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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Online&amp;co.</title>
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		<title>Blog gegen Print. Oder: Der Versuch eines Streitgesprächs</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daria Hufnagel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im NRW-Wahlkampf oder in der Affäre um Rüttgers waren es Blogger, die mit ihrer kritischen Berichterstattung den klassischen Printmedien den Rang abliefen. Ob es sich hierbei um eine Ausnahmesituation oder einen Wegweiser in die Zukunft des Journalismus handelt, wurde im Juli in Bonn von fünf namenhaften Journalisten und Bloggern diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zeit <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/blog-gegen-print-oder-der-versuch-eines-streitgesprachs">Blog gegen Print. Oder: Der Versuch eines Streitgesprächs</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildquelle-www.fes_.de_.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/blog-gegen-print-oder-der-versuch-eines-streitgesprachs"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8612" title="Bildquelle www.fes.de" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildquelle-www.fes_.de_-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" /></a></a>Im NRW-Wahlkampf oder in der Affäre um Rüttgers waren es Blogger, die mit ihrer kritischen Berichterstattung den klassischen Printmedien den Rang abliefen. Ob es sich hierbei um eine Ausnahmesituation oder einen Wegweiser in die Zukunft des Journalismus handelt, wurde im Juli in Bonn von fünf namenhaften Journalisten und Bloggern diskutiert.<span id="more-8605"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zeit ist reif für einen kritischen Journalismus im Netz“. Vor diesem Hintergrund taucht man in die Welt des <a title="Wir-in-NRW" href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/" target="_blank">„Wir-in-NRW“-Politblogs</a> ein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, politische Missstände in NRW aufzudecken und unabhängig zu kommentieren. Kopf hinter dem Projekt ist Alfons Pieper, ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Streitgespräch zum Thema <a href="http://www.fes.de/medienpolitik/blog-gegen-print.php" target="_blank">„Blog gegen Print“ </a>bemängelt er an diesem Juliabend in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn die aktuellen Entwicklungen landespolitischer Berichterstattung. „Alles was in den Zeitungen zu lesen ist gefällt mir nicht, ist mir zu einseitig und weichgespült.“ Grund genug für den pensionierten Journalisten, einen Politblog ins Leben zu rufen und online die Medienlandschaft aufzumischen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meinungsmache ohne Hierarchien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch<strong> </strong><a title="Stefan Niggemeier" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a><strong>,</strong> Medienjournalist und Blogger, treibt eine ganz ähnliche Motivation an. „Die klassischen Medien sagen schon lange nicht mehr das, was gesagt werden muss.“ Niggemeier ist heute einer der bekanntesten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Watchblog" target="_blank">Watchblogger</a> in seinen Reihen. Der 40-jährige FAZ-Journalist ist Begründer des <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblog</a>, das seit 2004 besteht und bereits mit einem Grimme-Online-Award ausgezeichnet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Niggemeier liegen die Vorteile des Blogging auf der Hand: „Die Umsetzung eines Blogs ist technisch einfach, zudem benötigt man kaum finanzielle Mittel.“ Daneben hat es für ihn einen ideologischen Charakter. „Man wird Blogger, weil man sich von den klassischen Medien nicht mehr vertreten fühlt.“ Dass sich dabei mittlerweile jeder selbst veröffentlichen kann, führt laut Niggemeier zu einer problematischeren Form journalistischen Arbeitens. „Journalismus wird insgesamt demokratischer, aber das ist natürlich nicht in allen Fällen eine positive Entwicklung, gerade wenn es um Politik geht.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zeitungen müssen Leserangebot erweitern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine andere Meinung zum <a href="http://medienblick-bonn.de/ruckblick/juni-2010-print-am-ende/burgerjournalisten-vs-profis-ende-mit-dem-entweder-oder-paradigma" target="_blank">Thema „Blog gegen Print“</a> hat Thomas Seim. Der Chefredakteur der Neuen Westfälischen wirkt entspannt: „Blogs stellen keine Konkurrenz für die Zeitungen dar, sie sind bisher lediglich eine Ergänzung“ Laut Seim hat der klassische Printbereich eine entscheidende Zukunftschance. „Wir können das, was das Internet nicht leisten kann. Nämlich Orientierung bieten.“ Trotzdem räumt er ein, dass die Zeitungen als Meinungsführer der Nation abgelöst worden sind und nun neue Bereiche erschließen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zustimmung bekommt Seim von Paul Elmar Jöris, landespolitischer Korrespondent des WDR in Düsseldorf. „Es ist die Auswertung und Bewertung von Inhalten, die die Zeitungen im Gegensatz zum Internet leisten können“, meint Jöris und fügt hinzu „es ist doch positiv, wenn man sich von der Konkurrenz antreiben lässt.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Streitgespräch ohne neue Erkenntnisse</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man diskutiert die Auswirkungen auf die Qualität und die Arbeitsweise des Journalismus, stellt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_%28Nachrichtenforschung%29" target="_blank">Gatekeeper</a>-Funktionen in Frage, fachsimpelt über Fernseheinschaltquoten und empört sich über die Recherchearbeit moderner Journalisten. Das alles passiert allerdings zaghaft, man lässt einander brav ausreden und dümpelt lediglich an der Oberfläche der Problematik. Ein bisschen hitzig wird es im wohltemperierten Raum erst, als sich das Publikum zu Wort meldet und die modernen Arbeitsbedingungen journalistischen Arbeitens beklagt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Blog gegen Print“. Ein Streitgespräch sollte es werden an diesem Dienstagabend in der Friedrich Ebert Stiftung. Zu einem zaghaften „Impulsgespräch“, wie Moderator Dirk J. Müller vom Deutschlandfunk witzelt, verkommt es schließlich. Irgendwann zieht Seim sein ganz persönliches, vorsichtiges Fazit: „Was wir machen, wird auf Dauer nicht mehr ausreichen.“ In diesem Punkt sind sich alle wohl schon etwas länger einig.</p>
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		<title>Googles perfekte Welle?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefano Inversini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>

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		<description><![CDATA[

<p style="text-align: justify;">Seit der 2.0-Wende werden User in der ganzen Welt ständig mit Neuheiten überrascht, die ihre Erfahrung im Internet zweifellos anreichern. Die Internetsurfer empfangen, teilen und generieren Inhalte und stellen sie der ganzen Welt zur Verfügung. Einen neuen Stein in diesem Mosaik hat Google nun veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rolle der Suchmaschinen in diesem Ozean <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/googles-perfekte-welle">Googles perfekte Welle?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><em><br />
</em></h5>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/googles-perfekte-welle"><img class="alignright size-full  wp-image-8306" title="100px-Googlewave_logo.svg" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/100px-Googlewave_logo.svg_.png" alt="" width="155" height="155" /></a></strong><strong>Seit der 2.0-Wende werden User in der ganzen Welt ständig mit Neuhei</strong><strong>ten überrascht, die ihre Erfahrung im Internet zweifellos anreichern. Die Internetsurfer empfangen, teilen und generieren Inhalte und stellen sie der ganzen Welt zur Verfügung. Einen neuen Stein in diesem Mosaik hat Google nun veröffentlicht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-8305"></span>Die Rolle der Suchmaschinen in diesem Ozean von Informationen ist wie die eines Kompasses, der die richtige und beste Richtung zum Ziel zeigt. Welchen Preis hat diese große, anscheinend harmlose, Hilfe? Die Macht der search engines wurde in weniger Zeit immer größer. Um die Suchergebnisse noch gezielter und die Suchprozesse noch effizienter zu machen, wurden schon <a href="http://www.google.de/intl/de/options/" target="_blank">andere Dienste</a> angeboten, die aber auch zum <a href="https://www.google.com/history/?hl=de" target="_blank">Protokollieren </a>der Netzaktivitäten führten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit seinem jüngsten Service will der Internetriese Google eine neue Dimension der Kommunikation erreichen. <a href="https://wave.google.com" target="_blank">Google Wave</a> ermöglicht Echtzeit Onlinediskussionen, in denen auch Videos, Bilder und viele andere Dokumente eingebettet werden können. Nach der ersten Testphase, in der man nur über Einladung ein Benutzerkonto erstellen konnte, ist seit dem 21.06. die innovative Plattform für alle zugänglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tippfehler und ihre Korrektur live mitlesen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Erstellung einer neuen &#8220;Welle&#8221; können die Benutzer eine Diskussion starten und diese mit anderen Personen teilen. Der Gesprächspartner sieht live was man gerade eintippt, Tippfehler und deren Berichtigung bekommt er also auch mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann hauptsächlich zwischen folgenden Wave-Typologien wählen: <em>blank wave, discussion, task tracking, meeting, document</em> und <em>brainstorm </em>aber der Kreativität und Eigeninitiative ist keine Grenze gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vielen Erweiterungspakete vergrößern die Möglichkeiten der User. <em>&#8220;When do we meet?&#8221;</em> zum Beispiel zeigt den Kontakten in der Wave an, an welchen Tagen ein für alle passender Termin gefunden werden kann. Die Erweiterung <em>&#8220;Hostel WithMe&#8221;</em> lässt einen Freundeskreis das Urlaubsziel ganz schnell und gemeinsam finden. Wenn man eine Entscheidung treffen will, der Wunsch nach Anonymität aber groß ist, kann man das Paket <em>Decing Gadget</em> installieren. Damit kann jeder seine Stimme abgeben, ohne sich dabei erkenntlich zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bei jedem Start muss natürlich noch was verbessert werden. So wird zum Beispiel das Einführungsvideo in Mac-Browsern noch nicht wiedergegeben. Das größte Hindernis bleibt aber ein anderes:  Da schon alle einen Facebook-, StudiVZ-, Twitter-, MSN- und Skype- Account haben, werden meine Freunde die Einladung zur Wavecommunity vielleicht unnötig finden.</p>
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		</item>
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		<title>Weblogestan – Keine Macht den Repressionen!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 16:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mary Irani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leitthema im Juli: Mediale Interkulturalität]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p class="wp-caption-text">Foto: Hamed Saber</p>
<p style="text-align: justify;">Keine Verleihung ohne die Würdigung iranischer Blogger &#8211; auch nicht bei den diesjährigen Best of the Blog Awards (BOBs) der Deutschen Welle. Denn Iran gilt nicht erst seit der „grünen Bewegung“ im Jahr 2009 als die Bloggernation schlechthin. Die Iraner bloggen und twittern seit nunmehr zehn Jahren und zahlen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/weblogestan-%e2%80%93-keine-macht-den-repressionen">Weblogestan – Keine Macht den Repressionen!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_7927" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-7927" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/weblogestan-%e2%80%93-keine-macht-den-repressionen/attachment/grune-bewegung"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/weblogestan-%e2%80%93-keine-macht-den-repressionen"><img class="size-medium wp-image-7927" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Grüne-Bewegung-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Hamed Saber</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Keine Verleihung ohne die Würdigung iranischer Blogger &#8211; auch nicht bei den diesjährigen <a href="http://www.thebobs.com/index.php?l=de" target="_blank">Best of the Blog Awards</a> (BOBs) der Deutschen Welle. Denn Iran gilt nicht erst seit der „grünen Bewegung“ im Jahr 2009 als die <a href="http://vimeo.com/2232226" target="_blank">Bloggernation</a> schlechthin. Die Iraner bloggen und twittern seit nunmehr zehn Jahren und zahlen dafür einen hohen Preis.<br />
</strong><strong><span id="more-7566"></span></strong></p>
<div style="text-align: justify;">Für ihren Blog &#8220;<a href="http://www.zhila.org/" target="_blank">Wir sind Journalisten</a>&#8221; erhielt die iranische Bloggerin, Journalistin und Frauenrechtlerin Zhila Bani Jaghob im Rahmen der BOBs 2010 im Juni den <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/verleihung-reporter-ohne-grenzen-award-in-bonn-grussbotschaft-der-iranischen-preistraegerin-zhila-b.html" target="_blank">&#8220;Reporter ohne Grenzen Award&#8221;</a>. Für ihre Einträge, in denen sie sich kritisch zu den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 äußerte, wurde Jaghob jüngst zu einem Jahr Haft und zu 30 Jahren Berufsverbot verurteilt. Ihren Preis konnte sie nicht entgegennehmen, sendete jedoch ihre Dankesbotschaft per Email. Darin widmete sie den Preis allen im Iran gefangenen Bloggern und Journalisten, darunter auch ihrem Ehemann Bahman Ahmadi Amouee, der wegen seiner Publikationen seit einem Jahr im Gefängnis sitzt.</div>
<p><strong>Reise ohne Rückkehr</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7571" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/weblogestan-%e2%80%93-keine-macht-den-repressionen/attachment/ehsan-2"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7571" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Ehsan1-200x133.jpg" alt="" width="197" height="126" /></a>Seit den <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-ein-jahr-nach-den-protesten-die-gruene-bewegung-lebt-1.956595" target="_blank">Massendemonstrationen im Iran</a> im vergangenen Jahr wurden inzwischen 28 Medienschaffende gefangen genommen, davon neun Online Dissidenten. Mehr als 50 Journalisten sind geflüchtet. Damit steht der Iran auf Platz vier der <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/index.php?id=438" target="_blank">Negativrangliste der Pressefreiheit </a>der Organisation Reporter ohne Grenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die beiden Journalisten Mehdi Mohseni und Ehsan Norouzi hatten Glück im Unglück. Zusammen mit anderen Kollegen reisten sie am Tag der Wahlen zu einer Konferenz nach Berlin. „Ich habe meinem Mitbewohner noch gesagt, dass ich mit dem Spülen dran bin, wenn ich wieder zurück komme“, erzählt Ehsan Norouzi. Aus der geplanten zweiwöchigen Reise ist nun mittlerweile ein Jahr geworden. Bonn ist nun die neue Heimat der beiden Internetaktivisten. So lange in ihrem Heimatland die Repressionen gegen Journalisten, unabhängige Berichterstattung und freie Meinungsäußerung andauern, gibt es für beide erst einmal kein Zurück.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Web als einziges freies Medium</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ehsan war stets ein aktiver Internetuser. „Mein ganzes Leben fand im Internet statt. Im Netz lernte ich meine besten Freunde kennen, nutzte Weiterbildungsmöglichkeiten und arbeitete u.a. für BBC Farsi.“ Auch sein Mitreisender Mehdi ist im Web zu Hause. Als die Studentenzeitung, für die er damals zuständig war, verboten wurde, startete er sein erstes Blog. Bis zu drei Postings täglich veröffentlichte er. „Ich habe für mich geschrieben. Ich wollte meine Ansichten zu Dingen äußern, die passiert sind, ohne eine Botschaft aussenden zu wollen.“</p>
<p style="text-align: justify;">So wie er, nutzen viele Iraner die diversen Kommunikationswege, die das Web als einziges freies Medium im Iran bietet. Ob Blogs, Facebook, Twitter oder das im Iran weit verbreitete <a href="http://friendfeed.com/" target="_blank">Friendfeed</a>; das Internet ermöglicht es ihnen, sich zu öffnen und mit anderen auszutauschen. „Vieles ist verboten und es gibt kaum Räume, sich zu äußern. Im Netz hast du die Möglichkeit, deine Stimme in einer offnen Atmosphäre zu erheben und von vielen gehört zu werden“, erklärt Mehdi.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als in demokratischen Ländern, wo die Themen Arbeit, Bildung, Freunde und Freizeit den Alltag bestimmen, verlagert das junge iranische Volk das soziale Leben ins Netz. „Im Iran hast du keine Arbeit oder zumindest keine, von der du leben kannst. Und auch keine Freizeit, weil viele Aktivitäten, die man gemeinsam in der Öffentlichkeit erleben möchte, entweder untersagt sind oder einfach nicht existieren. Weblogging ist ein Mittel, um etwas in der Gesellschaft zu ändern“, begründet Ehsan. Dabei geht es durchaus nicht immer nur um Politik, sondern auch um Tabuthemen wie Sex und Liebe.</p>
<p><strong>Die grüne Bewegung &#8211; Verbreitung durch Social Networking</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7578" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/weblogestan-%e2%80%93-keine-macht-den-repressionen/attachment/mehdi-2"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7578" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Mehdi1-e1277844383351-152x150.jpg" alt="" width="142" height="149" /></a>In der persischsprachigen Blogwelt – <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php?wc_c=469&amp;wc_id=1141" target="_blank">Weblogestan </a>- kann man viel in Umlauf bringen und in Bewegung setzen. Nicht jedoch eine ganze Revolution. „Social Networking hat die grüne Bewegung nicht entfacht, sondern die bereits bestehende schneller verbreiten lassen“, erzählt Ehsan. „Das Internet hat dazu geführt, dass sich die Denkweise vieler Menschen ändert. Von der Diktatur war man es gewohnt, alles zu akzeptieren, was von oben diktiert wird. Es gab nur die eine Sichtweise. Jetzt werden auch andere Meinungen offengelegt, mit denen man sich auseinandersetzen muss.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">In denn einzig existierenden staatlichen Medien gibt es selten Nachrichten über bestimmte &#8211; in den Augen der Verfechter der Meinungsfreiheit &#8211; wichtige Ereignisse innerhalb und außerhalb des Landes. Zugang zu Informationen wie die  „<a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-1284/_p-1/i.html" target="_blank">Kettenmorde im Iran</a>“ oder aber auch über die verschiedenen Gesellschaften und Kulturen der Welt, hatte lange Zeit nur die Elite. Das Web sorgte für Aufklärung und trieb den Wunsch nach Veränderung.</p>
<p><strong>Bürgerjournalismus wider der Zensur</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Außerhalb des Netzes wurde die Welt damit erst seit 2009  konfrontiert. Eine besondere Rolle spielten dabei Youtube und Facebook. Als  die umstrittene Präsidentschaftswahl eine Welle der Demonstrationen losgetreten hatte und das Regime diese Unruhen niederzudämpfen versuchte, wurden ausländische Medien von der Berichterstattung ausgeschlossen. Zahlreiche Korrespondenten wurden des Landes verwiesen oder durften nur eingeschränkt berichten. Die Bürger selbst berichteten und nahmen die Rolle der Journalisten ein.  Ihre Bilder von den Protesten und der Gewalt auf den Straßen gingen um die Welt. „Facebook verbreitete die Inhalte, die auf Youtube hochgeladen wurden, wie z.B. der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ICJ8-XKHm_0&amp;feature=related" target="_blank">Tod von Neda</a> auf offener Straße“, erläutert Mehdi.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin wusste man nur wenig über das Land. Mehdi, der bereits zuvor im Ausland war, erinnert sich: „Das Image war ein dunkles und verschwommenes. Durch die Ereignisse sah man endlich auch das gemeine Volk, das  für Veränderung auf die Straße ging und sein Leben riskierte. Die Menschen haben erfahren, dass das Volk durchaus eine Demokratie will, aber nicht die Möglichkeiten dazu hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">Heute sind soziale Netzwerke und Microblogs wie Twitter bedeutsamer als  Blogs geworden. „Man kann auf einem Schlag mehr User erreichen. Und für  die User bedeutet es, lediglich einen Filter zu umgehen, um zu wichtigen  Informationen zu kommen“, erklärt Mehdi, der inzwischen hauptsächlich auf seiner Facebookseite und weniger auf seinem Blog <a href="http://www.jomhour.org" target="_blank">Jomhour</a> (Republik) postet.</p>
<p><strong>Der schönste Ort der Welt &#8211; ein Horror ohne Deine Familie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Farsi-Redaktion der Deutschen Welle reagiert auf das Potential des User Generated Content und plant deshalb ab August auf ihrer Webseite eine neue Seite zu integrieren, die alle im Netz relevanten Social Networking Webseiten vereint. „Die Nutzer wollen sich mehr beteiligen. Das ist das Feedback, was wir  immer mehr durch Emails erfahren“, erklärt Yalda Kiani, Teamleiterin der  neuen Arbeitsgruppe.</p>
<p style="text-align: justify;">„Sie wollen Interaktivität. Und außerdem sind sie  eine Quelle für uns, da es unter den derzeitigen Umständen für alle  Themenbereiche schwierig ist, an Informationen, Bilder und Filmen aus  erster Hand zu kommen.“ Deshalb soll es auch Hilfestellungen für <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/burgerjournalisten-vs-profis-ende-mit-dem-entweder-oder-paradigma" target="_blank">„Citizen Journalisten“</a> geben, wie sie mit ihren Handys brauchbare Fotos machen und Filme aufnehmen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit im Team sind auch Ehsan und Mehdi. Das Internet hat das Leben beider sehr beeinflusst. Mehdi ist inzwischen &#8211; wie er sagt &#8211; „hier angekommen“. Dennoch bleibt ein schlechter Beigeschmack: „Bring jemanden zum schönsten Ort der Welt und sag ihm, dass er nie wieder in seine Heimat, zu Familie und Freunde zurückkehren kann. Das ist der Horror. Doch wenn ich hier auch nur ein wenig erreichen kann für die Menschen in meiner Heimat, lindert das die Schmerzen.“</p>
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		<title>Digitale Freunde sind NICHT die besseren Freunde!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digitale Freunde sind immer da, immer nur einen Klick weit entfernt. Macht es sie zu besseren Freunden, wollten wir im Mai von unseren Lesern wissen. Hier sind die <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-freunde-sind-nicht-die-besseren-freunde">Digitale Freunde sind NICHT die besseren Freunde!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-6468" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-freunde-sind-nicht-die-besseren-freunde/attachment/twitter_freundesliste"><br />
</a><strong>Digitale Freunde sind immer da, immer nur einen Klick weit entfernt. Macht es sie zu besseren Freunden? Das wollten wir im Mai von den Leserinnen und Lesern des Medienblick wissen. Hier sind die Ergebnisse unserer Umfrage.</strong></p>
<p><strong> <span id="more-6456"></span></strong></p>
<p><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Twitter_Freundesliste.jpg"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-freunde-sind-nicht-die-besseren-freunde"><img class="size-medium wp-image-6468 alignright" title="Twitter_Freundesliste" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Twitter_Freundesliste-110x300.jpg" alt="Freundesliste - Digitale Freunde" width="110" height="300" /></a></a></p>
<p>Durch ihre Vielzahl sind sie immer und überall präsent:</p>
<ul>
<li>13 Freunde surfen gerade bei Facebook</li>
<li>und fünf im Studivz</li>
<li>acht Freunde sitzen im gleichen Second-Life-Café wie du</li>
<li>22 plaudern in deiner ICQ-Liste</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zwei Antwortmöglichkeiten blieben bis zum Schluss auf gleicher Höhe – Jeweils 29% der Leserinnen und Leser stimmten entweder dafür, dass sie Face-to-Face-Kommunikation deutlich bevorzugen würden oder dafür, dass ihre Online-Freunde ohnehin gleichzeitig auch Offline-Freunde seien. Ein Viertel der Befragten gab an, ihre Online-Freunde seien zwar nicht besser, aber immerhin mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mehrheitsmeinung kristallisiert sich deutlich heraus: 83% der Medienblick-Leser vertreten die Meinung, digitale Freunde sind NICHT die besseren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht es mit den restlichen 17% der Voter aus?</p>
<p style="text-align: justify;">14% gaben an, ihre bestehenden Freundschaften seien um einen weiteren Aspekt ergänzt und lediglich 3% antworteten mit einem klaren PRO für die Online-Freunde: „Nur wenn ich online bin, läufts.“ Als großes Plus der Online-Freundschaften führten sie an, die „Kommunikation selbst in der Hand“ zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Es überrascht nicht, dass Offline-Freunde wesentlich beliebter und geschätzter sind als Online-Freunde bzw. dass sie oft 1:1 dieselben Leute sind. Wir <em>Digital Natives </em>trennen Online- und Offline Welt nicht klar voneinander; beides geht ineinander über. Wen wir in Realität kennen, den adden wir auch virtuell. Wen wir virtuell kennen lernen, wollen wir auch in Realität erleben – Unsere Freundschaften sind ein Zusammenspiel aus beiden; kann nur ein Bereich &#8211; Online oder Offline &#8211; ausgewählt werden, so ist immerhin 83% von unseren Lesern die Realität wichtiger.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-6461" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/digitale-freunde-sind-nicht-die-besseren-freunde/attachment/bild-3"><img class="alignnone" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-3.jpg" alt="" width="702" height="425" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[März 2010: Das Bachelorstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Online&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Geocache]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzeljagd]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/auf-der-jagd-nach-dem-verlorenen-cache">Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/leben/auf-der-jagd-nach-dem-verlorenen-cache"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4832" title="geochaching suchen" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/geochaching-suchen-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Die Schnitzeljagd &#8211; das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen Jahren, in Form des sogenannten Geocaching, ein großes Revival unter Erwachsenen.<span id="more-4407"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">An trüben Sonntagen verkriechen sich die meisten Menschen am liebsten hinter dem Fernseher oder einem guten Buch. Doch Anderen ist das schlichtweg zu langweilig. Sie sind lieber auf den Straßen und in den Wäldern unseres Landes unterwegs um dort das moderne Abenteuer zu suchen. Sie sind auf der Jagd nach dem verlorenen Cache.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit GPS-Empfänger über Stock und Stein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort Geocaching hat seinen Ursprung im Griechischen und Englischen. &#8220;Geo&#8221; bedeutet soviel wie Erde und ein &#8220;cache&#8221; ist ein geheimes Lager. Die geheimen Lager in der Erde werden nicht wie früher mithilfe von irreführenden Tipps gefunden, sondern durch handfeste GPS-Koordinaten. Die Koordinaten werden über ein Handy oder durch einen GPS-Empfänger ermittelt und im Internet veröffentlicht. Anschließend können sie dann wieder mit Hilfe eines GPS-fähigen Empfängers gesucht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Geocache, auch kurz Cache genannt, ist das ursächliche Ziel der Suche. Ein Cache ist ein kleiner, meist wasserdichter Behälter. Darin befindet sich ein Logbuch und ein Tauschgegenstand.  Doch kein Spiel kommt ohne Regeln aus und so ist es auch bei der digitalen Schnitzeljagd. Übersteigt der Wert des entnommenen Gegenstandes den des Hinterlassenen, so wird dies als Downtrading bezeichnet. Der Downtrade ist in Geocacher-Kreisen verpönt. Es gilt der Grundsatz &#8220;Trade up, trade equal or don&#8217;t trade&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fantasie sind bei diesem Spiel fast keine Grenzen gesetzt &#8211; aber eben nur fast. Was wenn ein Kind den Cache findet oder er erst nach mehreren Wochen gefunden wird? Caches sollten keine verderblichen Gegenstände wie Lebensmittel oder Objekte enthalten, die nicht jugendfrei sind. Aber auch zeitlich begrenzte Artikel, wie Gutscheine, sind ungeeigenet als Inhalt eines Caches.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Nimm Zeugs heraus und hinterlasse Zeugs&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits Mitte der 1990er Jahre , mit Entwicklung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System" target="_blank">GPS-Technologie</a>, wurde Geocaching in frühen Formen betrieben. Das Spiel in der heutigen Form initiierte der US-Amerikaner Dave Ulmer, damals unter dem Namen &#8220;The great American GPS Stash Hunt&#8221;. Er wollte ein weltweites Spiel starten, bei dem man an besonderen Orten Behälter mit Tauschobjekten und einem Logbuch versteckt. Als Regeln formulierte er „Get some Stuff, Leave some Stuff“ – „Nimm Zeugs heraus, hinterlasse Zeugs“. Aus dieser fixen idee wurde ein weltweiter Hype mit mehr als 900.000 aktivierten Caches.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Internetseiten wie <a href="http://www.geocaching.de/">http://www.geocaching.de/</a> oder <a href="http://www.geocaching.com/">http://www.geocaching.com/</a> treffen sich Geocacher aus Deutschland und der ganzen Welt um Ihre Caches einzutragen und sich Koordinaten auszutauschen.  Überall in unserer Umwelt können sich Caches verstecken. Egal ob an der Bushaltestelle oder neben dem Fußballfeld des Heimatvereins- man muss sie nur finden. Wie Indiana Jones im Alltag kann man sich bei dieser Freizeitbeschäftigung fühlen, ohne jedoch sein Leben aufs Spiel setzen zu müssen.</p>
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