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Aktuelles Alltag Gesellschaft Studentenleben

5 kleine Schritte für Dich, 5 große Schritte für die Menschheit

Dieses Mal habe ich für Euch eine kleine Reihe an hilfreichen Tipps zusammengestellt, die Euch dabei helfen soll ganz easy auf einige Plastikprodukte in Eurem Alltag zu verzichten. Das tut mitunter nicht nur Eurem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt gut. 😉

Topic of the day: Less plastic, less pollution!

Ich beschäftige mich ja schon seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Aber da nicht jeder von uns dafür Zeit und Muße findet, habe ich mir gedacht, dass ich heute einfach mal Dinge vorstelle, die ich selbst in meinem Alltag problemlos umsetzen konnte. Dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit bereits jetzt schon eines unserer größten Herausforderungen als Gesellschaft darstellen, liegt auch an unserem Verhalten hier in Deutschland. Denn der Plastikmüll, der beispielsweise weltweit viele Strände überflutet, kommt auch aus unseren Mülleimern!

Ich möchte Euch daher zeigen, dass eine grünere Lebensweise nicht unbedingt kompliziertes Nachdenken erfordert oder Eure Routinen komplett auf den Kopf stellen. Wer hat schließlich schon Lust, geschweige denn Zeit, sich beispielsweise nach dem Feierabend groß mit Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen oder jedes Produkt, das im Einkaufskorb liegt, auf seine Ökoqualitäten hin zu hinterfragen?! Klar, das bedeutet Bewusster Konsum at its best, aber die wenigsten bekommen das zu 100 Prozent hin. Und gerade als Student kann man sich die grüne Variante nicht einfach mal so eben leisten (#Bioprodukte). Daher gibt’s jetzt Inspiration, um Euer tägliches Leben grüner zu gestalten!

1. Hart- statt Flüssigseife 

Ich benutze seit einiger Zeit Hart- statt Flüssigseife als Duschgel und bin sehr begeistert. Ich war’s nämlich satt immer wieder neue Plastikflaschen für den einmaligen Gebrauch kaufen zu müssen, da es anders als bei Handseife keine Nachfüllpackungen dafür gibt. Das einzige, was man hier beachten muss, sollte, sind ölige Inhaltsstoffen in der Seife. Die Haut kann sich nach dem Duschgang etwas trocken anfühlen, wenn man gängige Handseife benutzt – so wie ich das als ersten Versuch getan habe :D.

Das Ganze ist also nicht nur umweltschonender, sondern auch deutlich günstiger und langanhaltender. Hartseife verbraucht man im Gegensatz zur flüssigen Variante unglaublich langsam! Mittlerweile gibt es das auch für die Haare, aber ich bin leider noch nicht dazu gekommen diese Produkte auszuprobieren…

2. Rucksack statt Handtasche

Dieser Tipp richtet sich vor allem an die weibliche Leserschaft! Seit ich einen Rucksack besitze, benötige ich zum Einkaufen keinerlei Einkaufstüten mehr. Neben meinen Unterlagen für die Uni und die Arbeit passt mein Einkauf locker flockig noch in den Rucksack. Schließlich bietet er einfach deutlich mehr Platz als jede Handtasche. Zudem tut es Eurem Rücken auch ganz gut, wenn nicht nur eine Schulter 10 Bücher durch die Gegend schleppen muss… Beim Kauf solltet Ihr auf ein anständiges Rückenpolster achten, damit Eure Schultern wirklich entlastet werden!

3. Deo aus Glasflaschen

Nach dem Aluminiumskandal bin ich sofort auf aluminiumfreies Deo umgestiegen, was der Gesundheit definitiv zu Gute kommt. Aber nur das Sprühdeo aus der Glasflasche ist im Preis-Leistungsverhältnis wirklich zu empfehlen! Bei mir hält diese Version am längsten an, womit gleich zwei Vorteile herausspringen: Dank dieses Deos lassen sich auch tropische Temperaturen gut überstehen und on top kann die Glasflasche deutlich besser recycelt werden als jede Plastikversion. Mit einer Flasche komme ich übrigens rund drei Monate aus: Das schafft  kein Roll-on und schon gar nicht das Spray!

4. Joghurt aus Glasflaschen

Auch hier ist es ganz einfach im Supermarkt umzusteigen: Neben der unzähligen Massen an Joghurt in Plastikbechern gibt es eine Menge Sorten, die im Glas abgefüllt sind. Auch hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem sind die Glasbehälter mit einem Pfand versehen, sodass wir sicher sein können, dass das dasselbe Glas nochmal benutzt wird. Auf der Mülldeponie werden sie also nicht aufeinandergepresst und am Ende in ein Schiff Richtung Afrika verfrachtet oder direkt im Meer entsorgt. Das passiert nämlich weiterhin mit den Plastik, da mehr als die Hälfte aller Produkte nicht recycelt werden!

5. Edelstahl als Wasserflasche

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ständig Wasser, abgepackt in Plastikflaschen, vom Supermarkt in meine Wohnung geschleppt, bis ich irgendwann restlos genervt vom schweren Gewicht eines Sixpacks an 1,5l Wasserflaschen war. Auch wenn diese Version natürlich immer noch leichter war als dieselbe Menge in Glasflaschen nachhause zu schleppen…

Doch auch wenn es geschmacklich zunächst ein Unterschied war, bin ich auf im Anschluss auf Leitungswasser umgestiegen. Wenn man dann nach einiger Zeit wieder Wasser aus der Plastikflasche trinkt, schmeckt man erst den Unterschied. Und da wurde mir wirklich bewusst, dass die ganzen Weichmacher in den Flaschen definitiv auf das Wasser übergehen, und das in einer beträchtlichen Menge, da man es sonst nicht herausschmecken würde.

Seitdem meide ich Getränke aus Plastikflaschen so gut es geht! Ich will auch gar nicht wissen, was die ganzen Liter angereichert mit Weichmachern noch in meinem Körper anstellen werden… Als Alternative habe ich mir deshalb eine Wasserflasche aus Edelstahl geholt. Damit schmeckt das Wasser auch nach Stunden noch genauso frisch, als wäre es direkt aus dem Wasserhahn gezapft. Die Anschaffung ist kostspieliger, aber ich habe meine Flasche im Sale für rund 27 € gekauft. Hier lohnt sich auch jeder Cent, da Edelstahl ein sehr langlebiges Produkt ist!

Fazit

Wie Ihr seht, ist es nicht sonderlich aufwendig oder teuer auf einige Plastikprodukte im Alltag zu verzichten! Mir ist natürlich bewusst, dass nicht jeder einzelne Alltagsgegenstand in einer Glas- oder Edelstahlversion verfügbar ist. Aber kleine Schritte bewirken auch schon einiges!

Wir müssen uns einfach bewusster machen, dass unser Verhalten an jedem einzelnen Tag beeinflusst, wie unsere Welt von morgen aussehen wird! Also überlegt Euch vor dem nächsten Einkauf einfach, ob es Eure Wunschprodukte nicht auch in einer nachhaltigeren Version zu kaufen gibt.

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