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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Bonn</title>
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		<title>Der bekannteste Bonner Berlins: Die Geschichte von Friedel A. Drautzburg und der &#8220;StäV&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 08:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chaerthe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Foto: Julian Ruiz Ribota</p>
<p>&#160;</p>
<p style="text-align: justify;">Geplant war es als gemütliches Abendessen. Es sollte jedoch weit mehr als das werden. Auf der Suche nach Artikelthemen für den Exkursionskurs „Hauptstadtmedien“, nahmen wir am Spreeufer auf der Terasse der Ständigen Vertretung platz. Kurze Zeit später saßen wir mit einem der Gründer der &#8220;StäV&#8221;, Friedel A. Drautzburg, zusammen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/der-bekannteste-bonner-berlins-die-geschichte-von-friedel-a-drautzburg-und-der-stav">Der bekannteste Bonner Berlins: Die Geschichte von Friedel A. Drautzburg und der &#8220;StäV&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15638" class="wp-caption aligncenter" style="width: 307px"><a rel="attachment wp-att-15638" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15638"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/der-bekannteste-bonner-berlins-die-geschichte-von-friedel-a-drautzburg-und-der-stav"><img class="size-medium wp-image-15638 " title="Friedel A. Drautzburg" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/drautzburg-300x200.jpg" alt="Friedel A. Drautzburg in der StäV" width="297" height="198" /></a></a><p class="wp-caption-text">Foto: Julian Ruiz Ribota</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geplant war es als gemütliches Abendessen. Es sollte jedoch weit mehr als das werden. Auf der Suche nach Artikelthemen für den Exkursionskurs „Hauptstadtmedien“, nahmen wir am Spreeufer auf der Terasse der <a href="http://www.staev.de/" target="_blank">Ständigen Vertretung</a> platz. Kurze Zeit später saßen wir mit einem der Gründer der &#8220;StäV&#8221;, Friedel A. Drautzburg, zusammen und erhielten eine private Führung. Eine beeindruckende Persönlichkeit und ein einzigartiges Lokal in Berlin Mitte.</strong><span id="more-15886"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Stefanie Hänsel, Birgit Korte, Constantin Härthe und Julian Ruiz-Ribota</em></p>
<div id="attachment_15128" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-15128" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15128"><img class="size-medium wp-image-15128  " title="Stäv Theke" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/P1010600-300x200.jpg" alt="" width="199" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Die gesellige Theke in der StäV</p></div>
<p style="text-align: justify;">Flaniert man den Schiffbauerdamm in Berlin entlang, dann fällt ein Restaurant besonders auf: Die Ständige Vertretung. Hier wird statt dem üblichen Berliner Kindl, kühles Kölsch serviert – und das wird auch ordentlich mit großen Sonnenschirmen beworben. Ein Blick in die Speisekarte verrät, dass nicht nur die Getränke rheinisches „Savoire Vivre“ verbreiten: Vom Sauerbraten bis zu Himmel und Ääd wird hier alles geboten, was den Rheinländer glücklich macht.</p>
<p><strong>„Was ihr in der StäV macht, ist ein kleines Haus der Geschichte!“</strong> (ehem. Direktor des Hauses der Geschichte, Prof. Hermann Schäfer in einem Brief an Friedel Drautzburg)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_15141" class="wp-caption alignleft" style="width: 259px"><a rel="attachment wp-att-15141" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15141"><img class="size-medium wp-image-15141" title="WAnd Stäv" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/P1010614-300x200.jpg" alt="" width="249" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Historische Bilder und Dokumente an den Wänden der StäV</p></div>
<div id="attachment_15138" class="wp-caption alignright" style="width: 382px"><a rel="attachment wp-att-15138" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15138"><img class="size-medium wp-image-15138 " title="Toilette Stäv" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/dreier_klo-300x130.jpg" alt="" width="372" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Auch der Toilettengang bietet die Möglichkeit zu einer kleinen Geschichtsstunde</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Was uns an einem lauen Sommerabend im Juni in die StäV zog, war der Hunger sowie das  Wissen, um die Sammlung historischer Dokumente aus Bonner  Regierungszeiten an allen Wänden. Außerdem hatten wir die leise Ahnung, dass die Gründer dieses Lokals nicht nur echte Bonner Urgesteine, sondern auch &#8211; wie ihre Ständige Vertretung &#8211; eng mit der deutschen Geschichte verwoben sind. Hier sollte selbst  der Toilettengang dazu einladen, sich in alte Zeitungsartikel zum  Bonn-Berlin-Umzug einzulesen. Und genau dies sollte Thema eines Artikels für den Medienblick werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Neugier fragten wir unseren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6bes" target="_blank">„Köbes“</a>, ob der Chef heute noch reinschauen würde. Wir versprachen uns nicht viel davon, aber „man kann ja mal fragen“. Friedel A. Drautzburg schaute rein, kam zu uns und nahm sich Zeit, um uns „seine Geschichte“ zu erzählen.</p>
<p><strong>Friedel A. Drautzburg: Zeitzeuge, Geschichtsbuch und lebende Legende</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Friedhelm A. Drautzburg, genannt Friedel, ist 73 Jahre alt, trägt einen grauen Schnurrbart, gestreiftes Hemd und eine schwarze Stoffhose. Als er sich zu uns an den Tisch setzt, wirkt er zunächst wie ein ganz gewöhnlicher älterer Mann. Er ist freundlich und aufgeschlossen, aber dennoch ein Mann, der seine Meinung gerne mitteilt. Er bestellt einmal „das Übliche“: einen doppelten Espresso. Nach ein paar Minuten ist uns klar, Friedel A. Drautzburg ist tatsächlich alles andere als ein ganz gewöhnlicher Kneipier: Friedel Drautzburg ist ein Zeitzeuge, ein wandelndes Geschichtsbuch und eine lebende Legende.</p>
<div id="attachment_15142" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-15142" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15142"><img class="size-medium wp-image-15142 " title="Drautzburg" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/P1010613-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Die beste Möglichkeit in die Geschichte des Regierungswechsels einzutauchen - mit den Erzählungen von Friedel Drautzburg</p></div>
<p><strong>Die Creme de la Creme der Bonner Republik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Gründer der Ständigen Vertretung war schon während seines Jura Studiums an der Universität Bonn politisch engagiert. Als Bundesgeschäftsführer des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB) machte er zahlreiche intellektuelle Bekanntschaften, wie beispielsweise mit Heinrich Böll oder Günter Grass. Mit Letzterem tourte er im Wahlkampf für Willy Brandt sogar durch ganz Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">1970 übernimmt Drautzburg seine erste Kneipe in Bonn, die „Schumann-Klause“. Es sollten noch Weitere folgen: Insgesamt 16 sind es, die er zu Bonner Hauptstadtzeiten betreibt. In Ihnen verkehrte „die Creme de la Creme“ der Bonner Republik: Politiker, Journalisten und Lobbyisten. Friedel kannte alle und alle kannten Friedel – das ist bis heute so.</p>
<p><strong>„Umzugswahn legt Rheinland Lahm!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">320 zu 338 – 18 Abgeordneten Stimmen entschieden 1991 den Umzug der Hauptstadt von Bonn nach Berlin. Viele Steine mussten beiseite geräumt werden, bevor 8 Jahre später, am 19. April 1999, die erste Bundestagssitzung im umgebauten Reichstagsgebäude stattfinden konnte. Zumal sich Bonn seit 1949 als Hauptstadt bewehrt hatte und im Herbst 1992 erst der 280 Millionen teure Plenarsaal („Behnisch-Bau“) am Rheinufer fertig gestellt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst sah alles danach aus, dass die Entscheidung, die im Berlin/Bonn-Gesetz festgelegt wurde, nicht umgesetzt wird. Es gab zahlreiche Proteste seitens der Bonner Bürger. Ihre Bedenken waren durchaus berechtigt. Schließlich hatte die Entscheidung 1949 für die damals noch 100.000 Einwohner Stadt gerade für den Tourismus und die Kultur zahlreiche Vorteile gebracht. Daher waren Protestsprüche wie „Umzugswahn legt Rheinland Lahm!“ keine unberechtigten Vorwürfe.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QCR4Mx5MPGE">Drautzburg bei der Führung durch seine Ständige Vertretung</a></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><strong>„50.000 Mensch, denen man ein Stückchen Heimat bieten musste“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dautzburgs kämpfte als Mitgründer der Initiative „Ja zu Bonn!“ damals an forderster Front gegen den Umzug. Die blau-weißen Aufkleber prangten damals an jedem zweiten Auto der Stadt. Seine Entscheidung selbst nach Berlin zu gehen dauerte. Ein Gast schlug ihm damals – halb im Scherz – vor, mitzuziehen: „Was sollen wir denn ohne Euch machen?“. Nachdem sich Drautzburg ausrechnete wie viele weitere Tische – teils mit lieb gewonnenen Freunden – noch nach Berlin ziehen und leer bleiben würden, war er und sein guter Freund, Harald Grunnert, irgendwann selbst von der Idee überzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter der Idee stand ein einfaches Prinzip. Der Umzug setzte voraus, dass ca. 50.000 Betroffene, darunter Beamte, Abgeordnete und Journalisten, zwangsumgesiedelt werden mussten. „50.000 Mensch, denen man ein Stückchen Heimat bieten musste“, so Drautzburg.</p>
<div id="attachment_15981" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-15981" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/der-bekannteste-bonner-berlins-die-geschichte-von-friedel-a-drautzburg-und-der-stav/attachment/imag1068"><img class="size-medium wp-image-15981 " title="IMAG1068" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/IMAG1068-179x300.jpg" alt="" width="200" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Auch in der Speisekarte findet sich der rheinische Humor</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><strong>Berliner Gastgeschenke: „Bonner verpisst euch!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach langer Planungszeit war es dann so weit. 1997 eröffnete die erste Ständige Vertretung – kurz StäV – am Schiffbauerdamm in Berlin Mitte, unmittelbar in der Nähe von den Regierungsgebäuden und den internationalen Medienvertretern. Das heutige politische Kult-Lokal wurde jedoch nicht mit offenen Armen empfangen. Die Berliner verstanden den Gastronomiebetrieb an der Spree eher als offene Provokation. Es flogen somit erstmal Steine in die Scheiben und Sprüche, wie „Bonner verpisst euch“, wurden in den frischen Putz geritzt.</p>
<p><strong>Mit Kopfhörern gegen das Karnevallsverbot</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbst die Stadt machte es der rheinländischen Frohnatur, Friedel Drautzburg, nicht leicht. So erhielt das StäV in seiner Anfangszeit ein Verbot Karneval zu feiern. Clever wie der Rheinländer nun mal ist, wurden kurzer Hand Infrarotsender an den Wänden installiert und die Gäste mit Kopfhörern ausgestattet. Geboren war der erste geräuschlose Karneval der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch heute spiegelt sich der Schalk in Friedel Drautzburgs Augen, wenn er davon erzählt: „Draußen standen die Berliner, drückten sich an den Fenstern die Nasen platt und sagten: &#8216;Da drin sind Verrückte!&#8217;“. Es dauerte nicht lange, dass auch die Presse davon Wind bekam und der erste Übertragungswagen anrollte. Am Ende fand sich die erste Karnevalsparty Berlins in Presseberichten von Italien bis Schweden wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der rheinischen Ironie haben es manche Berliner und Berlin-Touristen aber auch heute noch nicht so: So wurde die Terrasse der StäV an der Spree in „Rheinterrassen“ umgetauft: Immer wieder Ursache für Irritationen und peinliche Belehrungsversuche seitens der Gäste. Dass Drautzburg, der mindestens zwei mal im Monat noch auf Besuch in Bonn ist, noch über mehr „bönnsche“ Ironie verfügt, macht er auf die Frage hin deutlich, wie er denn die schwere Anfangszeit damals ausgehalten hat:</p>
<p><strong>„Ich betrachte ja einen Tritt in den Hintern, als Hilfe, um einen großen Schritt nach vorn zu machen.“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich die StäV, trotz ungemütlichem Start, auch einen festen Platz im Herzen der neuen Hauptstadt erkämpft hat, machte spätestens das fünfjährige Jubiläum klar. Gerhard Schröder nannte sie bei diesem Anlass „Versöhnungsort der alten Hauptstadt Bonn mit der neuen Hauptstadt Berlin. Der Rheinländer in der Hauptstadt baut Brücken zwischen Ost und West bei Flammkuchen, Himmel und Ääd und manchen Kölsch&#8230;“. Weitere Gratulanten unter den 1.300 Gästen im Tränenpalast waren Norbert Blüm, Bärbel Dieckmann und Klaus Wowereit. Alle feierten in Berlin Mitte zu den Klängen von „Bläck Föss“ und „De Höhner“.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Lokal scheint – wie Dautzburgs frühere Lokale in Bonn – immer voll mit Persönlichkeiten des politischen Hauptstadtlebens. Während unserer Führung durch das Lokal, stellt uns Drautzburg beispielsweise im Vorübergehen Josef Winkler, MdB Bündnis’90/Die Grünen, mit den Worten vor: „Der engagiert sich wirklich sehr in der Integrationspolitik“.</p>
<div id="attachment_15125" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><a rel="attachment wp-att-15125" href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=15125"><img class="size-medium wp-image-15125 " title="Kölsch Aufsteller" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/08/P1010598-225x300.jpg" alt="" width="175" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Hier regiert Kölsch und kölsche Gastlichkeit!</p></div>
<p><strong>Das Kölsch in die Hauptstadt gebracht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Erfolg des einmaligen Konzeptes geht unterdessen immer weiter. Mittlerweile gibt es das Museum der Bonner Republik auch auf Sylt, in Hamburg, Hannover, Bremen und Köln. Eine weitere StäV wird es sogar im neuen „Willy-Brandt-Flughafen-“ Berlin-International geben. Eine besondere Anerkennung, da sich das Bonner Kölsch-Lokal damit gegen unzählige weitere Bewerber aus Berlin durchsetzte.</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin haben Friedel A. Drautzburg und Harald Grunert ja auch das Kölsch in die Hauptstadt gebracht. Waren sie früher die einzigen, die es an der Spree anboten, schenken nunmehr 260 Gastronomie-Betriebe in Berlin Kölsch aus. Die Berliner StäV ist aber deutschlandweit das Lokal mit dem höchsten Kölsch-Umsatz – außerhalb von Köln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lebendige Verbindung  zweier Kapitel Deutscher Geschichte</strong></p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_15986" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-15986" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/der-bekannteste-bonner-berlins-die-geschichte-von-friedel-a-drautzburg-und-der-stav/attachment/imag10692"><img class="size-medium wp-image-15986  " title="IMAG1069(2)" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/IMAG10692-179x300.jpg" alt="" width="130" height="218" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ein Autogramm zum Schluss</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Die „Ständige Vertretung“ ist also ohne Zweifel mehr als nur ein Lokal mit rheinischen Delikatessen, genauso wie ihr Wirt mehr ist als der Betreiber eines Lokals mit rheinischen Delikatessen. Beide leben von, mit und durch die Geschichte &#8211; und sind nicht zuletzt selbst ein Teil davon geworden. Sie betreiben keine „Westalgie“ – als Gegenstück zur in Berlin omnipräsenten „Ostalgie“.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielmehr verbinden Friedel A. Drautzburg und die StäV zwei Kapitel Deutscher Geschichte. Sie beweisen, dass tatsächlich zusammenwächst, was zusammen gehört – und dass sich die Bonner „Schnüss“ und die Berliner Kaltschnäuzigkeit besser miteinander verstehen, als anfangs gedacht. Für seinen doppelten Espresso brauchte Friedel Drautzburg zwei Stunden – zwei Stunden in denen wir eine spannende Reise durch die Zeit mitmachen durften. Unverhofft kommt oft. Danke Friedel!</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Bonner Rekorde &#8211; ein paar Daten und Fakten außer Konkurrenz</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 00:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sopi</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Bonner Rekorde - zum individuellen Durchklicken</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kannst du selbst klicken, zoomen und scrollen und kurze Artikel über Bonner Rekorde 2011 lesen. Hier geht es um &#8220;die Stadt&#8221;, &#8221; die Wetterlage&#8221; und &#8220;die Menschen&#8221;. </p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13950" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://prezi.com/-lko3o6uil9o/copy-of-bonner-rekorde/"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/bonner-rekorde-ein-paar-daten-und-fakten-auser-konkurrenz"><img class="size-medium wp-image-13950    " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Mindemap-Bonn-300x226.jpg" alt="Bonner Rekorde - zum individuellen Durchklicken" width="300" height="226" /></a></a><p class="wp-caption-text">Bonner Rekorde - zum individuellen Durchklicken</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hier kannst du selbst klicken, zoomen und scrollen und kurze Artikel über Bonner Rekorde 2011 lesen. Hier geht es um &#8220;die Stadt&#8221;, &#8221; die Wetterlage&#8221; und &#8220;die Menschen&#8221;. </strong></p>
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		<item>
		<title>25 x Unnützes Wissen über Bonn</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/25-x-unnutzes-wissen-uber-bonn</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 04:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah-Lena Kiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
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		<category><![CDATA[Unnütz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Quelle: Medienportal der Stadt Bonn</p>
<p style="text-align: justify;">Wie alt wird Bonn eigentlich 2011? Wie groß wird Bonn einmal? Warum ist Blei in Beethovens Haaren? Was macht Guido Westerwelle eigentlich in Bonn? Wieso ist es in Bonn immer so warm? Und warum heißt das Palais Schaumburg eigentlich Palais Schaumburg? </p>
<p style="text-align: justify;">Diese und weitere nützliche oder <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/25-x-unnutzes-wissen-uber-bonn">25 x Unnützes Wissen über Bonn</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13783" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bonn.de/imperia/md/images/rat-verwalt-buergerdienste/pressefotos/beethoveninbonn/beethovenfiguren_07_09.jpeg"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/25-x-unnutzes-wissen-uber-bonn"><img class="size-medium wp-image-13783 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/beethovenfiguren_07_09-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Medienportal der Stadt Bonn</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie alt wird Bonn eigentlich 2011? Wie groß wird Bonn einmal? Warum ist Blei in Beethovens Haaren? Was macht Guido Westerwelle eigentlich in Bonn? Wieso ist es in Bonn immer so warm? Und warum heißt das Palais Schaumburg eigentlich Palais Schaumburg? </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Diese und weitere nützliche oder eher unnütze Fragen rund um Bonn beantworten wir in 25 Facts.</strong><span id="more-13770"></span></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><a href="http://www.bonn.de/" target="_blank">Bonn</a> feiert im Jahr 2011 seinen 2022 Geburtstag.</li>
<li>Bonn hat 2011 eine Einwohnerzahl von rund 325.000 Menschen. 2025 werden es rund 340.000 sein.</li>
<li>2011 besuchten rund 160.000 Menschen das RhEINKULTURFESTIVAL. Rein zahlenmäßig war so die Hälfte aller Bonner auf dem Festival. 2010 waren es nur 60.000.</li>
<li>Als neue Bundeshauptstadt bewarben sich neben Bonn 1949 noch Frankfurt am Main, Kassel und Stuttgart.</li>
<li>Bis zur Regierungserklärung von Willy Brandt 1973 war Bonn nur provisorische Bundeshauptstadt.</li>
<li>Es haben nach wie vor sieben Bundesministerien ihren Hauptsitz in Bonn (so z.B. das Bundesministerium für Verteidigung; Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; wirtschaftliche Zusammenarbeit und Enticklung; Umwelt, Naturschtz und Reaktorsicherheit; Gesundheit; Bildung und Forschung sowie das Bundesministerium bzw. die Beauftragten für Kultur und Medien). Die übrigen Ministerien haben einen Zweitsitz in Bonn.</li>
<li>Der Bonner Dialekt wird als ripuarisches Bönnsch bezeichnet.</li>
<li>Die Gesamtnutzfläche der <a href="http://www3.uni-bonn.de/" target="_blank">Universität Bonn</a> ist größer als der Vatikanstaat.</li>
<li>Die linksrheinischen Stadtteile bilden drei Viertel der Gesamtfläche Bonns.</li>
<li>In Bonn geht der <a href="http://pegel.bonn.de/php/rhein.html">Rhein</a> vom Mittel- in den Niederrhein über.
<p><div id="attachment_13793" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bonn.de/imperia/md/images/rat-verwalt-buergerdienste/pressefotos/bonnausderluft/innenstadt_2.jpeg"><img class="size-medium wp-image-13793 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/innenstadt_22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Medienportal der Stadt Bonn </p></div></li>
<li>Bonns geografischer Mittelpunkt liegt auf dem Bundeskanzlerplatz und hat die Koordinaten 50° 43′ 9″ Nord  und  7° 7′ 3″ Ost.</li>
<li>Die Rheinauen sind 160 Hektar groß: Das entspricht einer Fläche von 1.600.000 m². Die Bonner Rheinauen wurden bis 1979 landwirtschaftlich genutzt und anlässlich der Bundesgartenschau um gleichen Jahr umgebaut und -gestaltet.</li>
<li>Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Bonn beträgt rund 10,3 Grad Celsius. Damit gehört Bonn zum „atlantisch-maritimen“ Klimabereich und somit zu den wärmsten Regionen Deutschlands.</li>
<li>Darüber hinaus herrscht in Bonn ein sogenanntes „Bonner Reizklima“: Aufgrund einer hohe Luftfeuchtigkeit gibt es überdurchschnittlich viele schwüle Tage.</li>
<li>Bis 2005 beherbergte der <a href="http://botgart.uni-bonn.de/o_samm/amor2003.html" target="_blank">botanische Garten in Poppelsdorf</a> das weltweit größte Exemplar des Titanenwurz. Die Blüte allein maß 2003 2,74 Meter im Jahr 2006.</li>
<li>Guido Westerwelle war von 1993 bis 1999 Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Bonn.</li>
<li>Bis zu seiner Wahl zum Generalsekretär der FDP 1994 arbeitete Guido außerdem in der Bonner Anwaltskanzlei seines Vaters Heinz Westerwelle.</li>
<li>Wer als Absolvent am Universitätsfest teilnehmen und seinen Abschluss feiern möchte, muss einen Talar, ein Barrett und eine Schärpe in den Farben der jeweiligen Fakultät tragen. Die Sachen werden von der Universität für eine Leihgebühr von 21 Euro den Studenten zur Verfügung gestellt.</li>
<li>In rund 100 Bibliotheken der Universität Bonn befinden sich ca.  5.515.343 Medien.</li>
<li>Die Universität Bonn hat zwei Nobelpreisträger hervorgebracht: 1989 erhielt Wolfgang Paul den Nobelpreis für Physik, Reinhard Selten 1994 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.</li>
<li>1981 wurde das weltweit erste Frauenmuseum in Bonn gegründet.</li>
<li>Das Palais Schaumburg (erbaut 1858-1860) ist seit 1999 der zweite Dienstsitz der Bundeskanzlerin und des Bundeskanzleramtes; vorher war es der erste Dienstsitz.
<p><div id="attachment_13794" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bonn.de/imperia/md/images/rat-verwalt-buergerdienste/pressefotos/stadtansichten/palais_schaumburg.jpeg"><img class="size-medium wp-image-13794" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/palais_schaumburg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Medienportal der Stadt Bonn - Fotoservice - </p></div></li>
<li>Seinen Namen erhält das Palais Schaumburg Ende des 19. Jahrhunderts unter den Eigentümern Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe und seiner Frau Prinzessin Victoria, ihrerseits Tochter des preußischen Kaisers Friedrich III. und die jüngere Schwester von Kaiser Wilhelm II.</li>
<li>Schaumburg (bis zum Zusammenschluss des Landkreises Schaumburg-Lippe und der Grafschaft Schaumburg 1977 wurde das Gebiet, um das es hier geht, als Schaumburg-Lippe bezeichnet) ist heute ein kleiner Landkreis nahe Hannover in Niedersachsen: Bis 1946 war Schaumburg-Lippe ein selbstständiges deutsches Land (Fürstentum). Der heutige Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe war ist heute in zweiter Ehe verheiratet. Vorher hatte er eine Beziehung mit Jette Joop.</li>
<li><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1227/wissenschaft/0010/index.html" target="_blank">Ludwig van Beethoven</a>, der im 18. Jahrhundert in Bonn geboren wurde, starb an einer Bleivergiftung. Andere Quellen behaupten er starb aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums an eine Leberzirrhose.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Mehr als &#8220;nur&#8221; ein Museum</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 04:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imielke</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
Wer sich schon öfters gefragt hat, was man mit verregneten freien Tagen anstellen soll, für den gibt es einen Unternehmungs-Tipp in Bonn. Zwar keinen wirklichen Geheimtipp, aber auf jeden Fall einen, der für jedermann geeignet ist: Ein Nachmittag im Haus der Geschichte. Wir haben es getestet.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ach nöö, kein Bock auf Museum!“ <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/mehr-als-nur-ein-museum">Mehr als &#8220;nur&#8221; ein Museum</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/mehr-als-nur-ein-museum"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13865" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Haus-der-Geschichte-von-außen-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><br />
<strong>Wer sich schon öfters gefragt hat, was man mit verregneten freien Tagen anstellen soll, für den gibt es einen Unternehmungs-Tipp in Bonn. Zwar keinen wirklichen Geheimtipp, aber auf jeden Fall einen, der für jedermann geeignet ist: Ein Nachmittag im Haus der Geschichte. Wir haben es getestet.<span id="more-13864"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Ach nöö, kein Bock auf Museum!“ Diese Laute vernimmt man, wenn man zufällig zur gleichen Zeit mit einer Schulklasse in der U-Bahn Richtung Museumsmeile unterwegs ist. Jahr für Jahr ist kurz vor den Ferien für Schulklassen der Pflichttermin das Haus der Geschichte zu besuchen. Doch das Museum ist ganz und gar nicht öde und verstaubt. Spätestens nach dem Eintreffen im Untergeschoss verfliegen die letzten skeptischen Gedanken. Denn welches Museum hat bereits im Eingangsbereich den originalen Zugwagon stehen, mit dem der erste Bundeskanzler der BRD Konrad Adenauer auf Geschäftsreisen ging.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/7495365.jpg"><img class="size-medium wp-image-13874 alignleft" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Haus-der-Geschichte-Zug-225x300.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Angekommen in der Ausstellung wartet auf einem die Möglichkeit auf rund 4.000 qm² mehr über die politische, wirtschaftliche, kulturelle und alltägliche Entwicklung Deutschlands von 1945 bis in die Gegenwart zu erfahren. Seit der Überarbeitung der Ausstellung im Mai 2011 wird die deutsche Geschichte im internationalen Kontext dargestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den ca. 70.000 Exponaten die meist originale oder nachgebaute Gegenstände sind, wird der Besucher durch zahlreiche interaktive Terminals dazu eingeladen, sich eigenständig den geschichtlichen Ereignissen zu nähern. Der Rundgang ist im Uhrzeigersinn angeordnet und die verschiedene Ebenen repräsentierten durch ihren chronologischen Aufbau den allmählichen wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg in Film und Ton</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Den Anfang der Ausstellung macht im Erdgeschoss Deutschlands dunkle Vergangenheit &#8211; der 2.Weltkrieg. Unter dem Titel: „Last der Vergangenheit und Teilung Deutschlands“ werden die Jahre 1945-1949 in eindrucksvoller Weise dargestellt. Die originalen Ton-und Bildaufzeichnungen und vor allem die aufwändigen Installationen lassen einen ansatzweise die Stimmung der ersten Nachkriegsjahre nachempfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">An verschiedenen Stellen im Raum sind einzelne Ereignisse besonders hervorgehoben. Die Jahre des Deutschen Wiederaufbaus werden beispielsweise durch einen originalen Zugwagon dargestellt. Dieser ist gefüllt mit Backsteinen und einem Monitor, auf dem der Besucher Filmaufnahmen des schweren Wiederaufbaus zu sehen bekommt. Besonders eindrucksvoll ist es diesen Zuganhänger dann in den Aufnahmen wieder zu entdecken. Nähe und Authenzität schaffen auch die weniger aufwendig ausgestellten Exponate, wie die originalen KZ-Kleidungsstücke und Ausweise.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch persönliche Briefe von KZ-Gefangenen an ihre Liebsten verursachen in kürzester Zeit bei den Besucher ein beklemmendes Gefühl. So berührt auch besonders die Kulisse eines Büros, in dem zahlreiche Suchdienst-Karteien aufgebaut sind und man über eine Radio Durchsage auf die zahlreichen Schicksale der Kinder hingewiesen wird, die auf der Suche nach Verwandten waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zwischen Betroffenheit und Neugierde</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch im weiteren Verlauf der Ausstellung schwankt die Stimmung zwischen Betroffenheit und Neugierde mehr über die Deutsche Zeitgeschichte zu erfahren. Durch die Verwendung von den vielen interaktiven Elementen bietet die Ausstellung für junge wie ältere Besucher eine Abwechslungsreiche Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit. Eindrucksvolle Räume, wie beispielsweise das nachgebaute Ausstellungsensemble des Deutschen Bundestags mit den originalen Sitzmöbeln, lassen Bonn als Bundeshauptstadt wiederbeleben und laden den Besucher zu einer kurzen Verschnaufpause ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-14079 alignright" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Haus_der_Geschichte_2009g-300x214.jpg" alt="" width="243" height="174" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/ausstellungen_03/haus_der_geschichte_neugestaltung/_img/vw_bus_400q.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14043" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/Haus-der-Geschichte-Bus-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht´s mit den 1960-er Jahren und dem Bau der Mauer. Ein alter Hippie VW Bus dekoriert mit Kanabis-Pflanzen ist auf dieser Ebene der absolute Blickfang. Bis zum Jahr der Wiedervereinigung werden neben der westdeutschen Geschichte auch eindrucksvoll die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Meilensteine der ehemaligen DDR dargestellt. Neu in der Ausstellung ist Deutschland nach der Wiedervereinigung. Themen wie Umwelt und Klima, Sicherheitspolitik, Deutschland in Europa und Deutschland als Einwanderungsland werden im letzten Bereich der Ausstellung aufgegriffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dauerausstellung ist eine rundum gelungene Ausstellung, die auf eine nette und unterhaltende Weise durch die Vielzahl an originellen Ausstellungsstücken den Besuch im Haus der Geschichte zu einem Erlebnis macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Eintritt ist frei. <a href="http://www.hdg.de/bonn/">Weitere Informationen.</a></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Studentenleben: Ein erster Bonner Sommer</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 04:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah-Lena Kiel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnelblick]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
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		<category><![CDATA[Master]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Bologna-Reform studieren wir (wenn wir nicht gerade Medizin oder Jura studieren) nicht mehr auf Diplom, sondern werden erst Bachelor oder Bacherlorinnen. Aber: Was bedeutet es eigentlich den Abschluss &#8220;Bachelor&#8221; zu erlangen? Was für Qualifikationen bringt der Abschluss mit sich?</p>
<p style="text-align: justify;">Befriedigend kann das scheinbar niemand so richtig erklären. &#8220;Ein <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/studentenleben-ein-erster-bonner-sommer">Studentenleben: Ein erster Bonner Sommer</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/studentenleben-ein-erster-bonner-sommer"><img class="aligncenter" src="http://www.weltwirtschaft.net/hopo/bologna-ini.JPG" alt="" width="294" height="265" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit der Bologna-Reform studieren wir (wenn wir nicht gerade Medizin oder Jura studieren) nicht mehr auf Diplom, sondern werden erst Bachelor oder Bacherlorinnen. Aber: Was bedeutet es eigentlich den Abschluss &#8220;Bachelor&#8221; zu erlangen? Was für Qualifikationen bringt der Abschluss mit sich?</strong><span id="more-13061"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Befriedigend kann das scheinbar niemand so richtig erklären. &#8220;Ein erster berufsqualifizierender Abschluss&#8221; wird der Bachelor genannt. Drei Jahre Studium, in denem man alles angeschnitten, aber nichts richtig vertieft hat, sollen einen für das Berufsleben qualifizieren. Auch die freie Wirtschaft weiß bis jetzt noch nicht so richtig viel mit den Bacheloretten anzufangen. Ihnen mangelt es ja auch schließlich an Berufserfahrung und ein Profil sei nachdem &#8220;Kurzstudium&#8221; auch noch nicht erkennbar. Aus diesem &#8211; und vielen weiteren Gründen, schließlich macht es ja auch irgendwie Spaß zu studieren &#8211; entscheiden sich viele Studenten nachdem Bachelor für ein Aufbaustudium, kurz: Für den Master.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Neues Studium&#8221; = Neue Stadt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Bachelor-/Master-System hat einen großen Vorteil (zumindest empfinde ich es als Vorteil): Man kann das Masterstudium an einer anderen Universität, ergo in einer anderen Stadt fortsetzen. Während in Diplomstudiengängen ein Studienortswechsel an etliche Formalia &#8211; man muss z.B. an der präferierten Universität einen anderen Studenten finden, der bereit ist, in der Stadt, in der man bis dato studieren (muss), zu studieren, der also bereit ist, den Studienplatz zu tauschen &#8211; gebunden ist, kann man sich als Bachelor an Wunschuniversitäten um einen Masterstudienplatz bewerben.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzuzufügen ist, dass man sich natürlich auch an der Universität, an der man bereits seit Bachelorstudium absolviert hat, für einen Masterstudienplatz bewerben. Nun wird es persönlicher: Dagegen habe ich mich ganz bewusst entschieden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass es nie wieder so einfach sein wird wie im Studium, neue Menschen kennenzulernen und sich auf neue Orte einzulassen. Zudem habe ich meine Bachelorzeit an der Paderborner Uni verbracht. Und Paderborn ist nun nicht gerade, was man den Nabel der Welt nennt. Drei Jahre &#8211; obwohl wie ich nun gemerkt habe eine Campus-Uni viele Vorteile hat &#8211; haben einfach gereicht und die Sehnsucht nach einer neuen Stadt geweckt.</p>
<p><strong>Next Station: Bonn</strong></p>
<p><strong><img class="alignright" src="http://www.rheno-borussia.de/Rubrik_3/unileben.jpg" alt="" width="375" height="241" /></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei muss ich zugeben, dass ich Bonn als neue Heimat nicht gerade präferiert habe und bis zum Abschluss meines Bachelorstudiums nicht als neue Studienstadt (bzw. überhaupt einen Ahnung davon hatte, dass man hier Medienwissenschaften studieren kann) ins Auge gefasst hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Herz schlug für Hamburg. So wie scheinbar das sämtlicher Studenten, die im Jahr 2010 ihren Abschluss erlangt hatten. Da die Universität als einzige meine Fähigkeiten verschmähte und von den anderen Unis, an denen ich mich beworben hatte, Zusagen kamen, der Masterstudiengang in Bonn mit meinen Wünschen, die ich an ein Masterstudium hegte, die größte Übereinstimmung aufwies, beschloss ich meine &#8220;zweite Studienkarriere&#8221; im Winter 2010 in Bonn zu starten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ohne jemals vorher in Bonn gewesen zu sein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe zum einen festgestellt, dass die Sommer in Bonn deutlich früher anfangen als im Norden, er ist deutlich wärmer (ich kann auf Erfahrungsberichte aus Hamburg zurückgreifen, da  hier etliche meiner Freunde nach dem Bachelor in Paderborn gelandet sind). Zum anderen bin ich irgendwie froh im Bachelor-/Master-System zu stecken und noch einmal die Möglichkeit bekommen zu haben, neue Menschen kennenzulernen, neue Eindrücke zu sammeln, neue Theorien und Aspekte meines Studienfachs zu entdecken und das Rheinland als neue Heimat zu haben und mit seinen &#8211; für mich als Norddeutsche &#8211; kuriosen Festivitäten wie Karneval lieben zu lernen.</p>
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		<title>Kunstleben &#8211; und angucken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 08:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chaerthe</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
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		<description><![CDATA[<p></p>

<p style="text-align: justify;">Kunst ist in Bonn Zuhause. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland oder das Kunstmuseum Bonn kennt jeder. Kunst eingesperrt in futuristischen, architektonisch  wertvollen Betonbauten. Drumherum Bürokomplexe und 70er Jahre  Reihenhäuschen. Weiter weg könnten die dort ausgestellten Werke von  ihrem Entstehungskontext kaum sein – nicht nur was die Entfernung  <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/kunstleben-und-angucken">Kunstleben &#8211; und angucken</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/kunstleben-und-angucken"><img src="/DOKUME%7E1/CFCB4%7E1.HAE/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></a></p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0048.jpg"><img class="aligncenter" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0048.jpg?w=214&amp;h=143" alt="" width="214" height="143" /></a></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kunst ist in Bonn Zuhause. Die <a href="http://www.bundeskunsthalle.de/" target="_blank">Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland</a> oder das <a href="http://www.kunstmuseum-bonn.de/" target="_blank">Kunstmuseum Bonn</a> kennt jeder. Kunst eingesperrt in futuristischen, architektonisch  wertvollen Betonbauten. Drumherum Bürokomplexe und 70er Jahre  Reihenhäuschen. Weiter weg könnten die dort ausgestellten Werke von  ihrem Entstehungskontext kaum sein – nicht nur was die Entfernung  angeht. Wie wär’s zur Abwechslung mal mit authentischem Kunstleben? Das hat seine Heimat in der Bonner Altstadt.<span id="more-14671"></span></strong></p>
<div style="text-align: justify;">Kunst liegt im Auge des Betrachters.  Bestes Beispiel dafür sind die <a title="Bonner Schätze – Streetart in der Altstadt" href="http://medienblick-bonn.de/august-ausgabe-bonnbonn/bonner-schatze-streetart-in-der-altstadt">Graffitis</a>, die einen von den Häuserwänden  der Altstadt entgegen lachen. Mit Sicherheit sind die meisten von ihnen  überflüssig. Mit Sicherheit sind alle von ihnen ein Ärgernis für die  Hausbesitzer. Und sicher kann ich diese sehr gut verstehen.</div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00116.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00116.jpg?w=112&amp;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a>Ich freue  mich aber dennoch jedes Mal, wenn ich neue Schablonenbilder entdecke.  Sauber gerahmte, meist einfarbige, kleinformatige Bilder, die mithilfe  von Sprühdosen und mindestens einer Schablone – oft werden mehrere  übereinander gelegt – auf die Wände gebannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Während einige von  ihnen eine eindeutige Botschaft transportieren, bringen einen manche  auch einfach nur zum Lachen. Die Straße als Galerie und ein Besuch wie  eine Art Ostereiersuchen. Einfach großartig, vorausgesetzt man mag  Streetart – und ist kein Hausbesitzer.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><strong>Verkapptes Epizentrum der städtischen Künstlerszene</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch Kunst wird in der Altstadt nicht  nur von sprühenden Schablonen-Picassos gemacht. Die Altstadt ist Bonns  Epizentrum künstlerischen Schaffens – auch wenn sie sich dem Besucher  nicht gleich als solches zu erkennen gibt. Grund dafür sind die vielen  Hinterhöfe. In den dort gelegenen ehemaligen Fabrikräumen und  Werkstätten, finden sich heute Ateliers und <a href="http://www.galerie-viktoria-b.de/" target="_blank">Produzentengalerien</a>,  in denen die Künstler selbst ihre Werke ausstellen. Einlass wird einem  oft nur nach Absprache oder einmal jährlich im Herbst bei den „Offenen  Atteliers“ gewährt. Ein Beispiel ist das <a href="http://atelier-middelmann.de/" target="_blank">Atelier Middelmann</a>, Wolfstrasse 10, sowie das <a href="http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/museen/museen_a_bis_z/00174/index.html?lang=de" target="_blank">Atelierhaus</a> auf der Dorotheenstrasse 99.</p>
<p style="text-align: justify;">An Middelmanns künstlerrischem Refugium  bin ich beinahe täglich vorbei gegangen, ohne es zu <a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00109.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00109.jpg?w=112&amp;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a>bemerken. Außer  einem kleinen rosteisernen Schild, macht nichts darauf aufmerksam, dass  sich hinter dem Tor und dem Parkplatz, ein Ort der Kunst befindet.Hier  schafft der Künstler nicht nur selbst, sondern bietet auch Kurse an.</p>
<p style="text-align: justify;">Das  Ateliershaus in der Dorotheenstrasse erreicht man ebenfalls nur durch  ein Tor im Vorderhaus. In einer ehemaligen Manometerfabrik werden seit  1992 KünstlerInnen durch die zweieinhalb-jährige Vermietung von  Atelierräumen zu günstigen Konditionen unterstützt. Geboten wird damit  auch die Möglichkeit zum Austausch zwischen den dort arbeitenden  Künstlern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaffee und Kunst </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Etwas offensichtlicher präsentiert sich  Kunst in der Altstadt anhand von  kleinen Galerien, Kunst-Cafés und  -Boutiquen. Zu ersteren zählt unter  anderem die Galerie Alte Apotheke  Altstadt Bonn – kurz GAAABO.</p>
<div style="text-align: justify;">Besonders ins Auge fa<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0010.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0010.jpg?w=150&amp;h=123" alt="" width="150" height="123" /></a>llen in der Altstadt vor allem kleine Cafés und Boutiquen, die Kunst in einem breiteren Rahmen darbieten. <a href="http://www.frau-holle.com/" target="_blank">Frau Holle</a> ist beispielsweise ein Café am Anfang der Breitestrasse (Stadthaus),  das neben Kaffee und Kunst auch mit Mode, Lesungen und regelmäßigen  Musikveranstaltungen aufwartet. Momentan sind hier Werke von <a href="http://www.devawolfram.de/" target="_blank">Deva Wolfram</a> und <a href="http://www.sidika-kordes.de/" target="_blank">Sidika Kordes</a> zu sehen. Kordes malt ihre Bilder direkt nebenan in ihrem Atelier auf der Breitestrasse 54.</div>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0003.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0003.jpg?w=150&amp;h=100" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der <a href="http://www.galeriagaleano.de/" target="_blank">Galeria Galeano</a> (Wolfstraße 47)  gibt es ebenfalls Kaffee und Kunst. In gemütlicher Atmosphäre können  Drucke und Originale verschiedener Künstler in aller Ruhe angeschaut,  erstanden oder bestellt werden. Zudem findet man bei der Eigentümerin,  Frau Giménez-Thömmes, fachkundigen Rat bei der künstlerischen  Raumgestaltung der eigenen vier Wände.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0008.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0008.jpg?w=76&amp;h=115" alt="" width="76" height="113" /></a>Weniger Café als vielmehr kreative  Kunst-Boutique-Galerie ist <a href="http://www.mazart.de/" target="_blank">„mazART“.</a> Hier bietet die Künstlerin Andrea  Mazurek nicht nur ihre modernen, verspielten Bilder an, sondern auch  Mode. Diese schneidert sie zwar nicht selbst, jedoch veredelt sie diese  künstlerisch und macht somit aus Massenware kleidende Unikate.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kunst und Institutionen im Kiez </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in einem Künstlerviertel – in dem  Kunst nicht nur ausgestellt wird, sondern Kunstleben täglich stattfindet  –  muss man nicht auf den Besuch eines Museums verzichten. Dank sei dem  kulturell wohl zweitwichtigsten Sohn der Stadt, August Macke, den  Frauen sowie dem Bonner Kunstverein.</p>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/haus_neu.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/haus_neu.jpg?w=99&amp;h=132" alt="" width="99" height="132" /></a>Im <a href="http://www.august-macke-haus.de/" target="_blank">August-Macke-Haus</a> (Bornheimer Strasse  96) erlebte der Expressionist von 1911 bis zu seinem frühen Kriegstod  1914 seine produktivste Phase. Neben den Original-Ölbilder in Mackes  Atelier, in dem auch Möbel des Künstlers aus seiner Zeit in Tegernsee zu  sehen sind, liegt ein Schwerpunkt des Hauses auf den Werken des  Rheinischen Expressionismus. Hierzu finden sich auch ein Archiv sowie  eine Handbibliothek.<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/frauenmuseum1.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/frauenmuseum1.jpg?w=150&amp;h=150" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das <a href="http://www.frauenmuseum.de/" target="_blank">Frauenmuseum</a> wurde 1981 als weltweit  erstes Museum seiner Art unter anderem von der heutigen Direktorin,  Marianne Pitzen, gegründet. Ziel ist es die Kunst der Frauen zu fördern  und in der Kunstgeschichte zu verankern.</p>
<p style="text-align: justify;">Dargestellt wird die ganze  Fülle weiblicher Kreativität. Aus diesem Grund ist das Museum kein  statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein Ort, der stets in  Bewegung ist. Dafür sorgen nicht zuletzt auch die angeschlossenen  Ateliers, die fünf Künstlerinnen Platz bieten und den Modellcharakter  des Museums als Werkstatt, Ideenpool und Laboratorium unterstützen  sollen.</p>
<p>Eine besondere Größe im Kiez stellt der  <a href="http://www.bonnerkunstverein.de/" target="_blank">Bonner Kunstverein e.V.</a> dar. Seit 1963 hat er es sich zur Aufgabe  gemacht lokale, regionale und nationale junge KünstlerInnen bei ihrer  Arb<a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00071.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00071.jpg?w=150&amp;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a>eit zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch das zur  Verfügung stellen von Raum zur Präsentation oder für das künstlerische  Schaffen, die Organisation von Ausstellungen sowie die Verleihung von  Stipendien.Finanziert wird dies durch die Stadt, Sponsoren und die  Beiträge der Mitglieder, die im Gegenzug kostenlos an allen  Veranstaltungen teilnehmen oder sich zu noch günstigeren Preisen Bilder  in der Arthothek ausleihen können. Zur Zeit ist die Ausstellung „Shannon  Bool: The inverted Harem II“ zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass das Kunstleben in der Altstadt so  lebendig ist wie nirgendwo sonst in der Stadt, lässt sich nicht zuletzt  an der Vielzahl von Vereinen erkennen, die hier ihren Sitz haben. Jeder  widmet sich der Kunst auf seine ganz eigene Weise und oft sind die dort  Engagierten gleich in mehreren mehr oder minder aktiv Mitglied.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben  dem Bonner Kunstverein e.V. ist der Verein <a href="http://www.artefact-bonn.de/" target="_blank">„arte-fact – Werkstatt für  Kunst e.V.“</a><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00078.jpg"><img class="alignright" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/downloads_dsc00078.jpg?w=150&amp;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a> eines von vielen Beispielen. Ganz nach dem Motto „der Weg  ist das Ziel“, steht hier der künstlerische Prozess – das  Selbst-Kunst-Machen – im Vordergrund. Zu diesem Zweck bietet arte-fact  als freie Kunstakademie Bonn Kurse, Seminare sowie Veranstaltungen in  verschiedenen Disziplinen für Jung und Alt, Erfahrene und Interessierte  an. Geleitet werden sie von qualifizierten, meist freischaffenden  KünstlerInnen, für die diese Tätigkeit oft ein wichtiger Nebenerwerb  darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Faszination Altstadt: moderate Mietpreise und &#8220;Leute, die einfach daneben sind&#8221;<br />
</strong></p>
<p><a href="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0065.jpg"><img class="alignleft" src="http://leonbonn.files.wordpress.com/2011/02/img_0065.jpg?w=150&amp;h=100" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt nur noch die Frage, was die  Bonner Altstadt für Kunstschaffende so anziehend macht. Für Thomas Engelkamp,  Vorstand von arte-fact, liegt dies zunächst an den generell guten  Voraussetzungen. Dazu zählt er die relativ moderaten Mieten und das gute  Raumangebot durch die ehemaligen Werkstätten in den Hinterhöfen. Gerade  diese seien „einfach nur spannend“.</p>
<p style="text-align: justify;">Das pralle Leben und die vielen  verschiedenen Menschen vor der Tür schätzt Engelkamp, der selbst in der  Altstadt malt, ebenfalls: „Viele Künstler, die hier leben, genießen  einfach die Menschen: laute Kinder, viele Hautfarben und Leute, die  einfach daneben sind.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bestätigt auch Martin Gommla, Miteigentümer der &#8220;Galerie Alte Apotheke Altstadt Bonn&#8221; (GAAABO), die jedoch vor wenigen Monaten schloss: „Die Altstadt ist ein lebendiges Viertel in dem  verschiedene Kulturen zusammenleben, ohne dass die eine die andere  dominiert. Hier lebt man friedlich zusammen und bereichert sich  gegenseitig.“. Im Gegensatz zur Südstadt, die ebenfalls kreatives  Potenzial besitzt, sieht Gommla einen entscheidenden Vorteil: „In der  Südstadt ist jeden Tag Sonntag. Hier hat man das Gefühl, dass sich was  tut.“</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Liebe zum lebendigen Altstadt-Flair teilt auch Andrea  Mazurek von mazArt und ergänzt, dass es hier einen besonderen  Zusammenhalt gebe: „Jeder passt auf den anderen auf. Dennoch sollte mehr  publik gemacht werden, was hier passiert.“</p>
<p style="text-align: justify;">Viele von Mazureks Kunden  sind Bewohner der Altstadt. Sie gelten als besonders kunstinteressiert  und gebildet, was für viele – abgesehen von der Atmosphäre – ebenfalls  ein entscheidender wirtschaftlicher Standortfaktor ist. Für die  Kuratorin des Bonner Kunstvereins, Fanny Gonella, hat der Standort  Altstadt, den sie selbst ebenfalls als lebhaft und unprätentiös  wahrnimmt, noch eine ganz andere Rolle: „Es ist wichtig nicht als  imposante Institution aufzutreten, sondern als Teil eines lebhaften  Viertels. Kunst wird von Menschen gemacht und die Verbindung von Kunst  und Alltag wird in solchen Vierteln erlebbarer. Im Louvre fühlt man sich  nicht so entspannt und denkt nicht an seinen eigenen Alltag.“</p>
<p style="text-align: justify;">Kunst ist also in Bonn Zuhause. Genauer  in der Umgebung der Bonner Altstadt. Es spricht nichts gegen einen  Besuch im „Bönn’sche Louvre“ – der Kunst- und Ausstellungshalle der  Bundesrepublik Deutschland oder dem Bonner Kunstmuseum. Wer aber  Kunstleben erleben will und nicht nur Kunst angucken möchte, der sollte  sich etwas Zeit nehmen, um die künstlerische Vielfalt der Altstadt zu  entdecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieser Beitrag ist ein Crossposting von <a href="http://leonbonn.wordpress.com/2011/02/25/kunstleben-und-angucken/">LeOn Bonn</a>.</em></p>
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		<title>UNO an der Uni &#8211; Diplomat auf Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 06:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>birgitkorte</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[BIMUN]]></category>
		<category><![CDATA[Model United Nations]]></category>
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		<category><![CDATA[NMUN]]></category>
		<category><![CDATA[United Nations]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 250 Studenten aus der ganzen Welt versammelten sich Dezember letzten Jahres in der Hanse-Metropole Hamburg für die Model United Nations – Konferenz 2010 (HamMUN). Aber was macht man da überhaupt? Wer kann teilnehmen? Und vor allem warum?</p>
<p style="text-align: justify;">4 Tage lang wurden Reden gehalten, Verbündete gesucht, Resolutionen entworfen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/uno-an-der-uni-diplomat-auf-zeit">UNO an der Uni &#8211; Diplomat auf Zeit</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-14464" href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/uno-an-der-uni-diplomat-auf-zeit/attachment/un-logo"><a href="http://medienblick-bonn.de/tunnelblick/bonn-tunnelblick/uno-an-der-uni-diplomat-auf-zeit"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14464" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/UN-LOGO-150x150.jpg" alt="United Nations - Logo" width="150" height="150" /></a></a>Mehr als 250 Studenten aus der ganzen Welt versammelten sich Dezember letzten Jahres in der Hanse-Metropole Hamburg für die Model United Nations – Konferenz 2010 (HamMUN). Aber was macht man da überhaupt? Wer kann teilnehmen? Und vor allem warum?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-14463"></span></strong>4 Tage lang wurden Reden gehalten, Verbündete gesucht, Resolutionen entworfen und diskutiert. MUN-Konferenzen gibt es auf der ganzen Welt, kleine oder große, wichtige oder eher unwichtige – Spaß macht die Teilnahme aber immer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MUN – was ist das?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>MUN</em> steht für <em>Model United Nations</em> und bezeichnet ein Planspiel, in dem Studenten für ein paar Tage in die Rolle von Diplomaten schlüpfen und die Arbeit der Vereinten Nationen hautnah erleben dürfen. Jedem wird ein Land zugeteilt, dessen Interessen und Positionen er möglichst realitätsgetreu vertreten muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben kleineren Simulationen wie die in Hamburg, München oder auch Bonn gibt es auch wesentlich größere, so zum Beispiel in New York (National Model United Nations) mit über 2000 teilnehmenden Studenten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dschibuti&#8230;? Und jetzt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht jeder kann das große Los ziehen und Supermächte wie die USA oder China vertreten. Während es relativ einfach ist, Informationen über EU-Länder oder Industrienationen zu finden, ist die Suche bei Entwicklungsländern schon erheblich schwieriger. In der Regel schaffen die entsprechenden Botschaften Abhilfe: Entweder man klickt sich durch deren Internetseite oder geht direkt auf die Botschafter zu. Bloß nicht schüchtern sein &#8211; es liegt ja schließlich auch in deren Interesse, ihr Land gut vertreten zu sehen. Zudem bieten sich dadurch Möglichkeiten, die man im Normalfall nicht hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Piraterie und Kleinwaffen in Afrika</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den verschiedenen Komitees werden vorab festgelegte Themen behandelt, damit sich jeder präzise darauf vorbereiten kann. Bei der ersten Sitzung gilt es die Reihenfolge festzulegen. In der Generalversammlung der HamMUN waren es beispielsweise Piraterie und Kleinwaffen in Afrika. Hier ist offensichtlich wie unterschiedlich die Meinungen von Küsten- und zentralafrikanischen Staaten sein werden. Wer diplomatisches Geschick beweist und möglichst viele Nationen von seiner bevorzugten Reihenfolge überzeugt, kann hier punkten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reden, Verhandlungen und Resolutionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hat die Konferenz erstmal begonnen, fällt es nicht mehr schwer seine Rolle als Diplomat zu leben. Enthusiastische Reden werden gehalten, lebhafte Debatten und leidenschaftliche Verhandlungen prägen das Bild des Konferenzraumes. Ziel ist es, am Ende eine oder mehrere Resolutionen zu verabschieden, in denen die eigenen Ziele, Wünsche und Vorstellungen repräsentiert sind. In einer langwierigen „Voting procedure“ wird über die verschiedenen Resolutionen abgestimmt. Doch nicht immer werden Ergebnisse erzielt: Stellen sich ein paar Staaten quer, bringt die beste Resolution nichts.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MUN in Bonn</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Universität Bonn veranstaltet jährlich eine eigene Konferenz mit internationaler Ausrichtung, an der jeder – mit oder ohne MUN-Erfahrung – teilnehmen kann. Alle Information findet ihr auf der Internetseite der <a title="BIMUN" href="http://www.bimun.org/" target="_blank">BIMUN (Bonn International Model United Nations)</a>. Wer nach Höherem strebt, kann sich außerdem für die Bonner Delegation für die NMUN in New York bewerben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was bringt mir MUN?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Teilnahme an einer MUN-Konferenz lohnt sich in doppelter Hinsicht: Einerseits kann internationale Politik hautnah erlebt werden. Kein Buch kann einem die Wirkungsweisen, Funktionen und Abläufe der Vereinten Nationen so gut beibringen wie die Teilnahme an einer solchen Konferenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Andererseits bieten internationale Konferenzen einen kulturellen Austausch, wie man ihn sonst kaum erleben kann. Während schon in Hamburg oder Bonn Teilnehmer aus London, Lyon oder Livorno anreisen, sind Konferenzen wie die NMUN in New York Treffpunkte für Studenten aus der ganzen Welt. Wem bietet sich sonst die Chance, eine Woche mit 2000 gleichgesinnten Studenten in einem Luxushotel am Times Square zu wohnen?</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Bonner Verein für mediale Qualität</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 04:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>birgitkorte</dc:creator>
				<category><![CDATA[August 2011: BonnBonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität in den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Debatte um Qualität in den Medien ist so alt wie die Medien selbst. Doch mit Begriffen wie „Unterschichtenfernsehen“ oder „Hartz IV – TV“ hat auch diese Debatte eine ganz neue Qualität erreicht und ist in aller Munde. Aus diesem Qualitätsdiskurs heraus ist ein ganz neuer Verein entstanden, der sich genau diesem angenommen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/medienpolitik/bonner-verein-fur-mediale-qualitat">Bonner Verein für mediale Qualität</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a rel="attachment wp-att-14458" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/medienpolitik/bonner-verein-fur-mediale-qualitat/attachment/qidm"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/medienpolitik/bonner-verein-fur-mediale-qualitat"><img class="alignleft size-full wp-image-14458" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/07/qidm.jpg" alt="Qualität in den Medien e.V. - Logo" width="92" height="92" /></a></a>Die Debatte um Qualität in den Medien ist so alt wie die Medien selbst. Doch mit Begriffen wie „Unterschichtenfernsehen“ oder „Hartz IV – TV“ hat auch diese Debatte eine ganz neue Qualität erreicht und ist in aller Munde. Aus diesem Qualitätsdiskurs heraus ist ein ganz neuer Verein entstanden, der sich genau diesem angenommen hat: <em>Qualität in den Medien e.V. </em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span id="more-14457"></span></em>Constantin Härthe, 27, Student der Medienwissenschaft an der Uni Bonn, ist Gründer des Vereines. Die Idee für diesen Verein spukte ihm schon länger im Kopf herum, im September diesen Jahres hat er ihn schließlich eintragen lassen. „Es gibt schon so viele Organisationen, die sich bestimmten Teilbereichen widmen. <em>Netzwerkrecherche</em>, <em>Reporter ohne Grenzen</em> und, und, und. Aber es gab einfach noch nichts, was sich dem großen Ganzen widmet – warum also nicht den <em>Qualität in den Medien e.V.</em> gründen?“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Da muss was unternommen werden!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anstoß zur Gründung des Vereins war für Constantin Härthe das Nachmittagsprogramm im Fernsehen: „Erst gab es die Talkshows, dann kamen Gerichts-Shows, heute sind es pseudoreale Doku-Soaps. Da habe ich mir dann gedacht, da muss doch mal was unternommen werden!“ Doch er fügt explizit hinzu, dass der Verein nicht nur „meckern und anprangern“ soll. Qualität soll nicht nur gefordert, sondern in erster Linie auch gefördert werden. „Zunächst muss erstmal ein Bewusstsein für Qualität geschaffen werden“, so der Student. Was überhaupt ist Qualität in den Medien und wie kann sie umgesetzt werden? Der Qualitätsdiskurs steht im Vordergrund der Vereinstätigkeiten. Veranstaltungen und Diskussionsforen sollen organisiert werden, die dem Austausch der verschiedensten Positionen, Berufsfelder und selbstverständlich auch der Rezipienten dienen soll. Außerdem soll der Verein eine Anlaufstelle für junge Medienpraktizierende werden, die Rat und Unterstützung suchen. Ein Kompetenznetzwerk soll aufgebaut werden, in dem jeder von jedem profitiert. Deswegen, so Constantin Härthe, sei es so wichtig, dass es sich um eine interdisziplinäre Initiative handele. „Wir wollen nicht nur Journalisten mit einbinden. Sicher bezieht man Qualität in den Medien zunächst auf das Berufsfeld der Journalisten. Aber da spielen so viele andere Faktoren auch eine Rolle. Wirtschaftsunternehmen, Produktionsfirmen, Verleihe, da gibt es viel, woran man noch denken muss.“ Ein Modell, das beispielsweise umgesetzt werden soll, ist das der „Business-Angels“. Business Angel sind bereits bestehende, etablierte Unternehmen und Unternehmer, die dem Nachwuchs sowohl fachlich als auch finanziell zur Seite stehen und somit ausgewählte Ideen fördern und unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Wir sind auf jeden Fall ernst zu nehmen!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst muss der frisch gegründete Verein aber erstmal Mitglieder gewinnen. Mitglied kann jeder sein – vom interessierten Studenten bis hin zum namhaften Unternehmen. „Jeder, der in irgendeiner Form Interesse hat, Qualität in den Medien zu fördern, ist bei uns herzlich willkommen!“ lädt Constantin Härthe ein. Studenten können bereits ab einem Mitgliedsbeitrag von 30 Euro im Jahr dem Verein beitreten. Ob passives Mitglied oder aktiver Mitarbeiter, jede helfende Hand wird gesucht. Zunächst steht selbstverständlich die Recherche-Arbeit und die Akquise im Vordergrund. Doch sobald ein Fundament geschaffen ist, sollen Arbeitsgruppen gegründet werden, die sich den einzelnen medialen Bereichen widmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der erste große Kooperationspartner ist bereits gefunden. Der <em>Senat der Wirtschaft</em>, bei dem Constantin Härthe selbst angestellt ist, ist begeistert von der Idee und bereit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Wirtschaftsorganisation basiert selbst auf einem ideologischem Fundament, weshalb sie der „perfekte Partner“ für den Verein sei. Doch auch hier betont der Vereinsvorstand nochmals: „Es soll keine Kontaktbörse werden, in der die ‚böse Wirtschaft’ Einfluss auf das Handwerk der Journalisten nimmt. Aber journalistische Tätigkeiten sind nun mal auch an große Organisationen gekoppelt.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Qualität in den Medien e.V.“ ist noch in den Kinderschuhen und freut sich über jegliche Unterstützung. Wer Interesse hat, ein solch ehrgeiziges und zukunftsträchtiges Projekt zu unterstützen, meldet sich am Besten direkt bei <a title="Kontakt zu Constantin Härthe" href="http://facebook.com/constantin.haerthe" target="_blank">Constantin Härthe</a>: „Ich habe bisher nur positives Feedback erhalten, von allen Seiten. Vielleicht ist das der beste Beweis dafür, dass es sich nicht nur um irgendeine Studenteninitiative oder Träumerei handelt. Dieses Projekt ist auf jeden Fall ernst zu nehmen“.</p>
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