte dann auch lieber Geld verdienen als es auszugeben“ und hat nach dem Studienabbruch nun eine Ausbildung begonnen. Während des Studiums war sie auf Bafög angewiesen, um sich Wohnung und Leben finanzieren zu können. Auch einen Kredit bei der NRW-Bank hatte sie zur Zahlung der Studiengebühren aufgenommen. Was nun?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wirkt sich ein Studienabbruch auf Bafög-Förderung und die zukünftige finanzielle Situation aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Der BAföG-Anspruch verfällt nach <a href="http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/paragraph/53.php" target="_blank">BAföG § 53 Satz 1 Nr. 2</a> ab dem Monat nach Meldung des Entschlusses zum Studienabbruch. Wie sieht es mit der Rückzahlung aus? Auch wenn man sein Studium nicht beendet hat, zahlt man nur den Darlehensteil der Förderung zurück. Fällig wird das Darlehen 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit (Förderungshöchstdauer) des zuerst begonnenen Studiengangs.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es gibt ein Leben nach dem Studium<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Rückzahlung des Bafögs und des NRW-Kredits sah Birthe nicht als Problem. Sie habe schließlich nicht vorgehabt, nach dem Abbruch auf der faulen Hut zu liegen und ist heute zufrieden mit ihrer Situation. Sie sagt:<a rel="attachment wp-att-11832" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/und-tschuss-liebes-studium/attachment/abbruch"><img class="alignright size-medium wp-image-11832" style="border: 10px solid white;" title="abbruch" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/02/abbruch-300x255.png" alt="" width="300" height="255" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Ich zweifle nicht mehr an mir selbst und an meinen Leistungen. Ich weiß, wie weit ich gehen kann, ohne wieder in solch einen Stress zu verfallen; zum Beispiel beim Lernen. Nun verdiene ich Geld und lebe/esse auch viel gesünder. Ich kann mir einen Urlaub leisten und habe schon jetzt viel mehr Freunde und Kameraden, als ich sie in der FH hatte. Dort kämpfte jeder gegen jeden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hauptsache, man ist stolz auf sich selbst<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Studienabbruch ist nicht das Ende von allem. Im Gegenteil kann er sich als gute Entscheidung erweisen. Diese zu treffen ist schwer, selbst wenn alles dafür spricht, denn im Hinterkopf flüstert immer eine Stimme: „Niemand hat dich zu diesem Studium gezwungen. Du hast dich doch selbst dafür entschieden! Oder hast du dir das damals nicht richtig überlegt? Willst du ein Versager sein? Was werden die anderen denken?“</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Stimme zu bekämpfen, ist der erste Schritt. Nicht darüber nachzudenken, was andere davon halten, der zweite. Birthe weiß heute: „Mann muss niemanden etwas beweisen, solange man selbst noch stolz auf sich ist.“</p>
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		<title>Aluminium statt Nadeln</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 16:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Karl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify">Charlie Brown gelingt in seinen Comicstripes wenig. Außerhalb der Panels hat der kleine Held der Peanuts jedoch mehr Glück: Er hat unzähligen Fans den Tag versüßt und die Alutanne abgeschafft.  Farbenfrohe Weihnachtsbäume gibt&#8217;s im Blick des Tages &#62;&#62;</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a rel="attachment wp-att-10845" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/aluminium-statt-nadeln/attachment/493066_r_by_rike_pixelio-de-small"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/aluminium-statt-nadeln"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10845" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/12/493066_R_by_Rike_pixelio.de-Small-300x250.jpg" alt="" width="240" height="200" /></a></a></strong><strong>Charlie Brown gelingt in seinen Comicstripes wenig. Außerhalb der Panels hat der kleine Held der Peanuts jedoch mehr Glück: Er hat unzähligen Fans den Tag versüßt und die Alutanne abgeschafft.  Farbenfrohe Weihnachtsbäume gibt&#8217;s im <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/18881/heilig_s_blechle.html" target="_blank">Blick des Tages &gt;&gt;</a></strong></p>
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		<title>Hereinspaziert in die LITERARENA!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 15:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[18. November]]></category>
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		<description><![CDATA[Geniale Texte, coole Musik und jede Menge Lachspaß begeisterten am Donnerstag, dem 18. November, die Zuhörer im Keller der KHG in Bonn. Die Fachschaft Gekovoska (Germanistik, Komparatistik, Volkskunde und Skandinavistik) hatte zur LITERARENA <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/hereinspaziert-in-die-literarena">Hereinspaziert in die LITERARENA!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-10358" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/hereinspaziert-in-die-literarena/attachment/img_7021"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/hereinspaziert-in-die-literarena"><img class="size-medium wp-image-10358" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_7021-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></a><p class="wp-caption-text">Lukas K. moderierte die Lesung.</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong>Geniale Texte, coole Musik und jede Menge Lachspaß begeisterten am Donnerstag, dem 18. November, die Zuhörer im Keller der <a title="KHG Bonn" href="http://www.khgbonn.de/" target="_blank">KHG</a> in Bonn. Die Fachschaft <a title="Gekovoska" href="http://www.fs-gekovoska.uni-bonn.de/" target="_blank">Gekovoska</a> (Germanistik, Komparatistik, Volkskunde und Skandinavistik) hatte zur LITERARENA eingeladen!<span id="more-10318"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify">Um 21Uhr leitete Lukas G., der durch den Abend moderierte, die Lesung mit einem Heinrich Heine-Gedicht ein und brachte das Publikum in literarische Hoch-Stimmung. Auf Stühlen und Matten verteilt lauschten die Zuhörer gespannt. Sieben Bonner Studierende trugen selbst geschriebene Texte vor. Auch zwei 18-jährige Schülerinnen, die sich mit einer Geige im Gepäck zur Litarena aufgemacht hatten, ernteten für ihren „unbarmherzigen Geliebten“ regen Beifall.</p>
<p style="text-align: justify">Das literarische Spektrum reichte von Gedichten über Slam-Texte und Songs bis hin zu Auszügen aus längeren Geschichten. Die Vortragenden untermalten ihre Texte akustisch, bezogen das Publikum ein und glänzten mit unterhaltsamer Performance. Die Lesung sei „wesentlich besser als erwartet“ gewesen, freuten sich Erstbesucher. Ob sie nächstes Mal wiederkommen? „Natürlich!“</p>
<p>&#8212;&#8212;-</p>
<p>Wenn du die Chance ergreifen möchtest, bei der nächsten Literarena zu lesen, dann wende dich an die Gekovoska: <span class="mh-plaintext">geko<a href='http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01ydwPiqDeWdedXvc9V6wcXg==&amp;c=mKyy5tUyijuPzKBVCJxn2f4fplcyXANgbLduvc8dHhY=' onclick="window.open('http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01ydwPiqDeWdedXvc9V6wcXg==&amp;c=mKyy5tUyijuPzKBVCJxn2f4fplcyXANgbLduvc8dHhY=', '', 'toolbar=0,scrollbars=0,location=0,statusbar=0,menubar=0,resizable=0,width=500,height=300'); return false;" title="Reveal this e-mail address">...</a>@uni-bonn.de</span>.</p>
<div id="attachment_10371" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-10371" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/hereinspaziert-in-die-literarena/attachment/img_7016-2"><img class="size-full wp-image-10371" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_70161.jpg" alt="" width="600" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Nine M. trug als erste ihren Text vor.</p></div>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
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		<title>Same Same….</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Richtarski</dc:creator>
				<category><![CDATA[April 2010: Raus!?]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Raus]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p>
<p>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6">Same Same….</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5337" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5337" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/schwimmendermarkt_vietnam"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6"><img class="size-medium wp-image-5337" title="SchwimmenderMArkt_Vietnam" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/SchwimmenderMArkt_Vietnam-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></a><p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p></div>
<p><strong>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</strong><span id="more-5118"></span></p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen und überlegen. Ein Visum für Vietnam habe ich jedenfalls schon mal in der Tasche.</p>
<p>Zur Beruhigung meiner Eltern habe ich mal im Internetforum <a href="http://www.joinmytrip.de/" target="_blank">Join my Trip</a> herumgeforscht und tatsächlich ein Mädel gefunden, das genau zur gleichen Zeit alleine in Asien unterwegs sein wird- social networks- danke dafür! Ohne viel darüber nachzudenken habe ich sie angerufen und tatsächlich war da gleich eine große Sympathie von beiden Seiten aus. Also hat man sich kurz und gut dazu entschlossen, sich in Bangkok zu treffen und zusammen loszuziehen. Mal so in den Norden von Thailand…</p>
<p>Zu uns gesellt sich noch ein männlicher Mitreisender, auch über Join my Trip- und es kann losgehen! Mit dem Zug in der dritten Klasse tingeln wir nach Norden. Die ersten Eindrücke sind faszinierend: alte Tempel wohin man nur schaut. Elefanten auf der Straße, Berge und fliegende Händler! Langsam wird mir bewusst, dass ich wirklich raus bin. Raus aus dem Alltag, raus aus dem verschneiten Winterdeutschland, raus aus der Uni und aus allen alteingesessenen Gewohnheiten. Erstaunlich ist es schon, wie sehr man sich und seine Bedürfnisse an die Umgebung anpasst. Essen an Straßenständen, schlafen auf einfachsten Bambusmatten, das Handy hab ich erst gar nicht mehr angemacht und Internet gibt’s nur alle paar Tage mal… dacht ich mir!</p>
<p><strong>Elefanten auf der Strasse, Berge und fliegende Händler</strong></p>
<div id="attachment_5338" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5338" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/inselthailand"><img class="size-medium wp-image-5338" title="INselThailand" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/INselThailand-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Thailand</p></div>
<p>Naja nicht ganz. Meine romantische Vorstellung vom Basic-Backpacker wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Der technische Fortschritt hat auch die Backpackerszene erwischt. Im Zug, im Bus, im Café…überall sehe ich Menschen mit kleinen Netbooks oder iPhones, wie sie im Internet surfen, skypen, bloggen. Wi-Fi gibt’s nämlich überall- meistens kostenlos. Und trotzdem schwebt über dem Ganzen der Duft der Freiheit. Klar, Menschen können nun in Echtzeit posten, dass sie gerade auf einem Elefanten durch den Dschungel reiten, oder mit Delfinen in den Sonnenuntergang segeln. Aber was bringt das schon, außer vielleicht einige „i Like“ Buttonklicks von den Freunden? Ich habe jedenfalls gemerkt, dass mir das nicht so viel gibt, ständig mein „Was machst du gerade?“ zu aktualisieren. Also gab es ab und zu eine Rundmail an Familie und Freunde und gut ist. Aber eigentlich soll das hier ja auch keine Social Media Kritik werden. Sondern eine Art Reisebericht. Doch aufgefallen ist mir das als aufmerksame Medienstudentin schon…</p>
<p>Also zurück zur Reise: Über Nordthailand nach Laos- das war die Route für die ersten zwei Wochen. Die vielen neuen Eindrücke wurden von mir schön altmodisch, handschriftlich in einem Tagebuch festgehalten.</p>
<p>In Laos angekommen, Visum erledigt, eine zweitägige Bootsfahrt auf dem Mekong vor uns- treffe ich ein Paar aus BONN. Tja, so kann’s gehen. Raus aus dem Alltag und der gewohnten Umgebung, mitten im Niemandsland zwischen Thailand und Laos… höre ich jemanden deutsch sprechen. Man kommt ins Gespräch und es dauert nicht lange bis wir feststellen, dass wir alle in Bonn studieren. Dies sollte nicht die letzte Bonner Bekanntschaft auf meiner Reise werden. Und obwohl es irgendwie seltsam ist, freut man sich wahnsinnig, Menschen aus der Heimat zu treffen. In Laos kommt dann auch spätestens der Punkt an dem man die Worte Hektik und Stress komplett vergisst. Wer mal richtig gechillte Menschen erleben will, der fahre nach Laos!</p>
<p><strong>Am anderen Ende der Welt und man trifft Bonner Studis</strong></p>
<p>Insgesamt sieben kurze Tage widmen wir diesem Land. Leider viel zu kurz, aber wir haben noch ungefähr 2500 Km vor uns, denn die Route hat mittlerweile eine Planung bekommen. Vietnam und Kambodscha müssen auf jeden Fall bereist werden. Meine Mitreisende und ich sind uns da völlig einig. Leider verlässt uns der männliche Begleiter an diesem Punkt. Vermutlich war er einfach von der weiblichen Planungs-Organisationswut überfordert. Auch kein Problem, schließlich war das der Deal: jeder macht das mit, worauf er Bock hat. Und so fährt er in den Süden und wir 24 Stunden durchgehend nach Hanoi.</p>
<p>Im Nachhinein nicht die beste Wahl. Der „VIP Nightbus“ entpuppte sich als altes, klappriges, überladenes Gefährt mit einem Loch im Dach (man frage sich wo? Na natürlich genau über unserem Sitzplatz!) und DAS dann 24 Stunden lang! Toll! Aber was uns nicht umbringt macht uns hart und so kommen wir doch recht unbeschadet nach Vietnam. Wo uns 15 Grad (kalt!!!) und strömender Regen in Hanoi begrüßen. Doch mittlerweile ist uns die asiatische Ruhe und Ausgeglichenheit komplett ins Blut übergegangen. Wir regen uns über nichts mehr auf. Denn eigentlich macht es auch keinen Sinn. Es klappt eh immer alles- auch wenn man mal etwas warten muss, oder nicht den westlichen Komfort bekommt. Das gehört einfach dazu.</p>
<div id="attachment_5339" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5339" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/tuktuk_laos"><img class="size-medium wp-image-5339" title="TukTuk_Laos" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/TukTuk_Laos-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Tuk Tuk in Laos</p></div>
<p>Hanois Highlight war das Ho-Chi-Minh Mausoleum. Jeder kann dort den mumifizierten Körper des für die Vietnamesen wichtigsten Mannes anschauen. Streng bewacht darf man in Zweierreihen um den Sarkophag herumlaufen. Stehen bleiben ist nicht erlaubt, dann kommen gleich Wachen mit Bajonetten und scheuchen die Menschen weiter. Wir laufen ehrfürchtig vorbei und ich bin froh wieder ans Tageslicht zu gelangen und der beklemmenden Atmosphäre zu entkommen.</p>
<p>Aber Hanoi hat natürlich auch unzählige angenehmere Seiten, die zu beschreiben hier den Rahmen sprengen würde. Eine andere angenehme Entwicklung war, dass mit uns wieder ein männlicher Begleiter reist. So kann auch jetzt dem seltenen, aber doch manchmal vorkommenden, weiblichen Gezicke wieder ein Gegenpol entgegengesetzt werden. Zu Vietnam bleibt einfach zu sagen, dass man hier den chinesischen Einfluss über Jahrhunderte hinweg sehen kann. Seidenlampions und chinesische Buddhas überall. Unsere Fahrt geht mit einigen Zwischenstopps weiter bis nach Saigon, die Küste entlang ca. 1700 Km. Die Hälfte der Reise ist im Mekong Delta vorbei und ich kann ein durch und durch positives Resümee ziehen. Jetzt bin ich wirklich raus!</p>
<p><strong>&#8220;Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland!&#8221;</strong></p>
<p>Das Vorhaben einen Tauchkurs zu machen treibt uns weiter an die Küste Kambodschas. Zu Dritt landen wir auf einer kleinen Insel, ohne Strom, mit einfachen Holzhütten. Von dort holt uns das Tauchboot jeden Tag ab und wir können uns nach drei Tagen „PADI-Open Water Diver“ nennen. Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland. Ich kann es nicht genau beschreiben, es ist einfach die Atmosphäre und vermutlich auch die krassen Gegensätze, die sich überall im Land offenbaren, die mich faszinieren. Täglich begegnet einem Armut und die traurige Geschichte dieses Landes. Das Regime der <a href="http://www.stern.de/politik/geschichte/rote-khmer-die-schreckensherrschaft-der-neuen-menschen-539148.html" target="_blank">roten Khmer </a>hat unermesslichen Schaden angerichtet, die Auswirkungen sind jetzt noch deutlich spürbar. Offensichtlich kann man es an den vielen Landminenopfern sehen. Immer noch ist das Land zu weiten Teilen vermint und es wird noch Jahrzehnte dauern bis es völlig frei von diesen menschenverachtenden Waffen ist. Und vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber besonders in den Augen der älteren Menschen sehe ich etwas Trauriges, Abwesendes und ich stelle mir vor welches Leid sie erfahren mussten. Ich kann nur empfehlen, das Buch „Der weite Weg der Hoffnung“ von Loung Ung zu lesen.</p>
<div id="attachment_5340" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5340" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/kinder_kambodscha"><img class="size-medium wp-image-5340 " title="Kinder_kambodscha" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/Kinder_kambodscha-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">spielende Kinder in Kambodscha</p></div>
<p>Trotz der vielen traurigen Dinge, die ich hier gesehen und erfahren habe, bin ich überwältigt von der Schönheit dieses Landes und von der unglaublichen Freundlichkeit der Menschen. Nach der Küste geht die Fahrt weiter zu den Ruinen von Angkor, ein bombastisches Überbleibsel der Khmer Kultur. Hier verlassen mich auch meine Mitreisenden, für sie geht es wieder zurück nach Deutschland. Ich darf mich glücklich schätzen und noch gute zwei Wochen reisen. Das Alleinsein genieße ich in vollen Zügen. Nach sechs Wochen endlich mal wieder alleine in einem Zimmer schlafen, das Bad für sich haben und seine Klamotten überall im Zimmer verteilen zu können! Nie hätte ich gedacht, dass das so toll sein kann. Zudem merke ich nach und nach, das alleine reisen eigentlich nur Vorteile hat. Man ist wirklich, wirklich unabhängig in seinen Entscheidungen und allein ist man sowieso nur wenn man will. Ich treffe in den zwei Wochen so viele interessante Menschen, verschiedensten Alters, mit unglaublichen Geschichten und tollen Lebenseinstellungen.</p>
<p>Die letzten Tage verbringe ich auf einer kleinen Insel im Golf von Thailand. Hier muss alles, wirklich alles, vom Festland hergefahren werden. Ich genieße noch einmal das raus-sein: raus aus der Zivilisation, Leben in einem kleinen Bambushüttchen am Strand. Mit ca. 15 anderen Menschen. Doch so langsam kommt auch der Tag näher, an dem ich mich an die Heimkehr gewöhnen muss. Ich checke das Wetter in Deutschland: 8. März 2010, Minus sechs Grad!!!! Ich will nicht! Hier sind es angenehme 30 grad, ich hab meine Hängematte und meine frische Kokosnuss (was ein Klischee!), aber leider keinen Cent mehr auf dem Konto… also holen mich ganz weltliche Dinge wieder rein, in den Alltag…</p>
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