<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; TV&amp;co.</title>
	<atom:link href="http://medienblick-bonn.de/category/durchblick/tvco/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medienblick-bonn.de</link>
	<description>studentisches medienmagazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:53:08 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>In Treatment: Selbstreflexion auf allen Ebenen</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-treatment-selbstreflexion-auf-allen-ebenen</link>
		<comments>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-treatment-selbstreflexion-auf-allen-ebenen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Einspänner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2010: Kunst, Musik & Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[TV&co.]]></category>
		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[der Therapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Hagai Levi]]></category>
		<category><![CDATA[In Treatment]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanlayse]]></category>
		<category><![CDATA[shrink]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienblick-bonn.de/?p=4250</guid>
		<description><![CDATA[
<p class="wp-caption-text">Trailer zu &#34;In Treatment&#34; (Klick zum Video)</p>
<p>Seit dem 15. Februar präsentiert uns der Kultursender 3sat die erfolgreiche und fiktive Psychotherapie-Serie „In Treatment“ (mit einem gewohnt deutsch-dummen Zusatz – der Therapeut). Eine Serie, die mit minimalem Aufwand eine ganze Menge Wahres zeigt.</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">Von Max Link</p>
<p style="text-align: justify;">Psychoanalyse und Film, die nahe Verwandtschaft dieser beiden <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-treatment-selbstreflexion-auf-allen-ebenen">In Treatment: Selbstreflexion auf allen Ebenen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vz0QnEyiJno"><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-treatment-selbstreflexion-auf-allen-ebenen"><img class="size-medium wp-image-4251 " title="max link_in treatment" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/max-link_in-treatment-300x152.jpg" alt="" width="300" height="152" /></a></a><p class="wp-caption-text">Trailer zu &quot;In Treatment&quot; (Klick zum Video)</p></div>
<p><strong>Seit dem 15. Februar präsentiert uns der Kultursender 3sat die erfolgreiche und fiktive Psychotherapie-Serie „In Treatment“ (mit einem gewohnt deutsch-dummen Zusatz – der Therapeut). Eine Serie, die mit minimalem Aufwand eine ganze Menge Wahres zeigt.</strong></p>
<p><strong><span id="more-4250"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Max Link</em></p>
<p style="text-align: justify;">Psychoanalyse und Film, die nahe Verwandtschaft dieser beiden Phänomene ist nun nichts Neues. Wenn jetzt Lacans Psychoanalyse herangezogen wird, um einen David Lynch-Film zu interpretieren, oder wenn Woody Allen in einem seiner (vielen, vielen) Filme <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8ZZtPLZcmEs" target="_blank">zum „shrink“ geht</a> – dann kommt einem das bekannt vor. Der Springer Verlag gab im Jahr 2008 sogar ein Buch heraus, in dem anerkannte Psychoanalytiker 30 Filmcharaktere auf ihre psychischen Störungen hin untersuchen. So konsequent allerdings wie in der israelischen Serie „BeTipul“ (engl.: In Treatment) wurden Film/Fernsehen und Psychologie bisher nicht verbunden. Die Serie entstammt der Feder des israelischen Autors und Regisseurs Hagai Levi, und wurde von dem amerikanischen Fernsehsender <a href="http://www.hbo.com/in-treatment/index.html" target="_blank">HBO für „In Treatment“ </a>beinahe exakt übernommen, vielleicht ein wenig amerikanisiert und neu besetzt, wie man das eben so macht.</p>
<div id="attachment_4253" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-thumbnail wp-image-4253" title="gabriel byrne als dr. paul weston" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/gabriel-byrne-als-dr.-paul-weston1-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Seelenklempner Dr. Paul Weston. Bildquelle: hbo.com</p></div>
<p><strong>Ein kleines Drama im Drama</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Setting der Serie ist denkbar einfach und wie folgt: Gabriel Byrne (bekannt aus „The Usual Suspects“) spielt den Psychotherapeuten Dr. Paul Weston. Diesen sieht man stets in seiner Praxis, die Teil seines Hauses ist, was wiederum hin und wieder für Gastauftritte seiner Familienmitglieder sorgt. Diese werden allerdings umgehend von Paul entfernt, sobald einer seiner fünf Patienten, darunter auch ein Pärchen, an die Türe der Praxis klopft (eine Klingel besitzt er anscheinend nicht, wie heimisch). Dann setzt der Hauptteil ein: Das Gespräch mit dem Patienten. Jede Folge endet, wie ein kleines Drama im Drama, mit der Verabschiedung, die mal herzlich, mal weniger herzlich, mal abrupt verläuft. Ganz so wie im echten Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Interessante an der Serie ist nun ihr Understatement. Erzählzeit und erzählte Zeit (22 beziehungsweise 30 Minuten) sind beinahe identisch, die Serie spielt hierbei auch mit der Fernseh-Zeit-Rezeption der Seher, also spielt mit den Ungenauigkeiten. Sound wird sehr dezent eingesetzt, und meist nur in Form eines Summens, Musik kommt kaum vor. Dann gibt es eine feste Anzahl an Charakteren, pro Wochentag ein Patient, beziehungsweise Patientenpaar, die der Serie durch die Staffeln hindurch treu bleiben. Auch hierbei nutzt die Serie wieder geschickt ihr Medium: Das Fernsehen. Es suggeriert uns eine alltägliche Kontinuität. Ein Wochentag, eine Folge, am Wochenende kommt der Spielfilm. (Leider ungünstig ist die Programmwirtschaft im 3sat, die dadurch, dass sie jeweils Doppelfolgen zeigt, dieses Spiel der Ebenen zerstört.)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Psychoanalytische Klassiker</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon in der ersten Episode, also am fiktiven Montag, kommt es zum psychoanalytischen Klassiker: Patient, weiblich, attraktiv, verliebt sich in den Therapeuten und begehrt ihn sexuell. Doch der Therapeut Paul, seinerseits männlich, reif, ruhig, charmant und leicht melancholisch,  bleibt souverän. Vorerst. Dienstags schaut dann ein vom Irakkrieg traumatisierter, aber dennoch sehr maskuliner Soldat vorbei, mittwochs ein 16-jähriges Mädchen mit Selbstmordgedanken, donnerstags ein über ein noch ungeborenes Kind zerstrittenes, ungleiches Paar.</p>
<div id="attachment_4254" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-thumbnail wp-image-4254" title="In Treatment_Gina" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/In-Treatment_Gina-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Eine alte Bekannte: Gina (Dianne Wiest) therapiert den Therapeuten. Bildquelle: hbo.com</p></div>
<p style="text-align: justify;">Um die völlige Selbstreflexion perfekt zu machen, fehlt nun noch der äußerst geschickt inszenierte Freitag. Dies ist nämlich der Tag, an dem Dr. Paul Weston selbst zur Therapie geht. Diese Doppelperspektive ist wie ein Blick, der hinter die Kulissen geht. Von Montag bis Donnerstag stellt der Psychotherapeut seinen Patienten fragen, was er sich dabei denkt, bekommt man als Zuschauer nicht mit. Man muss sich seine Gedanken schon selbst denken. Freitag ist der Tag, an dem er sich Luft macht, sich mitteilt, ja, seine aufgestauten Aggressionen raus lässt. Auf dem Therapeutenstuhl (ein Freudscher Versetzer: bei der ersten Sitzung nimmt Paul beinahe auf dem falschen Stuhl Platz) sitzt nun Gina, eine altbekannte Kollegin Pauls. Paul erzählt Gina von seinen Problemen, seinen allzu menschlichen Ängsten, und sieht ihr dabei direkt ins Gesicht; sieht dabei direkt: in die Kamera. Als Zuschauer hat man nun endlich die Möglichkeit seine Analysen mit denen des „richtigen“ Therapeuten abzugleichen. Psychoanalyse als heiteres Ursachenraten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Kunst des Erzählens</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„In Treament“ trifft einen dem Film in diesem Sinne eher unbekannten Schnittpunkt zwischen Abbilden und Einbilden. Als Zuschauer bekommt man zwar ein Bild – zwei Menschen sitzen sich gegenüber und reden – vorgeführt, aber die zweite Bildebene, die der gerade erzählten Geschichte des Patienten entspricht, muss der Zusehende selbst in seinem Kopf ablaufen lassen. Er schlüpft in diesem Moment in die Rolle des Therapeuten, des Fragenstellers, oder anders gesagt, des Lesers. Wo wir eine Rückblende, und damit ein Abwechseln der Bilder, gewohnt sind, bleibt die Kamera hier im wahrsten Sinne des Wortes ganz nah bei dem Erzählenden. Denn darum geht es schließlich bei „In Treatment“: ums über sich selbst erzählen, und darum, wie man das eigentlich macht, Erzählen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/in-treatment-selbstreflexion-auf-allen-ebenen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musik spielt nur die zweite Geige</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2</link>
		<comments>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2010: Kunst, Musik & Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[TV&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Castingshows]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Bohlen]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Raab]]></category>
		<category><![CDATA[Unser Star für Oslo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienblick-bonn.de/?p=3909</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#8220;Der Ton macht die Musik&#8221;, so will es ein altes Sprichwort. Doch was passiert, wenn Dieter Bohlen und co. den Ton angeben? Dann rückt die Musik ganz schnell in den Hintergrund und weicht Styling, Sex und Starallüren. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Erde, dominierten Castingshows die Fernsehkultur des letzten Jahrzehnts. Musik war hierbei nur <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2">Musik spielt nur die zweite Geige</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Der Ton macht die Musik&#8221;, so will es ein altes Sprichwort. Doch was passiert, wenn Dieter Bohlen und co. den Ton angeben? Dann rückt die Musik ganz schnell in den Hintergrund und weicht Styling, Sex und Starallüren. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Erde, dominierten Castingshows die Fernsehkultur des letzten Jahrzehnts. Musik war hierbei nur noch Mittel zum Zweck &#8211; aber sie hat den Zweck erfüllt.</strong> <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2"><img title="Weiterlesen..." src="http://medienblick-bonn.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a><span id="more-3909"></span></p>
<p>Wer weiß schon, dass auch Bill Kaulitz von <a href="http://www.tokiohotel.com/de/#home/" target="_blank"><em>Tokio Hotel</em> </a>an einem TV-Casting teilgenommen hat? Zugegeben, die Musik ist Geschmackssache. Trotzdem ist <em>Tokio Hotel </em>eine der erfolgreichsten deutschen Bands, die sogar in den internationalen Charts Erfolg hat. Im Jahr 2003, also im zarten Alter von 13 Jahren, nahm Bill an dem Talentwettbewerb <em>Star Search</em> des Senders Sat1 teil. Zwar war bereits im Achtelfinale Schluss für ihn, doch der Wettbewerb war ein optimales Sprungbrett.</p>
<p>Wir könnten zum x-ten Mal über die Aufgaben, Abgründe und Cleverness von <a href="http://www.bohlenworld.de/" target="_blank">Dieter Bohlen </a>nachdenken. Tun wir aber nicht. Viel interessanter ist doch die Frage, welche Rolle die Musik bei dem ganzen Medienrummel eigentlich spielt. Gute Musiker zu finden, so wird es propagiert, ist der Sinn von Castingshows. Doch die Musik spielt bei dem ganzen Spektakel eher die zweite Geige &#8211; wenn überhaupt.</p>
<p>Musik ist ein Gefühl. Es spricht nicht nur unseren Hörsinn an, sondern ist ein allumfassendes Sinneserlebnis für den Menschen. In vielen Castingsendungen wird Musik auf eine oder wenige Ebenen heruntergebrochen. Es zählt entweder Stimme, Gefühl oder Ausstrahlung. Manchmal zählt auch nichts von alledem &#8211; es reicht schon ein verrückter Haarschnitt.</p>
<p><strong>Musik spielt bei dem ganzen Spektakel eher die zweite Geige &#8211; wenn überhaupt</strong></p>
<p>Rein technisch gesehen ist Musik eine organisierte Form von Schallereignissen. Die Akustik besteht aus Tönen und Geräuschen, die sich innerhalb des für den Menschen hörbaren Bereichs befinden. Durch die sinnvolle Anordnung von menschlicher Stimme, Musikinstrumenten, elektrischen Tongeneratoren und anderen Schallquellen in einem bestimmten Zahlenverhältnis, entsteht für uns das, was man gemein hin als Musik bezeichnet.</p>
<p>Bereits vor 35000 Jahren haben die ersten Menschen Flöten aus Knochen gebaut. Die Archäologen schätzen, dass sogar noch weit vor dieser Zeit die Menschheit begonnen hat, musikalische Fähigkeiten zu entwickeln. Warum und wie der Mensch genau zur Musik kam, ist den Forschern noch immer ein Rätsel.</p>
<p>Ob Dieter Bohlen überhaupt musische Fähigkeiten besitzt, sei dahin gestellt. Ohne Zweifel ist Bohlen das Erfolgsrezept von <a href="http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html" target="_blank">DSDS</a> und nicht die Künstler - und erst recht nicht die Musik. Oft beurteilt die Jury lediglich Styling und Persönlichkeit eines Kandidaten, ohne auch nur ein Wort über gesangliches Talent zu verlieren. Viele Kandidaten kamen sogar lediglich aufgrund ihrer ausgefallenen Art, z.B. <a href="http://www.daniel-kueblboeck.de/" target="_blank">Daniel Kübelböck</a>, bis in die Finalshows.</p>
<p><strong>Raabs Konzepte möchten mit guter Musik statt ausgefallenem Styling glänzen</strong></p>
<p>Doch nicht nur DSDS ist Zeugnis des unerbitterlichen Musik-Casting-Wahns im deutschen Fernsehen. Auch Sendungen wie Popstars, das Supertalent oder Stefan Raabs SSDSGPS fallen in diese Kategorie. Beim letzten Beispiel scheint jedoch tatsächlich die Musik im Vordergrund zu stehen.</p>
<p>Anfang des Jahres 2004 rief Stefan Raab die Parodie auf DSDS ins Leben. Das Ziel war es, einen talentierten Kandidaten für den deutschen Vorentscheid des Eurovision Song Contest zu finden. Als Sieger aus SSDSGPS ging <a href="http://www.maxmutzke.de/" target="_blank">Max Mutzke </a>hervor, der dann mit 92 Punkten im Vorentscheid deutlich die Qualifikation zum Song Contest schaffte. In Istanbul belegte er den 8. Platz mit seinem Nr. 1 Hit <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6_5Fd1y3c0s" target="_blank">Can&#8217;t wait until tonight</a></em>. Für seine Show erhielt Raab 2005 den Adolf-Grimme-Preis.</p>
<p>Seit 2. Februar läuft auf ProSieben ein neues Musik-Format aus der Feder von Stefan Raab. <a href="http://www.unser-star-fuer-oslo.de/index.html" target="_blank">&#8220;Unser Star für Oslo&#8221; </a>ersetzt den bisherigen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Nach langen Verhandlungen hat sich die ARD auf die ungewohnte Kooperation mit dem Privatsender eingelassen. Jedem war klar, dass die Pleiten beim Eurovision Song Contest der vergangenen Jahre ein Ende haben mussten. Stefan Raab, der bisher an drei deutschen Grand-Prix-Beiträgen beteiligt war und stets unter die Top Ten kam, ist ein Erfolgsgarant &#8211; und er ist mindestens genauso clever wie Dieter Bohlen.</p>
<p><strong>Zu viel Timbre und Vibrato für den Zuschauer</strong></p>
<p>Seine Formate überzeugen durch mehr Tiefe und den stärkeren Fokus auf musikalisches Talent. Bei &#8220;Unser Star für Oslo&#8221; verwendete Raab in seinen Jury-Urteilen Worte wie <em>Timbre</em> und <em>Vibrato</em>. &#8220;Das solltest du den Zuschauern vielleicht erklären&#8221; stellte Marius Müller-Westernhagen amüsiert fest. Und das musste er tatsächlich, denn der einfache DSDS Zuschauer kann mit diesen Begriffen nichts anfangen &#8211; schlichtweg weil er sie noch nie gehört hat.</p>
<p>Doch obwohl &#8220;USFO&#8221; gute Musiker und nicht vorrangig gute Showstars sucht, hat die Sendung Tücken. Diese Tücken entstehen wahrscheinlich gerade durch den Versuch, gute Musik im Fernsehen etablieren zu wollen. Über lange Strecken war die Sendung fad und sogar teilweise langweilig. Die Moderatoren überzeugten ebenso wenig wie einige Kandidaten. Es fehlte an Abwechslung und Humor, wodurch die Musik auch hier schnell in den Hintergrund trat.</p>
<p>Das Medium Fernsehen scheint eben nicht dafür geschaffen zu sein, über mehrere Stunden lediglich durch gute Musik zu glänzen. Viele Castingshows peppen ihre Sendungen deswegen mit lustigen Einspielern, emotionalen Interviews und Familiengeschichten auf. Die Musik scheint nicht genug zu sein, um die Sensationslust des Zuschauers zu befriedigen.</p>
<p>Ein Konzert von Robbie Williams auf DVD lassen wir uns ja noch gefallen aber bei unbekannten Sangestalenten an einem Dienstagabend auf ProSieben zappen wir schnell weg. Die <a href="http://www.welt.de/news/article6251632/Einschaltquote-fuer-Raab-war-ordentlich-aber-nicht-ueberragend.html" target="_blank">Einschaltquoten</a> zeigen es: 2,62 Millionen für Raab. DSDS hingegen zog 7,4 Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe. Ob es am fehlenden Vibrato der Kandidaten lag? Wohl kaum.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorhang auf! Das Filmfest an der Uni Düsseldorf</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf</link>
		<comments>http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 10:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Januar 2010: Uniprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[TV&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Uniblick]]></category>
		<category><![CDATA[filmfest 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Filmfest Uni-Düsseldorf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienblick-bonn.de/?p=3373</guid>
		<description><![CDATA[<p>von Patrick Agis-Garcin</p>
<p>Jedes Jahr im Herbst stellen die Mitglieder des Bachelor-Studiengangs „Medien- und Kulturwissenschaft“ der Uni Düsseldorf ihr eigenes Filmfestival auf die Beine. Das „Filmfest“ ist ein Kurzfilmwettberb – von Studis, für Studis.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee für das Filmfest wurde aus studentischer Eigeninitiative geboren. Der Auslöser: Jegliche Filmclubs, die der AStA in Düsseldorf einst anbot, <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf">Vorhang auf! Das Filmfest an der Uni Düsseldorf</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Patrick Agis-Garcin</em></p>
<p><strong>Jedes Jahr im Herbst stellen die Mitglieder des Bachelor-Studiengangs „Medien- und Kulturwissenschaft“ der Uni Düsseldorf ihr eigenes Filmfestival auf die Beine. Das „Filmfest“ ist ein Kurzfilmwettberb – von Studis, für Studis.<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf"><img class="alignright size-full wp-image-3398" title="filmfest1" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/filmfest1.jpg" alt="" width="328" height="218" /></a></strong><em><span id="more-3373"></span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee für das <a href="http://www.filmfest-duesseldorf.de" target="_blank">Filmfest</a> wurde aus studentischer Eigeninitiative geboren. Der Auslöser: Jegliche Filmclubs, die der AStA in Düsseldorf einst anbot, wurden irgendwann eingestellt. Für Filmfreaks herrschte plötzlich eine gähnende kulturelle Leere. Seit vor rund sechs Jahren die erste Ausgabe des Kurzfilmwettbewerbs über die Bühne ging, hat sich das freilich geändert, denn nun heißt es einmal jährlich im November: Licht aus, Spot an!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachwuchs aus NRW</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gleich drei Tage wird der große Konrad-Henkel-Hörsaal der Philosophischen Fakultät zum Kinosaal umfunktioniert und jungen Filmemachern aus der Region NRW eine Plattform für ihre ersten Werke geboten. Möglich macht all das ein rein studentisches Team, das von Sebastian Fischer angeführt wird. Der 27-Jährige Projektleiter freut sich darüber, dass mit jedem neuen Jahr mehr Beiträge ins Rennen um den Publikums- und den Jurypreis geschickt werden: „Dieses Mal hatten wir fast 150 Einsendungen. Daraus haben wir eine Vorauswahl von 26 Kurzfilmen getroffen, die nun auf dem Filmfest gezeigt werden. Um junge Talente aus der Region zu fördern, haben wir in unseren Richtlinien festgelegt, dass es sich bei dem Wettbewerbsbeitrag um eine der ersten fünf Produktionen des Teilnehmers handeln und dieser aus Nordrhein-Westfalen kommen muss.“, so Fischer. Starre Genregrenzen kennt das Filmfest ansonsten nicht, die Bandbreite reicht vom Dokumentarfilm über Alkoholismus bis hin zum Animationsfilm über Milben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Vollzeitjob</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Studis über den roten Teppich zum Kinoerlebnis im Hörsaal flanieren können, ist eine Menge organisatorischer Arbeit nötig. „Unser Team besteht dieses Jahr aus insgesamt 21 Leuten, die sich in verschiedene Abteilungen gliedern: Finanzen, Filmakquise, Party &amp; Deko, Presse &amp; PR, Sponsoring, Design und Technik“, erzählt Sebastian, der die verschiedenen Bereiche als Projektleiter koordiniert. „Für mich ist es ein Vollzeitjob, 30 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche sind völlig normal. Momentan erhalte ich täglich 60 bis 70 Anrufe, die mit dem Filmfest zu tun haben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn die Mitarbeit am Filmfest viel Zeit, Kraft und Nerven kostet – die praktische Erfahrung aber, die man dabei sammelt, ist unbezahlbar: „In so manch zweimonatigem Praktika hängt man nur in der Ecke rum. Und in der Uni selbst herrscht oft ja auch mehr Theorie als Praxis. Da taucht man beim Filmfest in eine ganz andere Welt ein, in der man eigenverantwortlich handeln kann“, so Sebastian. „Außerdem ist es eine gute Vorbereitung auf die Berufswelt. Wir machen ja nichts anderes, als eine Dienstleistung für einen bestimmten Personenkreis anzubieten und uns dafür einen festen Zeitrahmen zu setzen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die heiße Phase<img class="alignright size-full wp-image-3397" title="filmfest2" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/filmfest2.jpg" alt="" width="300" height="199" /></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Tag vor der Eröffnung des Filmfests herrscht im Foyer der Philosophischen Fakultät reges Treiben. Alle Team-Mitglieder und freiwillige Helfer packen mit an und sorgen dafür, dass sich das sonst so triste Uni-Gemäuer feierlich dekoriert von seiner besten Seite zeigt. Projektleiter Sebastian hat alle Hände voll zu tun und kann kaum zwei Sätze beenden, ohne dass ihn jemand aus seinem Team um Rat fragt. Nicht weiter verwunderlich also, dass es in der heißen Projektphase öfters mal zu Querelen im Team kommt, denn die Anspannung ist groß. „Unmittelbar vor dem Fest kann es schon mal passieren, dass man nicht unbedingt nett zueinander ist. Aber spätestens, wenn am letzten Tag die Aftershowparty beginnt, fallen wir uns alle glücklich in die Arme“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein gutes Jahr</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Tage später passiert genau das, denn das Filmfest war ein voller Erfolg. Zwar gab es auch die ein oder andere Panne, die für einen Schreckmoment sorgte – etwa der DJ, der sich zur Aftershow-Party verspätete. „Da hatten wir zwischenzeitlich ziemlich Panik“, erinnert sich Sebastian schmunzelnd. Am positiven Fazit kann ein solcher Zwischenfall aber nichts ändern: 600 Besucher pro Tag erwartete das Filmfest-Team zuvor – eine Prognose, die sogar noch leicht übertroffen wurde. Es war also ein gutes Jahr für das Filmfest. Und obwohl sich Sebastian vorher sicher war, dass das diesjährige Filmfest sein letztes sei – mittlerweile hat er es sich doch noch anders überlegt: „Eigentlich hatte ich mir geschworen, nicht mehr mitzumachen, weil mein Bachelor-Studium sich dem Ende zuneigt und die Arbeit fürs Filmfest so viel Zeit kostet. Aber irgendwie möchte ich im nächsten Jahr zumindest noch involviert sein“, grinst er.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Die nächste Ausgabe des Filmfests findet vom 24. bis 26. November 2010 statt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/vorhang-auf/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
