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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Januar 2010: Uniprojekte</title>
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	<description>studentisches medienmagazin</description>
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		<title>Bewerbungsgespräch per Webcam</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Breidenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Webcam]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bisher putzte man sich zu Hause raus, setzte sich viel zu früh in die Bahn und ging nochmal seine Antworten auf die gängigsten Fragen im Kopf durch: Warum haben Sie sich für unser Unternehmen entschieden? Warum sollten wir gerade Sie einstellen? Was hebt Sie von den anderen Bewerbern ab? Diese <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/bewerbungsgesprach-per-webcam">Bewerbungsgespräch per Webcam</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/karriere/bewerbungsgesprach-per-webcam"><img class="alignright size-medium wp-image-4157" title="webcam neu" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/webcam-neu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Bisher putzte man sich zu Hause raus, setzte sich viel zu früh in die Bahn und ging nochmal seine Antworten auf die gängigsten Fragen im Kopf durch: Warum haben Sie sich für unser Unternehmen entschieden? Warum sollten wir gerade Sie einstellen? Was hebt Sie von den anderen Bewerbern ab? Diese Fragen werden sich wohl nie ändern&#8230; Aber etwas Anderes ändert sich! Mittlerweile streichen viele Unternehmen (und das nicht nur wegen der berühmt berüchtigten Finanzkrise) die Kosten für aufwändige Bewerbungsverfahren. Die Folge: Bewerbungsgespräche werden ins Internet verlagert. In Zukunft findet das Bewerbungsgespräch bei dir statt. In deiner Wohnung. An deinem Schreibtisch.<span id="more-3555"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie soll das Ganze dann ablaufen? Es bieten sich grundsätzlich zwei Wege an, die ein Unternehmen gehen kann. Zum Einen gibt es das wechselseitige Videogespräch. Hier spricht man live mit dem Personalbeauftragten, beispielsweise über den Video-Chat-Service Skype. Zum Anderen gibt es die einseitige Videoaufnahme. In dem Fall loggt man sich auf der internen Seite des Unternehmens ein und wird dort mit einem Fragenkatalog konfrontiert, zu dem man seine (zeitlich festgelegten) Antworten direkt auf der Website aufnimmt. So wird eine Art video-on-demand für die Personaler erstellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alles hat seine Vor- und Nachteile</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile dieses Online-Bewerbungsverfahrens sind offensichtlich: Für das Unternehmen reduzieren sich die Kosten auf ein Minimum, da über das Internet viel mehr Live-Gespräche in kürzester Zeit geführt werden können und/oder die Personaler die Bewerber per video-on-demand sichten können, wann es ihnen passt. Zeit ist hier der absolut entscheidende Faktor. Und Zeit ist schließlich Geld.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur das Unternehmen profitiert von diesem Verfahren, auch für Bewerber gibt es einige Vorteile: Man hat den uneingeschränkten Heimvorteil – es wirkt doch nichts beruhigender als das eigene Zimmer, die gewohnte Umgebung. Außerdem ist es im Prinzip unmöglich auf diese Weise zu spät zum Gespräch zu kommen. Und theoretisch kann man sich neben den Bildschirm zig Zettel mit wichtigen Notizen zu den kniffeligsten Bewerbungsfragen und besten Antworten legen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Bewerber muss investieren – in sich und in Equipment</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch es treten Schwierigkeiten auf, wenn es um die Vorbereitungen geht. Nichts wirkt negativer als eine schlechte Bild- und Tonqualität. Daher muss man sich gezwungenermaßen qualitativ hochwertiges Equipment zulegen. Vergesst eure im Laptop integrierte Webcam und das Billig-Mikro. Für einen bleibenden Eindruck im positiven Sinne kann man gut und gerne zwischen 150-200 € für ein gutes Mikrofon und eine wirklich gute Webcam ausgeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man alles soweit parat, muss man sich nur noch um sich selbst kümmern, aber auch hier lauern Gefahren. Falls du weiblich bist, kram ruhig das Standard-Blüschen samt schwarzem Blazer aus deinem Kleiderschrank und schmink dich! Auf Videoaufnahmen sieht man tendenziell immer eher bleich und fad aus, als dass man eine gesunde Hautfarbe hat. Auch die richtige Lichtsetzung wirkt sich (nicht nur für die Damen) positiv auf das Erscheinungsbild aus. Niemand sieht mit riesigen, schwarzen Schatten unter den Augen gut aus. Da ist dann schon mal die Kreativität des Laien-Beleuchters gefragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieht der Personaler hinter dir leere Bierflaschen, die sich bis zur Zimmerdecke stapeln oder das ganz normale Chaos der letzten WG-Party könnten übrigens auch Zweifel darüber aufkommen, ob du wirklich so zielstrebig und ehrgeizig bist wie du behauptest. Sprich: Achte auf jeden Fall auf einen neutralen Hintergrund und räum zur Not einfach mal auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Zukunftstrend schlechthin</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Online-Bewerbungsgespräch mag nun ‚der Zukunftstrend schlechthin‘ sein – es wird früher oder später aber auch immer ein persönliches Treffen geben. Deshalb gilt für ein Online-Bewerbungsgespräch dasselbe wie für ein Klassisches: nicht verrückt machen und sich einfach von seiner besten Seite zeigen ohne maßlos zu übertreiben. Es scheint aber fast so, als würde diese neue Methode für den Bewerber (zumindest in der Vorbereitung) mehr Stress bedeuten. Aber einen entscheidenden Vorteil sollte man nicht außer Acht lassen: Beim Online-Bewerbungsgespräch kann man seine Gammel-Hose getrost anbehalten…</p>
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		<title>Man kann Anderen also doch in den Kopf gucken!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Breidenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Gilliam]]></category>
		<category><![CDATA[Ledger]]></category>
		<category><![CDATA[Parnassus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine Rezension zum Kabinett des Dr. Parnassus</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein Sprung in eine andere Welt. Es ist die Sicht in den Kopf anderer Leute. Es ist der berühmt berüchtigte letzte Film, in dem der verstorbene Australier Heath Ledger mitspielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der tausendjährige Dr. Parnassus (Christopher Plummer) fährt mit seiner Theatertruppe, der auch seine Tochter <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/in-den-kopf-gucken">Man kann Anderen also doch in den Kopf gucken!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Rezension zum <em>Kabinett des Dr. Parnassus</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist ein Sprung in eine andere Welt. Es ist die Sicht in den Kopf anderer Leute. Es ist der berühmt berüchtigte letzte Film, in dem der verstorbene Australier Heath Ledger mitspielt.</strong><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-den-kopf-gucken/"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/in-den-kopf-gucken"><img class="alignright size-medium wp-image-3553" title="Das Kabinett des Dr. Parnassus" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/das_kabinett_des_dr_parnassus_01_303_404_Concorde5-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></a><span id="more-3458"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der tausendjährige Dr. Parnassus (<a title="Plummers Website" href="http://http://www.christopher-plummer.com/">Christopher Plummer</a>) fährt mit seiner Theatertruppe, der auch seine Tochter Valentina (<a title="Coles Website" href="http://www.lily-cole.org/">Lily Cole</a>) angehört, durch das heutige London und bietet den Menschen eine Reise in ihre eigenen Köpfe, in ihre eigene Fantasie an. Alles, was diese dazu tun müssen, ist durch einen magischen Spiegel zu gehen. Doch die Leute interessieren sich nicht mehr für Mystik und Legenden. Eines Tages trifft Parnassus‘ Truppe plötzlich auf einen jungen Mann namens Tony (<a title="Ledgers Website" href="http://heathledger.com/">Heath Ledger</a>), der scheinbar gerade versucht hat, sich umzubringen. Dabei hat Dr. Parnassus schon genügend Probleme: Vor Jahren hat er eine Wette gegen den Teufel, Mr. Nick (<a title="Waits' Website" href="http://www.tomwaits.com/">Tom Waits</a>), verloren. Dadurch wird seine Tochter, sobald sie das 16. Lebensjahr erreicht hat, dem Teufel gehören. Da sich Valentinas Geburtstag nähert, wettet Dr. Parnassus ein weiteres Mal mit Mr. Nick: Wer es zuerst schafft, innerhalb von drei Tagen fünf Seelen zu gewinnen, dem soll Valentina gehören. Zur Überraschung aller entpuppt sich Tony als überaus talentierter Seelenfänger&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story ist abgedreht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Handlung des <a title="Trailer auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=eOL-wZSCn_g"><em>Kabinett des Dr. Parnassus</em> </a>ist abgedreht und unterhaltsam. Die Story driftet dennoch oft ins übertrieben Sentimentale ab. Dies und die Längen des Films langweilen den Zuschauer im Laufe der Erzählung zunehmend. Auch wenn jede Minute mit Handlung gefüllt ist, fragt man sich doch fortwährend, wo das alles hinführen soll bzw. wann es endlich zum großen Showdown zwischen Dr. Parnassus und Mr. Nick kommt. Der Anfang des Films ist beeindruckend, das Ende mehr oder weniger überraschend, aber Einiges im Hauptteil wirkt unklar und wirr: Es scheint so, als wären hier zu viele verschiedene Ideen zusammen geworfen worden. Infolgedessen darf der Zuschauer in diesem Brei von ‚Imaginationen‘ schwimmen und darüber hinaus noch einige, völlig unpassende Szenen (wie den Tanz und Gesang männlicher Polizisten in Röcken und Stöckelschuhen) über sich ergehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eindrucksvolle visuelle Welten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Film hat seine ganz eigene visuelle Darstellungsweise, was ihn einzigartig macht und den Zuschauer fasziniert. Die Computergrafiken und -animationen erinnern im Gegensatz zu den Visuals in Filmen wie <em>Avatar</em> eher an handgemalte Zeichnungen als an perfekte, künstliche Computerwelten. Die surreale Welt, die der <a title="Gilliams Website" href="http://www.terrygilliam.com/">Regisseur Terry Gilliam </a>geschaffen hat, ist eindrucksvoll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erstklassige Besetzung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Darsteller des <em>Kabinett des Dr. Parnassus</em>  sind erstklassig besetzt. Während die drei ‚imaginären‘ Versionen von Tony (abwechselnd gespielt von Jude Law, Colin Farrell und Johnny Depp) den Film ungemein bereichern und ihm eine weitere surreale Ebene verpassen, sorgen Lily Cole und <a title="Garfields Website" href="http://andrew-garfield.com/">Andrew Garfield </a>für die nötige Bodenhaftung. Doch es ist vor allem das Gegenspiel von Christopher Plummer und Tom Waits, das den Zuschauer in seinen Bann zieht. Das stetige Hin und Her von Gut und Böse und das Ringen um den Triumph des einen über den anderen amüsiert dauerhaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der letzte Film mit Heath Ledger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heath Ledger verstarb inmitten der Dreharbeiten im Januar 2008. Bei Terry Gilliams aktuellem Werk handelt es sich also um den letzten Film, in dem er zu sehen ist. Aufgrund dessen wurde ein großes Brimborium um das <em>Kabinett des Dr. Parnassus</em> gemacht. Man muss jedoch sagen, dass Ledgers Performance <span style="text-decoration: line-through;">leider</span> keine außergewöhnlich gute ist. Dies mag natürlich an seiner nicht besonders außergewöhnlichen Rolle liegen. Heath Ledgers Leistung ist solide, aber an sein Spiel in <a title="Trailer auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=dc7Odty5MuM"><em>Brokeback Mountain</em> </a>oder <a title="Trailer auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=usIyEL7ut5A"><em>Batman – The Dark Knight</em> </a>kommt es nicht ran.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das <em>Kabinett des Dr. Parnassus</em> ist ein visuell ansprechender und durchaus interessanter Film, der in seinem Verlauf allerdings klar enttäuscht. Gilliams Message ist simpel: Die Freiheit eines Jeden liegt in seiner Fantasie. Ein bisschen weniger Fantasie und ein bisschen mehr klare Struktur hätten dem Werk hingegen gut getan. Es bleibt ein adäquater Film für einen DVD-Abend vorm eigenen Fernseher, ist aber nicht unbedingt das Geld für ein Kinoticket wert.</strong></p>
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		<title>LaClínica &#8211; spanisches Gegenwartstheater</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[LaClínica]]></category>
		<category><![CDATA[Romanistik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p>
Seit 2007 hat die Bonner Romanistik ein besonderes Projekt aufzuweisen: LaClínica, eine Theatergruppe, die spanische Stücke auf deutsche Bühnen bringt. Zuletzt wurde das Drama &#8220;Perro muerto en tintorería&#8221; von der Autorin Angélica Lidell einstudiert, die Aufführungen fanden vergangenen Sommer in der Bonner Brotfabrik statt. Finnja Willner hat mitgespielt und uns ein paar Fragen beantwortet. </p>

 <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/laclinica-spanisches-gegenwartstheater">LaClínica &#8211; spanisches Gegenwartstheater</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div><strong>Seit 2007 hat die Bonner Romanistik ein besonderes Projekt aufzuweisen: LaClínica, eine Theatergruppe, die spanische Stücke auf deutsche Bühnen bringt. Zuletzt wurde das Drama &#8220;Perro muerto en tintorería&#8221; von der Autorin Angélica Lidell einstudiert, die Aufführungen fanden vergangenen Sommer in der Bonner Brotfabrik statt. Finnja Willner hat mitgespielt und uns ein paar Fragen beantwortet. <strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/laclinica-spanisches-gegenwartstheater"><img class="alignright" title="raquael" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/raquael-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></p>
<div>
<dl id="attachment_3401" style="text-align: right;"><strong> </strong>Raquael &#8211; Foto von Caroline Surmann</dl>
</div>
<p></strong></strong><strong><span id="more-3395"></span></strong><strong> </strong></p>
<p><strong><strong>Kannst du kurz skizzieren, worum es in dem Stück ging und welche Rolle du gespielt hast? </strong></p>
<p></strong></p>
<p>Es ist ein sehr komplexes Stück, welches vor allem von der Sprache lebt. Die Handlung spielt in einer Wäscherei, in der der Wäschereibesitzer zu Beginn einen Hund umbringt. Nach und nach treten dann verschiedene Charaktere auf, wie ein angstbesessener Museumsbesitzer und seine Schwester, die als Prostituierte arbeitet. Im Hintergrund agiert zudem eine Art Strippenzieher, der die Individuen zu lenken scheint. Ich spiele die verwirrte, apathische Hundebesitzerin Raquael, die nicht sieht, dass ihr Hund die ganze Zeit tot daliegt. Diesen Charakter haben wir neu entwickelt, in der ursprünglichen Fassung gehörte er noch zur Rolle der Prostituierten. Insgesamt ist das Theaterstück sehr symbolisch und sozialkritisch – es zeigt, wie die ganze westliche Gesellschaft auf Gewalt und Sex aufgebaut ist und jeder darin allein aufs Chaos zusteuert.</p>
<p><strong>War es schwierig, so ein komplexes Drama auf Spanisch einzustudieren?</strong></p>
<p>Am Anfang haben wir natürlich nicht alles verstanden und mussten einzelne Passagen intensiv besprechen und übersetzen. Sobald man sich damit auseinandergesetzt hatte, ging aber auch das Sprechen gut und hat Spaß gemacht. Lidell hat eine sehr aussagekräftige und poetische Sprache benutzt. Meine Rolle hat aber zunächst sowieso nicht so viel Text!</p>
<p><strong>Wie bist du denn zu LaClínica gekommen? Hättest du auch an einer deutschen Theater-AG teilgenommen?</strong></p>
<p>Ja, warum nicht. Diese Gruppe leiten zwei Dozenten von uns, so hat sich das einfach angeboten und das Projekt hat mir gefallen. Vorher hatte ich aber noch nie Theater gespielt.</p>
<p><strong>Wie oft habt ihr geprobt?</strong></p>
<p>Anfangs einmal die Woche etwa vier Stunden, weil aber immer alle zu spät gekommen sind, hat es sich etwas gezogen&#8230; In den Semesterferien haben wir dann auch mal ein ganzes Wochenende zusammen geprobt, und je näher die Aufführung rückte, desto öfter mussten wir uns natürlich treffen. Dafür, dass es alles auf freiwilliger Basis lief, hat es aber wirklich gut geklappt.</p>
<p><strong>Erzähl mal von den Reaktionen des Publikums – gab es viele Nachfragen zum Verständnis?</strong></p>
<p>Es waren schon viele Leute im Publikum, die einfach gar kein Spanisch konnten und uns trotzdem sehen wollten. Die haben natürlich nicht alles verstanden, auch für solche, die die Sprache ein bisschen verstehen, war es schwer. Aber wir hatten eine deutsche Zusammenfassung verteilt, damit konnte man der Handlung folgen. Ansonsten waren die Reaktionen sehr positiv, unsere drei Vorstellungen waren ausverkauft und wir haben viel Lob bekommen.</p>
<p><strong>Dann verrat doch noch, woher eigentlich der Name LaClínica kommt&#8230;</strong></p>
<p>Ganz einfach: Das erste aufgeführte Stück der Truppe spielte in einer Klinik.</p>
<p><em>Die Arbeiten an einer neuen Produktion von LaClínica laufen, welches Stück präsentiert werden wird, ist aber noch geheim. Außerdem werden neue Mitglieder gesucht! Aktuelle Informationen gibt es <a href="http://www.laclinica.uni-bonn.de/index.html" target="_blank">hier</a>.</em></p>
</div>
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		<title>Vorhang auf! Das Filmfest an der Uni Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 10:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[TV&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[filmfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Filmfest Uni-Düsseldorf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>von Patrick Agis-Garcin</p>
<p>Jedes Jahr im Herbst stellen die Mitglieder des Bachelor-Studiengangs „Medien- und Kulturwissenschaft“ der Uni Düsseldorf ihr eigenes Filmfestival auf die Beine. Das „Filmfest“ ist ein Kurzfilmwettberb – von Studis, für Studis.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee für das Filmfest wurde aus studentischer Eigeninitiative geboren. Der Auslöser: Jegliche Filmclubs, die der AStA in Düsseldorf einst anbot, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf">Vorhang auf! Das Filmfest an der Uni Düsseldorf</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Patrick Agis-Garcin</em></p>
<p><strong>Jedes Jahr im Herbst stellen die Mitglieder des Bachelor-Studiengangs „Medien- und Kulturwissenschaft“ der Uni Düsseldorf ihr eigenes Filmfestival auf die Beine. Das „Filmfest“ ist ein Kurzfilmwettberb – von Studis, für Studis.<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf"><img class="alignright size-full wp-image-3398" title="filmfest1" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/filmfest1.jpg" alt="" width="328" height="218" /></a></strong><em><span id="more-3373"></span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee für das <a href="http://www.filmfest-duesseldorf.de" target="_blank">Filmfest</a> wurde aus studentischer Eigeninitiative geboren. Der Auslöser: Jegliche Filmclubs, die der AStA in Düsseldorf einst anbot, wurden irgendwann eingestellt. Für Filmfreaks herrschte plötzlich eine gähnende kulturelle Leere. Seit vor rund sechs Jahren die erste Ausgabe des Kurzfilmwettbewerbs über die Bühne ging, hat sich das freilich geändert, denn nun heißt es einmal jährlich im November: Licht aus, Spot an!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachwuchs aus NRW</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gleich drei Tage wird der große Konrad-Henkel-Hörsaal der Philosophischen Fakultät zum Kinosaal umfunktioniert und jungen Filmemachern aus der Region NRW eine Plattform für ihre ersten Werke geboten. Möglich macht all das ein rein studentisches Team, das von Sebastian Fischer angeführt wird. Der 27-Jährige Projektleiter freut sich darüber, dass mit jedem neuen Jahr mehr Beiträge ins Rennen um den Publikums- und den Jurypreis geschickt werden: „Dieses Mal hatten wir fast 150 Einsendungen. Daraus haben wir eine Vorauswahl von 26 Kurzfilmen getroffen, die nun auf dem Filmfest gezeigt werden. Um junge Talente aus der Region zu fördern, haben wir in unseren Richtlinien festgelegt, dass es sich bei dem Wettbewerbsbeitrag um eine der ersten fünf Produktionen des Teilnehmers handeln und dieser aus Nordrhein-Westfalen kommen muss.“, so Fischer. Starre Genregrenzen kennt das Filmfest ansonsten nicht, die Bandbreite reicht vom Dokumentarfilm über Alkoholismus bis hin zum Animationsfilm über Milben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Vollzeitjob</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Studis über den roten Teppich zum Kinoerlebnis im Hörsaal flanieren können, ist eine Menge organisatorischer Arbeit nötig. „Unser Team besteht dieses Jahr aus insgesamt 21 Leuten, die sich in verschiedene Abteilungen gliedern: Finanzen, Filmakquise, Party &amp; Deko, Presse &amp; PR, Sponsoring, Design und Technik“, erzählt Sebastian, der die verschiedenen Bereiche als Projektleiter koordiniert. „Für mich ist es ein Vollzeitjob, 30 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche sind völlig normal. Momentan erhalte ich täglich 60 bis 70 Anrufe, die mit dem Filmfest zu tun haben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn die Mitarbeit am Filmfest viel Zeit, Kraft und Nerven kostet – die praktische Erfahrung aber, die man dabei sammelt, ist unbezahlbar: „In so manch zweimonatigem Praktika hängt man nur in der Ecke rum. Und in der Uni selbst herrscht oft ja auch mehr Theorie als Praxis. Da taucht man beim Filmfest in eine ganz andere Welt ein, in der man eigenverantwortlich handeln kann“, so Sebastian. „Außerdem ist es eine gute Vorbereitung auf die Berufswelt. Wir machen ja nichts anderes, als eine Dienstleistung für einen bestimmten Personenkreis anzubieten und uns dafür einen festen Zeitrahmen zu setzen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die heiße Phase<img class="alignright size-full wp-image-3397" title="filmfest2" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/filmfest2.jpg" alt="" width="300" height="199" /></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Tag vor der Eröffnung des Filmfests herrscht im Foyer der Philosophischen Fakultät reges Treiben. Alle Team-Mitglieder und freiwillige Helfer packen mit an und sorgen dafür, dass sich das sonst so triste Uni-Gemäuer feierlich dekoriert von seiner besten Seite zeigt. Projektleiter Sebastian hat alle Hände voll zu tun und kann kaum zwei Sätze beenden, ohne dass ihn jemand aus seinem Team um Rat fragt. Nicht weiter verwunderlich also, dass es in der heißen Projektphase öfters mal zu Querelen im Team kommt, denn die Anspannung ist groß. „Unmittelbar vor dem Fest kann es schon mal passieren, dass man nicht unbedingt nett zueinander ist. Aber spätestens, wenn am letzten Tag die Aftershowparty beginnt, fallen wir uns alle glücklich in die Arme“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein gutes Jahr</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Tage später passiert genau das, denn das Filmfest war ein voller Erfolg. Zwar gab es auch die ein oder andere Panne, die für einen Schreckmoment sorgte – etwa der DJ, der sich zur Aftershow-Party verspätete. „Da hatten wir zwischenzeitlich ziemlich Panik“, erinnert sich Sebastian schmunzelnd. Am positiven Fazit kann ein solcher Zwischenfall aber nichts ändern: 600 Besucher pro Tag erwartete das Filmfest-Team zuvor – eine Prognose, die sogar noch leicht übertroffen wurde. Es war also ein gutes Jahr für das Filmfest. Und obwohl sich Sebastian vorher sicher war, dass das diesjährige Filmfest sein letztes sei – mittlerweile hat er es sich doch noch anders überlegt: „Eigentlich hatte ich mir geschworen, nicht mehr mitzumachen, weil mein Bachelor-Studium sich dem Ende zuneigt und die Arbeit fürs Filmfest so viel Zeit kostet. Aber irgendwie möchte ich im nächsten Jahr zumindest noch involviert sein“, grinst er.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Die nächste Ausgabe des Filmfests findet vom 24. bis 26. November 2010 statt.</p>
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		<title>Dynamaid und Robotinho</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[autonome intelligente Systeme]]></category>
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		<category><![CDATA[Dynaped]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Robocup]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mal ehrlich: Wer träumt nicht von einem fleißigen kleinen Haushalts-Roboter, der den Abwasch erledigt, die Post reinholt, den Gästen Getränke bringt&#8230; Und seit Star Wars würden sich auch viele gerne einmal mit einem Kumpel à la R2-D2 unterhalten. Von diesem Zukunftsszenario sind wir gar nicht mehr so weit entfernt, wie man meinen könnte. </p>
<p>An der <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/dynamaid-und-robotinho">Dynamaid und Robotinho</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mal ehrlich: Wer träumt nicht von einem fleißigen kleinen Haushalts-Roboter, der den Abwasch erledigt, die Post reinholt, den Gästen Getränke bringt&#8230; Und seit Star Wars würden sich auch viele gerne einmal mit einem Kumpel à la R2-D2 unterhalten. Von diesem Zukunftsszenario sind wir gar nicht mehr so weit entfernt, wie man meinen könnte. <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/dynamaid-und-robotinho"><img class="alignright" title="NimbRo@Home_2009_Dynamaid_Grasping" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/NimbRo@Home_2009_Dynamaid_Grasping-200x150.jpg" alt="NimbRo@Home_2009_Dynamaid_Grasping" width="200" height="150" /></a></strong><span id="more-3239"></span></p>
<p>An der Uni Bonn, genauer dem Institut für Informatik VI, wurde 2008 die Arbeitsgruppe für autonome intelligente Systeme gegründet. Besonders spannend ist hier die Entwicklung ebensolcher Humanoiden &#8211; kognitive Roboter, die der menschlichen Anatomie und seinen Sinnen nachempfunden sind. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  finanziert und begeistert nicht nur Professoren: auf dem Lehrplan des Instituts finden sich Veranstaltungen zu allen Themen, die das Herz eines qualifizierten Roboterfans höher schlagen lassen.</p>
<p><strong>Haushalt und Hallenfußball</strong></p>
<p>Das Team NimbRo, eine Kooperation der Universitäten Bonn und Freiburg, kann viele Stars aufweisen. In der @Home League des RoboCups, quasi der Weltmeisterschaft der Haushaltsroboter, nehmen zum Beispiel diese beiden Gesellen teil: Dynamaid und Robotinho, menschenähnliche Roboter, die fähig sind, dazuzulernen.</p>
<p><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/Robotinho_07_upper.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3241" title="Robotinho_07_upper" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/Robotinho_07_upper-200x150.jpg" alt="Robotinho_07_upper" width="200" height="150" /></a><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/NimbRo@Home_2009_Dynamaid_Grasping.jpg"></a></p>
<p>2009 gewannen beide zusammen den Innovationspreis für Körperdesign, empathisches Verhalten und Kooperation zwischen Robotern. Während des Wettbewerbs mussten die Humanoiden unter anderem Getränke servieren,  Personen wiedererkennen und eine Hausführung mit einem Gast machen.</p>
<p><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/NimbRo_TeenSize_2008_Dynaped_Kicking_cr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3250" title="NimbRo_TeenSize_2008_Dynaped_Kicking_cr" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/NimbRo_TeenSize_2008_Dynaped_Kicking_cr-200x150.jpg" alt="NimbRo_TeenSize_2008_Dynaped_Kicking_cr" width="200" height="150" /></a>Dynaped dagegen ist eher der sportliche Typ. Mit seinen zwei beweglichen Beinen wurde er für die  RoboCupSoccer League konstruiert und gewann 2009 die TeenSize-Wettbewerbe. In dieser Liga treten Humanoide bis zu einer Größe von 1,30m an, im Gegensatz zu der kleineren KidSize-Liga.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>keine Zukunftsmusik</strong></p>
<p>Neben weiteren sportlichen Erfolgen planen die Bonner Informatiker vom Institut VI solche Roboter, die uns Menschen immer ähnlicher werden. Der menschlichen Gestik, Mimik und Wortwahl sollen Robotinho und Co. unter Anderem durch Imitation näherkommen. Der R2-D2 für eine gepflegte Unterhaltung ist also gar nicht mehr weit, genauso wenig wie anderweitig helfende mechanische Hände. Bei den RoboCups existieren nämlich nicht nur Wettbewerbe für Kicker und Haushaltshilfen, sondern auch solche für Rettungsroboter. Gut also, dass irgendwann mal jemand auf die verrückte Idee kam, ein autonomes intelligentes System zu kreieren. Und wer sich mal in die Räumlichkeiten der Informatiker verirrt &#8211; haltet Ausschau nach den Robotern.</p>
<p><em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1bfZ4mVhAq0" target="_blank">Hier </a>kann man zum Beispiel Dynaped bei der Arbeit beobachten.</em></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><em>Fotos </em><span style="font-family: Times New Roman,serif;">© NimbRo Team</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> </span></p>
<h2><em><br />
</em></h2>
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		<title>Blogs und mehr &#8211; Medienkompetenz an der Uni</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/blogs-und-mehr-medienkompetenz-an-der-uni</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[EDV]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist ja klar: Wer nicht als Digital Native geboren wurde, muss den Umgang mit Computer und Internet noch trainieren. Auch wenn in der relativ homogenen Gruppe der Studierenden nicht von einer digitalen Kluft zu sprechen ist, stößt man doch gelegentlich auf Wissens- und Kompetenzunterschiede, die erstaunen. Um solche Abstände zu verringern, liegt die kurrikulare <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/blogs-und-mehr-medienkompetenz-an-der-uni">Blogs und mehr &#8211; Medienkompetenz an der Uni</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ja klar: Wer nicht als Digital Native geboren wurde, muss den Umgang mit Computer und Internet noch trainieren. Auch wenn in der relativ homogenen Gruppe der Studierenden nicht von einer digitalen Kluft zu sprechen ist, stößt man doch gelegentlich auf Wissens- und Kompetenzunterschiede, die erstaunen. Um solche Abstände zu verringern, liegt die kurrikulare Vermittlung nahe. Allerdings stehen die neuen Medien längst nicht an allen Instituten auf dem Semesterplan. <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/studium/blogs-und-mehr-medienkompetenz-an-der-uni"><img class="alignright size-medium wp-image-3283" title="leitbrosch-titel" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/leitbrosch-titel-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a></strong><span id="more-3223"></span></p>
<p>Nun könnte man meinen, dass weder Theologen noch Agrarwissenschaftler oder Mediziner wissen müssen, wie man zum Beispiel einen Blog erstellt. Fachlich mag das auch stimmen. Gesellschaftlich aber ist es heute von enormer Wichtigkeit, sich sicher durch die digitale Welt bewegen zu können. Sucht man auf den Seiten der Universität Bonn nach solchen Themen, findet sich immerhin im Studium Universale eine Ringvorlesung zum Thema Datenschutz. Konkrete Projekte innerhalb von Übungen und Seminaren sind aber selten.</p>
<p>Mit dem besten Beispiel voran geht die Philosophische Fakultät. Hier lässt sich etwa ein <a href="http://myasia-bonn.blogspot.com/" target="_blank">News-Blog der Asienwissenschaftler</a> entdecken, der Veranstaltungen und Berufsangebote  rund ums Fachgebiet präsentiert. Am naheliegendsten sind solche Projekte natürlich für die Medienwissenschaftler. Wer dieses Fach studiert, ist spätestens im dritten Semester dran: Ein EDV-Kurs soll Grundlagen des computergestützten Arbeitens vermitteln.</p>
<p><strong>Ein Schritt in die richtige Richtung</strong></p>
<p>Hier lernt man nicht nur etwas über die Geschichte des Internets, über Suchmaschinen und Bildbearbeitung, dieses Semester wurde folgerichtig auch ein Blog erstellt. Dieses<a href="http://medienkompetenz-center.de/"> &#8220;Medienkompetenz-Center&#8221; </a>ist zwar für Außenstehende vermutlich relativ uninteressant. Für die Studierenden bietet sich hier jedoch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Web2.0 zu üben. Wer im Netz noch nie etwas veröffentlicht hat, lernt hier, Tags zu nutzen, andere Beiträge zu bewerten und auf seine Quellen zu achten.</p>
<p>Das Ganze wird bestimmt nicht von allen ernst genommen &#8211; es ist aber ein Bestandteil modernen Lernens, der an Schulen und Hochschulen viel wichtiger werden sollte. Dass aber viele trotz lückenhafter Bildungsangebote das Beste aus den digitalen Möglichkeiten machen, hat beispielsweise die Bildungsstreikbewegung gezeigt. Hier beweg(t)en sich die Streikenden sicher durch StudiVZ, Twitter und Co. &#8211; und betreiben selbstverständlich auch einen eigenen <a href="http://bildungsstreikbonn.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a>. Wenn das so gut funktioniert, und schließlich auch die Unileitung selbst fleißig twittert, stehen Pflichtstunden zum Web2.0 vielleicht bald in jedem Kurriculum.</p>
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		<title>Ein farbloses Projekt &#8211; Schwarzweiße Fotokunst am IfK</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoausstellung am IfK]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fotografieren ist mehr als nur das Schreiben mit Licht. Es ist eine Kunstform, die jedoch oft umstritten ist. Viele Menschen meinen, Fotografie sei lediglich die Abbildung der Realität und hätte somit keinen Anspruch darauf, als Kunst bezeichnet zu werden. Doch wer schon mal einige Stunden im Fotolabor zugebracht hat, merkt, dass dies keineswegs der Fall <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/ein-farbloses-projekt-schwarzweise-fotokunst-am-ifk">Ein farbloses Projekt &#8211; Schwarzweiße Fotokunst am IfK</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fotografieren ist mehr als nur das Schreiben mit Licht. Es ist eine Kunstform, die jedoch oft umstritten ist. Viele Menschen meinen, Fotografie sei lediglich die Abbildung der Realität und hätte somit keinen Anspruch darauf, als Kunst bezeichnet zu werden. Doch wer schon mal einige Stunden im Fotolabor zugebracht hat, merkt, dass dies keineswegs der Fall ist. Vielmehr kann der Fotograf mithilfe von Belichtungszeiten, Filtern und Farbe aus jedem Negativ ein ganz individuelles Kunstwerk schaffen. Diesen Prozess sind auch zwölf Studierende des Instituts für Kommunikationswissenschaften in ihrem Kurs „Analoge Fotografie“ durchlaufen. Und am Ende eröffneten sie Ihre eigene Vernissage.</strong></p>
<p><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/ein-farbloses-projekt-schwarzweise-fotokunst-am-ifk"><img class="alignright size-medium wp-image-3278" title="Unbenannt" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/Unbenannt-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><span id="more-3136"></span></strong></p>
<p>In der ersten Stunde unseres Kurses habe ich mich ein wenig in den Physikunterricht der 10. Klasse zurückgesetzt gefühlt. Mit Bruchrechnung und Optik konnte ich damals nicht soviel anfangen, doch auf einmal schienen die ganzen Blendenwerte und Belichtungszeiten tatsächlich einen Sinn zu ergeben. Das ist der Vorteil an einem Praxiskurs: man kann endlich selbst einmal aktiv sein. Für uns hieß es also „do it yourself“.</p>
<p>Unser Kursleiter war ein Meister der Fotografie – im wahrsten Sinne des Wortes. <a href="http://www.jochengast.de/">Jochen Gast</a> ist selbstständiger Fotograf aus Koblenz, der nebenberuflich an der Uni Bonn den Kurs „Analoge Fotografie“ betreute. Bereits im vergangenen Jahr hatte er einen Kurs bei uns am Institut für Kommunikationswissenschaften geleitet, in dem schon viele Kunstwerke entstanden sind.</p>
<p><strong>Für die Studierenden hieß es &#8220;do it yourself&#8221;</strong></p>
<p>Nachdem uns Jochen die Grundlagen der analogen Fotografie näher gebracht hatte, machten wir uns frisch ans Werk. Zu jeder Sitzung gab es ein Oberthema. Ob „Stadtmöbel“, „Alt und Neu“ oder „Porträts“: jedes Thema bot uns vielfältige Möglichkeiten unser Instrument, also die Spiegelreflexkamera, zum Einsatz zu bringen.</p>
<p>Die meisten von uns haben entweder Opa gefragt ob er noch eine alte Spiegelreflex im Keller hat oder sie wurde kurzerhand bei ebay bestellt. Was früher ein Vermögen gekostet hat bekommt man heute für rund 40 € in jedem Online-Auktionshaus oder auf dem Flohmarkt. Nun ja – auch die Fotografie geht eben mit der Zeit. Doch der Charme der analogen Fotografie bleibt.</p>
<p>Von diesem ganz besonderen Charme konnten sich auch die knapp 90 Besucherinnen und Besucher der Vernissage überzeugen, die am 2. Dezember in der Alten Sternwarte in Bonn stattfand. Bei Sekt und Häppchen wurden bis spät in den Abend hinein die Werke der Studierenden kritisch beäugt.</p>
<p><strong>Sekt und Häppchen in der Alten Sternwarte</strong></p>
<p>Die Ausstellung wird noch bis 31. März 2010 in der Poppelsdorfer Allee 47 zu sehen sein. Unter dem Namen „Der Moment in dem es sichtbar wird“ sind hier 52 Schwarzweiß-Fotografien zu sehen, die allesamt von den Teilnehmern der zwei Kurse „Analoge Fotografie“ produziert wurden.</p>
<p>Viele Tage haben wir in dem kleinen Fotolabor zugebracht und konnten im Schein der Rotlichtlampe die entstehenden Bilder bestaunen. Das war der Moment in dem sichtbar wurde. Was für uns in diesem Moment sichtbar wurde kann nun ein jeder an den Wänden in der alten Sternwarte ansehen. Ob es Kunst ist oder nicht muss dann ein jeder für sich entscheiden.</p>
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		<title>Das moderne Science-Fiction Märchen</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/das-moderne-sci-fi-maerchen</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Breidenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Avatar]]></category>
		<category><![CDATA[Cameron]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;">Eine Rezension zu James Camerons Avatar</p>
<p style="text-align: left;">Von Sarah Breidenbach</p>
<p style="text-align: left;">Er wurde lange erwartet und jetzt ist er da: Avatar &#8211; Aufbruch nach Pandora. Der Film spielt im 22. Jahrhundert auf dem menschenfeindlichen Planeten Pandora. Dort suchen und finden Erdbewohner nach neuen Ressourcen zur Versorgung der Menschheit. </p>
<p style="text-align: left;">Zum Einsatz kommt <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/das-moderne-sci-fi-maerchen">Das moderne Science-Fiction Märchen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/filmco/das-moderne-sci-fi-maerchen"><img class="size-full wp-image-3264 alignright" title="Avatar" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/Avatar.jpg" alt="Avatar" width="180" height="280" /></a>Eine Rezension zu James Camerons <em>Avatar</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Von Sarah Breidenbach</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Er wurde lange erwartet und jetzt ist er da: <em>Avatar &#8211; Aufbruch nach Pandora.</em> Der Film<em> </em>spielt im 22. Jahrhundert auf dem menschenfeindlichen Planeten Pandora. Dort suchen und finden Erdbewohner nach neuen Ressourcen zur Versorgung der Menschheit.</strong> <span id="more-3242"></span></p>
<p style="text-align: left;">Zum Einsatz kommt der coole Ex-Soldat Jake Sully. Er ist querschnittsgelähmt, kann aber mithilfe eines sogenannten Avatars ohne Probleme auf Pandora leben. Sully soll das fremde Volk der Na’Vi (=die großen blauen Männchen) ausspionieren und herausfinden, wie man sie zur Umsiedlung bringen kann. Anfangs läuft auch alles so, wie es sollte, doch irgendwann verliebt sich der Ex-Soldat in eine Na’vi namens Neytiri. Hier beginnt Sullys innere Zerrissenheit und der große Kampf um den Lebensraum Pandora.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Es mangelt an interessanten Wendepunkten</strong></p>
<p style="text-align: left;">James Camerons neustes Werk ist actionreich und unterhaltsam. Es mangelt jedoch an einer überraschenden Geschichte mit interessanten Wendepunkten. Die Handlung fällt leider eher simpel und vorhersehbar aus: Böse, gierige Menschen beuten eine fremde Kultur aus. Tatsächlich erinnert <em>Avatar </em>sehr stark an die native Bevölkerung Nordamerikas, die Indianer, und deren Ausbeutung durch den weißen Mann. Die Story ist also eine Art modernes Sciencefiction Märchen à la Pocahontas.</p>
<p style="text-align: left;">Trotz weniger Überraschungen ist der Film spannend erzählt und vor allem bildgewaltig genug, um  die 162 Minuten nicht langweilig werden zu lassen. Er kommt einem wirklich viel kürzer vor – so faszinierend kreierte Cameron die Landschaft von Pandora und deren Bewohner. Es sind besonders die Farben im Film, die einen in den Bann von <em>Avatar</em> ziehen. Cameron reizt das filmisch Machbare bis an die Grenzen aus und das beeindruckt ganz klar.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Kino ist ein Muss</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der unglaubliche Hype um <em>Avatar </em>mag etwas übertrieben sein und knappe 12 Euro für einen Film in 3D sind es definitiv auch – es lohnt sich aber, den Film anzuschauen. Und das vor allem im Kino! James Camerons Werk braucht eine riesige Leinwand und glasklaren Surround-Sound, um seine Wirkung zu entfalten. Wer sich den Film auf dem heimeligen Fernseher oder gar Laptop anschaut, wird nur enttäuscht.</p>
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