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	<title>MEDIENBLICK BONN &#187; Musik&amp;co.</title>
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		<title>MTV – Wo bist du hin?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phyllis Kuhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2011: Aufhören!]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/albany_tim, Lizenz: CC 2.0 BY</p>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 1. Januar 2011 ist es nun soweit: im normalen Free-TV ist MTV- Deutschland endgültig nicht mehr zu empfangen. Wer auf inspirierende Klingeltonwerbung oder packende Countdown-Sendungen, wie „40 Most Shocking Celebrity Divorces“ nicht verzichten will, muss zahlen. Denn MTV ist nun Pay-TV und kann zukünftig nur <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/mtv-%e2%80%93-wo-bist-du-hin">MTV – Wo bist du hin?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11517" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-11517" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/mtv-%e2%80%93-wo-bist-du-hin/attachment/das-ende-des-fernsehens"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/mtv-%e2%80%93-wo-bist-du-hin"><img class="size-medium wp-image-11517 " src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/das-ende-des-fernsehens-300x200.jpg" alt="Foto: flickr.com/albany_tim, Lizenz: CC 2.0 BY" width="300" height="200" /></a></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/albany_tim, Lizenz: CC 2.0 BY</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit dem 1. Januar 2011 ist es nun soweit: im normalen Free-TV ist <a href="http://www.mtv.de/home" target="_blank">MTV</a>- Deutschland endgültig nicht mehr zu empfangen. Wer auf inspirierende Klingeltonwerbung oder packende Countdown-Sendungen, wie „40 Most Shocking Celebrity Divorces“ nicht verzichten will, muss zahlen. Denn MTV ist nun Pay-TV und kann zukünftig nur noch im Abo auf digitalen Kabel-, Satelliten- und Breitbandplattformen empfangen werden.<span id="more-11516"></span><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gab es den „klassischen“ MTV-Zuschauer zum Schluss überhaupt noch? Viele von uns können sich vielleicht noch an lange Nachmittage mit MTV erinnern, immer in der Hoffnung, den Lieblingsvideoclip zu erwischen. Diese Zeiten sind natürlich schon längst vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo früher Musikprogramm die Regel und Sitcoms oder Shows die Ausnahme waren, ist es heute andersherum. Die Frage ist nun, wer MTV bitteschön so vermissen wird, dass er oder sie auch noch freiwillig für uralte Sitcoms und die „40 Naughtiest Celebrity Scandals“ bezahlen will?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie zielgruppengerecht ist eigentlich „Date my Mom“?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">MTV rechtfertigte sich gegenüber der Kritik, dass das Programm immer anspruchloser werde, häufig mit der Aussage, das Programm sei nun mal auf die Zielgruppe abgestimmt, anspruchsvollere Themen wie etwa Politik, würden <a href="http://www.dwdl.de/story/15171/mhlemann_verteidigt_neuen_kurs_von_mtv/" target="_blank">„leider nicht besonders gute Quoten holen“</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Offenbar ist der Kampf mit der Quote nun endgültig verloren: mit dem Videoclip der Spice Girls „Viva forever“ gab MTV in Deutschland seinen verbliebenen Zuschauern in der Nacht zum neuen Jahr zu verstehen, dass man nun auf den Schwestersender VIVA wechseln müsse, um weiter kostenloses Musikfernsehen konsumieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Musikfernsehen – nur Nostalgie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Ratschlag mag zwar wohlgemeint sein, ist jedoch reichlich realitätsfern. Wer auf der Suche nach einem bestimmten Musikvideo ist, kann sich dies jederzeit kostenlos bei YouTube oder <a href="http://www.tape.tv/" target="_blank">tape.tv</a> ansehen. Und auch alte Sitcoms und Reality-Soaps dürften in den Weiten des Internets problemlos zu finden sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund, warum wir in den Neunzigern dennoch gerne Musiksender wie MTV oder VIVA eingeschaltet haben, war die angenehme musikalische Berieselung nebenbei. Und alle drei oder vier Clips mal ein kurzer Werbespot war auch zu verkraften. Nicht so im Laufe des letzten Jahrzehnts: die Werbespots wurden immer länger und anstrengender („Frag den SMS-Guru“), die übriggebliebenen Musikvideo-Programme (z.B. <a href="http://www.mtv.de/tv/shows/225633-mtv-noise.html" target="_blank">MTV Noise</a>) rutschten immer weiter ins Nacht- oder Morgenprogramm.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ganze Generation wurde einst geprägt durch die Videos von Madonna oder Michael Jackson. In welch anderem Medium hätten Stars, wie die Queen und der King of Pop je zu solchen Berühmtheiten werden können? Es wird die Zeit kommen, in der auch wir so nostalgisch von Musiksendern sprechen werden, wie einst unsere Eltern, wenn sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formel_Eins" target="_blank">„Formel 1“</a> oder dem <a href="http://www.wdr.de/tv/rockpalast/" target="_blank">WDR-“Rockpalast“</a> nachtrauerten. Die MTV-Generation ist tot. Es lebe YouTube!</p>
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		<title>London West End Musical Gala</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 11:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Preibisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Bühne befindet sich eine Band, die in blauem Nebel zu schweben scheint. Das Publikum richtet seinen Blick gespannt nach vorn. Es herrscht Stille. Und dann kommen sie hervor, die sechs Sänger und Sängerinnen der Londoner West End Premieren-Theater mit ihren grandiosen Stimmen! Sie bieten uns eine Auswahl der berühmtesten Musicals und reißen die Zuhörer in ihren <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/london-west-end-musical-gala">London West End Musical Gala</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Auf der Bühne befindet sich eine Band, die in blauem Nebel zu schweben scheint. Das Publikum richtet seinen Blick gespannt nach vorn. Es herrscht Stille. Und dann kommen sie hervor, die sechs Sänger und Sängerinnen der Londoner West End Premieren-Theater mit ihren grandiosen Stimmen! Sie bieten uns eine Auswahl der berühmtesten Musicals und reißen die Zuhörer in ihren Bann.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_11313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://medienblick-bonn.de/?attachment_id=11313"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/london-west-end-musical-gala"><img class="size-full wp-image-11313 " title="London West End Musical Gala" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/IMG_0030.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></a><p class="wp-caption-text">Foto: Ronny Bittner</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-11298"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Wir sind sehr glücklich hier in Bonn zu sein“, versichern Musiker und Sänger, bevor sie am 11. Januar die Bonner Beethovenhalle ins Londoner West End verwandeln. Sie bringen West Side Story, Cats, Phantom der Oper, Mamma Mia, König der Löwen und viele andere Klassiker aus der Musical-Geschichte auf die Bühne. An einer richtigen Show mit großen Kostümen und Tanzeinlagen mangelt es leider; das Augenmerk liegt eindeutig auf der Musik.</p>
<p><strong>Besonderes Highlight: Angelika Milster als Grizabella</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als besonderes Highlight des Abends tritt Angelika Milster auf. Mit humoristischen Einlagen gewinnt sie erst die Lacher des Publikums und mit ihrem starken Gesang schließlich auch die Herzen. Die deutsche Version von „Moonlight“ aus dem Musical Cats hatte der Sängerin 1983 zu ihrem endgültigen Durchbruch verholfen. Auch heute Abend stand sie wieder als Grizabella auf der Bühne und sang zum Mondlicht:</p>
<p><em>„ Träume -<br />
die Erinnerung im Mondlicht,<br />
lächelnd denk ich an damals,<br />
als ich jung war und schön.<br />
Ich glaub damals<br />
hab ich gewusst, was Glück wirklich ist.<br />
Warum musste<br />
es vergehn?“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wer die London West End Musical Gala und ihre Stars erleben möchte, kann dies noch bis Anfang April in verschiedenen deutschen Städten.</p>
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		<title>Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexia Fiebig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p>
<p style="text-align: justify;">Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</p>
<p></p>
<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Es ist <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2">Der Jazzchor der Uni Bonn im rhythm of life</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 269px"><strong><strong><br />
<a href="http://medienblick-bonn.de/uniblick/projekte/der-bonner-jazzchor-im-rhythm-of-life-2"><img class="size-full wp-image-8616 " title="uebersicht" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/07/uebersicht.jpg" alt="" width="259" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">jazzchor.com</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gute Rhythmen und wirklich starke Stimmen &#8211; der Jazzchor der Uni Bonn ist nach 15-jährigem Bestehen noch immer nicht aus der Puste. Mitte Juli trat das junge Chorensemble unter der Leitung von Fraser Gartshore in der Lutherkirche in Bonn auf und lockte dabei so manchen aus der Reserve.</strong></p>
<p><strong><span id="more-8631"></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img title="Weiterlesen..." src="http://medienblick-bonn.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Es ist   kurz nach acht. Gerade habe ich mich hingesetzt, als die Sängerinnen  und  Sänger den Chorraum betreten. Die Kirchenbänke sind gerappelt voll. Heute Abend steht nicht etwa ein Gottesdienst auf dem Programm,  sondern  das erste Semesterabschlusskonzert des Jazzchor der Uni Bonn.</p>
<p style="text-align: justify;">In fast  familiärem Ambiente warten wir gespannt auf die ersten Töne.  Als auch  der Chorleiter auftaucht, beginnt das Konzert mit  Fingerschnipsen und  einem leisen ‘One, two, three, four!’ Schon hat  sich von allen Seiten  ein Meer von Stimmen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;the   rhythm of life is a powerful beat&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von   Musical Songs wie &#8220;Mamma Mia&#8221; über Klassiker wie &#8220;Georgia On My Mind&#8221;   ist das Repertoire an diesem Abend vielseitig. Die instrumentale   Begleitung am Klavier setzt Fraser Gartshore, der Chorleiter und   gebürtige Schotte, mit großen Enthusiasmus selbst um. Und seine eigene   Begeisterung schlägt auch beim Publikum Wellen. Mit besonderem Pepp   erfrischt das Lied „Chili Con Carne“ &#8211; wie schade, dass ich keinen Stift   parat habe, um das gesungene Rezept festzuhalten! Bei den   besinnlicheren Soli verschlägt es uns dann fast die Sprache.</p>
<p style="text-align: justify;">Leonard   Cohens &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xI_2LuqBtmU" target="_blank">Hallelujah</a>&#8220;,   an diesem Abend gesungen von Justin Rainey, berührt mich ganz  besonders  und kommt durch den Ort der Veranstaltung zu noch größerer  Geltung. Ich  für meinen Teil werde jedenfalls wiederkommen – nächstes  Mal vielleicht  auch mit Stift.</p>
<p style="text-align: center;"><em>O,  the rhythm of life is a powerful beat,<br />
Puts a tingle in your fingers and a tingle in your feet!<br />
Rhythm on the inside; rhythm on the street,<br />
And the rhythm of life is a powerful beat.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klangbilder Rezension: Mit den Ohren sehen?!</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 14:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[IfK]]></category>
		<category><![CDATA[Klangbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Poppelsdorfer Allee]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Klirr, Bomm Bomm, Ziprischhhhhhhhh, Woffllll, Mrrraaoooo!
 Die Klangbilder in der alten Sternwarte sind in erster Linie eine Ansammlung unsichtbarer Exponate. Naja, nicht ganz, denn schließlich wurden die MP3-Player und deren Kopfhörer in einen Bilderrahmen gehängt. Als wollte das auditive Gerät den Bilderrahmen verhöhnen, denn es weiß genau, dass alles, was es <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen">Klangbilder Rezension: Mit den Ohren sehen?!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/klangbilder-rezension-mit-den-ohren-sehen"><img class="alignleft size-medium wp-image-6348" title="Pl_Klangbilder_A3_web_jpg1-305x430" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Pl_Klangbilder_A3_web_jpg1-305x4303-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><span style="font-weight: normal;">Klirr, Bomm Bomm, Ziprischhhhhhhhh, Woffllll, Mrrraaoooo!</span></strong><br />
<strong> Die Klangbilder in der alten Sternwarte sind in erster Linie eine Ansammlung unsichtbarer Exponate. Naja, nicht ganz, denn schließlich wurden die MP3-Player und deren Kopfhörer in einen Bilderrahmen gehängt. Als wollte das auditive Gerät den Bilderrahmen verhöhnen, denn es weiß genau, dass alles, was es enthält ein Experiment ist, dem es gelang, eine Übersetzungsleistung zu vollführen. Die Infiltrierung sämtlicher Sinne nur über das Ohr.<span id="more-6322"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/aktuelles/klangbilder-eine-auditive-ausstellung/" target="_blank">Die Ausstellung </a>ist das Ergebnis eines Seminars von Master-Studierenden der Bonner Medienwissenschaft. Und dieses ist von einer Kreativität, wie sie der eintönigen etwas biederen Assoziation, die man von Hörspielen und Geräuschaufnahmen hat, in keiner Weise entsprechen. Was hier passiert ist mehr als das pure Hören. Es ist Hören auf einem neuen Niveau. Fast schon eine Art Gegenwartstraining. Alltägliche Geräusche können ganz bestimmte Empfindungen wecken, wenn man ihnen den Platz einräumt, sich zu entfalten. Wenn man richtig zuhört, entsteht ein Film im Kopf. Mehr noch: Ein richtiger Traum entsteht. Man fühlt plötzlich, riecht und schmeckt und man sieht- mit geschlossenen Augen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Hallo, ich bin eine Münze&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hierfür sind die Klangbilder ein Musterbeispiel. Manche Werke bestechen durch eine eigene Dramaturgie. Sie laufen ab, beginnen oftmals leise und vorsichtig, bilden dann Höhepunkte und flachen wieder ab, um langsam auszupendeln. Andere beginnen sehr kräftig, fast forsch und bilden in der Folge ein passendes Fundament, das weiterklingt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://"></a><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Froschkönig_mp3.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Froschkönig&#8221; von Iris Mohr</a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Hallo, ich bin eine Münze! Mein Name ist 2 Euro!&#8221; Kann der Beginn eines Klangbildes spannender sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Begibt man sich ins 2. Obergeschoss der alten Sternwarte in der Poppelsdorfer Allee sieht man kreisrund aufgestellt die Exponate in besagten Bilderrahmen ruhen. Optisch recht unspektakulär, denn darauf kommt es nicht an. Jedenfalls nicht auf die &#8220;bekannte&#8221; alltägliche mechanische Optik. Hört man hinein in die mannigfaltige Welt der Geräusche, so wird schnell klar, wieviel Ideenreichtum und Mühe im Erstellen dieser Produkte steckt. Ohne sich genaue Bilder von Geräuschen im Kopf auszumalen, kann die Idee nicht entstehen. Ihre Kombination bedarf oftmals genauer Konzentration, zuweilen sind sie allerdings auch etwas anspruchsloser, einfacher und gemütlicher zu rezipieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Ein&#8221;blick&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Themenvielfalt ist genau so gegeben, wie &#8220;Konkurrenz&#8221;-Produkte. Finden sich doch zwei Klangbilder, die sich unmittelbar mit dem Rhein befassen. Das eine (&#8220;Der Rhein&#8221;) zeichnet ein klares Klangbild des Gewässers mit seiner Macht und Schönheit. Das zweite (&#8220;Rheinspaziergang&#8221;) begleitet einen kleinen Stein auf seiner Reise vom Rhein ans Festland und wieder zurück ins Gewässer. Eine drittes Klangbild mit dem Thema Wasser (&#8220;Der Wunderbare Weg des Wassertropfens&#8221;) rundet besagtes Element ab und zeigt in beeindruckender Manier, wie unterschiedlich ähnliche Ideen verarbeitet sein können. Wasser im Ohr ist hier garantiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Wasser-mp3.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Wassertropfen&#8221; von Leonie Steger</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer denkt, das Kino sei ein Ort der Stille, sollte sich &#8220;Im Kino&#8221; anhören. Hier werden sämtliche Geräusche, seien sie auch noch so vorsichtig und unaufdringlich  aufgefangen und wiedergegeben. Von der Wartezeit über den Film bis zu dessen Ende. Ein kompletter Kinobesuch &#8211; nur ohne Leinwand. &#8220;Lebenslauf&#8221; und &#8220;Reise einer Münze&#8221; fassen einen langen Zeitraum in wenigen Minuten ein. Ersteres stellt das Menschenleben in drei Minuten zusammengefasst dar, während zweites der Monolog einer Münze auf der Suche nach Freiheit ist. Die Natur der Münze ist es in Umlauf zu sein. Ein Sparschwein oder eine Supermarktkasse werden da schnell zum Gefängnis und sorgen für Bedrückung beim Hörer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Leben aus der Sicht eines Hundes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hast du dir jemals Gedanken gemacht, wie sich die Welt aus der Sicht eines Hundes anhört? &#8220;Perspektivwechsel&#8221; ist ein spannendes Beispiel, wie sich das anhören kann. &#8220;Johnny Cash&#8221; ist eine Klangbiographie zum Leben der amerikanischen Sänger und Songschreiber-Legende. &#8220;Der Froschkönig&#8221; erzählt das weltbekannte Märchen und erfindet es neu, denn Sprache kommt hier nicht vor. Der bekannte Stoff wurde übersetzt in die reine Geräusch-Akustik. Sprachlos quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit &#8220;Villa Kunterbunt&#8221; zeigt sich das Wohnhaus der Kinderbuchfigur Pipi Langstrumpf. Langsam tastet man sich heran und hört aus einer herrlich sympathischen, teils stimmig-chaotischen Kulisse Details über das in aller Welt bekannte rothaarige Mädchen heraus.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich für alle Krimifreunde gibt es was zu grübeln. &#8220;2 Mordgeschichten&#8221; präsentiert zwei furchtbare Verbrechen. Oder etwa nicht? Was geschieht hier tatsächlich, was ist Einbildung? Findet es heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Lebenslauf-mp31.mp3">Reinhören: Klangbild &#8220;Lebenslauf&#8221; von Teresa Kranzhoff</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt ohne visuelle Überflutung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Hören ist so wundervoll wie unterschätzt. Einst als Orientierungsorgan notwendig, da man im Hinterkopf keine Augen hat, scheint sich der schwer zu steuernde Sinn des Hörens in einer Beiläufer-Funktion zu befinden. Hören ist höchstens Zusatz, Hören bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Das Hören wird zuwenig gepflegt und geschult. Gönnt euren Ohren mehr Ruhe, damit sie in den entscheidenden Momenten fit sind. Die Klangbilder sind eine Hommage an die Ohren. Sie zeigen, was das Zusammenspiel aus Hören und Denken bewirkt und wie wundervoll und spannend auch eine Welt ohne visuelle Überflutung sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung wird vom 20. Mai bis zum 20. Oktober 2010 im II. Stock der Alten Bonner Sternwarte, Poppelsdorfer Allee 47, präsentiert.</p>
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		<title>Großes Musical in kleinem Rahmen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Breidenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[März 2010: Das Bachelorstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Contra Kreis Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Feeling]]></category>
		<category><![CDATA[Leeuwenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ohm]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Comedy-Musical What a Feeling wurde im Jahr 2002 uraufgeführten und bescherte dem Contra-Kreis-Theater seinen größten Erfolg in der Geschichte. Acht Jahre nach der Uraufführung kommt jetzt der zweite <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/grosses-musical">Großes Musical in kleinem Rahmen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Am 20.03.2010 startete das brandneue Comedy-Musical </strong><em><strong>What a Feeling II – Die Love Cats sind zurück </strong></em><strong>im Contra-Kreis-Theater in Bonn. Wir haben mit dem Autor und musikalischen Leiter Stephan Ohm und dem Hauptdarsteller Leon van Leeuwenberg über das Stück gesprochen.</strong><span id="more-4749"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/grosses-musical"><img class="alignright size-medium wp-image-4767" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Ensemble-Contra-Kreis-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a><span style="font-style: normal;"><em>What a Feeling II</em> handelt von einer aus Mittvierzigern bestehenden Band, deren Sängerin plötzlich verschwindet. Und das gerade jetzt, wo den Love Cats die größte Chance ihrer bisherigen Karriere bevorsteht: Sie haben die Aussicht auf einen TV-Vertrag, um eine Showband zu werden. Das ist allerdings nur der Beginn der turbulenten Story. Alle Bandmitglieder irren und wirren sich so durch ihr Leben. Der eine flirtet heftig fremd, der andere erkennt plötzlich eine ganz andere Seite an sich selbst und wieder ein anderer bricht aus dem Knast aus.</span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="font-style: normal;">Stephan Ohm über Musicals, Songs und einen möglichen Teil 3:</span></em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="27" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="playerMode=embedded" /><param name="src" value="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/Interview%20mit%20Stephan%20Ohm.mp3" /><param name="wmode" value="window" /><param name="quality" value="best" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="27" src="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/Interview%20mit%20Stephan%20Ohm.mp3" quality="best" wmode="window" flashvars="playerMode=embedded" bgcolor="#ffffff"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="font-style: normal;">Leon van Leeuwenberg über Null Vorbereitung, Fortsetzungen und das Contra-Kreis-Theater:</span></em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="27" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="playerMode=embedded" /><param name="src" value="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/Interview%20mit%20Leon%20van%20Leeuwenberg.mp3" /><param name="wmode" value="window" /><param name="quality" value="best" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="27" src="http://www.google.com/reader/ui/3247397568-audio-player.swf?audioUrl=http://medienblick-bonn.podspot.de/files/Interview%20mit%20Leon%20van%20Leeuwenberg.mp3" quality="best" wmode="window" flashvars="playerMode=embedded" bgcolor="#ffffff"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Das Comedy-Musical <em>What a Feeling II – Die Love Cats sind zurück</em> ist der zweite Teil des im Jahr 2002 uraufgeführten <em><a title="What a Feeling" href="http://www.contra-kreis-theater.de/stueckarc.html?stueckid=237">What a Feeling</a></em>, das dem Theater einen unglaublichen Erfolg bescherte. „Das Publikum rannte uns damals die Türen ein, sodass wir im es im Jahr darauf noch einmal spielten“, erzählt <a title="Johanning" href="http://www.contra-kreis-theater.de/personen.html?stueckid=434#P3">Horst Johanning</a>, der für die Inszenierung zuständig ist. Doch als sieben Jahre nach der Wiederaufnahme des Musicals immer noch Publikumsanfragen kamen, wollte das Ensemble etwas Neues ausprobieren: Es musste eine fortführende Story, eine gute Besetzung und eine frische Songauswahl her.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der ersten Konzeption bis zur fertigen Fassung dauerte es ein knappes Jahr, doch jetzt ist alles fertig. Das Besondere: Alle Schauspieler singen live und spielen ihre Instrumente selbst. Auf die Ohren gibt es eine Mischung aus den verschiedensten Jahrzehnten. Allerdings beschränkt sich der Stil dann doch auf Rock- und Pop-Musik. Bei diesem Comedy-Musical trifft Britney Spears auf The Animals und Leona Lewis auf Sonny &amp; Cher.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ensemble des Contra-Kreis-Theters spielt <em>What a Feeling II – Die Love Cats sind zurück</em> ab sofort bis zum 6. Juni. Tickets gibt es online bei <a title="Bonnticket" href="http://www.bonnticket.de/eventsearch.php?quicksearch=WHAT+AFEELING+II&amp;quicksearch_go=GO">bonnticket</a>, dem <a title="GA" href="https://tickets.ga-bonn.de/index.php?action=search_title">Ticketshop des General-Anzeigers </a>oder beim <a title="Contra Kreis Theater" href="http://www.contra-kreis-theater.de/karten.html">Contra-Kreis-Theater </a>selber.</p>
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		<title>Musik spielt nur die zweite Geige</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Seelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2010: Kunst, Musik & Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[TV&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Castingshows]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Bohlen]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Raab]]></category>
		<category><![CDATA[Unser Star für Oslo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Der Ton macht die Musik&#8221;, so will es ein altes Sprichwort. Doch was passiert, wenn Dieter Bohlen und co. den Ton angeben? Dann rückt die Musik ganz schnell in den Hintergrund und weicht Styling, Sex und Starallüren. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Erde, dominierten Castingshows die Fernsehkultur des letzten Jahrzehnts. Musik war hierbei nur <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2">Musik spielt nur die zweite Geige</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Der Ton macht die Musik&#8221;, so will es ein altes Sprichwort. Doch was passiert, wenn Dieter Bohlen und co. den Ton angeben? Dann rückt die Musik ganz schnell in den Hintergrund und weicht Styling, Sex und Starallüren. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Erde, dominierten Castingshows die Fernsehkultur des letzten Jahrzehnts. Musik war hierbei nur noch Mittel zum Zweck &#8211; aber sie hat den Zweck erfüllt.</strong> <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/tvco/musik-spielt-nur-die-zweite-geige-2"><img title="Weiterlesen..." src="http://medienblick-bonn.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a><span id="more-3909"></span></p>
<p>Wer weiß schon, dass auch Bill Kaulitz von <a href="http://www.tokiohotel.com/de/#home/" target="_blank"><em>Tokio Hotel</em> </a>an einem TV-Casting teilgenommen hat? Zugegeben, die Musik ist Geschmackssache. Trotzdem ist <em>Tokio Hotel </em>eine der erfolgreichsten deutschen Bands, die sogar in den internationalen Charts Erfolg hat. Im Jahr 2003, also im zarten Alter von 13 Jahren, nahm Bill an dem Talentwettbewerb <em>Star Search</em> des Senders Sat1 teil. Zwar war bereits im Achtelfinale Schluss für ihn, doch der Wettbewerb war ein optimales Sprungbrett.</p>
<p>Wir könnten zum x-ten Mal über die Aufgaben, Abgründe und Cleverness von <a href="http://www.bohlenworld.de/" target="_blank">Dieter Bohlen </a>nachdenken. Tun wir aber nicht. Viel interessanter ist doch die Frage, welche Rolle die Musik bei dem ganzen Medienrummel eigentlich spielt. Gute Musiker zu finden, so wird es propagiert, ist der Sinn von Castingshows. Doch die Musik spielt bei dem ganzen Spektakel eher die zweite Geige &#8211; wenn überhaupt.</p>
<p>Musik ist ein Gefühl. Es spricht nicht nur unseren Hörsinn an, sondern ist ein allumfassendes Sinneserlebnis für den Menschen. In vielen Castingsendungen wird Musik auf eine oder wenige Ebenen heruntergebrochen. Es zählt entweder Stimme, Gefühl oder Ausstrahlung. Manchmal zählt auch nichts von alledem &#8211; es reicht schon ein verrückter Haarschnitt.</p>
<p><strong>Musik spielt bei dem ganzen Spektakel eher die zweite Geige &#8211; wenn überhaupt</strong></p>
<p>Rein technisch gesehen ist Musik eine organisierte Form von Schallereignissen. Die Akustik besteht aus Tönen und Geräuschen, die sich innerhalb des für den Menschen hörbaren Bereichs befinden. Durch die sinnvolle Anordnung von menschlicher Stimme, Musikinstrumenten, elektrischen Tongeneratoren und anderen Schallquellen in einem bestimmten Zahlenverhältnis, entsteht für uns das, was man gemein hin als Musik bezeichnet.</p>
<p>Bereits vor 35000 Jahren haben die ersten Menschen Flöten aus Knochen gebaut. Die Archäologen schätzen, dass sogar noch weit vor dieser Zeit die Menschheit begonnen hat, musikalische Fähigkeiten zu entwickeln. Warum und wie der Mensch genau zur Musik kam, ist den Forschern noch immer ein Rätsel.</p>
<p>Ob Dieter Bohlen überhaupt musische Fähigkeiten besitzt, sei dahin gestellt. Ohne Zweifel ist Bohlen das Erfolgsrezept von <a href="http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html" target="_blank">DSDS</a> und nicht die Künstler - und erst recht nicht die Musik. Oft beurteilt die Jury lediglich Styling und Persönlichkeit eines Kandidaten, ohne auch nur ein Wort über gesangliches Talent zu verlieren. Viele Kandidaten kamen sogar lediglich aufgrund ihrer ausgefallenen Art, z.B. <a href="http://www.daniel-kueblboeck.de/" target="_blank">Daniel Kübelböck</a>, bis in die Finalshows.</p>
<p><strong>Raabs Konzepte möchten mit guter Musik statt ausgefallenem Styling glänzen</strong></p>
<p>Doch nicht nur DSDS ist Zeugnis des unerbitterlichen Musik-Casting-Wahns im deutschen Fernsehen. Auch Sendungen wie Popstars, das Supertalent oder Stefan Raabs SSDSGPS fallen in diese Kategorie. Beim letzten Beispiel scheint jedoch tatsächlich die Musik im Vordergrund zu stehen.</p>
<p>Anfang des Jahres 2004 rief Stefan Raab die Parodie auf DSDS ins Leben. Das Ziel war es, einen talentierten Kandidaten für den deutschen Vorentscheid des Eurovision Song Contest zu finden. Als Sieger aus SSDSGPS ging <a href="http://www.maxmutzke.de/" target="_blank">Max Mutzke </a>hervor, der dann mit 92 Punkten im Vorentscheid deutlich die Qualifikation zum Song Contest schaffte. In Istanbul belegte er den 8. Platz mit seinem Nr. 1 Hit <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6_5Fd1y3c0s" target="_blank">Can&#8217;t wait until tonight</a></em>. Für seine Show erhielt Raab 2005 den Adolf-Grimme-Preis.</p>
<p>Seit 2. Februar läuft auf ProSieben ein neues Musik-Format aus der Feder von Stefan Raab. <a href="http://www.unser-star-fuer-oslo.de/index.html" target="_blank">&#8220;Unser Star für Oslo&#8221; </a>ersetzt den bisherigen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Nach langen Verhandlungen hat sich die ARD auf die ungewohnte Kooperation mit dem Privatsender eingelassen. Jedem war klar, dass die Pleiten beim Eurovision Song Contest der vergangenen Jahre ein Ende haben mussten. Stefan Raab, der bisher an drei deutschen Grand-Prix-Beiträgen beteiligt war und stets unter die Top Ten kam, ist ein Erfolgsgarant &#8211; und er ist mindestens genauso clever wie Dieter Bohlen.</p>
<p><strong>Zu viel Timbre und Vibrato für den Zuschauer</strong></p>
<p>Seine Formate überzeugen durch mehr Tiefe und den stärkeren Fokus auf musikalisches Talent. Bei &#8220;Unser Star für Oslo&#8221; verwendete Raab in seinen Jury-Urteilen Worte wie <em>Timbre</em> und <em>Vibrato</em>. &#8220;Das solltest du den Zuschauern vielleicht erklären&#8221; stellte Marius Müller-Westernhagen amüsiert fest. Und das musste er tatsächlich, denn der einfache DSDS Zuschauer kann mit diesen Begriffen nichts anfangen &#8211; schlichtweg weil er sie noch nie gehört hat.</p>
<p>Doch obwohl &#8220;USFO&#8221; gute Musiker und nicht vorrangig gute Showstars sucht, hat die Sendung Tücken. Diese Tücken entstehen wahrscheinlich gerade durch den Versuch, gute Musik im Fernsehen etablieren zu wollen. Über lange Strecken war die Sendung fad und sogar teilweise langweilig. Die Moderatoren überzeugten ebenso wenig wie einige Kandidaten. Es fehlte an Abwechslung und Humor, wodurch die Musik auch hier schnell in den Hintergrund trat.</p>
<p>Das Medium Fernsehen scheint eben nicht dafür geschaffen zu sein, über mehrere Stunden lediglich durch gute Musik zu glänzen. Viele Castingshows peppen ihre Sendungen deswegen mit lustigen Einspielern, emotionalen Interviews und Familiengeschichten auf. Die Musik scheint nicht genug zu sein, um die Sensationslust des Zuschauers zu befriedigen.</p>
<p>Ein Konzert von Robbie Williams auf DVD lassen wir uns ja noch gefallen aber bei unbekannten Sangestalenten an einem Dienstagabend auf ProSieben zappen wir schnell weg. Die <a href="http://www.welt.de/news/article6251632/Einschaltquote-fuer-Raab-war-ordentlich-aber-nicht-ueberragend.html" target="_blank">Einschaltquoten</a> zeigen es: 2,62 Millionen für Raab. DSDS hingegen zog 7,4 Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe. Ob es am fehlenden Vibrato der Kandidaten lag? Wohl kaum.</p>
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		<title>What happened to Roy G. Biv?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 12:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philine Lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2010: Kunst, Musik & Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[band]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[what happened to roy g. biv]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Trotz vereinzelter Musiker, die in den digitalen Weiten von Plattenfirmen aufgespürt werden, bleibt natürlich auch das unentdeckte Potenzial riesig, welches sich in Form gut gelaunter Bands durch die Clubs spielt. Eine davon ist &#8220;What happened to Roy G. Biv?&#8221; und man muss sie einfach gern haben.</p>
<p>Das Quintett kommt aus Köln und macht nicht nur ungewöhnliche <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/what-happened-to-roy-g-biv">What happened to Roy G. Biv?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trotz vereinzelter Musiker, die in den digitalen Weiten von Plattenfirmen aufgespürt werden, bleibt natürlich auch das unentdeckte Potenzial riesig, welches sich in Form gut gelaunter Bands durch die Clubs spielt. Eine davon ist &#8220;What happened to Roy G. Biv?&#8221; und man muss sie einfach gern haben.</strong></p>
<p><span id="more-3953"></span>Das Quintett kommt aus Köln und macht nicht nur ungewöhnliche Gitarrenmusik, sondern hat auch Geschichten jenseits der üblichen künstlerischen Selbstmystifizierung parat. Die Mitglieder der Bivs, wie sie auch abgekürzt werden, sprechen nicht von Wohnzimmerkonzerten und ersten feuchtfröhlich entstandenen Songs, sondern erfinden augenzwinkernde Geschichten über ihre Entstehung als Zigeunertruppe.</p>
<p><strong>Die Band in aller Kürze</strong></p>
<p><strong>Mitglieder:</strong> Manuel singt, Niklas spielt Schlagzeug, und Mattes, Jan und Simon teilen sich in aller Einmut Gitarren und Bass.<br />
<strong>Stil:</strong> Indie-Postrock mit Pop-Einflüssen? Auf jeden Fall melodiös und vielfältig.<br />
<strong>Einflüsse:</strong> Nahezu unendlich, glaubt man der langen Liste auf der bandeigenen Myspace-Seite. Von Broken Social Scene bis zu The Cure ist alles dabei und auch einige nicht ganz ernst gemeinte Einträge scheinen sich dort zu finden.<br />
<strong>Name: </strong>&#8220;Roy G. Biv&#8221; ist das englische Akronym für die Farben des Regenbogens. Dass daraus eine fiktive Person wurde, mit der irgendetwas geschah (&#8220;What happened to&#8221;), ist der nicht immer nachvollziehbaren Kreativität der Jungs geschuldet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die Bivs im Interview</strong></p>
<div id="attachment_4042" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><strong><strong><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/what-happened-to-roy-g-biv"><img class="size-thumbnail wp-image-4042" title="l_4166056cca934730b442479682f21656" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/02/l_4166056cca934730b442479682f21656-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto von Jesse Benjamin</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>In ihrem Proberaum sprachen die Mitglieder von &#8220;What happened to Roy G. Biv&#8221; über Selbstdarstellung, Pläne und Erfolg.</p>
<p><strong>Auf eurer Myspace-Seite ist ein Foto von Jan mit nacktem Oberkörper zu sehen. Was wollt ihr damit aussagen? </strong><br />
<em>Mattes</em>: Ach, wir sind halt eine Boyband. Da steckt nicht viel dahinter.</p>
<p><strong>Tut ihr ansonsten etwas für eure Entdeckung?</strong><br />
<em>Jan</em>: Auf jeden Fall nicht mit vollem Ehrgeiz, wir spielen eben so viele Konzerte wie möglich und widmen uns unserer Musik.</p>
<p><strong>Also habt ihr keine konkreten Zukunftspläne für die Band?</strong><br />
<em>Mattes</em>: Naja, eigentlich wollen wir ja Karnevalsmusik machen, aber dann wird es doch immer wieder ein neuer Rocksong. Vielleicht klappt das irgendwann mal&#8230;. Eigentlich ist ja unser Song &#8220;I am the River&#8221; schon ein Karnevalslied -  denn mit besagtem Fluss ist natürlich der Rhein gemeint.<br />
<em>Nikki:</em> Ein Bandurlaub wäre schön&#8230; In der Eifel. Oder auf Hawaii (lacht).<br />
<em>Mattes:</em> Aber ernsthaft, wir warten auf die Entscheidung, ob wir auf einem der kleinen Festivals spielen können, bei denen wir uns beworben haben.<br />
<em>Simon</em>: Außerdem wollen wir bald eine 4 Track &#8211; EP mit unseren besten Songs aufnehmen, in richtig guter Qualität.</p>
<p><strong>Sehen eure Fans euch schon als Stars?<br />
</strong><em>Jan</em>: Na klar! Auf jeden Fall mussten wir schonmal Autogramme auf ein Hinterteil geben.</p>
<p><strong>Und wenn der große Erfolg dann käme &#8211; würdet ihr zB euer Studium dafür aufgeben?</strong><br />
<em>Simon</em>: Vermutlich schon, da sind wir uns alle einig, glaube ich.<br />
<em>Nikki</em>: Also ich nicht.<br />
<em>Mattes</em>: Na gut, aber die meisten von uns sind eher Hobby-Studenten (allgemeines Schmunzeln)&#8230;</p>
<p><strong>Aber ein Weilchen bleibt ihr der Region hoffentlich noch erhalten. </strong><br />
<em>Manuel</em>: Bestimmt. Wir spielen auch einfach gerne in den ganzen kleinen Läden hier.<br />
<em>Mattes</em>: Der definitiv kleinste war die Mausefalle in Bonn! An dieser Stelle einen schönen Gruß an Georg&#8230; Am 23. Februar spielen wir übrigens wieder in Bonn, beim <a href="http://www.toys2masters.com/index1.php" target="_blank">toys2masters-Bandcontest</a>.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GKLsnegvD20" target="_blank">Hier </a>bekommt man einen Vorgeschmack der Bivs auf der Bühne, in ganze 9 Songs hineinhören darf man auf <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=105080615" target="_blank">Myspace</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pop-Oratorium: &#8220;Die 10 Gebote&#8221; &#8211; Ein Mammutprojekt, das Grenzen überwindet</title>
		<link>http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/pop-oratorium-die-10-gebote-ein-mammutprojekt-das-grenzen-uberwindet</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helena Kaschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Februar 2010: Kunst, Musik & Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik&co.]]></category>
		<category><![CDATA[Die 10 Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Musicals]]></category>
		<category><![CDATA[RUHR.2010]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;"></p>
<p>Pünktlich zum Auftakt des Projekts RUHR.2010, bei dem die Städte des Ruhrgebiets sich als gemeinsame Kulturmetropole Europas präsentieren, begeistert das Pop-Oratorium &#8220;Die 10 Gebote&#8221; ein breites Publikum. Das ambitionierte musikalische Projekt von Dieter Falk (Musik, Produktion) und Michael Kunze (Text) feierte am 17. Januar vor circa 9000 Zuschauern seine Uraufführung in der Dortmunder <p>Lies weiter in <a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/pop-oratorium-die-10-gebote-ein-mammutprojekt-das-grenzen-uberwindet">Pop-Oratorium: &#8220;Die 10 Gebote&#8221; &#8211; Ein Mammutprojekt, das Grenzen überwindet</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a rel="attachment wp-att-3755" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/pop-oratorium-die-10-gebote-ein-mammutprojekt-das-grenzen-uberwindet/attachment/01510gebote_presse-3"></a><a rel="attachment wp-att-3763" href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/pop-oratorium-die-10-gebote-ein-mammutprojekt-das-grenzen-uberwindet/attachment/02910gebote_presse-3"><a href="http://medienblick-bonn.de/durchblick/musikco/pop-oratorium-die-10-gebote-ein-mammutprojekt-das-grenzen-uberwindet"><img class="size-medium wp-image-3763 alignright" src="http://medienblick-bonn.de/wp-content/uploads/2010/01/02910Gebote_Presse2-300x200.jpg" alt="" width="219" height="148" /></a></a></strong></p>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"><strong>Pünktlich zum Auftakt des Projekts RUHR.2010, bei dem die Städte des Ruhrgebiets sich als gem</strong><strong>e</strong><strong>insame Kulturm</strong><strong>etropole Europas präsentieren, begeistert das Pop-Oratorium &#8220;Die 10 Gebote&#8221; ein breites Publikum. Das ambitionierte m</strong><strong>u</strong><strong>sikalische Projekt von Dieter Falk (Musik, Produktion) und Michael Kunze (Text) feierte am 17. Januar vor circa 9000 Zuschauern seine Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle und hat seither großen Erfolg.</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span id="more-3707"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.die10gebote.de/" target="_blank">Das Stück erzählt die Exodus-Geschichte des Volkes Israel</a>, das in Ägypten in der Sklaverei lebt. Die Geschichte von Moses und seiner Frau Zipporah wird von Michael Eisenburger und Bahar Kizil, von der Popband Monrose, interpretiert. Außerdem wird die Geschichte von Gott (Otto Sander) und  seinen in Steintafeln gemeißelten zehn Geboten aufgegriffen.</p>
<p>Der Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Falk" target="_blank">Dieter Falk </a>sieht in dieser bekannten, facettenreichen Geschichte eine mitreißende, explosive Story, die das Potential hat, &#8220;großes Kino für Auge und Ohr&#8221; zu bieten. Es geht um Liebe, Mut, Zwietracht, Schmerz und  Berufung. Auf der Bühne fungieren zwei Kinder als Erzähler (Paul Falk und Yosefin Buohler), die das Publikum durch die Handlung führen. In etwa zwanzig Rock- und Popsongs werden die Etappen der großen Befreiungsaktion, die Höhen und Tiefen in Moses&#8217; Leben und die Liebe zu seiner Frau und seinem Volk farbenfroh und eindrucksvoll präsentiert.</p>
<p><strong>Ein Stück mit rekordverdächtigen Dimensionen</strong></p>
<p>&#8220;Die 10 Gebote&#8221; ist ein Projekt, das Grenzen überwindet. Da sind zunächst die beeindruckenden Dimensionen zu nennen, die das Ursprungsensemble bietet. 2500 Sänger bilden eine gewaltige akustische Kraft und stärken mit hallenfüllenden Gospelklängen den Hauptdarstellern den Rücken. Über 100 Musiker verschiedener Orchester, 15 Solisten und drei Dirigenten beteiligen sich an der Show.</p>
<p>Schon während der Entstehung des Werkes wurden Barrieren überwunden. Das Konzept des Projektes ist vor allem eines: integrativ. Während bei anderen Musicals nur einige Wenige die Lorbeeren ernten, ist &#8220;Die 10 Gebote&#8221; der Versuch, eine möglichst große Anzahl und Vielfalt von Menschen, Organisationen und Initiativen an einem Projekt zu beteiligen.</p>
<p>Und so ist es schließlich auch gekommen: Falks und Kunzes Werk ist das Ergebnis einer langen Vorbereitung und Zusammenarbeit zwischen allen möglichen kirchlichen und künstlerischen Gruppierungen. So wirkten zum Beispiel das &#8220;Junge Orchester NRW&#8221; und die Evangelische Kirche Rheinland &amp; Westfalen mit. Auf eine Besetzung voller berühmter Musicalstars à la Uwe Kröger wurde verzichtet.</p>
<p>Zwar sind einige der Hauptdarsteller nicht unbekannt, doch wird das Pop-Oratorium vor allem vom überwältigenden Klang der 90 Amateurchöre aus ganz Nordrheinwestfalen getragen. Jeder Chor probte zunächst ein halbes Jahr lang in der eigenen Stadt. Vor der Uraufführung kamen nur ein einziges Mal alle Mitwirkenden zu einer Probe zusammen.</p>
<p><strong>Das Alte Testament als musikalisches und visuelles Ereignis für jedermann</strong></p>
<p>Menschen zusammenzuführen ist eine große Idee. Gemeinsam etwas Einzigartiges zu schaffen eine noch größere. Dies ist den Schöpfern von &#8220;Die 10 Gebote&#8221; gelungen &#8211; und noch mehr. Entstanden ist ein musikalisches Ereignis, das inspiriert, beeindruckt, den Atem verschlägt und Menschen jeden Alters anspricht. Seit Oktober 2009 gibt es eine CD mit den Studioaufnahmen aller Songs. Eine Live-DVD mit den Aufnahmen der Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle soll ab März 2010 im Handel erhältlich sein.</p>
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