- Raquael – Foto von Caroline Surmann
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Seit 2007 hat die Bonner Romanistik ein besonderes Projekt aufzuweisen: LaClínica, eine Theatergruppe, die spanische Stücke auf deutsche Bühnen bringt. Zuletzt wurde das Drama “Perro muerto en tintorería” von der Autorin Angélica Lidell einstudiert, die Aufführungen fanden vergangenen Sommer in der Bonner Brotfabrik statt. Finnja Willner hat mitgespielt und uns ein paar Fragen beantwortet.
von Patrick Agis-Garcin Jedes Jahr im Herbst stellen die Mitglieder des Bachelor-Studiengangs „Medien- und Kulturwissenschaft“ der Uni Düsseldorf ihr eigenes Filmfestival auf die Beine. Das „Filmfest“ ist ein Kurzfilmwettberb – von Studis, für Studis. Mal ehrlich: Wer träumt nicht von einem fleißigen kleinen Haushalts-Roboter, der den Abwasch erledigt, die Post reinholt, den Gästen Getränke bringt… Und seit Star Wars würden sich auch viele gerne einmal mit einem Kumpel à la R2-D2 unterhalten. Von diesem Zukunftsszenario sind wir gar nicht mehr so weit entfernt, wie man meinen könnte. Fotografieren ist mehr als nur das Schreiben mit Licht. Es ist eine Kunstform, die jedoch oft umstritten ist. Viele Menschen meinen, Fotografie sei lediglich die Abbildung der Realität und hätte somit keinen Anspruch darauf, als Kunst bezeichnet zu werden. Doch wer schon mal einige Stunden im Fotolabor zugebracht hat, merkt, dass dies keineswegs der Fall ist. Vielmehr kann der Fotograf mithilfe von Belichtungszeiten, Filtern und Farbe aus jedem Negativ ein ganz individuelles Kunstwerk schaffen. Diesen Prozess sind auch zwölf Studierende des Instituts für Kommunikationswissenschaften in ihrem Kurs „Analoge Fotografie“ durchlaufen. Und am Ende eröffneten sie Ihre eigene Vernissage.
Es ist ja klar: Wer nicht als Digital Native geboren wurde, muss den Umgang mit Computer und Internet noch trainieren. Auch wenn in der relativ homogenen Gruppe der Studierenden nicht von einer digitalen Kluft zu sprechen ist, stößt man doch gelegentlich auf Wissens- und Kompetenzunterschiede, die erstaunen. Um solche Abstände zu verringern, liegt die kurrikulare Vermittlung nahe. Allerdings stehen die neuen Medien längst nicht an allen Instituten auf dem Semesterplan. Studenten der Medienwissenschaften haben zuweilen einen eigenartigen Ruf. „Ich mach was mit Medien“ hört man da schonmal. Und dann fragt die Oma „Und was machst du dann später mal damit?“. Tja liebe Omas, uns stehen eben alle Türen offen und deswegen legen wir uns auch so ungern fest. Dank der universellen Ausrichtung des Studiengangs bietet er einen großartigen Einstieg in viele Bereiche. Obwohl die Filmwissenschaften noch immer das non plus ultra für die meisten Medienwissenschaftler zu sein scheint, ist ein neuer Zweig schon auf dem Vormarsch: der Onlinejournalismus. Aus Geldsorgen soll niemand auf ein Studium verzichten müssen. So zumindest lautet das idealistische Credo der aktuellen Initiativen zur Verbesserung des (aus finanzieller Sicht unzufriedenstellenden) Bildungssystems. Die vorgeschlagenen Stipendienmodelle sind nach Meinung der Mitredenden oftmals unzulänglich, vor allem wenn sie Studienleistungen bemessen sollen (was denn sonst?) oder zu Lasten des Bafög gehen. Zur Diskussion des Stipendiensystems im Blick des Tages für den 6.01.2010. “Medien müssen mehr sein als bloße Beobachter”, sagt Prof. Dr. Ernst Elitz, Gründungsintendant des Deutschlandradios. Die neue Mechanik der Medien funktioniert nach dem Motto “Der Leser ist Kunde, damit König. Der Journalist schreibt für ihn. Der Kunde darf aber auch mitmachen”. Seine 12 Thesen für einen besseren Journalismus in unserem Blick des Tages vom 5.01.2010! Seit 1997 hat James Cameron keinen Film mehr produziert. TITANIC war damals der teuerste Film der Kinogeschichte, und sicherlich auch einer der erfolgreichsten. Camerons jüngstes Projekt ist der 3D-Animationsfilm AVATAR, für welches weder Kosten noch Zeit noch Mühen gescheut wurden. Doch was ist dran am Hype um AVATAR? Wertet die Dreidimensionalität das Medium auf oder ist das Ganze nur Effekthascherei und ein überkommerzieller Versuch, die Menschen weg von ihren Laptops und wieder in die Kinosäle zu locken? Seit Jahrzehnten ist die BRAVO eines der bekanntesten und meistgelesenen Jugendmagazine. Sie ist dafür bekannt, immer am Puls der Zeit zu sein und sich mit den aktuellen Interessen und Problemen Jugendlicher auf eine fortschrittliche, zukunftsorientierte Weise auseinanderzusetzen. Doch wie stark sich diese Interessen und das Weltbild junger Menschen im Laufe der Zeit verändert haben, musste ich erst vor kurzem erkennen, als ich bei mir zu Hause eine erstaunliche Entdeckung machte. mehr » von Christiane Schäfer Statt auf gepflegtem Rasen spielen sie auf Schrottplätzen, Parkdecks oder verlassenen Fabrikgeländen: Die Rede ist von Crossgolfern, die einer eher konservativen Sportart die „Rock’n Hole“- Philosophie einhauchen. von Nadine Preibisch Mit dem Studium beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt, in einer neuen Stadt, unter neuen Menschen und: mit einer neuen Sprache! In Bonn gibt es zahlreiche Studenten, die nicht hier aufgewachsen sind. Jeder hat seine „alte Sprache“ und lernt hier eine „Neue“. Kannst du diese „Sprachen“ verstehen? Wirst du verstanden? Oder versteht ihr jeweils nur Bahnhof und wundert euch, wie unterschiedlich „das Deutsche“ sein kann? von Merle Ingenfeld Jeder Reisende, jeder Tourist, jeder Student kennt das Bonner Loch. Es springt einem förmlich ins Auge sobald man aus seinem Zug steigt und den Bahnhofsvorplatz betritt. Dieser verrufene Ort umfasst gerade einmal 1,5 Hektar und reicht vom Kaiserplatz im Osten bis zur Thomas Mann Straße im Westen. Dennoch ruft er eine Masse an Pennern, Obdachlosen, Schnorrern und Junkies auf den Plan, die jedem Auswärtigen höchst seltsam erscheinen muss. Doch woher kommt dieses absonderliche Phänomen? mehr » von Judith Möller Für das neue Iphone bietet Apple 90.000 Applications zum Download: Für die Arbeit, die Freizeit, für Studenten und Senioren, für’s Ausgehen und für Unterwegs, für Spiel und Spaß. Ersetzt das Smartphone nun auch den Babysitter? von Liv Odenthal Neben dem neusten iPhone und riesigen Flatscreens werden dieses Jahr auch einige E-Book Reader ihren Weg unter den Weihnachtsbaum finden. Läutet der elektronische Bruder des guten alten Buchs nun bald dessen Ende ein? von Markus Leschinski Wer kennt es nicht dieses Gefühl, dass sich mal wieder etwas verändern muss? Weg mit dem alten Kram, her mit dem neuen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Gestern erst das Abi in der Tasche, heute schon eifrig am Studieren. Auf in eine neue Stadt! Neue Wohnung suchen, renovieren, umziehen, sich einleben. Vor allem wir Erstis machen zur Zeit intensivere Erfahrungen damit, vielleicht sogar zum allerersten Mal. mehr » Von Nicole Molitor Endgültig vorbei sind die Zeiten, in denen der Nimbus der Unantastbarkeit über den guten, alten Gassenhauern schwebte. Evergreens sind längst dem Verblühen inbegriffen. Es sei denn, sie werden noch kurz vorm Welken ordentlich gepimpt und so auf die Bedürfnisse der modernen Masse zugeschneidert. mehr » von Sabrina Bauer Im Zeitalter der schwindenden Rohstoffe und der Weltwirtschaftskrise sucht man nicht nur nach neuen Recyclingmöglichkeiten, sondern stellt zudem noch die Anforderungen, nicht ausschließlich nützliche, sondern auch stylische Produkte zu entwerfen. Eine ökologisch korrekte Lebensweise ist daher längst zu einem Lifestyle avanciert. von Justus Brockmann Musik ist heutzutage allgegenwärtig. Man hört sie sowohl zu Hause, als auch unterwegs. Dabei ist es noch gar nich all zu lange her, dass die meisten Haushalte nur über ein Radio und vielleicht noch einen Plattenspieler oder ein Tonbandgerät verfügten. Die “eigene Musik” nach Belieben konnte man nur mithilfe der letzteren beiden hören. Von Laura Eickert Endlich geschafft! Mit dem Abi in der Tasche und dem Studienführer in der Hand geht es ab zur Uni. Doch wo bleibt der Freund? Wenn Distanz auf einmal zur Reifeprüfung wird. von Adrian Kadic James Camerons erster Spielfilm seit zwölf Jahren. Sein siebter seit seinem Durchbruch vor 25 Jahren. Eine aktuelle Frage: Hat es der heute 55-jährige Regisseur, Drehbuchautor und Produzent noch drauf, uns ein einmaliges Filmerlebnis zu schenken, oder driftet er wie manch einer seiner Kollegen in die Belanglosigkeit ab? von Helena Kaschel In einer Zeit, in der jeder Digitalisierungstrend mitgemacht wird, scheint allein das E-Book sich gegenüber dem konventionellen Buch nicht durchzusetzen. Doch wie funktioniert dieses neue Medium überhaupt? Welche Vor- und Nachteile bietet digitale Literatur? Und – warum erfreuen sich „echte“ Bücher weiterhin größerer Beliebtheit? Von Laura Kastenholz Die Bibliothek des Instituts der für Medienwissenschaft, Sprache & Kommunikation erstreckt sich über mehrere Räume und umfasst 30.442 Bände. Alle diese Bücher passen jetzt bequem in eine Handtasche – wenn man ein E-Book besitzt. Es wird viel Wirbel um dieses neue Medium gemacht. Aber leitet das E-Book tatsächlich eine neue „Ära des Lesens“ ein? Von Almut Rademacher Wenn jung und alt aufeinander treffen, führt das manchmal zu großen Missverständnissen. Auch an der Uni Bonn kommt es jeden Tag zu solchen Situationen. Gasthörer fortgeschrittenen Alters und die jüngeren Studierenden sitzen gemeinsam in Vorlesungen. Wir sehen nun beide Seiten der Medaille . von Niklas Ploghöft Wenn man den Musikprogrammen der gä In seinem neuen Werk “Payback” thematisiert Frank Schirrmacher die Übermacht des Computers und der Digitalisierung. Hierbei geht er weniger individualkritisch vor, sondern betont vor allem die Gefahr für die biologische Verfasstheit des Menschen. Ein Kommentar zur Schirrmachers Kulturkritik im medienwissenschafltichen Blick des Tages vom 25.11.2009. |
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