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Haruki Murakami ist bekannt für seine tragischen Liebesgeschichten, doch mit den ersten beiden Büchern der Reihe „1Q84“ öffnet er nicht nur das Tor in eine neue Zeit; er schafft ein Werk, das sich ohne weiteres mit Klassikern wie „Romeo und Julia“ oder „Vom Winde verweht“ gleich stellen darf.
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden, Und lieben, Götter, welch ein Glück! So schrieb Goethe einst in seinem berühmten Gedicht „Willkommen und Abschied“. Und doch heißt es dort, weil Liebe manche Barrieren überwinden muss und stets ein ABER mitzuschwingen scheint, das unzählige Gründe gegen die Liebe zu nennen vermag. Goethe, so scheint es, machten Barrieren nichts aus, solange er nur lieben durfte. Auch heute noch lebt die Vorstellung einer idealen Liebe, die zwei Menschen – komme, was wolle! – miteinander verbindet. Für immer.
Was erwartet man nach all den Trailern, Interviews und Bilder im Vorfeld? Was erwartet man von Zack Snyder nach „Dawn of the Dead“, „300“, „Watchmen“ und (ach ja) „Legende der Wächter“? Dem visuellen Poeten oder Effektporno Propheten, je nachdem – ganz egal was, sicher ist, Snyder tut das, was George Lucas gerne täte, er setzt die ästhetische Messlatte der popkulturellen Filmlandschaft fest (die man nicht gut finden muss).
Fernbeziehung, offene Liebe, gleichgeschlechtlichte Partnerschaft, Polygamie… Thesen und viele Fragen zu den unbegrenzten Möglichkeiten der Beziehungen.mehr »