Die bedingte Universität

Die anhaltenden Proteste der Studierenden gegen die schlechten Studienbedingungen zeigen, dass sich das deutsche Hochschulwesen in einer Krise befindet. Der Sammelband “Die bedingte Universität. Die Institution der Wissenschaft zwischen Sachzwang und Bildungsauftrag” setzt sich kritisch mit dem aktuellen Zustand des deutschen und europäischen Hochschulwesens auseinander. Im Fokus steht die Identitätskrise der Universität als Institution akademischer Freiheit einerseits und ihre Bedingtheit durch die momentanen Umstrukturierungsprozesse andererseits. mehr »

Schluss mit dem Drama in 6 Semestern?

Es ist beschlossen: Kultusminister und Hochschulrektoren wollen die umstrittenen Bachelorstudiengänge ändern. Die Arbeitsbelastung der Bachelorstudenten ist sehr hoch. Allseits klagen die Studierenden über Hektik und Stress. Künftig soll alles besser werden. Die Fülle des Stoffs soll reduziert und überdacht, der Druck abgebaut, die starre Verschulung gegen Mobilität ersetzt werden. Worüber bisher nur leise diskutiert wird: Eine Entzerrung der Stoffmenge in acht statt sechs Semester würde vielleicht Linderung verschaffen.

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Bachelor ist nicht gleich Bachelor

Mit dem Beitritt zum Bologna-Prozess haben sich bisher 46 europäische Staaten daran gemacht, die internationale Vergleichbarkeit von Studiengängen und Abschlüssen zu verbessern. Als Schlüsselinstrumente dienen hier das ECTS-Leistungspunktesystem, die Gliederung in ein insgesamt 10-semestriges Bachelor- und Masterstudium und die Strukturierung in einzelne Module. De facto sind aber Klagen zu hören: zum Beispiel sind die einzelnen Module oft so universitätsspezifisch, dass es sogar beim Hochschulwechsel innerhalb eines Bundeslands Schwierigkeiten gibt . Die wirklich interessante Frage muss also lauten: Wie sieht das neue europäische Studiensystem im interkontinentalen Vergleich aus? mehr »

Auf der Jagd nach dem verlorenen Cache

Die Schnitzeljagd – das wohl beliebteste Spiel auf Klassenfahrten. Das Prinzip ist ganz einfach: man nehme eine wertlose Kleinigkeit und verstecke sie hinter einem Baum oder wahlweise einem Stein. Mit ein paar Tipps, die den Suchenden in den Wahnsinn treiben, gelangt dieser an das Ziel seiner Träume. Dieses Spiel aus Kindertagen erfährt seit wenigen Jahren, in Form des sogenannten Geocaching, ein großes Revival unter Erwachsenen. mehr »

Hiergeblieben!

Mit der BA-/MA-Reform hat ein Stück Zwang Einzug in die Hörsäle gehalten: der Zwang zur koerperlichen Präsenz. In den meisten Fächern besagt die neu eingeführte Regel, dass alle Studierenden jederzeit ihre Anwesenheit nachzuweisen haben. Ausnahmen gelten nur zwei Mal pro Semester, wer öfter unentschuldigt fehlt, wird nicht zur Prüfung zugelassen. mehr »

Ich habe keine Hobbys. Ich studiere auf Bachelor.

Es ist soweit. Ab diesem Jahr soll durch die Einführung eines zweistufigen Abschlusssystems ein einheitlicher, europäischer Hochschulraum geschaffen werden, dem sich mittlerweile 47 Nationen angeschlossen haben. Die Bachelor-Studenten müssen schneller lernen, effektiver arbeiten und starten früher ins Berufsleben als ihre Diplom-Kollegen. Welchen Vorteil bringt die Verkürzung der Regelstudienzeit? mehr »

Der Bachelor - Ein Zwischenfazit.

Mit dem bundesweit ersten Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus startete vor rund vier Jahren die Business and Information Technology School (BiTS) in das Sommersemester 2006. Viel hat man sich von den neuen Studiengängen Bachelor und Master versprochen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses entwickelt wurden. Doch wie sieht es heute an den deutschen Universitäten und Hochschulen aus? Sind die einst von der Politik so vielversprechend bebilderten Szenarien auch Wirklichkeit geworden? Ein Zwischenfazit scheint angebracht. mehr »

Kurzfilm: Alles wie immer

Axel, der nach Jahren der Abwesenheit wieder einmal seinen Heimatort besucht, nimmt die Einladung seiner alten Liebe zu einer Wohnungseinweihungsparty an und muss nach diversen Demütigungen einsehen, dass sich nichts geändert hat. Ein Indie-Film von Ralf Beyerle. Unser Blick des Tages vom 04. März 2010 >> (Video)

“Bachelor”

Semantisches TV: Hyperlinks im Video

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme wird auf der CeBIT eine neue Technik präsentieren, mit der sich TV-Sendungen, Filme oder Videos interaktiv gestalten und personalisieren lassen. Das “non-linear Video” soll ähnlich wie bei einem Link im Internet Zusatzinformationen zum entsprechenden Programm anbieten. Unser Blick des Tages vom 28.02.2010 >>

Berlinale-Filmkritik: Friedensschlag - Jahr der Entscheidung

Studierende der Medienwissenschaft berichten im Medienblick von ihren Eindrücken auf der Berlinale. mehr »

Kunst, Glamour, Party

Studierende des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Uni Bonn nutzten die vorlesungsfreie Zeit für eine aufregende, hochinteressante und durchaus auch aus Studiumsperspektive gewinnbringende Exkursion nach Berlin. In Begleitung filmwissenschaftlich kompetenter Dozenten und Dozentinnen durften sich rund 20 Studis auf den internationalen Filmfestspielen austoben. Es warteten aber auch noch einige inoffizielle Highlights… mehr »

Berlinale-Filmkritik: Alle meine Väter

Studierende der Medienwissenschaft berichten im Medienblick von ihren Eindrücken auf der Berlinale. mehr »

Berlinale-Filmkritik: How I ended this summer

Studierende der Medienwissenschaft berichten im Medienblick von ihren Eindrücken auf der Berlinale. mehr »

Die Kunst des Schönschreibens

Schneller schreiben, schneller verschicken, schneller verstanden werden. Digitale Buchstaben haben Vorteile. Gerade wir Redakteure des Medienblick wissen sie zu schätzen, denn ohne sie könnte unser Online-Magazin nicht existieren. Aber nichtsdestotrotz lohnt ein Blick hinter die Digitalität in eine analoge Welt voll Schönheit und Präzision: In die Welt der Kalligrafie. mehr »

Zeitalter der digitalen Aufklärung

Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich dem User durch das Echtzeit-Netz: Seriöse Information, Unterhaltung, ein bisschen Spaß mit Verschwörungstheorien, Recherche für den nächsten Arztbesuch, Freunde treffen und finden, eigene Ideen und Gedanken selbst publizieren, das beste Restaurant in der Umgebung für das Essen mit den Schwiegereltern heraussuchen, an politischen Ereignissen partizipieren, Einfluss nehmen, konsumieren – alles kein Problem, alles hier und jetzt und sofort und jederzeit und gleichzeitig und für alle. Wie soll das Echtzeit-Internet unser Denken verändern? Wie soll unser Denken das Echtzeit-Internet verändern? Gedanken zur Digitalisierung der Gesellschaft in unserem Blick des Tages vom 24.02.2010 >>

Oh!lympia

In unserem Blick des Tages vom 22.01.2010 >> erfreuen wir uns wunderbarer Bilder diverser aktueller Highlights der olympischen Winterspiele in Vancouver. Tanz und Trauer, Stürze und Stunts. Wunderbar!

“Eine Rückkehr in die Anfangszeiten des Internets”

Chatroulette nennt sich eine neue Videoplattform, die laut Spiegel manchmal brutal, manchmal lustig ist und süchtig machen kann. Wer bei Chatroulette mitspielen will, muss sich weder anmelden noch Spielregeln befolgen. Die Nutzungsbedingungen verbieten zwar “obszönes, verletzendes, pornografisches” Material – aber an diese Regel hält sich natürlich niemand. Unser Blick des Tages vom 19.02.2010 >>

Kunst heutzutage

In Treatment: Selbstreflexion auf allen Ebenen


Trailer zu "In Treatment" (Klick zum Video)

Seit dem 15. Februar präsentiert uns der Kultursender 3sat die erfolgreiche und fiktive Psychotherapie-Serie „In Treatment“ (mit einem gewohnt deutsch-dummen Zusatz – der Therapeut). Eine Serie, die mit minimalem Aufwand eine ganze Menge Wahres zeigt.

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Die Berlinale

Noch bis Sonntag sind die internationalen Filmfestspiele in Berlin Programm. Wir werfen den Blick des Tages vom 17.02.2010 daher auf die offizielle Berlinale-Seite, die neben allen Infos zum Festival und einem Foto-Tagebuch auch einen Live-Stream bietet. Et voilà >>

Liebe geht durch das Ohr

Ein kleines Valentinstagsständchen gefällig? Oder besser eine Idee für die gelungene Überraschung? Unser Blick des Tages vom 14.02.2010 >> (Video)

Am Film gedreht

Dank Open Source wird Kreativität zur Ware, für die man dann ein bisschen was Eigenes im großen Gemeinsamen bekommt. Unser Blick des Tages vom 13.02.2010 über das Filme(mit)machen für jedermann >>

Mexikanische Boulevardzeitungen: Grausame Berichterstattung


„Horror am Strand!“ Das grausame Bild einer angeschwemmten Leiche erstreckt sich über die gesamte Titelseite der Boulevardzeitung La Prensa vom 6. Januar 2010.

Das Bild einer halb verwesten Leiche auf dem Titelblatt einer Zeitung und dazu die Überschrift „Horror am Strand!“, das schockiert. Noch schockierender ist, dass neben dem schaurigen Bild, Name und Alter der Leiche abgedruckt sind. Und was am meisten schockiert, ist die Tatsache, dass diese Art von unzensierter Berichterstattung in Mexiko etwas völlig Normales ist.

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Studenten drehen Dokumentarfilm über Haiti-Unglück

Unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti schnappten sich Studierende des Ciné Institute, Haitis einziger Filmschule, ihre Kameras und filmten das Unglück in den Straßen. Als diese Initiative publik wurde, lud man die Studis kurzerhand nach New York ein, wo ihre Aufnahmen jetzt professionell in einer Dokumentation verfilmt werden. Unser Blick des Tages vom 09.02.2010 >>

Welche Farbe hat der Montag?

Du denkst, Du kennst Dich in- und auswendig? Kennst all Deine Macken, Angewohnheiten und Eigenarten? Ja, das dachte ich auch, bis mich eine neue Erkenntnis eines Besseren belehrte: ich bin Synästhetikerin. Ist das gefährlich oder gar strafbar?  Bericht einer Betroffenen. mehr »

Musik spielt nur die zweite Geige

“Der Ton macht die Musik”, so will es ein altes Sprichwort. Doch was passiert, wenn Dieter Bohlen und co. den Ton angeben? Dann rückt die Musik ganz schnell in den Hintergrund und weicht Styling, Sex und Starallüren. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Erde, dominierten Castingshows die Fernsehkultur des letzten Jahrzehnts. Musik war hierbei nur noch Mittel zum Zweck – aber sie hat den Zweck erfüllt. mehr »

Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen!

Vor circa einem Jahr stand ich mit einer Kommilitonin am Bahnhof in Bonn. Wie sooft nach der Vorlesung, wollten wir mit dem Zug zurück nach Köln fahren. Moment, das hatten wir schon, oder? Ja, aber nun erzähle ich meinen Teil der Geschichte. Keine Lüge, sondern die zweite Wahrheit!

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Das Auge isst mit

Essbares spricht alle Sinne an – von einer einfachen Mahlzeit bis zur opulenten Tafel, immer lassen sich auch Geruch, Aussehen und Haptik der Speisen erfahren. Vor allem der optische Aspekt beschäftigt seit ewigen Zeiten Künstler und Gestalter und seit der Erfindung des Films natürlich auch dieses Medium.

Cézanne: Stillleben mit Birnen

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What happened to Roy G. Biv?

Trotz vereinzelter Musiker, die in den digitalen Weiten von Plattenfirmen aufgespürt werden, bleibt natürlich auch das unentdeckte Potenzial riesig, welches sich in Form gut gelaunter Bands durch die Clubs spielt. Eine davon ist “What happened to Roy G. Biv?” und man muss sie einfach gern haben.

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