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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Uniblick</title>
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		<title>Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexia Fiebig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p>
<p style="text-align: justify;">Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</p>
<p></p>
<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Es ist <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2">Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 269px"><strong><strong><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2"><img class="size-full wp-image-8616 " title="uebersicht" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/uebersicht.jpg" alt="" width="259" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</strong></p>
<p><strong><span id="more-8631"></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img title="Weiterlesen..." src="http://medienblick-bonn.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Es ist   kurz nach acht. Gerade habe ich mich hingesetzt, als die Sängerinnen  und  Sänger den Chorraum betreten. Die Kirchenbänke sind gerappelt voll. Heute Abend steht nicht etwa ein Gottesdienst auf dem Programm,  sondern  das erste Semesterabschlusskonzert des Jazzchor der Uni Bonn.</p>
<p style="text-align: justify;">In fast  familiärem Ambiente warten wir gespannt auf die ersten Töne.  Als auch  der Chorleiter auftaucht, beginnt das Konzert mit  Fingerschnipsen und  einem leisen ‘One, two, three, four!’ Schon hat  sich von allen Seiten  ein Meer von Stimmen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;the   rhythm of life is a powerful beat&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von   Musical Songs wie &#8220;Mamma Mia&#8221; über Klassiker wie &#8220;Georgia On My Mind&#8221;   ist das Repertoire an diesem Abend vielseitig. Die instrumentale   Begleitung am Klavier setzt Fraser Gartshore, der Chorleiter und   gebürtige Schotte, mit großen Enthusiasmus selbst um. Und seine eigene   Begeisterung schlägt auch beim Publikum Wellen. Mit besonderem Pepp   erfrischt das Lied „Chili Con Carne“ &#8211; wie schade, dass ich keinen Stift   parat habe, um das gesungene Rezept festzuhalten! Bei den   besinnlicheren Soli verschlägt es uns dann fast die Sprache.</p>
<p style="text-align: justify;">Leonard   Cohens &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xI_2LuqBtmU" target="_blank">Hallelujah</a>&#8220;,   an diesem Abend gesungen von Justin Rainey, berührt mich ganz  besonders  und kommt durch den Ort der Veranstaltung zu noch größerer  Geltung. Ich  für meinen Teil werde jedenfalls wiederkommen – nächstes  Mal vielleicht  auch mit Stift.</p>
<p style="text-align: center;"><em>O,  the rhythm of life is a powerful beat,<br />
Puts a tingle in your fingers and a tingle in your feet!<br />
Rhythm on the inside; rhythm on the street,<br />
And the rhythm of life is a powerful beat.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hoffnung für die Informatik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[SolarWorld AG]]></category>

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		<description><![CDATA[

<p class="wp-caption-text">Bild: rheinische-industriekultur.de</p>
<p style="text-align: justify;">Erst wurde eine PCB-Verseuchung im Gebäude festgestellt, dann gab es keine akzeptablen Umzugsmöglichkeiten &#8211; die Bonner Informatik hatte in letzter Zeit nicht viel zu lachen. Hier hatten wir im April diesen Jahres den offenen Beschwerdebrief der Fachschaft veröffentlicht. Nun gibt es aber Grund zur Hoffnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis der Neubau in Poppelsdorf <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/hoffnung-fur-die-informatik">Hoffnung für die Informatik</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div lang="x-unicode">
<div id="attachment_8362" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><strong><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/hoffnung-fur-die-informatik"><img class="size-medium wp-image-8362" title="silo2nUmbau" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/silo2nUmbau-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bild: rheinische-industriekultur.de</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erst wurde eine PCB-Verseuchung im Gebäude festgestellt, dann gab es keine akzeptablen Umzugsmöglichkeiten &#8211; die Bonner Informatik hatte in letzter Zeit nicht viel zu lachen. <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/pcb-problematik-zum-neubau-des-instituts-fur-informatik" target="_blank">Hier </a>hatten wir im April diesen Jahres den offenen Beschwerdebrief der Fachschaft veröffentlicht. Nun gibt es aber Grund zur Hoffnung.</strong><span id="more-8359"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bis der Neubau in Poppelsdorf fertig ist, muss für die Unterbringung der Bonner Informatik eine Übergangslösung gefunden werden. Die Fachschaft hatte die Suche nach einem geeigneten Gebäude zuletzt selbst in die Hand genommen und ist im Graurheindorfer Hafen fündig geworden. Die SolarWorld AG besitzt dort einen Gebäudekomplex und kann der Informatik eine flexible Mietlösung anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die sogenannte Kornkirche, ein denkmalgeschütztes Gebäude, soll nach den Wünschen des Instituts umgebaut werden. Die Kosten dafür wird die SolarWorld AG tragen. Der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck freue sich, die Ausbildung des Nachwuchses zu unterstüzen, so die Fachschaftsvertreter. Noch vor Ende des Jahres soll die Kornkirche bezugsfertig sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die Informatik so bald ein geeignetes und PCB-freies Dach über dem Kopf haben wird, ist ein klarer Punkt für studentische Eigeninitiative.</p>
</div>
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		<title>Russische Studenten: Der Drang nach Westen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 13:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalia Karbasova</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Überflieger sein? Das ist ganz normal. Zumindest für die russischen Studenten, die zum Studium nach Deutschland kommen. Die Motivation der Studenten und ihre Wege nach Deutschland sind ganz verschieden, aber der große Tatendrang ist ihnen gemein.</p>
<p style="text-align: justify;">Russische Studenten gibt es an fast jeder deutschen Hochschule. Etwa zwölftausend Russinnen und Russen studieren an <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten">Russische Studenten: Der Drang nach Westen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/austauschstudium.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8315" title="austauschstudium" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/austauschstudium-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></a>Überflieger sein? Das ist ganz normal. Zumindest für die russischen Studenten, die zum Studium nach Deutschland kommen. Die Motivation der Studenten und ihre Wege nach Deutschland sind ganz verschieden, aber der große Tatendrang ist ihnen gemein.<span id="more-7333"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Russische Studenten gibt es an fast jeder deutschen Hochschule. Etwa zwölftausend Russinnen und Russen studieren an deutschen Unis und bilden damit die drittgrößte Gruppe ausländischer Studierender in Deutschland. Rekordhalter sind Studenten aus China (25.000) und Polen (15.000).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Finanzierung des Auslandsstudiums ist dabei für die Studis aus den Ländern mit geringem Durchschnittseinkommen das größte Problem. Das Leben und das Studium in Deutschland sind nicht gerade günstig. Stipendien sind da sehr begehrt, insbesondere diejenigen vom <a title="DAAD" href="http://www.daad.de" target="_blank">Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)</a>. Hier sind die jungen Russen besonders aktiv und belegen die erste Stelle unter den DAAD-Stipendiaten.</p>
<p style="text-align: justify;">„Jedes Jahr kommen insgesamt zwischen 80.000 und 90.000 DAAD-Stipendiaten nach Deutschland oder gehen als Deutsche DAAD-Stipendiaten ins Ausland“, erzählt Thomas Prahl, Leiter des DAAD-Referats für Russland und Belarus. Von diesen sind über 4000 Bürger der Russischen Föderation. Ungefähr ein Zehntel davon sind „richtige“ DAAD-Stipendiaten, das heißt, sie wurden in einem Individualstipendien-Programm ausgewählt. Die anderen sind Studierende, Doktoranden oder Wissenschaftler, die im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zwischen deutschen und  russischen Hochschulen ausgewählt wurden, und dann mit DAAD-Geld gefördert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7335" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten/attachment/thomas_-prahl" target="_blank">Thomas Prahl (DAAD) spricht über russische Studenten </a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Qualität der Bewerbungen aus Russland, und vor allem aus den ländlichen Gegenden,  ist in den letzten 20 Jahren deutlich angestiegen, so Thomas Prahl. „1992 kamen 80 Prozent aller Stipendiaten des DAAD aus Moskau und Sankt Petersburg und der Rest aus der Provinz. Im letzten Jahr war es anders herum“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ringen um ein Stipendium </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7340" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten/attachment/butorina-2"><img class="alignright size-medium wp-image-7340" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/butorina1-300x279.jpg" alt="" width="180" height="167" /></a>Für ein Stipendium muss man allerdings kämpfen, denn es gibt etwa zwölf Bewerber pro Platz. „Jedes Jahr gibt es ungefähr 3000 Bewerber aus Russland“, sagt der DAAD-Referent. „Die meisten bringen eine sehr solide Mathematik-Ausbildung mit und sind damit besonders für das Studium der Naturwissenschaften, Technikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften geeignet. Auch Kulturwissenschaften und Germanistik sind sehr beliebt“. Allerdings seien Studenten aus Russland oftmals noch sehr jung und wüssten nicht immer so richtig, warum sie eigentlich nach Deutschland kommen. Da spielen dann meist die Eltern eine große Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;">DAAD-Stipendiatin Julia Butorina wusste ganz genau Bescheid, warum sie nach Deutschland wollte. Sie ist eine der 40 jungen „Streber“ aus Russland, die jedes Jahr für das meistgefragte DAAD-Master-Programm ausgewählt werden. In der Russischen Südmetropole Rostow am Don hat Julia Philologie studiert. „Das war aber die Grenze, ich hatte dort nichts mehr zu tun“, erklärt die 25-Jährige. „Deshalb fand ich Weiterbildung in Deutschland eine gute Idee“.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie hat das geschafft, wovon viele träumen, und studiert jetzt English Studies in einer internationalen Gruppe in Berlin. Noch ein Jahr liegt vor ihr – und was kommt dann? „Das ist mir ganz klar“, sagt die Stipendiatin. „Ich will nach Russland zurückkehren und dort selbst einen ähnlichen Studiengang gründen, denn in meiner Stadt gibt es so etwas leider nicht. Ich könnte ja auch Gastprofessoren einladen. Von denen habe ich hier viele kennengelernt“.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-7337" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten/attachment/julia_butorina" target="_blank">Julia Butorina über ihre Pläne</a></p>
<p><strong>Eine Entscheidung der Eltern</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7346" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten/attachment/tanja-za-foto-2"><img class="alignleft size-full wp-image-7346" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/tanja-za-foto1.jpg" alt="" width="159" height="178" /></a>Ganz anders sieht das Tanja Zavalishina. Sie hat in Deutschland ihre zweite Heimat gefunden. Mit 19 Jahren ist sie ist nach Deutschland gekommen. Inzwischen wohnt und studiert sie bereits seit fünf Jahren hier und hat auch schon ihren ersten Studienabschluss gemacht. „Die Entscheidung haben in erster Linie meine Eltern getroffen. Sie haben mir dabei finanziell unter die Arme gegriffen“, erzählt die Master-Studierende. „Sie haben gesagt, dass es schön wäre, wenn ich nach Deutschland fahren würde. Ich hatte Deutsch bereits in der Schule und brachte so die für das Studium relevanten Sprachkenntnisse schon mit.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt spricht sie perfekt Deutsch. „Ich glaube, es liegt am Willen. Wenn man richtig Lust darauf hat, die Sprache zu erlernen, kriegt man das schon hin. Ich habe viel Fernsehen geguckt, viel Radio gehört und mich in die Sprache hinein versetzt“, erklärt Tanja.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Pläne sind ehrgeizig. Nach dem Studienabschluss hat sie vor, zum Fernsehen zu gehen. „Ich würde gerne als Kamerafrau arbeiten. Ich mache jetzt die ersten Schritte Richtung Fernsehen und sammle meine ersten Erfahrungen hinter der Kamera. Momentan nehme ich an der Uni an einem Seminar teil, in dem wir gemeinsam Beiträge produzieren. Das macht schon Riesenspaß“, sagt Tanja. Sie würde gerne In Deutschland bleiben. „Denn ich glaube, dass ich hier mehr Chancen habe, gut in meinem Job zu werden“.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7336" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/russische-studenten/attachment/tanja_zavalishina-2" target="_blank">Tanja Zavalishina ueber ihre Erfahrungen in Deutschland</a></p>
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		<title>Wo man &#8216;Du&#8217; zum Lehrer sagt: Lernen in Schweden</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Schumacher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich wollte Hannah nur für ein Austauschjahr nach Schweden gehen, doch dann hat es ihr so gut gefallen, dass sie gleich den Rest ihrer Schullaufbahn dort verbrachte. Zum Studieren kam sie zunächst zurück nach Deutschland, doch nach dem Bachelor zog es sie wieder in das Land der Elche und Ikea-Möbel. Seit fast 2 <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt">Wo man &#8216;Du&#8217; zum Lehrer sagt: Lernen in Schweden</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-6907" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt/attachment/schwedische-studenten"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt"><img class="alignleft size-medium wp-image-6907" style="margin: 4px 18px;" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/schwedische-studenten-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></a><strong>Eigentlich wollte Hannah nur für ein Austauschjahr nach Schweden gehen, doch dann hat es ihr so gut gefallen, dass sie gleich den Rest ihrer Schullaufbahn dort verbrachte. Zum Studieren kam sie zunächst zurück nach Deutschland, doch nach dem Bachelor zog es sie wieder in das Land der Elche und Ikea-Möbel. Seit fast 2 Jahren studiert sie im Masterstudiengang „Communication Management“ an der <a href="http://www.lu.se/" target="_blank">Universität in Lund</a>. Was ist es, das das Lernen in Schweden so besonders macht?</strong><span id="more-6905"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Schweden <a href="http://www.emma.de/ressorts/artikel/schule-vorschule/glueckliches-schweden-du-hast-es-besser/" target="_blank">hat den Ruf </a>ein besonders bildungsfreundliches Land zu sein. Oft wird in Deutschland gefordert, die Deutschen sollten sich eine Scheibe vom schwedischen Bildungssystem abschneiden. Doch was machen die Schweden denn überhaupt anders als die Deutschen?</p>
<p style="text-align: justify;">Schon das Schulsystem in Schweden unterscheidet sich deutlich von dem im Deutschland: Ab dem Alter von sechs oder sieben Jahren gehen alle Kinder zunächst zur neunjährigen Gemeinschaftsschule (grundskola). Diese Grundschule besuchen alle. Mit fünfzehn oder sechzehn haben alle Schüler den gleichen Abschluss und können die weiterführende Schule (gymnasieskola) besuchen. „Es gibt so gut wie niemanden, der an die grundskola nicht die gymnasieskola anschließt“, erzählt Hannah aus ihrer Erfahrung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Grund hierfür könnte sein, dass die weiterführende Schule verschiedene Zweige anbietet, von denen einige zu einem Universitätsstudium führen und andere mit der Berufsausbildung verbunden sind. „An unserer Schule gab es zum Beispiel einen naturwissenschaftlichen, einen sozialwissenschaftlichen, einen künstlerischen und einen handwerklichen Zweig. Je nach Programm besucht man dann Fächer wie Biologie und Mathe oder Kultur und Sprache. Das Gute daran ist: Jeder wird seinen Talenten entsprechend gefördert.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Niemand wird in Schubladen gesteckt!</strong></p>
<div id="attachment_6914" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a rel="attachment wp-att-6914" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt/attachment/hannah"><img class="size-medium wp-image-6914 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/hannah-253x300.jpg" alt="Hannah " width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hannah, 23, studiert in Schweden</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was Hannah in Deutschland viel zu früh und viel zu schnell passiert, findet in Schweden garnicht statt: „Niemand wird in Schubladen gesteckt. Und keiner wird ausgegrenzt.“ In der dreijährigen Gymnasialschule lernen angehende Frisöre oder Floristen gemeinsam mit angehenden Managern oder Medienwissenschaftlern. Jeder besucht die Fächer des Zweigs entsprechend seiner gewünschten beruflichen Bildung. Daneben gibt es so genannte Kernfächer, also Kurse die alle machen müssen, etwa „Englisch“ oder Kurse zur Vermittlung von Allgemeinbildung. Das Abschlusszeugnis ist Vorraussetzung fürs Studium, ebenso ein nationaler Universitätseignungstest. Manchmal werden darüber hinaus bestimmte Auswahlverfahren durchgeführt, etwa bei Studiengängen für Medizin oder Lehrberufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gleichzeitig Arabisch, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte studieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Studium in Schweden ist ähnlich strukturiert wie das in Deutschland: Auch hier gibt es Bachelor- und Masterstudiengänge, Diplom- und Magistergrad laufen allmählich aus. Im Unterschied zu Deutschland gibt es hier allerdings eine weit größere Wahlfreiheit innerhalb der Studiengänge. Neben Programm-Schwerpunkten gibt es eine Vielzahl freistehender Kurse die man belegen und sich mit durchschnittlich 7 credits anrechnen lassen kann. Man könnte also die unterschiedlichsten Kurskombinationen belegen und gleichzeitig Arabisch, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte studieren. „Der Knackpunkt ist allerdings die Logistik“, sagt Hannah.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohnehin erfordert das Studium in Schweden viel Eigeninitiative und Selbstständigkeit, Selbststudien, Gruppenarbeiten und Hausarbeiten sind an der Tagesordnung, ebenso wie Präsentationen, Vorträge und Diskussionen im Unterricht. „Lesen, Lesen, Lesen! – Darauf muss man sich einstellen“, erklärt Hannah: „Ich muss nicht selten für einen Kurs sieben, acht Bücher lesen.“ Auch das Kursystem ist anders als in Deutschland. Manche Kurse enden in der Mitte des Semesters mit einer Klausurenphase und neue beginnen. Grundsätzlich hat man daher immer nur ein bis zwei Kurse zur gleichen Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit Krankenschwester, Psychologe und Priester zum besseren Lernklima</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-6915" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt/attachment/firststopsweden"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6915" style="margin: 5px;" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/firststopsweden-200x114.jpg" alt="schwedisches schild" width="200" height="114" /></a>Hinter dem schwedischen Bildungssystem steht das Ideal, dass alle Kinder und Jugendlichen den gleichen Zugang zu Ausbildung haben müssen – ungeachtet ihres ethnischen und sozialen Hintergrunds oder ihres Wohnorts. Die Ausbildung soll innerhalb jeder Schulform gleichwertig sein, in welchem Teil des Landes auch immer sie veranstaltet wird. Besonderer Wert wird auf die Autonomie der einzelnen Ausbildungsinstitutionen gelegt. Verantwortlich für die Bildungspolitik in Schweden ist das <a href="http://www.sweden.gov.se/sb/d/2063" target="_blank">Ministerium für Bildung und Forschung</a>. Die nationale Bildungsagentur „<a href="http://www.skolverket.se/" target="_blank">Skolverket</a>“ ist die zentrale Verwaltungsbehörde für das schwedische öffentliche Schulsystem. Sie überprüft und evaluiert Bildungseinrichtungen von der Grundschule bis zur Erwachsenenbildung und macht Vorschläge zur Verbesserung der Bildung.</p>
<p style="text-align: justify;">Hannahs persönlicher Eindruck entspricht diesem Ideal: „Der Fokus liegt immer auf der Entwicklung der Schüler.“ So empfindet sie auch das Lernklima in Schweden als den wesentlichsten Vorteil gegenüber Deutschland. „Das Engagement der Lehrer und Professoren ist viel größer. Die Atmosphäre ist viel freundlicher, was sich zum Beispiel dadurch ausdrückt, dass alle gleichgestellt sind und sich untereinander geduzt wird. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber in der Regel wird sehr auf die Schüler eingegangen.“</p>
<div id="attachment_6925" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a rel="attachment wp-att-6925" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/wo-man-du-zum-lehrer-sagt/attachment/bildungsausgaben_oecd-2"><img class="size-large wp-image-6925 " style="margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/bildungsausgaben_OECD1-1024x653.jpg" alt="" width="430" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik Bildungsausgaben (Quelle: http://www.oecd.org/dataoecd/44/38/43645629.pdf)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Engagement für Bildung erfahren Schüler und Studenten an vielen Stellen. Zum einen aus finanzieller Hinsicht: „Man merkt das viel Geld in die Ausstattung gesteckt wird“, berichtet Hannah. Ihr Campus in Helsingborg ist gerade mal zehn Jahre jung, die technische Ausstattung auf dem neusten Stand und auch die Bibliothek sehr gut ausgestattet. Diesen Eindruck bestätigt <a href="http://www.oecd.org/document/8/0,3343,de_34968570_34968855_39283656_1_1_1_1,00.html" target="_blank">eine Untersuchung der OECD</a>: Die Schweden geben für die Bildung knapp über sechs Prozent ihrer gesamten Wirtschaftsleistung aus, die Deutschen nur 4,8 Prozent. Doch auch an anderer Stelle zeigt sich das Engagement für Bildung, das Hannah für das gute Lernklima verantwortlich macht: „Überall gibt es Angebote, den Studierenden zu helfen. An meinem Campus gibt es nicht nur einen engagierten Studentenservice, sondern auch eine Krankenschwester, psychologische Berater und sogar einen Priester.“ Dass sozusagen mehr ‚menschliche Ressourcen’ zur Verfügung stehen als in Deutschland, zeigt sich nicht zuletzt an den Lehrenden. „Nicht selten werden zwei Lehrer für ein Fach eingestellt“. Lehrer und Professoren werden wiederum pro Schüler und Student bezahlt, was dafür sorgt, dass sie ein attraktives Angebot machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Deutschland verliert den Vergleich </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für Hannah ist klar: Bezogen auf das Schulsystem hat Deutschland das Duell um das bessere Bildungssystem klar verloren. Mit dem Konzept der koedukativen Schulen – gemeinsames Lernen bis hin zum Schulabschluss – hat sie ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Beim Studium fällt der Vergleich auch für Schweden aus, wobei sie findet, dass sich beide Länder doch ähneln. Auffällig ist, dass sich die Länder gerade in den Punkten unterscheiden, die am deutschen Hochschulsystem in aktuellen Debatten kritisiert werden: Studiengebühren (in Schweden gibt es keine), Anwesenheitspflicht (in Schweden gibt es keine) und die allgemeine Verschulung der Uni (auch das ist in Schweden nicht der Fall). „Als ich in Deutschland studiert habe, war ich immer die blöde Schweden-Tussi, weil ich das Bildungssystem Schwedens so gelobt habe. Aber wenn man das Lernklima dort einmal kennengelernt hat, merkt man, das der größte Unterschied im Selbstverständnis liegt.“ So könne sich Deutschland auch gar nicht viel von Schweden abgucken, denn das Verständnis von Lehre und Wissenschaft sei eine Kulturfrage. In Schweden drehe sich alles um die Frage „Was wollen wir vermitteln“, es gehe nicht darum Wissen in die Lernenden zu pumpen, man sei moderner und flexibler. Diese Einstellung kann man sich nicht einfach abgucken, sie muss im Kopf beginnen.</p>
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		<title>How To Get In – Studieren an Eliteunis</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Stracke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[Eliteuni]]></category>
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		<category><![CDATA[studieren]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hochschulen wie Harvard, Cambridge, Oxford und Yale sind aus den Top fünf des World University Rankings nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren führen sie die Ranglisten der weltbesten Unis an. Sie alle fallen dabei unter die Kategorie, die man gemeinhin als Eliteuniversität bezeichnet. Was das bedeutet? Hier werden die Besten der Besten gesucht. Und <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/how-to-get-in-%e2%80%93-studieren-an-eliteunis">How To Get In – Studieren an Eliteunis</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/harvard.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/how-to-get-in-%e2%80%93-studieren-an-eliteunis"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7779" title="harvard" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/harvard-300x262.jpg" alt="" width="240" height="210" /></a></a>Hochschulen wie Harvard, Cambridge, Oxford und Yale sind aus den Top fünf des <a href="http://www.timeshighereducation.co.uk/hybrid.asp?typeCode=438">World University Rankings</a> nicht mehr wegzudenken. </strong><strong>Seit Jahren führen sie die Ranglisten der weltbesten Unis an. </strong><strong>Sie alle fallen dabei unter die Kategorie, die man gemeinhin als Eliteuniversität bezeichnet. Was das bedeutet? Hier werden die Besten der Besten gesucht. Und das in jeder Hinsicht.<span id="more-6986"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong>Auch für deutsche Studenten ist die Idee attraktiv, einen Abschluss von einer weltweit renommierten Uni in der Tasche zu haben. Viele verfallen beim Namen der internationalen Spitzenreiter jedoch erst einmal in Ehrfurcht. Aber werden die Mythen und Geschichten um die Eliteschmieden der Realität überhaupt gerecht?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studieren in der Ivy League: Gute Noten allein reichen nicht<br />
</strong><strong> </strong><br />
Sie ist die wohl berühmteste Uni der Welt: die <a href="http://www.harvard.edu/" target="_blank">Harvard University</a>. Eine Vielzahl von Filmen, zahlreiche Internetforen und noch mehr Ratgeber drehen sich darum, wie man es schafft, hier aufgenommen zu werden. Bedingung Nummer eins: Bewerber müssen einen langen Atem haben. In der Regel beginnt die Vorbereitung für das Auswahlverfahren ein bis zwei Jahre im Voraus.  Dabei wird es immer schwieriger: erreichten  Harvard 1998  noch rund 17.000 Bewerbungen, waren es 2008 schon fast 27.000.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-6994" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/how-to-get-in-%e2%80%93-studieren-an-eliteunis/attachment/harvard_university"><img class="size-medium wp-image-6994 alignright" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Harvard_University-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Gute Noten allein reichen daher nicht, um zugelassen zu werden. Auch das Nachweisen sozialen Engagements, Empfehlungsschreiben ehemaliger Dozenten und das Bestehen zahlreicher Test sind Teil des Aufnahmeverfahrens. Dazu kommen noch die Essays, in denen der Bewerber erklärt, warum ausgerechnet er der perfekte Kandidat für den Studienplatz ist. Bis zu sieben Stück kommen da zum Beispiel während des Aufnahmeverfahrens der <a href="http://www.hbs.edu/" target="_blank">Harvard Business School</a> zusammen. Hier kann man allerdings auch wichtige Punkte sammeln, denn im Essay wird deutlich, was den einen Aspiranten vom anderen unterscheidet. Ein Persönlichkeitsprofil auszubilden ist dabei ebenso wichtig, wie triftige Gründe für die Wahl der Uni zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Genial ja, gleichförmig nein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Harvard geht es darum, in der Masse von hoch ambitionierten und qualifizierten Bewerbern aufzufallen. Wie das funktioniert, kann man sich in den USA im Vorfeld von einem eigens engagierten Coach beibringen lassen. Wer sich den nicht leisten kann, greift auf einen der vielen Ratgeber zurück, wie beispielsweise den von <a href="http://www.hachettebookgroup.com/books_9780446540674.htm">Michele Hernandez</a>. Einer der meistgegeben Ratschläge dabei: bleib authentisch. Viele trauen sich nicht, über ausgefallene Hobbys oder Interessen zu schreiben. Vielleicht sind es aber gerade diese, die den Bewerber interessant machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für ausländische Bewerber ist das Verfahren oft besonders mühsam. Zeugnisse müssen übersetzt und Auszeichnungen erklärt werden. Manchmal ist die Nationalität aber auch von Vorteil, schließlich bemüht man sich in Harvard um Diversität. Dieses Streben nach der bunten Mischung führt aber mitunter zu einem Hindernis ganz anderer Art. Haben sich zum Beispiel bereits genügend Deutsche Studenten qualifiziert, wird der Engländer vorgezogen. Selbst wenn der rein fachlich nicht unbedingt besser ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man einen Studienplatz ergattert, stellt sich bald die nächste Hürde: die Finanzen. Auch wenn sich die amerikanischen Eliteunis, zusammengefasst unter dem Begriff Ivy League, um finanzielle Förderung von weniger vermögenden Studenten bemühen, muss doch ein großer Teil die etwa 70.000 Dollar Gesamtkosten pro Jahr selbst aufbringen. Wer also mit dem Gedanken spielt, seinen Master an einer Eliteuni zu absolvieren, sollte sich frühzeitig für Stipendien bewerben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Very British</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der internationalen Konkurrenz müssen sich die britischen Unis nicht hinter den Kollegen aus den USA verstecken. Das Aufnahmeverfahren ist allerdings oft weniger erschreckend. Zwar ist auch hier ein überdurchschnittliches Zeugnis unabdingbar, sonst zählt aber vor allem Qualität statt Quantität. Fachliches Interesse, Publikationen und Auszeichnungen sind entscheidender als Wohltätigkeitsprojekte. Ob bereits die Eltern an der Uni studiert haben, interessiert im Gegensatz zu den amerikanischen Unis in England übrigens die wenigsten.</p>
<div id="attachment_6997" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a rel="attachment wp-att-6997" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/how-to-get-in-%e2%80%93-studieren-an-eliteunis/attachment/bibliotecaduquedehumpheybodlaianoxf"><img class="size-medium wp-image-6997" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/BibliotecaDuquedeHumpheyBodlaianOxf-294x300.jpg" alt="Die Bodeleian Library, Hauptbibliothek der University of Oxford" width="294" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bodleian Library, Hauptbibliothek der University of Oxford</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet allerdings nicht, dass die Konkurrenz weniger groß wäre. 2009 haben sich laut Angaben der <a href="http://www.ox.ac.uk/" target="_blank">Oxford University</a> 17.000 Studenten für ein Erststudium beworben. Weitere 17.500 Bewerber um einen weiterführenden Studiengang kommen hinzu. 61 Prozent davon kommen aus dem Ausland, viele auch aus Deutschland. Fast alle (ca. 99 Prozent) der angenommenen Undergraduate Studenten haben übrigens A-Levels Noten von AAA oder besser – das entspricht etwa einem deutschen Abiturschnitt von 1,0 bis 1,5.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tradition meets Fortschritt &#8211; Bewerbungsgespräch via Skype</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Felix, Kommunikations- und Medienwissenschaftsstudent aus Düsseldorf, hat für das Jahr 2010 einen Postgraduate Studienplatz am <a href="http://www.oii.ox.ac.uk/" target="_blank">Oxford Internet Institute</a> bekommen. Seinen aufwändig gestalteten Bewerbungsunterlagen folgte schon nach wenigen Tagen die Einladung zum Interview. Statt Fragen nach seinem wissenschaftlichen Interesse wollten die Prüfer in Oxford allerdings mehr über seine Zukunftspläne und sein vorangegangenes Studium wissen. „Ich war mit keiner einzigen meiner Antworten wirklich zufrieden.“ Trotzdem kann zwei Wochen später die Zusage.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Stefan, Physikstudent aus Aachen, beginnt im Herbst sein Masterstudium in Oxford. Für ihn war ebenfalls das Interview ausschlaggebend, das die Uni laut eigenen Angaben nach der Vorauswahl mit 75 Prozent der Bewerber führt. Der Vorteil: selbst wenn nicht alle Noten makellos sind, hat man die Chance, persönlich zu überzeugen. Das Aufnahmeinterview führte Stefan übrigens via Skype. Ihrem steifen, verstaubten Image werden die britischen Eliteunis damit kaum gerecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Very british wird es allerdings, wenn es um die Sprachkenntnisse geht. Im TOEFL Test muss man mindestens 110 von 120 Punkten erreichen – an den meisten Unis bewegt sich dieser Wert um die 80 Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer es  an die Uni geschafft hat, muss sich auf ein straffes Programm gefasst machen. Zahlreiche Essays, Diskussionsrunden und wöchentliche Gespräche mit dem Tutor fordern die vollständige Aufmerksamkeit der Studenten. Nebenbei arbeiten ist da für die wenigstens drin und auch nicht gern gesehen. Die hohen Studiengebühren müssen also im Vorfeld gespart oder durch Stipendien gedeckt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Prüfungen und Feiern gibt es in Oxford übrigens nach wie vor eine Kleiderordnung: der Subfusc umfasst Anzug und Fliege unter dem Talar. Trotz seines modernen Aufnahmeverfahrens wird Tradition bei den Briten eben doch großgeschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Versuchen kostet nichts</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Studium an einer internationalen Eliteuni für viele Studenten einen finanziellen Spagat bedeutet, lohnt sich ein solcher Schritt. Schließlich haben 95 Prozent der Harvard Business School innerhalb von drei Monaten nach Abschluss einen Job. Auf der Suche nach dem perfekten Studienplatz kommt es aber vor allem darauf an, dass Uni und Studiengang zu den eigenen Wünschen und Fähigkeiten passen. Wer das Studium nur des guten Namen willens aufnimmt, wird in den seltensten Fällen glücklich.</p>
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		<title>Diebstahl in der alten Sternwarte</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 13:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[Abteilung Medienwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Sternwarte]]></category>
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		<category><![CDATA[Institut für Kommunikationswissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einige der Exponate der aktuellen Ausstellung &#8220;Klangbilder&#8221; der Bonner MedienwissenschaftlerInnen sind abhanden gekommen. Von Tätern und Opfern fehlt bislang jede Spur. Gegen weitere Diebstähle sichert man sich nun ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung „Klangbilder“ im Obergeschoss der alten Sternwarte in Bonn lebt von seiner Gesamtheit. Die einzelnen Werke werden umso interessanter, wenn man sich <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/diebstahl-in-der-alten-sternwarte">Diebstahl in der alten Sternwarte</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Webcams-überwachen-die-Ausstellung-nun.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/diebstahl-in-der-alten-sternwarte"><img class="size-medium wp-image-7018 aligncenter" title="Webcams überwachen die Ausstellung nun" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Webcams-überwachen-die-Ausstellung-nun-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></a>Einige der Exponate der aktuellen Ausstellung &#8220;Klangbilder&#8221; der Bonner MedienwissenschaftlerInnen sind abhanden gekommen. Von Tätern und Opfern fehlt bislang jede Spur. Gegen weitere Diebstähle sichert man sich nun ab.</strong><span id="more-6984"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen#more-6322" target="_blank">Die Ausstellung „Klangbilder“</a> im Obergeschoss der alten Sternwarte in Bonn lebt von seiner Gesamtheit. Die einzelnen Werke werden umso interessanter, wenn man sich die Lösungs- und Darstellungsansätze der jeweiligen KünstlerInnen im Vergleich ansieht, die ihre Themen mit ganz anders akustisch darstellen. Insgesamt erscheinen dann die Semesterarbeiten des Masterkurses &#8220;Klangbilder&#8221; als Einheit. Deshalb wurden sie zusammen im zweiten Obergeschoss der alten Sternwarte „im Kreis“ ausgestellt: als geschlossenes, rundes Werk.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Störe meine Kreise nicht&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Solange, bis es auseinander gerissen wurde: Fünf Exponate <a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/aktuelles/klangbilder-gestohlen/" target="_blank">sind geklaut worden</a>. Hierbei handelt es sich eigentlich um unspektakuläre<a href="http://www.slipperybrick.com/wp-content/uploads/2009/10/minimp3cam_small.jpg" target="_blank"> iPod-Imitate</a>: das Clip-Modell, das vorzugsweise zum Sporttreiben verwendet wird. Welche Dreistigkeit auch immer die Diebe dazu getrieben hat, sie erfüllt die Veranstalter mit herber Enttäuschung. Diese offene, freundliche Atmosphäre in diesem so interessanten alten Gebäude derart mit Füßen zu treten und das Vertrauen derer zu missbrauchen, die ihre Arbeit Kulturinteressierten gerne zur Verfügung stellen möchten, ist einfach skrupellos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Diebe werden dazu aufgefordert, die Geräte ungesehen in eines der Mitarbeiterfächer zu werfen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Klangbilder-Ausstellung wird von einer Webcam überwacht fortgeführt und lädt weiterhin alle Besucher ein, in eine Welt voller klanglicher Vielfalt und interessanter akustischer Geschichten einzutauchen. Trotz des faden Beigeschmacks des Diebstahls.</p>
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		<title>PCB-Problematik: Zum Neubau des Instituts für Informatik</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Informatik Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[PCB]]></category>
		<category><![CDATA[Poppelsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Römerstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer besonders heiklen hochschulpolitischen Angelegenheit hat sich die Fachschaft Informatik der Universität Bonn an die Redaktion des Medienblick gewandt. Die Fachschaft hofft so auf eine Möglichkeit, &#8220;auf die sehr fragwürdigen Entwicklungen am Institut für Informatik in den letzten sechs Jahren hinzuweisen&#8221;. Wir haben uns entschlossen, der Fachschaft mit Veröffentlichung des offenen Briefes an die Universitätsverwaltung <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/pcb-problematik-zum-neubau-des-instituts-fur-informatik">PCB-Problematik: Zum Neubau des Instituts für Informatik</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In einer besonders heiklen hochschulpolitischen Angelegenheit hat sich die Fachschaft Informatik der Universität Bonn an die Redaktion des Medienblick gewandt. Die Fachschaft hofft so auf eine Möglichkeit, &#8220;auf die sehr fragwürdigen Entwicklungen am Institut für Informatik in den letzten sechs Jahren hinzuweisen&#8221;. Wir haben uns entschlossen, der Fachschaft mit Veröffentlichung des offenen Briefes an die Universitätsverwaltung eine Publikationsplattform zu bieten.</strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/pcb-problematik-zum-neubau-des-instituts-fur-informatik"><img class="size-medium wp-image-5638 aligncenter" title="www.informatik.uni-bonn.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/www.informatik.uni-bonn.de_-278x300.jpg" alt="" width="195" height="210" /></a><span id="more-5637"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was die Fachschaft Informatik zu diesem Schritt in die Öffentlichkeit bewegt, ist die Hoffnung auf eine Beschleunigung des gesamten Prozesses und der Schaffung eines Dialogs. Die Vertreterinnen und Vertreter betonen dabei, dass sie keine Schädigung des Institutes bezwecken. Im offenen Brief monieren sie die zähe Vorgehensweise um den Neubau des Instituts auf dem Campus Poppelsdorf:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<div id="_mcePaste"><em>Sehr geehrte Frau Kornmesser,<br />
Sehr geehrte Universitätsverwaltung,<br />
Sehr geehrte Verantwortliche des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW,</p>
<p>wir, die Fachschaft Informatik, wenden uns im Namen aller Studierenden<br />
der Informatik an Sie. Wir fordern eine schnelle und für alle<br />
Beteiligten zufriedenstellende Lösung für die zukünftige Unterbringung<br />
des Instituts für Informatik.</p>
<p>Es ist nun seit 2004 bekannt, dass die Bausubstanz des Neubaus AVZ III<br />
in der Römerstraße, in dem sich auch die Räumlichkeiten der Informatik<br />
befinden, stark mit giftigen PCB-Stoffen kontaminiert ist. In diesen<br />
sechs Jahren war ausreichend Zeit, eine für alle Beteiligten tragbare<br />
Lösung zu finden. Obwohl 2004 ein Umzug in ein neues Gebäude auf dem<br />
Campus Poppelsdorf für Ende 2008 versprochen wurde, ist bis heute aus<br />
Sicht der Studierenden und Mitarbeiter des Instituts für Informatik<br />
keinerlei Fortschritt in Planung und Durchführung erkennbar.</p>
<p>Folglich müssen die Studierenden und Mitarbeiter der Informatik seit<br />
nunmehr sechs Jahren mit einer für sie nicht kalkulierbaren Gefährdung<br />
ihrer Gesundheit leben. Dabei hatte es den Anschein, dass die<br />
Universitätsverwaltung sich bis Juli 2009 keiner Verantwortung oder<br />
Verpflichtung gegenüber den Studenten bewusst war: Hörsäle wurden bis<br />
dahin von den PCB-Messungen ausgeschlossen. Von den Studierenden wurde<br />
aber erwartet, dort täglich viele Stunden Vorlesungen zu hören. Geändert<br />
hat die Universitätsverwaltung ihre Haltung erst nach fünf Jahren, als<br />
die Bezirksregierung und Landesunfallkasse eingriffen. Vorher wurden<br />
dahingehende Bitten und Forderungen der Gebäudenutzer abgelehnt, obwohl<br />
selbstfinanzierte PCB-Messungen schon 2005 gezeigt haben, dass die<br />
PCB-Belastung in den Hörsälen und Computerräumen deutlich über dem<br />
Grenzwert liegt.</p>
<p>Zusätzlich wird die Gesundheit der Mitarbeiter am Institut für<br />
Informatik durch unzureichende Prävention und mangelhafte<br />
Informationspolitik gefährdet. Erst seit 2006 werden in dem Gebäude<br />
regelmäßige PCB-Messungen durchgeführt und Gegenmaßnahmen ergriffen.<br />
Allerdings drängt sich auch hier immer wieder der Verdacht auf, dass<br />
Messergebnisse durch vorheriges Stoßlüften verfälscht werden, um<br />
Grenzwerte einzuhalten. So zeigten Messungen, die durch das Institut für<br />
Informatik selbst finanziert wurden, oft deutlich höhere PCB-Werte.<br />
Gleichzeitig wurden Räume, die bei einer einzigen Messung unter den<br />
Grenzwerten lagen, von der Verwaltung fortan nicht mehr in Messungen mit<br />
einbezogen, obwohl bekannt ist, dass die Werte temperaturabhängig stark<br />
schwanken.\newline</p>
<p>Die im Wesentlichen ergriffene Gegenmaßnahme bestand im Aufstellen von<br />
über 500 „Luftwäschern“, wobei Hörsäle bis 2009 außen vor blieben.<br />
Anders als für Mitarbeiter gilt für die Studenten kein Arbeitsschutz.<br />
Stattdessen wurde für Schwangere, stillende Mütter, sowie Kinder und<br />
Jugendliche der Aufenthalt in den sehr stark belasteten Räumen verboten.<br />
Erst seit Juli 2009 gewährt die Universitätsverwaltung den Studierenden<br />
ähnlichen Gesundheitsschutz wie den Mitarbeitern. Erste PCB-Messungen<br />
der Hörsäle durch den BLB NRW erfolgten so erst fünf Jahre nach<br />
Bekanntwerden der PCB-Problematik.</p>
<p>Der für Ende 2008 versprochene Neubau wurde noch immer nicht gebaut, die<br />
Planungen machen seit 2008 kaum Fortschritte und eine<br />
Alternativunterbringung &#8211; unserer Meinung nach die einzig richtige<br />
Lösung &#8211; wurde bis vor kurzem nicht in Erwägung gezogen. An mangelnder<br />
Motivation zur Mitarbeit von Seiten des Instituts für Informatik hat<br />
dies sicher nicht gelegen, da sämtliche Aufgaben und Fristen stets<br />
erfüllt wurden.</p>
<p>Erst als im Mai 2009 durch den Brand von zwei Luftwäschern der Betrieb<br />
von zwei der größten Abteilungen des Instituts für Informatik nahezu<br />
vollständig lahmgelegt wurde, schaltete sich nach zunehmendem<br />
öffentlichem Druck die Bezirksregierung ein und entzog die<br />
Betriebserlaubnis für den Neubau des AVZ III ab Ende 2010.</p>
<p>Im folgerichtig massiv gewachsenen Zeitdruck hat die<br />
Universitätsverwaltung, ohne vorherige Rücksprache mit den direkt<br />
Betroffenen, drei mögliche Lösungsansätze präsentiert und auch<br />
anschließend Vorschläge und Präferenzen des Instituts und der Fachschaft<br />
ignoriert. Es waren sechs Jahre Zeit, die ungenutzt verstrichen. Dass es<br />
jetzt zu Übersprungshandlungen kommt, ist nicht vom Institut für<br />
Informatik verschuldet.</p>
<p>Es wurden in der Vergangenheit viele Vorschläge gemacht und viele<br />
Lösungen diskutiert. Jedoch können wir in fast allen Punkten keinerlei<br />
Fortschritt erkennen. Das Mathematische Institut bekam ein neues<br />
Gebäude. Das Institut für Psychologie wurde in ein PCB-freies Gebäude<br />
evakuiert. Wir fühlen uns zurückgelassen und als wären wir der<br />
Verwaltung unwichtig.</p>
<p>Das Institut für Informatik ist schon viel zu lange mit seiner<br />
ungewissen Zukunft konfrontiert. Alle<br />
Arbeitsgruppen müssen ständig Energie in weitere Übergangslösungen<br />
stecken. Dabei werden wertvolle Ressourcen verschwendet, die eigentlich<br />
in die Lehre und Forschung fließen sollten.</p>
<p>Insgesamt scheint kein vernünftiger und koordinierter Dialog mit allen<br />
Betroffenen statt zu finden. Nicht selten entsteht der Anschein, dass<br />
den Verantwortlichen der Universitätsverwaltung die Zukunft von Lehre<br />
und Forschung, sowie die Gesundheit der Studenten und Mitarbeiter,<br />
unwichtig ist. Viele der uns betreffenden Informationen erhalten wir<br />
nicht von Ihnen, sondern erfahren davon zuerst aus den Zeitungen.</p>
<p>Daher fordern wir von Ihnen den Eintritt in einen konstruktiven und<br />
zielführenden Dialog mit allen Betroffenen, um die Zukunft des Instituts<br />
zu sichern und eine für Studenten und Mitarbeiter tragbare Situation<br />
herzustellen.</p>
<p>Die von Ihnen zur Zeit geplante Unterbringung der Mitarbeiter im alten<br />
Landesbehördenhaus führt zu einer Aufspaltung des Instituts. Wir<br />
fordern, eine andere, ortsnahe Lösung zu finden. Eine ortsnahe<br />
Unterbringung der Institutsmitarbeiter würde allen Betroffenen viel<br />
Fahrtzeit ersparen. Die gesparte Zeit könnte in Lehre und Forschung<br />
investiert werden und würde außerdem die Fahrtkosten und<br />
Umweltbelastung niedrig halten. Auch wäre weiterhin der Kontakt von<br />
Lehrenden und Studierenden gegeben, was für uns ein essentieller<br />
Bestandteil universitärer Lehre ist.</p>
<p>Wir fordern, dass der Neubau des Instituts für Informatik auf dem<br />
Poppelsdorfer Campus unverzüglich mit der gebotenen Ernsthaftigkeit<br />
verfolgt und endlich eine transparente Informationspolitik betrieben<br />
wird. Gemäß den vorhandenen Plänen sollen endlich Taten folgen, damit es<br />
eine langfristig gesicherte und qualtitativ hochwertige Zukunft für das<br />
Institut für Informatik an der Bonner Universität gibt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p></em><em>Ihre Fachschaft Informatik</em></p>
</div>
<div style="text-align: justify;"><em><span style="font-style: normal;"><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</em></span></em></div>
<p><strong>Aktualisierung (11.05.2010):</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am 7. Mai fand ein Treffen zwischen Frau Kornmesser, Vertretern der Verwaltung und FachschaftsvertreterInnen statt, bei dem es sich nach Angaben der Fachschaft &#8220;leider nicht um einen konstruktiven Dialog&#8221; handelte. Demzufolge seien sämtliche Ideen der Fachschaft Informatik als nicht umsetzbar bewertet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch konnten keine konkreten Zeitpunkte zum Auszug der Studierenden aus dem PCB-verseuchten Neubau gegeben werden. Die CIP-Pool-Container seien in Planung, für den Umzug ins Landesbehördenhaus konnten keine genauen Angaben gemacht werden. Einzig sicher sei, dass der Umzug definitiv stattfinden werde. Dieser Umzug bedeutet vor allem eine räumliche Teilung des Instituts, was von Seiten der Informatik als problematisch angesehen wird. Jedoch wurde auf konkrete Vorschläge der Fachschaft für eine räumlich nähere und besser geeignete Anmietung nicht näher eingegangen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Same Same….</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Richtarski</dc:creator>
				<category><![CDATA[April 2010: Raus!?]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Raus]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p>
<p>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6">Same Same….</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5337" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5337" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/schwimmendermarkt_vietnam"><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6"><img class="size-medium wp-image-5337" title="SchwimmenderMArkt_Vietnam" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/SchwimmenderMArkt_Vietnam-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></a><p class="wp-caption-text">Schwimmender Markt in Vietnam</p></div>
<p><strong>…but different! Für mich war das nicht nur ein Filmtitel, sondern Realität für zwei Monate. Flug gebucht: Frankfurt- Bangkok, den Rucksack gepackt. Und einfach mal raus!</strong><span id="more-5118"></span></p>
<p>Nach einem Praktikum, dem daraus resultierenden Urlaubssemester und einigen privaten Querelen, fliege ich tatsächlich nach Asien- allein. Meine Tour: noch keinen festen Plan. Mal in Bangkok ankommen, umschauen und überlegen. Ein Visum für Vietnam habe ich jedenfalls schon mal in der Tasche.</p>
<p>Zur Beruhigung meiner Eltern habe ich mal im Internetforum <a href="http://www.joinmytrip.de/" target="_blank">Join my Trip</a> herumgeforscht und tatsächlich ein Mädel gefunden, das genau zur gleichen Zeit alleine in Asien unterwegs sein wird- social networks- danke dafür! Ohne viel darüber nachzudenken habe ich sie angerufen und tatsächlich war da gleich eine große Sympathie von beiden Seiten aus. Also hat man sich kurz und gut dazu entschlossen, sich in Bangkok zu treffen und zusammen loszuziehen. Mal so in den Norden von Thailand…</p>
<p>Zu uns gesellt sich noch ein männlicher Mitreisender, auch über Join my Trip- und es kann losgehen! Mit dem Zug in der dritten Klasse tingeln wir nach Norden. Die ersten Eindrücke sind faszinierend: alte Tempel wohin man nur schaut. Elefanten auf der Straße, Berge und fliegende Händler! Langsam wird mir bewusst, dass ich wirklich raus bin. Raus aus dem Alltag, raus aus dem verschneiten Winterdeutschland, raus aus der Uni und aus allen alteingesessenen Gewohnheiten. Erstaunlich ist es schon, wie sehr man sich und seine Bedürfnisse an die Umgebung anpasst. Essen an Straßenständen, schlafen auf einfachsten Bambusmatten, das Handy hab ich erst gar nicht mehr angemacht und Internet gibt’s nur alle paar Tage mal… dacht ich mir!</p>
<p><strong>Elefanten auf der Strasse, Berge und fliegende Händler</strong></p>
<div id="attachment_5338" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5338" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/inselthailand"><img class="size-medium wp-image-5338" title="INselThailand" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/INselThailand-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Thailand</p></div>
<p>Naja nicht ganz. Meine romantische Vorstellung vom Basic-Backpacker wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Der technische Fortschritt hat auch die Backpackerszene erwischt. Im Zug, im Bus, im Café…überall sehe ich Menschen mit kleinen Netbooks oder iPhones, wie sie im Internet surfen, skypen, bloggen. Wi-Fi gibt’s nämlich überall- meistens kostenlos. Und trotzdem schwebt über dem Ganzen der Duft der Freiheit. Klar, Menschen können nun in Echtzeit posten, dass sie gerade auf einem Elefanten durch den Dschungel reiten, oder mit Delfinen in den Sonnenuntergang segeln. Aber was bringt das schon, außer vielleicht einige „i Like“ Buttonklicks von den Freunden? Ich habe jedenfalls gemerkt, dass mir das nicht so viel gibt, ständig mein „Was machst du gerade?“ zu aktualisieren. Also gab es ab und zu eine Rundmail an Familie und Freunde und gut ist. Aber eigentlich soll das hier ja auch keine Social Media Kritik werden. Sondern eine Art Reisebericht. Doch aufgefallen ist mir das als aufmerksame Medienstudentin schon…</p>
<p>Also zurück zur Reise: Über Nordthailand nach Laos- das war die Route für die ersten zwei Wochen. Die vielen neuen Eindrücke wurden von mir schön altmodisch, handschriftlich in einem Tagebuch festgehalten.</p>
<p>In Laos angekommen, Visum erledigt, eine zweitägige Bootsfahrt auf dem Mekong vor uns- treffe ich ein Paar aus BONN. Tja, so kann’s gehen. Raus aus dem Alltag und der gewohnten Umgebung, mitten im Niemandsland zwischen Thailand und Laos… höre ich jemanden deutsch sprechen. Man kommt ins Gespräch und es dauert nicht lange bis wir feststellen, dass wir alle in Bonn studieren. Dies sollte nicht die letzte Bonner Bekanntschaft auf meiner Reise werden. Und obwohl es irgendwie seltsam ist, freut man sich wahnsinnig, Menschen aus der Heimat zu treffen. In Laos kommt dann auch spätestens der Punkt an dem man die Worte Hektik und Stress komplett vergisst. Wer mal richtig gechillte Menschen erleben will, der fahre nach Laos!</p>
<p><strong>Am anderen Ende der Welt und man trifft Bonner Studis</strong></p>
<p>Insgesamt sieben kurze Tage widmen wir diesem Land. Leider viel zu kurz, aber wir haben noch ungefähr 2500 Km vor uns, denn die Route hat mittlerweile eine Planung bekommen. Vietnam und Kambodscha müssen auf jeden Fall bereist werden. Meine Mitreisende und ich sind uns da völlig einig. Leider verlässt uns der männliche Begleiter an diesem Punkt. Vermutlich war er einfach von der weiblichen Planungs-Organisationswut überfordert. Auch kein Problem, schließlich war das der Deal: jeder macht das mit, worauf er Bock hat. Und so fährt er in den Süden und wir 24 Stunden durchgehend nach Hanoi.</p>
<p>Im Nachhinein nicht die beste Wahl. Der „VIP Nightbus“ entpuppte sich als altes, klappriges, überladenes Gefährt mit einem Loch im Dach (man frage sich wo? Na natürlich genau über unserem Sitzplatz!) und DAS dann 24 Stunden lang! Toll! Aber was uns nicht umbringt macht uns hart und so kommen wir doch recht unbeschadet nach Vietnam. Wo uns 15 Grad (kalt!!!) und strömender Regen in Hanoi begrüßen. Doch mittlerweile ist uns die asiatische Ruhe und Ausgeglichenheit komplett ins Blut übergegangen. Wir regen uns über nichts mehr auf. Denn eigentlich macht es auch keinen Sinn. Es klappt eh immer alles- auch wenn man mal etwas warten muss, oder nicht den westlichen Komfort bekommt. Das gehört einfach dazu.</p>
<div id="attachment_5339" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5339" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/tuktuk_laos"><img class="size-medium wp-image-5339" title="TukTuk_Laos" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/TukTuk_Laos-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Tuk Tuk in Laos</p></div>
<p>Hanois Highlight war das Ho-Chi-Minh Mausoleum. Jeder kann dort den mumifizierten Körper des für die Vietnamesen wichtigsten Mannes anschauen. Streng bewacht darf man in Zweierreihen um den Sarkophag herumlaufen. Stehen bleiben ist nicht erlaubt, dann kommen gleich Wachen mit Bajonetten und scheuchen die Menschen weiter. Wir laufen ehrfürchtig vorbei und ich bin froh wieder ans Tageslicht zu gelangen und der beklemmenden Atmosphäre zu entkommen.</p>
<p>Aber Hanoi hat natürlich auch unzählige angenehmere Seiten, die zu beschreiben hier den Rahmen sprengen würde. Eine andere angenehme Entwicklung war, dass mit uns wieder ein männlicher Begleiter reist. So kann auch jetzt dem seltenen, aber doch manchmal vorkommenden, weiblichen Gezicke wieder ein Gegenpol entgegengesetzt werden. Zu Vietnam bleibt einfach zu sagen, dass man hier den chinesischen Einfluss über Jahrhunderte hinweg sehen kann. Seidenlampions und chinesische Buddhas überall. Unsere Fahrt geht mit einigen Zwischenstopps weiter bis nach Saigon, die Küste entlang ca. 1700 Km. Die Hälfte der Reise ist im Mekong Delta vorbei und ich kann ein durch und durch positives Resümee ziehen. Jetzt bin ich wirklich raus!</p>
<p><strong>&#8220;Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland!&#8221;</strong></p>
<p>Das Vorhaben einen Tauchkurs zu machen treibt uns weiter an die Küste Kambodschas. Zu Dritt landen wir auf einer kleinen Insel, ohne Strom, mit einfachen Holzhütten. Von dort holt uns das Tauchboot jeden Tag ab und wir können uns nach drei Tagen „PADI-Open Water Diver“ nennen. Kambodscha ist schon nach wenigen Tagen mein Lieblingsland. Ich kann es nicht genau beschreiben, es ist einfach die Atmosphäre und vermutlich auch die krassen Gegensätze, die sich überall im Land offenbaren, die mich faszinieren. Täglich begegnet einem Armut und die traurige Geschichte dieses Landes. Das Regime der <a href="http://www.stern.de/politik/geschichte/rote-khmer-die-schreckensherrschaft-der-neuen-menschen-539148.html" target="_blank">roten Khmer </a>hat unermesslichen Schaden angerichtet, die Auswirkungen sind jetzt noch deutlich spürbar. Offensichtlich kann man es an den vielen Landminenopfern sehen. Immer noch ist das Land zu weiten Teilen vermint und es wird noch Jahrzehnte dauern bis es völlig frei von diesen menschenverachtenden Waffen ist. Und vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber besonders in den Augen der älteren Menschen sehe ich etwas Trauriges, Abwesendes und ich stelle mir vor welches Leid sie erfahren mussten. Ich kann nur empfehlen, das Buch „Der weite Weg der Hoffnung“ von Loung Ung zu lesen.</p>
<div id="attachment_5340" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5340" href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/same-same%e2%80%a6/attachment/kinder_kambodscha"><img class="size-medium wp-image-5340 " title="Kinder_kambodscha" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/04/Kinder_kambodscha-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">spielende Kinder in Kambodscha</p></div>
<p>Trotz der vielen traurigen Dinge, die ich hier gesehen und erfahren habe, bin ich überwältigt von der Schönheit dieses Landes und von der unglaublichen Freundlichkeit der Menschen. Nach der Küste geht die Fahrt weiter zu den Ruinen von Angkor, ein bombastisches Überbleibsel der Khmer Kultur. Hier verlassen mich auch meine Mitreisenden, für sie geht es wieder zurück nach Deutschland. Ich darf mich glücklich schätzen und noch gute zwei Wochen reisen. Das Alleinsein genieße ich in vollen Zügen. Nach sechs Wochen endlich mal wieder alleine in einem Zimmer schlafen, das Bad für sich haben und seine Klamotten überall im Zimmer verteilen zu können! Nie hätte ich gedacht, dass das so toll sein kann. Zudem merke ich nach und nach, das alleine reisen eigentlich nur Vorteile hat. Man ist wirklich, wirklich unabhängig in seinen Entscheidungen und allein ist man sowieso nur wenn man will. Ich treffe in den zwei Wochen so viele interessante Menschen, verschiedensten Alters, mit unglaublichen Geschichten und tollen Lebenseinstellungen.</p>
<p>Die letzten Tage verbringe ich auf einer kleinen Insel im Golf von Thailand. Hier muss alles, wirklich alles, vom Festland hergefahren werden. Ich genieße noch einmal das raus-sein: raus aus der Zivilisation, Leben in einem kleinen Bambushüttchen am Strand. Mit ca. 15 anderen Menschen. Doch so langsam kommt auch der Tag näher, an dem ich mich an die Heimkehr gewöhnen muss. Ich checke das Wetter in Deutschland: 8. März 2010, Minus sechs Grad!!!! Ich will nicht! Hier sind es angenehme 30 grad, ich hab meine Hängematte und meine frische Kokosnuss (was ein Klischee!), aber leider keinen Cent mehr auf dem Konto… also holen mich ganz weltliche Dinge wieder rein, in den Alltag…</p>
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