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Aktuelles Gesellschaft

Bundestagswahl 2017 – Erste Hilfe

Es ist wieder soweit: Die Parteien feiern sich als hätten sie die Wahl bereits gewonnen. Die Medien spekulieren, was die Bevölkerung denkt. Alle Welt fragt sich, wer ins Kanzleramt kommt. Nur Du denkst Dir – Bundestagswahl? Check ich nicht. Dabei würdest Du gerne wählen! Aber wo beginnen? Hier eine kleine Einstiegshilfe.

Wenn man den monatelangen Diskussionen und der Flut an Wahlplakaten ausgesetzt ist, hat man manchmal den Eindruck, dass man eine ganze Menge Vorarbeit leisten muss, um zu wählen. Stimmt aber eigentlich gar nicht. Wählen heißt in Kurzform ja erstmal – am Sonntag, den 24. September zur Wahlurne, Kreuzchen setzen, fertig. Soweit kein großer Aufwand. Die entscheidende Frage ist aber auch eher: Für welche Partei setze ich mein Kreuzchen? Und schon beginnt das Schlamassel.

Doch so schwer ist es gar nicht!

Um einen ersten Eindruck zu erlangen, reicht es schon, wenn man sich grob die politische Orientierung der „etablierten“ Parteien ansieht. Politische Orientierung meint, wie weit die jeweiligen Parteien zum linken bzw. rechten Lager tendieren. Links, dass sind die Parteien, die sich für soziale und politische Gleichheit einsetzen. Rechts, diejenigen, die an konservativen und traditionellen Werten festhalten wollen. Je weiter nach außen eine Partei strebt, desto extremer werden die Ansichten.

Von den „etablierten“ Parteien stehen Die Linke, wie der Name schon erkennen lässt, am weitesten links; die AfD am weitesten rechts. Die SPD und B´90/Die Grünen sind eher Mitte links anzusiedeln; die CDU sowie die FDP eher Mitte rechts.

Jetzt musst Du für Dich also entscheiden – wie orientierst Du Dich politisch? Eher links oder eher rechts? Die Mitte treffen wohl am ehesten die beiden großen Parteien, CDU und SPD. Aber vielleicht passen die anderen Parteien besser zu Dir! Jede Partei bietet auf ihren Websites einen kurzen Überblick über ihr Wahlprogramm an. Ein Blick hinein lohnt sich also allemal. Ansonsten nimm doch mal am sogenannten Wahlomat teil! Er geht ca. zwei bis vier Wochen vor der Wahl online und zeigt Dir, welches Wahlprogramm Deinen Überzeugungen am ehesten gerecht wird.

Gibt es Themen, die Dir besonders wichtig sind? Umweltpolitik, Bildungspolitik, Flüchtlingspolitik? Schau Dir an, ob es eine Partei gibt, die ebenfalls einen Schwerpunkt auf Dein Thema setzt und ob ihre Überzeugungen mit Deinen übereinstimmen!

Du siehst also: Man muss kein Experte sein, um im September wählen zu gehen.  Setze Dich für Deine Überzeugungen ein und nutze die Möglichkeit in der Politik mitzumischen. Jede Stimme zählt – auch Deine.

 

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